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Eros: Roman Gebundene Ausgabe – 8. Juni 2006

4.5 von 5 Sternen 21 Kundenrezensionen

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Alexander von Brücken ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. Nach dem Zweiten Weltkrieg wachsen seine Werke, die schon unter seinem Vater -- und unter Adolf Hitler -- florierten, zu alter Größe. Die Expansion zur Zeit des Wirtschaftswunders macht von Brücken Spaß. Aber seine eigentliche Leidenschaft gilt etwas anderem: einer Frau, die er kaum kannte. Sofie ist ihr Name, die Tochter eines Arbeiters und einer Arbeiterin, die früher bei seinem nationalsozialistisch gesinnten Vater beschäftigt waren. Von Sofie bekam Alexander als Heranwachsender seinen ersten Kuss, leidenschaftlich, anscheinend, jedenfalls wie von einer Erwachsenen, für 50 Mark. Mit dem Kuss wollte Sofie ihre armen Eltern unterstützen. Für von Brücken ist er der Beginn einer lebenslangen Obsession.

Nach dem Krieg macht von Brücken Sofie, die er nach einer Landverschickung aus den Augen verloren hatte, ausfindig. Er holt sie mit einem Privatjet zu einem (missglückten) Tete-a-tete in seine Wohnung. Er schickt ihr Aufpasser und Detektive nach Wuppertal und Berlin, die ihr Leben beobachten (und sanft lenken) sollen. Am Ende seines eigenen Lebens holt er sich einen Autor ins Haus, der diese ebenso banale wie tragische, da keusche Amour fou in Worte kleiden soll. Es ist der Ich-Erzähler von Helmut Kraussers Roman Eros, ein ebenso flott wie brillant beschriebenes Buch über eine Liebe, die es nicht gab -- und die man nur zu verstehen glaubt, weil sie in die blendenden, dabei niemals pathetischen Worte eines Schriftstellers gekleidet wird: eines Schriftstellers zudem, der es gekonnt versteht, durch sein Spiel mit mehreren Erzählebenen ironische Distanz zu erzielen. Seit 1997 hat Krausser nach eigener Aussage an dem Stoff gearbeitet, die siebzehnte und letzte Fassung 2005 zum Druck gebracht. Die Arbeit hat sich auf jeden Fall gelohnt. --Thomas Köster

Pressestimmen

„Einen Bogen über ein halbes Jahrhundert gespannt - mit 'Eros' ist Helmut Krausser ein großer deutscher Zeitroman gelungen. …das kühnste, ehrgeizigste und zugleich formal strengste Erzählprojekt dieses Bücherjahrs.“

FOCUS



„Ein schwerblütiger, schroffer, aber auch zauberhaft verrückter Roman über ein Königskind und ein Aschenputtel, die nicht zueinanderkommen konnten.“

KULTUR-SPIEGEL



„Helmut Krausser gelingt mit 'Eros' eine buchstäblich unglaubliche Liebesgeschichte, die zugleich immer das Große Ganze im Blick behält (…). Dass er einen derart vielschichtigen Roman mit jener poetischen Originalität und Präzision zu erzählen versteht, die man bei ihm schon gewohnt ist, zeigt ihn einmal mehr als einen der besten Autoren, die wir hierzulande haben.“

NDR KULTUR



„Helmut Kraussers neuer Roman 'Eros' ist so intelligent wie verwinkelt konstruiert (…). Ein starkes Buch, das seine Geschichte sicher und trickreich erzählt und sich zugleich zu dem immer Wirklichkeitsfernen und Bruchstückhaften dieses Erzählens bekennt, denn – so sagt es eine der Romanfiguren – 'nur Fragmente bewahren sich eine Option auf Wahrheit'.“

SPIEGEL SPECIAL



„Helmut Krausser bearbeitet mit 'Eros' das uralte Motiv der unerfüllten Liebe bis zum Tod: ein Roman, der sich schon jetzt wie ein Klassiker liest.“

PLAYBOY



„…Zeitgeschichte und kluge Erzählkunst in einem Text – viel mehr kann man nicht verlangen.“

FINANCIAL TIMES



„Helmut Kraussers Roman 'Eros' ist ein virtuoses Spiel mit der Überschneidung denkbar unterschiedlicher Lebensgeschichten. (…) ein ungeheuer spannender Text, der auch stilistisch nichts zu wünschen übrig lässt.“

DIE PRESSE



„Mitreißend, historisch, poetisch, sensibel, sinnlich – dieser wunderbare Roman ist all dies und noch viel mehr.“

EXPRESS

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Der erste Satz eines Romans ist für mich oft ein entscheidendes Kaufkriterium. Deshalb zitiere ich ihn: "Ohne viel von ihm zu wissen, außer dem wenigen, was es hier und da zu lesen gab, und ohne ihn je gesehen zu haben, außer auf schon vergilbten Fotografien, war er mir widerlich."

