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Ernest Hemingway Taschenbuch – März 2003

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Rowohlts Monographien gibt es ja schon seit den 50er Jahren. Irgendwie haftete den schmalen Büchlein immer etwas Bildungsbürgerhaftes an. Gesangbuchdünne Seiten und Textmengen, daß einen schwindeln konnte. Und bloß sparsam mit Bildern. Schaurig-schön. Sie kamen zum Schluß schon ganz schön tüttelig daher. Aber wichtig waren sie.

Jetzt liegt Ernest Hemingway vor -- und siehe da, die neue Aufmachung zahlt sich aus. Schneeweißes, glattes Papier, tolles Layout. Jede Menge Schriftsteller-Eckdaten am Seitenrand. Und erst das Fotomaterial! Fast ausnahmslos noch nie gesehen. Wirklich liebevoll gemacht. Da wird "Papa" wieder ganz schön lebendig.

Der am 21. Juli 1899 in Oak Park geborene Hemingway durchlief eine seltsame Kindheit. Vom depressiven Vater auf Jagdausflügen zum Jäger herangebildet, von der Mutter in Mädchenkleider gesteckt, verfolgte ihn diese Erfahrung ein Leben lang. Er sollte später fast zwanghaft an seinem Image als Macho und Großwildjäger herumgestalten. 1917 meldete er sich zum Roten Kreuz an die italienische Front und wurde verwundet. Zwei Jahre später Heimkehr als gefeierter Sieger, der er nie war. Nach der Heirat mit seiner ersten Frau Hadley brachte er 1923 Three Stories And Ten Poems heraus, drei Jahre später den ersten Roman Fiesta. Der Durchbruch.

Es folgt seine kreativ dichteste Periode. Männer ohne Frauen, Tod am Nachmittag und In einem anderen Land erscheinen. Sein knapper Erzählstil gilt als epochemachend in der Literatur. Ausgedehnte Reisen folgen. Dann der Höhepunkt: Wem die Stunde schlägt, ein spanisches Bürgerkriegsdrama, wird auf der ganzen Welt gefeiert!

Einmal noch gelingt ihm ein solcher Wurf mit dem 1952 erschienenen Der alte Mann und das Meer. Nobelpreis -- Depression und Schreibhemmung. Das hält Hemingway nicht aus und richtet die Waffe gegen sich selbst. Wir schreiben 1961. In diesen Tagen wäre der große Autor hundert Jahre alt geworden. --Ravi Unger

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hans-Peter Rodenberg, Jahrgang 1952, Studium an der Hochschule für Bildende Künste und an der Technischen Universität Braunschweig, dann an der University of California in Los Angeles. 1986-1994 Redakteur beim NDR-Fernsehen, Abteilung Kultur. Seit 1994 Professor für Film, Neue Medien, Populärkultur und Kulturgeschichte der USA an der Universität Hamburg.


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Format: Taschenbuch
Rodenbergs Biographie setzt sich zum Ziel, hinter die Selbstinszenierung Hemingways als Abenteurer und Macho zu blicken. Rodenberg betont vor allem Hemingways Verwundbarkeit und seine Selbstzweifel, die schließlich zum Selbstmord geführt hätten. In der Einleitung heißt es: "Der Eindruck von Hemingway, der sich schließlich in der Öffentlichkeit festsetzte, war der eines Angebers, der die Hälfte der Zeit betrunken war, Leute zusammenschlug und großspurig auftrumpfte. Auf der Strecke blieb der andere Hemingway, der sensible Schriftsteller, dem der Alkohol nur dazu diente, seine Selbstzweifel und seine Unsicherheit zu betäuben. [...] Dieser Mann war zugleich Täter und Opfer in ein einer Zeit die einen zweifelsfrei maskulinen Helden brauchte, um die Verunsicherung durch die radikalen Veränderungen des 20. Jahrhunderts zu überdecken." Rodenberg deutet Hemingway als Opfer seiner eigenen Selbstinszenierung.

Was an Rodenbergs Biographie manchmal befremdet, ist die Neigung zu apodiktischen Urteilen. Er wirft für meinen Geschmack etwas zu unbefangen mit psychoanalytischem Vokabular um sich. Von "ödipalen Spannungen" ist die Rede, psychologische Diagnosen sind schnell bei der Hand. Rodenberg studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Amerikanistik und lehrt jetzt als Professor für Film, Neue Medien und Kulturgeschichte der USA an der Universität Hamburg. Und deshalb bleibt hier der etwas saure Nachgeschmack zurück, der sich einstellt, wenn Kulturwissenschaftler anfangen vorbehaltlos zu freudeln.

