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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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am 28. Dezember 2004
ich komme erst einmal zu den negativen Punkt dieser Doppel-DVD: sie ist nur etwas über 3 h lang, dabei ging das Festival in Dallas über 3 Tage. Dadurch sind auf der DVD einige Künstler etwas zu kurz gekommen (wo ist Jeff Beck geblieben?), wirklich schade!
Die Künstler treten nicht in chronologischer Reihenfolge des Konzertes auf, d.h. Bandbesetzungen, Tages und Nachtbühnen wechseln mehrmals aber was soll`s, dürfte eigentlich nur damals anwesende Konzertbesucher jetzt stören und wer ist das schon hier in Deutschland.
Nett finde ich, das die Künstler vor ihren eigentlichen Auftritten etwas aus ihren bisherigen Leben zum besten geben, wie sie zum Gitarrenspiel gefunden haben usw.
Man findet auf dieser DVD eine Sammlung der größten lebenden Blues Gitarristen wie z.B. Buddy Guy, B.B.King,J.McLaughlin aber auch country, jazz, pop, rock, sollte also für jeden etwas dabei sein.
Der Sound in DD 5.1 und DTS 5.1 ist wirklich spitze, auch der Bass kommt gut rüber (hoffe ihr habt einen guten Sub).
Das Bild kommt satt und sauber, da gibt es nichts an den Aufnahmen zu meckern.Endlich wurde bei dieser Aufnahme auf die Unsitte der schnellen Kameraschwenks und Schnitte verzichtet, hier hat man genug Zeit die verschiedenen Techniken der Musiker detailiert zu bewundern. Luftgitarren beim Zuschauer sind dadurch garantiert.
Für mich (neben der Peter Gabriel "Play") eines der besten Musik-DVD Veröffentlichungen des Jahres 2004.
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am 9. Dezember 2006
Als eher älteres Semester, der die Musik von Eric's Cream und Peter Green's Fleetwood Mac mit der Muttermilch aufgenommen hat, muss ich meine völlige Begeisterung für diese Doppel-DVD einfach mal zum Ausdruck bringen. Nochmals für einige der Teilnehmer hier: dies ist kein reines Blues-Festival, sondern ein Gitarren-Festival, das ist schon ein großer Unterschied, und als alter Fan des elektrischen Blues muss ich sagen, dass genau diese Vielfalt dem Projekt gut tut. Natürlich kann nicht alles den Geschmack aller treffen (ich überspringe z.B. regelmäßig John McLaughlin, der mich mit seinem absolut seelenlosen highspeed-Gedudel seit 35 Jahren nervt), aber die völlig verschiedenen Genres mit allem, was Saiten hat (von der indischen Dobro-Selbstkonstruktion bis zur 13-saitigen pedal steel guitar) macht den Reiz dieser sagenhaften Doppel-DVD aus. Der Gastgeber Eric ist dabei offensichtlich mit großer Begeisterung dabei, seine Soli (extra-Stern: direkt anwählbar!) sind wieder zum Niederknien. Man muss auch unterscheiden, wie man das Spiel einzelner Gitarristen bewertet: viele begeistern sich für virtuose Spieltechnik und große Variationsbreite, für andere (dazu gehöre ich) zählt das sog. feeling mehr: gerade der Autodidakt Eric wurde im Laufe der letzten vier Jahrzehnte, nachdem es 1965 wirklich kaum einen besseren gab, von Hunderten anderen, professionell ausgebildeten Gitarristen überholt, was Technik anbelangt, aber kaum ein anderer (ausgenommen vielleicht der frühe Peter Green) kann bei mir mit seinen Soli ein solches Gänsehaut-Feeling erzeugen.

