Facebook Twitter Pinterest
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Erfülltes Leben - würdige... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von MEDIMOPS
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: Von Europas Nr.1 für gebrauchte Bücher und Medien. Gelesene Ausgabe in hervorragendem Zustand.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Erfülltes Leben - würdiges Sterben Taschenbuch – 19. November 2012

4.7 von 5 Sternen 21 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 7,99
EUR 7,99 EUR 3,99
70 neu ab EUR 7,99 5 gebraucht ab EUR 3,99 1 Sammlerstück ab EUR 18,00

Buch-Tipps für den Herbst
Lassen Sie sich inspirieren: Romane, Krimis, Koch- und Bastelbücher. Jetzt entdecken
click to open popover

Hinweise und Aktionen


Wird oft zusammen gekauft

  • Erfülltes Leben - würdiges Sterben
  • +
  • Was der Tod uns lehren kann
  • +
  • Über den Tod und das Leben danach
Gesamtpreis: EUR 31,93
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dr. med. Elisabeth Kübler-Ross, geboren am 8. Juli 1926 in Zürich, verstorben am 24. August 2004 in Scottsdale, Arizona, war Professorin an der Universität in Chicago. Als Psychiaterin befasste sie sich mit dem Tod und dem Umgang mit Sterbenden, mit Trauer und Trauerarbeit. Sie gilt als Begründerin der Sterbeforschung.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Erfülltes Leben - würdiges Sterben


Erster Stockholmer Vortrag, 1980


Ich bin in der Schweiz geboren, in eine typisch schweizerische Familie hinein - äußerst sparsam wie die meisten Schweizer, äußerst autoritär wie die meisten Schweizer, ziemlich . spießig, könnte man sagen. Wir Kinder hatten in materieller Hinsicht alles, was man sich nur wünschen konnte, und wir hatten Eltern, die uns wirklich liebten.
Trotzdem war ich in gewisser Weise ein "ungewolltes" Kind. Nicht, dass meine Eltern kein Kind haben wollten. Sie wünschten sich sogar sehnlichst ein kleines Mädchen, aber es sollte ein niedliches kleines Geschöpf sein, das mindestens zehn Pfund wog. Sie hatten nicht im Traum mit Drillingen gerechnet, und als ich auf die Welt kam, wog ich ganze zwei Pfund. Ich war ungeheuer hässlich, hatte kein Haar und war eine riesengroße Enttäuschung für meine Eltern.
Fünfzehn Minuten später kam das nächste Baby, und nach weiteren zwanzig Minuten kam noch eines. Dieses letzte wog sechseinhalb Pfund, und über das waren sie dann endlich wirklich glücklich. Die beiden ersten hätten sie wohl am liebsten zurückgegeben.
So war es mir also bestimmt, als Drilling aufzuwachsen - ein wahrhaft schweres Schicksal, das ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind wünsche. Ein eineiiger Drilling zu sein, hat etwas geradezu Absonderliches, denn man kann sozusagen tot umfallen, ohne dass es überhaupt jemand bemerkt. Ich hatte das Gefühl, mein ganzes Leben lang allen Menschen beweisen zu müssen, dass auch ich, ein Nichts von zwei Pfund, etwas wert war. Ich musste mir alles hart erkämpfen, und es ging mir ähnlich wie manchen blinden Menschen, die überzeugt sind, dass sie zehnmal so schwer arbeiten müssen wie jeder andere, um ihren Arbeitsplatz zu behalten. Ich musste erst beweisen, dass ich es wert war zu leben.