Davon abgesehen, liefert das Buch aber eine aufs Wesentliche konzentrierte und spannende Einführung in Hemingways Leben und seine Bücher.
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Format: Taschenbuch
"Wir sind von Anfang an verflucht, und du mußt erst furchtbar verletzt werden, bevor du ernsthaft schreiben kannst..." schrieb Hemingway 1934 an F. Scott Fitzgerald. Hemingway erschoss sich, wie wir wissen, vor seinem 62. Geburtstag, am 2. Juli 1961, auf seiner Ranch im amerikanischen Idaho mit seinem Jagdgewehr. Welche Traumatisierungen hatten Hemingway umdüstert? Es ist sehr interessant, sich mit der Biographie Hemingways auseinanderzusetzen, dann erst wird klar, warum in seinen Schriften immer wieder Krieg und Stierkampf, Jagd und Tod zum Thema werden. Sein Vorbild war sein Großvater: Soldat. Den Horror pflanzte Hemingways Mutter in den kleinen Ernest damit, dass sie ihm allzugerne die Kleider seiner Schwestern überzog: umso männlicheres Gebaren wurde ihm zur lebenslangen Demonstrationspflicht. Bei einem weiteren Erlebnis gelang ihm die Bewältigung nicht: Sein Vater, Gynäkologe, musste an einer Indianerin einen Kaiserschnitt ohne jede Betäubung vornehmen - das war so schrecklich, dass der zusehende Ehemann sich selbst die Kehle durchschnitt. Härte angesichts des Todes wurde Hemingways unauslöschliches Thema. Den späteren Selbstmord seines Vaters sortierte Hemingway in die Schublade "Feigheit" ein. Wurde sein eigener Suizid umgekehrt ein Beispiel für Männlichkeit und Mut? Es lohnt sich, in diese Hemingway-Biographie von Kenneth S. Lynn einmal genauestens und präzise hineinzuschauen. Vielleicht hat man dann auch eine Antwort auf die Frage, mit welcher Absicht eigentlich diese amerikanische Gallionsfigur immer wieder in den Unterrichtsspiralen unserer Gymnasien auftaucht - oder hat man etwa die Sache nur halb durchdacht - und die Hemingway-Rezeption bedürfte einer energischen Korrektur?
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ernest Hemingway ist eine interessante und faszinierende Persönlichkeit. Auf der einen Seite der mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnete Schriftsteller, auf der anderen der Trinker, Frauenheld und Raufbold. Diese zwei Seiten scheinen schwer miteinander vereinbar und gelten heute als Alleinstellungsmerkmal Hemingways. Umso schwerer erscheint es, eine solche Person auf gerade einmal 140 Seiten zu beschreiben.
Hans-Peter Rodenberg ist der Autor, der dies dennoch versucht. Der Professor für Populärkultur und Kulturgeschichte der USA beschreibt und interpretiert den Menschen Hemingway, der weniger in seinen Taten als in seinem Geschriebenen zum Vorschein kommt.

Tatsächlich schafft es Rodenberg, dem Leser eine grundsätzlich gute Übersicht über das Leben Hemingways zu geben. Allerdings bleibt es wirklich bei der Übersicht. Dies ist nicht ausschließlich in dem extrem limitierten Umfang des Buches begründet, sondern auch damit, dass Rodenberg sich klar auf zwei Aspekte des Lebens Hemingsways konzentriert, um den Menschen Hemingway hinter der selbstkreierten Fassade des großen Helden Hemingways sichtbar zu machen. Der erste Aspekt ist das Verhältnis Hemingways zu den Frauen. Die Beschreibungen der Verhältnisse Hemingways zu seiner Mutter, seinen Ehefrauen und Geliebten nehmen daher einen großen Teil des Buches ein, während andere große Ereignisse, wie seine Teilnahme an den beiden Weltkriegen oder dem spanischen Bürgerkrieg extrem kurz abgehandelt werden. Dabei beschreibt Rodenberg zum einen das sichtbare Handeln und Gesagte Hemingways, nutzt aber andererseits auch die Romane Hemingways, in denen dieser seine wahren Gefühle gerne in seine fiktiven Geschichten einfließen ließ.
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