Zum Konzert-Mitschnitt selbst: nach einem fetzigen Einstieg mit Eric's bewährter Version des J.J. Cale Hits "Cocaine" eine interessante Kurz-Studie über die Wurzeln des Blues (mit einem Zeitgenossen von Robert Johnson!) und ein erstaunlich souverän agierender Opa des Elektro-Blues, Hubert Sumlin, leider mit dem unvermeidlichen Jimmie Vaughan, der sich wieder einmal furchtbar abmüht, mit Stimme und Gitarre eine vernünftigen Ton heraus zu bringen; aber er ist halt der große Bruder des viel zu früh verstorbenen Stevie Ray. Nach 6 Blues-Stücken ein Schlenker in die Country-Zone: das geniale "Man Of Constant Sorrow" von Dan Tymynski - die Stimme von George "Depper Dan" Clooney in dem aberwitzigen Film "O Brother, Where Art Thou?". Dann ein verzichtbarer Auftritt von James Taylor, allerdings mit einem ersten Vorgeschmack auf den Eagles-Chaoten Joe Walsh. Der Nashville Chicken Picker Vince Gill zusammen mit Dobro-Spezialist Jerry Douglas, die man fasziniert beim Spiel beobachtet, obwohl mir der neue Stern am Country-Himmel Johnny Hiland lieber gewesen wäre. Tja, der gute alte J.J. Cale, dem Eric (wie auch Lynyrd Skynyrd) viel zu verdanken hat. Mr. Laid Back spielt wunderbar entspannt (wer braucht hier Virtuosität?) seine beiden Stücke "After Midnight" und "Call Me The Breeze".

Vor Jahren schon hab ich mir eine Live-CD des schwarzen Spezialisten der 13-saitigen pedal steel guitar gekauft: Robert Randolph ist insofern ein Unikum, als er der Einzige ist, der auf diesem Instrument Blues-Rock spielt, und das mit einer Präzision und Geschwindigkeit, die die Kinnlade herunter klappen lässt. Leider muss er noch lernen, wie man ein Publikum animiert; die peinlichen Tanzeinlagen strafen das Vorurteil Lügen, Afroamerikaner könnten sich alle zur Musik bewegen. Doyle Bramhall II (die römische Zwei besagt, dass er aus einer Musiker-Dynastie stammt) ist seit einigen Jahren (nach dem Ausstieg von Andy Fairweather-Low) der Assistent von Eric bei Live-Gigs und macht hier seine Sache ordentlich; bemerkenswerter als sein Spiel eher die Tatsache, dass er als Linkshänder die Gitarre anders herum trägt und dabei die Saiten nicht umgespannt hat: für Gitarristen ein kurioser Anblick.

Dass ich mal Carlos Santana mit seinem unsäglichen "Ich will der Welt Liebe geben"-Gesabbel und seinem seit fast 40 Jahren dramatisch überschätzten Gitarrenspiel einmal ertragen könnte, hätte ich nicht gedacht, aber sein "Jingo" zusammen mit Eric ist tatsächlich für mich eines der Highlights. Am Ende der ersten DVD John Mayer, den man ja aus den Charts mit Schmusesongs wie "Your Body's A Wonderland" kennt, überrascht hier nur diejenigen, die ihn nicht schon bei Live-Auftritten gesehen haben, als äußerst virtuoser Gitarrist, dem man stundenlang beim Spielen zuhören könnte.

Die zweite DVD dann mit einem Auftritt des Inders Vishwa Mohn Bhatt, der auf einem Dobro-ähnlichen Eigenbau indische Weisen zum besten gibt - auch eines der Stücke, die ich öfters überspringe. John McLaughlin und Larry Carlton: forget it! Beide unbestritten absolute Meister auf der Gitarre, aber sie lösen mit ihrem Spiel nichts aus, vielleicht Faszination über die technischen Möglichkeiten auf dem Instrument, also eher wie ein Zoobesuch. Dann wieder die Rückkehr zum Blues, zunächst mit dem Kurzauftritt eines Uropas, David "Honeyboy" Edwards, der doch tatsächlich Robert Johnson 1937 begegnet sein will. Dass man ihn in seinen Neunzigern noch auf die Bühne zerren würde, hätte er auch nicht gedacht.

Danach wieder mal eine Reverenz von Eric an sein altes Idol Johnson mit dem fetzigen Slide-Stück "If I Had Possession". Robert Cray höre ich gerne, mehr aber auch nicht, aber bei dem langsamen, klagenden Stück "Time Makes Two" zeigt er wieder einmal, dass er den Blues musikalisch erweitern kann, so dass er neu und reizvoll klingt, auch wenn sein Solo wie immer etwas angestrengt wirkt. Jonny Lang wird nach meiner Überzeugung wie so mancher aus der jungen weißen Bluesgeneration (etwa Kenny Wayne Shepherd) überschätzt, mit seinem Geschrei will er Blues-Feeling suggerieren, das er nicht hat, aber sein Auftritt ist nett. Dann der von einigen meiner Vorschreiber zu Unrecht geprügelte David Hidalgo, der zeigt, dass auch Latinos den Blues haben können. Sein Spiel ist sehr gefühlvoll und abwechslungsreich.