Dass ein so eingeführter Protagonist es wert ist, ihn kennen zu lernen, hatte mich überzeugt. Wer mir dabei nicht folgen mag, dem seien die Rezensionen der anderen Leser empfohlen. Eros zählt für mich zu den Büchern, bei denen man sich am liebsten beim Autor persönlich für die Stunden bedanken möchte, die man in seiner geschaffenen Gesellschaft verbracht hat. Und vielen Dank auch für die Ausdauer eines gewissenhaften Autors, der der Stoffbearbeitung fast zehn Jahre widmete, bevor er zufrieden war.
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Format: Gebundene Ausgabe
eine geniale konstruktion, eine wunderbare Liebesgeschichte, spannend aufgearbeitet mit verblueffenden Perspektivwechseln und glaenzend herausgearbeiteten Charakteren. 50 Jahre auf nur 320 Seiten ueberzeugend zum Schillern gebracht. Sicher der beste Roman des Jahres, und der, der sich von Krausser am meisten verkaufen wird. Auf jeden Schnickschnack hat er hier verzichtet.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Wer hinter dem Titel "Eros" des Romanes von Helmut Krausser eine erotisch angehauchte Geschichte erwartet, wird und soll wohl enttäuscht werden. Wortgewaltig schlidert der Autor hier eine lebenslange besessene Liebe - oder vielleicht auch eine fixe Idee -, die natürlich in der Vergeblichkeit enden muss. Absolut lesenswert.
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Format: Audio CD
Ich gestehe, dass ich den Erzähler Helmut Krausser (geb. 1964) erst mit dem Hörbuch "Eros" für mich entdeckt habe.

Die Geschichte eine Leidenschaft wird in der Rahmenhandlung von einem alten, schwerkranken und schwerreichem Mann einem Schriftsteller erzählt, den er gekauft hat, damit er nicht etwa seine Lebensgeschichte aufschreibt, sondern nach seinem Tode einen Roman veröffentlicht. Er erwartet ausdrücklich die Umgestaltung seiner Biografie in ein Kunstwerk.

Alexander von Brücken, Sohn eines Fabrikanten, liebt Sofie, seitdem er als vierzehnjähriger Jugendlicher während der Bombenangriffe der Alliierten mehrmals nachts im Luftschutzkeller neben ihr lag.
Die Tochter aus einer Arbeiterfamilie will jedoch nichts von ihm wissen. Nur einen Kuss kann er sich für 50,- Mark erkaufen.
Nachdem von Brücken Sofia nach dem Krieg auch durch den großen Reichtum, den er geerbt hat, nicht beeindrucken konnte, wird er mit der Macht des Geldes wenigstens ihrem Leben auf der Spur bleiben. Jederzeit erforscht er alle Details ihres Lebens und greift bei Gelegenheit helfend ein, von der Hoffnung gelenkt, sie irgendwann für sich zu gewinnen.
Sofie wird zu seinem Leidenschaft - seinem "Wahnsinn" wie er es selbst rückblickend erkennt -, der sein gesamtes Leben lenkt.

Der Chronist, unschwer als ironisch gefärbtes Selbstporträt Kraussers zu erkennen sagt:
"Es wird mir partout nicht klar, warum Sie sie geliebt haben, was das Reizvolle an ihr war", Alexander weiß darauf keine Antwort.
Vom "Eros" getrieben, begibt sich Alexander in die Hölle, nie tatsächliche Liebe und Nähe in einer echten Beziehung erfahren zu haben.
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Format: Gebundene Ausgabe
Dieser Roman läßt den Leser, gleich welchen Alters (naja, vielleicht sollte man die ersten 25 Jahre überschritten haben) nicht unberührt. Diese zutiefst traurige, aber wunderschöne Erzählung einer Liebe, die durch die Wirren und Wendungen im Zuge der Entstehung des modernen Deutschlands unerfüllt bleiben muss, gehört zum Schönsten, dass ich in den vergangenen Jahren in Romanform gefunden habe. Delikat und geistreich, sehr empfehlenswert, ein wunderbares Geschenk für Vielleser.
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Format: Gebundene Ausgabe
Manche Menschen schaffen sich eine besondere Aura, geniale Menschen neigen zum Wahnsinn. Krausser (1964) vereinigt beides und inszeniert sein Leben ebenso wie er es schützt. Ob als obdachloser Schachspieler in München oder als subjektiver Chronist mit seiner zehnjährigen Tagebuchreihe (als Vorbote aller blogger). Er liebt die Provokation und ist entweder geliebt oder gehasst. Die Leser lieben ihn, die Kritiker hassen ihn. Dazwischen gab es bisher nicht viel. Bisher.
Sein Lebenswerk ist üppig, neben diversen Musikversuchen (von Indierock bis zum Opernlibretti), Theaterstücke (das beachtliche Lederfresse), Gedichten (Strom) und Novellen (Schmerznovelle) umfasst es nun vier große Romane, die Krausser die „Tetralogie der menschlichen Existenz“ nennt: Liebe (Melodien), Tod (Thanathos), Mythos (Ultrachronos) und jetzt Eros (Eros). Mehr, so Krausser, gibt es zum Menschen nicht zu sagen und deshalb schließt er sein Lebenswerk mit Eros ab und will nie mehr einen Roman schreiben, was zum Glück nicht stimmt.
Nun also Eros, der letzte Roman, mit Spannung erwartet, das Gegenstück zu Thanathos, dem großen psychologischen Roman, der versuchte Raskolnikow in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts zu reinkarnieren. Ein großer Wurf, der in seinem metamorphosen Schluss die Hoffnung auf Eros nährte. Jetzt Eros. Dicht in der Sprache, lässt Krausser die Lebensgeschichte des Großindustriellen Alexander von Brücken von einem (unbekannten) Autor aufschreiben. Die Geschichte einer Obsession, einer unerfüllten Liebe, eines leidenschaftlichen Eros, der antreibt, um doch unerfüllt zu bleiben. Sophie heißt das Objekt der Begierde, deren Leben vom 2. Weltkrieg, über die 68er bis in die DDR beschrieben wird.
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