Dabei erwiesen sich gerade diese Umstände meiner Geburt und meiner Kindheit als ganz entscheidend für meinen jetzigen Beruf. Ich brauchte fünfzig Jahre, bis ich das begriff. Es mussten fünfzig Jahre vergehen, bis ich einsah, dass es im Leben keine Zufälle gibt, dass nicht einmal die Umstände der Geburt zufällig sind und dass Dinge, die wir für Tragödien halten, nur dann wirklich Tragödien sind, wenn wir sie dazu machen. Wir können uns genauso gut dazu entschließen, sie als Chancen zu sehen, als Möglichkeit zu reifen. Dann wird uns sehr rasch klar, dass die angeblichen Tragödien in Wirklichkeit Herausforderungen sind, Winke, die wir brauchen, um unser Leben zu ändern.
Wenn Sie am Ende Ihres Lebens stehen und zurückblicken - nicht auf die schönen Zeiten, sondern auf die stürmischen Tage, dann werden Sie feststellen, dass es die Stürme sind, die Sie zu dem gemacht haben, was Sie heute sind. Es stimmt, was irgendjemand einmal gesagt hat: "Im Grunde genommen ist es dasselbe, wie wenn jemand einen Stein in eine Zentrifuge legt - entweder geht er kaputt oder aber er kommt poliert wieder heraus."
Als Drilling aufzuwachsen ist eine solche Herausforderung: Endlose Jahre in dem glasklaren Wissen, dass meine eigene Mutter und mein eigener Vater nicht wussten, ob sie gerade mit mir oder mit meiner Schwester sprachen, endlose Jahre in dem Bewusstsein, dass meine Lehrer nie wussten, ob ich eine Eins oder eine Sechs verdiente, und deshalb immer uns allen eine Drei gaben.
Eines Tages hatte meine Schwester ihre erste Verabredung. Sie war so verliebt wie jeder andere Teenager, den es zum ersten Mal so richtig "erwischt" hat. Doch als der Junge sie dann erneut einlud, wurde sie krank und konnte nicht hingehen. Sie war untröstlich. Schließlich sagte ich zu ihr: "Reg' dich nicht auf. Wenn du wirklich nicht gehen kannst und es so schlimm für dich ist, weil du Angst hast, dass du ihn verlierst, kann ich ja für dich hingehen. (Heiterkeit im Auditorium) Du wirst sehen, er wird den Unterschied gar nicht merken."
Ich ließ mich genau von ihr instruieren und ging dann an ihrer Stelle zu der Verabredung. Der Junge merkte tatsächlich nicht das Geringste. (Erneute Heiterkeit im Auditorium)
Heute, im Rückblick, finden Sie diese Geschichte vielleicht lustig, doch für das junge Mädchen, das ich damals war, war der Gedanke, dass man in jemanden verliebt sein und mit ihm ausgehen konnte und dabei gleichzeitig vollkommen, absolut, in jeder Hinsicht einfach austauschbar war, schrecklich. Manchmal fragte ich mich sogar, ob ich nicht vielleicht wirklich meine Schwester sei.
Es hatte offenbar einen Sinn, dass ich diese Lektion schon so früh im Leben lernte, denn nach diesem Vorfall, als ich gesehen hatte, dass der Freund meiner Schwester nicht merkte, ob er mit ihr oder mit mir zusammen war, traf ich die vielleicht schwerste Entscheidung meines ganzen Lebens: Ich verließ die Schweiz, verließ meine Familie und die Sicherheit meines Zuhauses. Ich unternahm eine Reise durch das Nachkriegseuropa. Dabei kam ich auch nach Schweden, wo ich einen Workshop abhielt.