Ja, und dann ist wieder Mach 2 angesagt: Steve Vai, ein Vertreter aus der Abteilung "Ich spiel nichts unter Zweiunddreißigstel!". Aber mit einem seiner Paradestücke "I'm The Hell Outta Here", das man auch von einer G3-DVD (mit Satriani und Malmsteen) kennt, kann er schon begeistern. Wie die drei Gitarristen (unter anderem der dem Chef gefährlich nahekommende Tony McAlpine)und der unfassbar schnelle Bassist Billy Sheehan zusammen loslegen und sich auch noch gegenseitig in die Saiten greifen, das reißt einen schon mit. Warum Eric Johnson, der mit einem Stück auch schon mal einen Grammy gewonnen hat, verrissen wurde, ist mir nicht klar. Er spielt erstens ein sehr schönes Stück "Desert Rose", das er mit faszinierenden, Jazz-lastigen Soli ausschmückt, und zweitens trägt er ein sagenhaft geschmackloses, violettes Hemd. Auch ein Highlight!

Und dann einer meiner Lieblinge, Joe Walsh, der mit seinem skurrilen Humor schon immer dafür sorgt, dass die Eagles sich nicht zu ernst nehmen. Seit seinem Beitritt zur Band 1976 hat er den Sound und das Songwriting der Eagles veredelt und war maßgeblich an "Hotel California" beteiligt. Seine verwaschene Sprache ist sicherlich auch durch seinen jahrzehntelangen Alkoholmissbrauch bedingt, aber beim Spielen hat er immer noch alle fünf Sinne beisammen. Hier kommt er natürlich mit seinem größten Hit "Rocky Mountain Way", bei dem er zeigen kann, dass er eine der gefühlvollsten Slide-Gitarren überhaupt spielt, und wie immer die Einlage mit der "talk box", die Peter Frampton bekannt gemacht hat. Dann endlich wieder der von den Fans heiß ersehnte Eric mit seinen beiden Klassikern "I Shot The Sheriff" (hier hat er live aus einem Langweiler ein tolles Stück gemacht) und das ewige "Have You Ever Loved A Woman", mit dem er an guten Tagen beim Zuhörer Gänsehaut vom Scheitel bis zu den Zehen erregen kann.

Und wie er im Interview schon sagt: wer kann die Show in Dallas schon beenden außer ZZ Top? Die drei alten Wurzelsepps haben zwar spieltechnisch ihren Zenit schon lange überschritten (vor allem Billy Gibbons hat im Lauf der Jahrzehnte stark nachgelassen), aber das ist hier völlig sekundär. Mit einem der größten Kracher der Bluesrock-Geschichte "La Grange" und dem nicht minder mitreißenden "Tush" schließen sie das Festival angemessen, und über die coolen Tanzeinlagen könnte man sich schlapp lachen.

Also: alles in allem eine hervorragende (drunter macht's der Eric ja auch nicht) Doppel-DVD, die wohl eher zu kurz geraten ist - nur durch die Dankesrede von Gibbons erfährt man, dass auch Jeff Beck dabei gewesen sein muss. Von mir aus hätten es auch vier Scheiben sein können. Für Fans aller Saiten-Instrumente kann es nur heißen: kaufen!
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am 6. Dezember 2004
Die DVD (tatsächlich sind es ja 2) lohnt sich nicht nur für Gitarrenfreaks. Alle kommen auf ihre Kosten, weil nahezu sämtliche Musikstile vertreten sind. Besonders top für die Gitarristen unter uns, es gibt viele verschiedene Techniken zu sehen.
Ich möchte aber einmal auf einige Künstler näher eingehen (ist eigentlich unfair, weil alle gut sind!). Ein klasse Einsteiger ist „Cocaine" von Clapton. Dynamisch und treibend gespielt. Es folgen die alten Hasen des Blues: Robert Lockwood Jr., Hubert Sumlin, Buddy Guy (zähl ich mal dazu, obwohl er nicht viel älter als EC ist) und B.B. King. Besonders die Jams, in denen neben Clapton noch Robert Cray, Jimmie Vaughan und Robert Randolph mitspielen, machen besondere Freude. Nach mehreren Country- und Folkeinlagen kommen dann J.J. Cale und EC, die zusammen „After Midnight" und „Call me the Breeze" zum Besten geben. Typisch Cale, nie zu viel, aber immer auf den Punkt in einer astreinen Stimmung. Eric fügt sich hier nahtlos ein. Gegen Ende der 1. DVD spielt Carlos Santana mit Clapton „Jingo". Da geht's echt ab. Am Ende der DVD eine kleine Überraschung. Kennt man John Mayer nicht nur als Sänger aus den Charts? Jedenfalls kann er auch gut Gitarre spielen. Schon das lange „Intro" mit Hendrix-Anleihen lässt einen wundern. Die 2. DVD startet mit Jazz- und „Weltmusik"-Elementen. Nicht unbedingt jedermanns Sache. Aber mich hat Larry Carlton überzeugt. Hört sich harmonisch an. Claptons „If I had Possession over..." ist seine Verehrung an den Altmeister Robert Johnson. Aber Robert Cray ist danach ein Highlight. Was der als Sänger und Gitarrist bringt (seine Gitarre „lebt") ist schon einmalig. Ein hervorragender Song mit wirklich sehr guten Soli. Dann kommt Jungspund Jonny Lang. Einer, der das Feeling hat, den Blues in die Zukunft tragen kann. Hats absolut drauf, singt und spielt sich die Seele aus dem Leib.
Besonders erwähnen möchte ich aber auf jeden Fall noch die beiden EC-Darbietungen „I shot the Sheriff" und „Blues in C (Have you ever...). Was er da an seiner Gitarre leistet, habe ich in dieser Form schon länger nicht mehr bei ihm gesehen. Was nicht heißen soll, dass er in letzter Zeit nicht gut war. Nein, beim Festival war er absolute Weltklasse. Er beschränkt sich bei den Soli nicht nur auf den Hochton-Bereich. Auch die tiefen Saiten werden ebenso voll mit einbezogen, wie des öfteren Vollanschäge. Das ganze Griffbrett ist sein Revier - seine Finger surfen sozusagen. So spielt er nahezu jeden an die Wand. Nicht, weil er flink ist (das sind andere auch), sondern weil er viels(a)itig ist, immer die Harmonie in seinem Spiel behält. Es ist wirklich eine ganz besondere Freude, das zu sehen und zu hören. Den Abschluss der 2. DVD bilden Z Z Top - die alten Texaner. Passen nicht ganz dazu, aber trotzdem nicht schlecht.
Was soll ich sagen, der Kauf lohnt sich hundertprozentig. Nicht nur wegen der Musik. Auch wegen der vielen Kommentare und dem besonderen Feature, bestimmte Soli noch einmal besonders abrufen zu können.
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am 30. Dezember 2004
Eine der besten Musik-DVD's in meiner Sammlung!
Eric Clapton in Höchstform zusammen mit anderen Künstlern wie J.J. Cale, B.B. King, Santana, ...!
Auch die anderen Songs sind klasse, aber zum Teil nicht gründlich genug ausgewählt. Warum z.B. Dan Tyminski, James Taylor und Vince Gill jeweils 2 Songs spendiert bekamen und Santana nur einen und weshalb man Jeff Beck wieder rausgenommen hat ist mir ein Rätsel. Zumal die Auftritte der genannten 3 Herren nicht gerade herausragend sind!?
>>> Wäre doch nicht schlecht gewesen hätte man aus dieser Zusammenstellung eine 4er-DVD-Box gemacht, die hätte sich eben so gut verkauft!
Aber alles in allem ist es eine tolle Zusammenstellung, mit der Vorführung vieler verschiedener Spiel-Stile in den Songs, von denen mir besonders "I Shot The Sheriff" & "Have You Ever Loved A Woman" von Clapton und ZZ Top's "La Grange" & "Tush" gefallen!
Schade daß das große Finale von ZZ Top, Eric Clapton & Jeff Beck, wegen dem aufkommenden Unwetter ausfiel, wäre bestimmt klasse geworden!
Besonders klasse die im Menü anwählbaren Gitarrensolos!
Also für jeden ambitionierten Gitarrenspieler und Fan der meist elektrischen Gitarre ist diese DVD ein Muß!
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am 29. Dezember 2004
Da ruft der Eri Clapton - und alle kommen. Das ist großartig. 90 Gitarristen waren am 4. bis 6. Juni 2004 in Dallas Texas zu einem Gitarrenwochenende der Superlative. Die besten gibts auf dieser DVD zu bestaunen. Vom (hier extrem bescheidenen) John Mayer bis zur Legende BB King sind sie alle mit drauf und zeigen, was sie können. Die einzelnen Titel sind durch kurze Interviewsequenzen unterbrochen - aber das ist bei dieser DVD zu verzeihen, da sich diese Interviews gut ins Gesamtbild einfügen. Klang und Bild sind sehr gut. Einziges Manko: Niemandem wird hier alles gefallen. Zwar ist offensichtlich, daß hier der Blues im Vordergrund steht und (wie oft betont wird) sich alles aus diesem entwickelt hat, aber ein paar der Country-Nummern werden wohl nicht jedermanns Geschmack sein. Trotzdem ein phantastischer Überblick der Gitarrenmusik und daher sehr zu empfehlen.
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am 8. Dezember 2004
Jeder der Gitarre spielt oder sie mal gespielt hat, müsste sich eigentlich diese Scheiben kaufen.Mal abgesehen von Eric Clapton,der hier zu Höchstform aufläuft jagt auf dieser Doppel-DVD ein musikalischer Höhepunkt den anderen.Vier Stunden Blues, Country und Rock mit Grössen wie Santana,Steve Vai,B.B.King,ZZTop(genial),Robert Cray,Johnny Lang,J.J.Cale... u.s.w dazu Top Bild- und Tonqualität, Musikliebhaberherz was willst du mehr!? Von mir 5 Sterne für jeden Musiker der bei diesem Festival mitgemacht hat und Hut ab vor Eric!!!
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am 26. Mai 2010
Erstmal kann ich mich uneingeschränkt der Meinung der meisten hier anschließen, daß es sich um eine wirklich empfehlenswerte Live-DVD handelt. Gerade Gitarren-Fans können da nichts falsch machen.
Es sei aber nochmal darauf hingewiesen, daß es sich nicht um ein reines Clapton-Konzert handelt.
Man hätte auf die beiden Scheiben auch locker noch etwas mehr draufpacken können. Insgesamt gibt es mehr als 3.5h Musik versetzt mit ca. 35 Minuten Interwiews mit den Musikern.
Leider werden zwei der Stücke der alten Meister wie z.B. Robert Lockwoods "Love in Vain"-Blues mit diversen Interview-Fetzen zerhackt oder sogar zum Hintergrundgedudel degradiert (bei Davis Edwards) was mich schon störte, zumal die Stücke als eigene Tracks aufgelistet sind. Mit Ausnhame von B.B. King kommen die alten Bluesmusiker auf der DVD etwas zu kurz, .
Mit den relativ häufigen Einblendungen von Interviews bekommt das Ganze leider einen gewissen Doku-Touch, wohl damit es in der Form auch im TV gesendet werden kann, was mich aber bei einem Konzertmitschnitt ehrlich gesagt extrem stört. Gott sei Dank geschiet das bis auf die beiden o.g. Ausnahmen nur zwischen den Stücken. Aber warum hat man die Interviews nicht in die Extras gepackt oder die DVDs so gestaltet daß man sie wahlweise ein- oder ausschalten kann? Carlos Santana macht gute Musik aber in seinen Interviews nervt er stets die Leute mit seinem esoterischen Gefasel - dafür entschädigt dann "Jingo" auch nicht mehr. Also - etwas mehr Kreativität hätte ich mir bei einer DVD-Veröffentlichung schon gewünscht.
Außerdem sind die Stücke in der Reihenfolge auseinander gerissen.
Für das Konzert selbst, das Konzept sowie Ton- und Bildqualität gibt es 5 Sterne. Für Schnitt und störende Interviews zwischendrin 2 Abzug.
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am 7. März 2005
Zwei herrliche Blues-Scheiben und für Fans ein Muß! Auch für mich ist nicht verständlich, daß man die Aufnahmeorte und Zeiten durcheinandergemischt hat. Warum z.B. Jeff Beck oder Albert Collins und andere fehlen, ist auch mir ein Rätsel.
Man hätte auch ruhig mehrere Stücke mit einem Künstler/einer Gruppe (z.B. gibt es nur ein Solo von R. Cray oder nur ein Stück mit BB King)aufnehmen können. Das hätte wohl eine dritte oder gar vierte DVD notwendig gemacht, die ich mir alle liebend gern gekauft hätte.
Das soll der Begeisterung für die beiden DVD`s aber keinen Abbruch tun, schon gar nicht, daß Eric Clapten zeitweise in Schlapfen spielt.
Herrlicher DTS-Ton und sehr gute, ruhige Kameraführung. Ganz nach meinem Geschmack.
Leute, kauft die Aufnahme, solange es sie noch gibt!
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am 30. Dezember 2004
Das Ergebnis vorweg - für jeden Gitarrenfan ist diese CD ein MUSS ! Bild- und Tonqualität sind ausgezeichnet, der Schnitt und die Zusammensetzung der Konzertteile sind unterhaltsam und kurzweilig.
Zu den Höhepunkten gehört für mich eindeutig die Darbietungen der Bluegrass-Garde rund um Jerry Douglas, Dan Tyminsky, Dan Block (ja genau, die von "Brother where art thou"), der Country Mann Vince Gill läßt es ordentlich krachen und fast schon genial inszeniert ist beim Gig von James Taylor der Gastauftritt von Joe Walsh, dessen Gesichtsausdruck iregendwie an Popeye erinnert, ganz zu schweigen von seinem schrillen Outfit, aber dann ganz höllisch in die Saiten greift - großartig. Sehr gut auch Eric Johnston, einer der Gitarrenhelden aus der Liga Vai, Satriani, McAlpine, aber mit großen kompositorischen Qualitäten samt genialer Umsetzung auf der Gitarre. Steve Vai's technische Qualitäten sind unumstritten, aber nach 2 Minuten läuft sich die Sache tot, überbleibt irgendwie seelenloses Hochgeschwindigkeitsgedudel, nett anzuschauen.
Nun zum Blues: warum die beiden Senioren Robert Lockwood jr. und David "Honeyboy" Edwards ihre Songs nicht ausspielen dürfen und somit nur abgezwickt und von Interviews unterbrochen zu sehen sind, bleibt dem geneigten Seher/Hörer verborgen.
Die restlichen, dem klassischen Blues zuzuschreibenden Darbietungen rund um Eric Clapton mit wechselnden Partnern ist solide, aber nichts neues. Die Millionste Version von "Sweet Home Chicago" reisst nicht mehr wirklich jemanden vom Stuhl. Apropos Eric Clapton: sein Outfit (kurze Hose, weiße Badeschlappen) ist dermaßen daneben, daß alleine dafür 1 Stern Abzug gerechtfertigt ist. Altehrwürdige Blueshelden wie Hubert Sumlin, Buddy Guy (alle in klassischen Suits samt Hut gestylt) so zu begrüßen ist absolut jenseitig. Trotzdem, die Musik ist gut, sehenswert der Duo-Gig mit J.J.Cale (der altert in Würde ! großartig).
Den Schlußpunkt setzen die Rauschebärte um ZZ TOP, hier gibts nichts zu mäkeln, Regler auf 10 und ab die Post.
Alles in allem rund unterhaltsame 3 Std. Musik mit etlichen Höhepunkten, die aber eindeutig von den weniger prominenten Gitarrenhelden gesetzt werden.
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am 1. August 2013
Wer Rock und Blues und überhaupt Gitarrenmusik mag, sollte sich dieses Konzert mal zu Gemüte führen. Aber Vorsicht! Wer das gesehen hat, kauft mit Sicherheit alle anderen Konzerte dieser Reihe auch. Und schaut sie immer wieder. Man meint, man wäre dabei.
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