Schließlich kam ich nach Maidanek in Polen - ein Konzentrationslager, wo ich ganze Waggonladungen kleiner Schuhe von ermordeten Kindern und Waggonladungen menschlichen Haares sah. Wenn man so etwas in einem Buch liest, ist das eine Sache, aber wirklich dort zu stehen, die Krematorien vor Augen zu haben und ihren Geruch in der Nase zu spüren - das ist etwas völlig anderes.
Ich war damals neunzehn und kam aus einem Land, das keine Erschütterungen kannte. Wir hatten keine Rassenprobleme und keine Armut, und wir hatten seit 760 Jahren keinen Krieg mehr. Damals kannte ich das Leben nicht. Doch als ich an diesem Ort, in Maidanek, stand, überfielen mich plötzlich die Schrecken der ganzen Welt. Nach einer solchen Erfahrung kann man nie mehr derselbe Mensch sein wie zuvor. Für mich war dieser Tag ein gesegneter Tag. Ohne die Erfahrung von Maidanek würde ich heute nicht das tun, was ich tue.
Ich fragte mich: Wie können Erwachsene, Männer und Frauen wie du und ich, 960 000 unschuldige Kinder ermorden und sich gleichzeitig um ihre eigenen Kinder zu Hause sorgen, die die Windpocken haben?
Und dann ging ich hinüber zu den Baracken, wo die Kinder die letzte Nacht ihres Lebens verbracht hatten. Ich wusste nicht, warum ich das tat, aber ich glaube, ich suchte nach Botschaften, nach Spuren, wie diese Kinder dem Tod entgegengegangen waren.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 28. April 2003
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Hätte nicht gedacht, dass dieses Buch so toll sein würde.
Es gibt viele Fallbeispiele über Sterbende, die uns dem Leben näher bringen. Die Frage: Wieviele tun das, was sie auch wirklich am liebsten tun? führt zu Liebe, Angst, Wut, Eifersucht, innerer Weisheit, Wahrheit und dem Leben jetzt.
Ich würde sagen, es ist das beste Buch von Elisabeth Kübler-Ross.
Kommentar 78 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
Ein wahrlich wertvolles Buch das sich zu lesen lohnt! Ich habe es quasi am Stück durchgelesen. Es wird einem vor Augen geführt wie man sein Leben eigentlich angehen sollte um eines Tages sagen zu können....ja, ich habe WIRKLICH gelebt!! Ausserdem ist es gerade für die ärztliche Tätigkeit wichtig zu versuchen den Sterbenden näher zu kommen, und Ihnen eine echte Hilfe zu sein!
Ich finde jeder Arzt sollte sich damit auseinandergesetzt haben,leider wird im Studium viel zu wenig darauf eingegangen!
Kommentar 61 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von Luna0402 am 29. September 2009
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Auch wenn ich mich als bewussten Menschen bezeichne, so
hat mir das Buch dennoch sehr viel gebracht. Ich sehe
vieles aus einer neuen Perspektive und konnte noch
quälende "Reste" loslassen und verabschieden.
Sehr empfehlenswert.
Kommentar 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Meines Erachtens ein Buch für ALLE, jund oder alt, mit oder ohne Familie, mit oder ohne ....., Konfessionen übergreifend !
Es ist klar und deutlich in seinen Aussagen, die Autorin wirkt besonders glaubwürdig, ja, ehrlich, da sie sich auch selbst schonungslos offenbart. Es ist eine wirkliche Hilfe, an sich selbst zu arbeiten und zu lernen, mit sich und anderen Menschen vernünftig und liebevoll umzugehen, und vor allem herauszufinden, woran es liegt, wenn man damit Schwierigkeiten hat.
Wenn es nach mir ginge, würde dieses Buch zur PFLICHTLEKTÜRE in allen Schulen und Ausbildungsstätten (einschließlich
Universitäten, und zwar für alle Fakultäten, besonders für Arzt- und Pflegeberufe, Lehrer und Erzieher, Politiker, Eltern usw.). Es könnte unsere Gesellschaft, unsere Welt sehr, sehr positiv verändern!
Mit freundlicher Empfehlung von Hannelore Kliche
Kommentar 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
..für alle, die sich mit dem Sterben auseinandersetzen wollen bzw. müssen. Frau Dr. Kübler-Ross bringt klar auf den Punkt, worums im Leben geht und wie wir alle unser Leben so einfach "erfüllender" gestalten können. Dies ist dann einer der entscheidendsten Punkte, um den Tod bzw. das Sterben in unser Leben zu integrieren oder anzunehmen. Auch wenns zunächst noch so schwierig ist....
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Leider kann ich die meist sehr guten Bewertungen für dieses Buch nicht verstehen. Ich habe das Buch von einer Bekannten empfohlen bekommen und war neugierig geworden. Da ich selbst mit einem Sterbefall in der Familie konfrontiert worden bin hoffte ich auf Unterstützung durch Erfahrungswerte und Denkanstöße. Frau Kübler-Ross hat definitiv viele Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt und bietet Anregungen im Umgang mit diesem Thema. Was mich wirklich sehr gestört hat, ist der zum Teil belehrende Tonfall und dass Sie dadurch dem Leser das Gefühl gibt alles im Leben verstanden zu haben. Das ist in meinen Augen eine doch etwas arrogante Haltung. Belege für Ihre Ausführungen liefert sie leider nicht bzw. nur unzureichend. Eine Formulierung fast am Ende des Buches fand ich besonders fraglich: "Denn Sie können nicht wissen, warum ein Mensch dieses besondere Schicksal erleidet. Und wenn Sie versuchen, ihn davor zu retten, werden Sie womöglich verflucht werden. ... Es ist mir sehr wichtig, dass Sie das begreifen." Diese Aussage halte ich nicht nur für fraglich sondern auch gefährlich! Wenn man sowas sagt, muss man es wenigstens begründen! Leider wurde diese Aussage hier einfach unbegründet stehen gelassen - unfassbar! Für mich war es leider ein sehr unbefriedigendes Leseerlebnis ohne viel Tiefgang und dem ersehnten Aha-Erlebnis! Das Buch sollte von einem aufmerksamen Lektor überarbeitet werden! So wie es jetzt ist, wirkt es sehr altmodisch und überholt!
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von Sarah. am 31. Juli 2015
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Der Tod ist für viele ein Tabuthema, dieses Buch "bringt Tod näher". Man denk über viele Dinge anders nach - sieht sie mit anderen Augen. Vor allem die vielen Fallbeispiele sind hervorragend.
Es ist ein Buch was für alle Altersklassen geeignet ist!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch sollten Menschen aller Altersklassen lesen. Es hilft im Zusammenleben von Alt und Jung oder auch in der Begleitung eines Menschen im letzten Lebensabschnitt.
Kommentar 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen