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TOP 1000 REZENSENTam 7. September 2015
Mit dem bis heute sensationell guten Film "Erdbeben" (Originaltitel "Earthquake") aus dem Jahr 1974 hat Regisseur Mark Robson (Glut unter der Asche, 1958; Die Herberge zur 6. Glückseligkeit, 1959; Neun Stunden bis zur Ewigkeit, 1963; Lawinenexpress, 1978) nicht nur einen fulminanten Blockbuster geschaffen, der bis heute seine Zuschauer in den Bann zieht, sondern hat seiner Zeit auch das Kino mit revolutioniert. Mit einem einzigartigen Starensemble, angeführt von Charlton Heston (Im Zeichen des Bösen, 1958; Weites Land, 1958; Ben Hur, 1959; El Cid, 1961), Ava Gardner (Rächer der Unterwelt, 1946; Schnee am Kilimandscharo, 1952; Die barfüßige Gräfin, 1954; 55 Tage in Peking, 1962), George Kennedy (Einsam sind die Tapferen, 1962; Die vier Söhne der Katie Elder, 1965; Das dreckige Dutzend, 1967; Im Auftrag des Drachen, 1975), Lorne Greene (Ben Cartwright aus der TV-Serie Bonanza, 1959 - 1973; Roots, 1977; Kampfstern Galactica, TV-Serie 1978 - 1980), Geneviève Bujold (Königin für tausend Tage, 1969; Der Unverbesserliche, 1975; Der scharlachrote Pirat, 1976; Coma, 1978), Richard Roundtree (Shaft Reihe, 1971 - 1973; Flucht nach Athena, 1979; Der Gigant, 1981; Der Bulle und der Schnüffler, 1984), Barry Sullivan, Victoria Principal (TV-Serie "Dallas"), Pedro Armendariz Jr. und vielen weiteren bekannten Darstellern hat er wahrscheinlich den Klassiker unter den Katastrophenfilmen schlechthin geschaffen.

Ein mittleres Beben erschüttert Los Angeles am frühen Morgen, während die Menschen ihrer normalen Tagesroutine nachgehen. Während allgemein angenommen wird, daß man nach dem kurzen Beben wieder zur Normalität zurückkehren kann, wird nur wenige Stunden später ein weit größeres und stärkeres Beben die Stadt nahezu völlig verwüsten und zerstören. Die auch heute noch brillanten Special Effects sind eingebaut in eine Vielzahl von Erzählsträngen über das Schicksal einzelner Personen, die in irgendeiner Art und Weise im Lauf dieses Tages miteinander zu tun haben werden, wobei viele den Tag nicht überleben werden.

Durch die große Anzahl an bekannten Darstellern wirkt das Geschehen noch viel eindringlicher und man fiebert mit jedem der Akteure mit, wie diese versuchen ihr Leben zu retten. Dabei kommen im Anblick der Gefahr und des Todes auch viele hässliche Seiten bei dem einen oder anderen zum Vorschein. Neben den bekannten Darstellern hat aber auch viel die Technik damals dazu beigetragen, daß "Erdbeben" mehr als nur ein gut erzählter Blockbuster war, sondern schlichtweg bahnbrechend. "Der wirkliche Star des Films war 1974 der Sensurround Ton. In manchen Kinos wurden bis zu drei Sitzreihen abmontiert, um Platz für die Sound-Anlage zu schaffen, die den geeigneten Sound-Effekt erzeugte. (...) Nach einigen Vorstellungen wurden auch Styroporsteine auf die Zuschauer herabgeworfen, um den Film effektvoller zu gestalten und den Eindruck eines Erdbeben realer darzustellen. Weiter kamen von der Universal Sound-Abteilung ein neu entwickelter Prozessor namens „Sensurround“ zum Einsatz sowie eine Reihe großer Lautsprecher mit einer Verstärkerleistung von 1.500 Watt, entwickelt von der US-amerikanischen Firma „Cerwin-Vega“. Diese arbeiteten im subhörbaren („Infra-Bass“) Schallwellenfrequenzbereich bei zirka 120 Dezibel; das entspricht in etwa einem Düsenjet beim Start. Dem Betrachter gab dies das Gefühl eines gerade stattfinden Erdbebens. Der Prozessor wurde in mehreren Theatern in den Vereinigten Staaten vor der Veröffentlichung des Films getestet, was zu unterschiedlichen Ergebnissen führte. Ein berühmtes Beispiel ist das Grauman’s Chinese Theatre in Hollywood, Kalifornien, wobei sich durch „Sensurround“ der Putz an der Decke löste. Das gleiche Kino-Theater führte Erdbeben drei Monate später als Uraufführung mit einem enormen Erfolg auf, allerdings mit einem neu installierten Netz über dem Publikum, das herabfallende Trümmerteile auffangen sollte. Der „Sensurround“-Ton erwies sich als großer Publikumsmagnet, führte aber auch zu Kontroversen. So gab es Fälle von Nasenbluten, die durch die Schallwellen erzeugt wurden. Als der Film in Chicago, Illinois, uraufgeführt werden sollte, verweigerte der Leiter der Abteilung Bau- und Sicherheitsvorschriften dem System die Genehmigung, da er befürchtete, es könnte Bauschäden verursachen." (Wikipedia, Seite Erdbeben (Film), Hintergrund).

Dieser Klassiker wurde von Universal in einer erstklassigen Version auf Blu-Ray veröffentlicht. Das Bild ist ausgezeichnet, auch wenn es natürlich nicht einem HD Bild neuerer Produktionen entspricht. Auch der Ton ist absolut klasse und man kann unter einer ganzen Reihe von Sprachoptionen wählen: Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch im Format DTS Digital Surround 5.1, Englisch gar DTS-HD Master Audio 5.1; Lat. Spanisch DTS Digital Surround 2.0 LT/RT; Englisch DTS 2.1 Sensurround Track. Dazu gibt es noch eine unglaubliche Menge an Optionen für Untertitel wie Deutsch, Englisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Mandarin, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch, Lat. Spanisch, Thai, Tschechisch, Türkisch und Ungarisch. Darüber hinaus hat Universal noch ein Wendecover ohne FSK Flatschen spendiert. Schade allerdings, daß es keinerlei weitere Extras auf der Blu-Ray gibt wie zum Beispiel eine Doku über die Geschichte zu diesem Film aus heutiger Sicht, einem Making of oder ähnliches. Dennoch, für diese Veröffentlichung kann ich nur die Höchstpunktzahl vergeben. Im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte habe ich diesen Klassiker nie schöner gesehen als auf dieser Blu-Ray Veröffentlichung.
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Los Angeles wird von mehreren kleinen Erdstößen erschüttert. Doch niemand ahnt, dass das nur die Vorboten einer in den nächsten 24 Stunden folgenden Katastrophe sind. Risse im Damm der Hollywood-Talsperre und deren unerklärlich steigender Pegel führen schließlich bei einem Nachbeben zum Einsturz und zur Überflutung großer Teile der Stadt. In diese Rahmenhandlung sind die Schicksale mehrerer Personen eingebettet und miteinander verflochten: Der Architekt Stewart Graff (Charlton Heston), dessen Ehe mit der dem Alkohol verfallenen Remy (Ava Gardner) gescheitert ist und der ein neues Glück mit der jungen Schauspielerin Denise (Geneviève Bujold) sucht, der vom Dienst suspendierte Polizist Lew (George Kennedy), der Motorrad-Stunt-Künstler Miles (Richard Roundtree) und ein einsamer Säufer (Walther Matthau) ...

EARTHQUAKE (1974) wurde vor allem berühmt durch den erstmaligen Einsatz des aufwendigen Sensourround-Ton-Systems, dass mit aufwendigen Lautsprechersystemen für ein wahres Erdbeben-Feeling in entsprechend ausgerüsteten Kinos sorgte. Regisseur Mark Robson (1913-1978), dessen größte Erfolgsfilme in den 60-er Jahren entstanden (VON RYAN'S EXPRESS, LOST COMMAND, VALLEY OF THE DOLLS) ist heute nahezu vergessen.

Die Blu-ray von Universal bietet den Film in guter Bildqualität. Einige stark körnig wirkende Szenen hätten allerdings mit einer digitalen Überarbeitung verbessert werden können. Die deutsche Synchronfassung liegt in DTS 5.1 vor. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden, leider aber keinerlei Zusatzmaterial. Und da wären mit Sicherheit einige Dokumentationen anlässlich des neuen Tonformats aus der Zeit der Erstaufführung vorhanden gewesen ...

Fazit: Als Star-Film und Meilenstein des Katastrophenfilms auf jeden Fall kaufenswert!
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am 5. Juli 2013
Heute kam endlich die Blu Ray mit der Post und ich habe mir den Film gleich angesehen. Lange hats ja gedauert, bis dieser Klassiker den Katastrophen-Genre endlich auf Blu Ray erschienen ist.

Zum Inhalt: Ein gewöhnlicher Tag in Los Angeles. Der Architekt Graff (Charlton Hesten) hat Probleme mit seiner nörgelnden Ehefrau (Ava Gardner) und steht beruflich mit seinem Boss und Schwiegervater (Lorne Green "Bonanza") vor einem wichtigen Abschluss. Daneben hat er ein Techtelmechtel mit einer jungen Schauspielerin (Genevieve Bujold "Coma"). Auf den Straßen L.A.s kämpft der hartgesottene Polizist Lew Slade (George Kennedy "Airport"-Reihe) für mehr Gerechtigkeit. Und ein Motorrad-Rennfahrer (Richard Roundtree "Shaft"-Reihe) plant eine Akrobatische Show mit dem Motorrad. Um die Bevölkerung der Millionen-Metropole nicht zu beunruhigen, werden Warnungen eines Angestellten eines Seismologischen Institutes, wegen eines großen Erdbebens nicht ernst genommen. Als ein gigantisches Erdbeben schließlich die Stadt zerstört, beginnt für die Bevölkerung der Kampf ums nackte Überleben....

Spannend, dramatisch, spektakulär, actionreich, das ist der Film Erbeben. Mit einem Aufgebot an Stars wie Charlton Heston, Lorne Green, George Kennedy u. a. hat Hollywood hier wirklich ein dramatisches Katastrophen-Szenario geschaffen, das immer wieder aufs Neue fesselt.

Das Bild der Blu Ray, die den Film im Format 2.35:1 präsentiert, ist die meiste Zeit ausgesprochen gut, trotzdem kann der Film sein Alter - immerhin 39 Jahre - nicht verleugnen. Ständig präsentes Filmkorn, das durch das HD-Bild manchmal etwas stärker ausgeprägt ist - besonders in den dunklen Szenen ist das Bild oft sehr grobkörnig - geben dem Film den typischen 70er-Jahre Kinolook. Also hier wurde nichts geglättet oder durch Rauschfilter bearbeitet. Farben werden durchgehend sehr natürlich präsentiert. Die Bildschärfe ist die meiste Zeit sehr gut. Schwarzwert und Kontrast sind ebenfalls sehr gut.

Zum Ton: In Englisch liegt der Film nicht nur DTS HD Master Audio 5.1 vor, sondern auch in DTS 2.1 Sensurround Track. Ein spezielles Klangsystem, das - hab ich durch Internet-Recherchen zum Film herausgefunden - die Erdbeben-Toneffekte noch realistischer machen soll. Bei meinen Fernsehlautsprechern brummelte es nur ziemlich laut, als das Erdbeben passierte, aber Kunden mit einer entsprechenden Anlage dürften vielleicht ein besonderes Klangerlebnis haben.

Die anderen Tonformate sind Deutsch, Italienisch, Französisch und Spanisch in DTS Digital Surround 5.1

Bonusmaterial gibt es keines!

Was den FSK-Flatschen betrifft, gibt es ein Wendecover.

Von mir klare Kaufempfehlung!!
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am 30. Dezember 2015
Als ich beim Zappen Erdbeben in HD gesehen hab, glaubte ich zu spinnen:
Das kam mir so bunt und gestochen scharf vor. Ich griff gleich zu meiner
DVD und legte sie ein. Ein großer Fehler! Mir ist da erst aufgefallen wie
blass das Bild ist und auch die Bildschärfe hat zu wünschen übrig lassen.
Also die BluRay musste her. Was für ein Unterschied. Sauberes, scharfes Bild
und wirklich Farben. Das hat sich gelohnt. Vom Ton ist leider nur noch
die Englische Sensuround übrig (auf DVD waren auch die Deutsche Spur so), aber damit kann ich leben,
da die deutsche Spur so gut abgemischt ist, das man endlich auch die Dialoge im Getöse versteht.
Und man darf nicht vergessen, der Film ist von 1974, das sieht man nur noch an wenigen Stellen.
Mann hätte sich aber ruhig trauen sollen, den Trailer von der DVD dazu
zu packen und vielleicht hätte es auch irgendwo noch Hintergrund Storys gegeben.
Victoria Principal, die spätere Pamela Ewing, hat hier eine große Rolle gespielt und hätte
bestimmt was dazu sagen können.
Ich werd wirklich nach preiswerten Alternativen auf BluRay schauen und die Filme, die es
am nötigesten haben austauschen.
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am 15. Juli 2013
Na endlich... lange hats gedauert, dass dieser Katastrophen-Film auf Blu-Ray erscheint.

Im Gegensatz zu heutigen Katastrophenfilmen in dem mit mehr Action und "Bigger and Louder"-Sells Motto, gibt es hier auch Geschichten und menschliche Beziehungen und vor allem KLASSE Darsteller zu bewundern: allen voran Charlton Heston ("Ben Hur"), Lorne Green, Ava Gardner... wenn auch Ava Gardner ein bischen zu alt wirkt um Lorne Greens (der Bonanza Daddy) Tochter zu sein.

Sieht man darüber hinweg, ist der Streifen ein spannendes Stück Kino-Geschichte, in dem sich das Grauen langsam anbannt. Das Erdbeben ist eindrücklich (!!!) gemacht worden (ein Mix aus Miniaturen and Matte-Painting) und zieht nach wie vor einen einen bann, im Gegensatz zu den heutige CGI-Effekt-Hascherei.

Wer genau hinsieht, kann natürlich Walter Matthau in einem Cameo erblicken und ja... das "Show"-Girl wurde von Victoria Principal gespielt, die kurz darauf weltbekannte wurde als Pamela Ewing in Mega-hit der 80er "Dallas" (und wohl für Fortsetzung zurück kehren dürfte).

Die Blu-Ray:

Bildqualität ist sehr gut (Filmkorn sind gelegentlich in dunklen Szenen auszumachen, ohne jedoch zu stören!) und auch die Bildschärfe lässt meiner Meinung nach keine Wünsche offen.
Der Sound ist ebenfalls gelungen (und wie das mit Sensurround wohl im Kino geklungen haben mag, kann man sich nur vorstellen, aber schön, dass die Ton-Spur im englischen Original auch mit drauf gepackt wurde).

Der einzige Kritik-Punkt (meinerseits):

Das fehlen JEGLICHER Bonus-materialien. Es wäre interessant gewesen etwas über die Entstehung zu erfahren. Aber das 40jährige Jubiläum steht ja erst nächstes Jahr an... so, wer weiss...???

FAZIT: wer im Gegesatz zu heutigen Filmen auch mal noch Geschichten und Schauspieler sehen möchte, die mehr als nur "Oh Mein Gott..." sagen können, sollte sich diesen Film auf jeden Fall zulegen!

P.S: Uebrigens, das eher untypische depressive Ende, in dem der Held stirbt, sah ursprünglich anderst aus (mit einem Happy-End), aber Heston hat ins Drehbuch eingegriffen und dieses Ende ausdrücklich gewollt! Ausserdem war die Idee, dass ein zweiter Teil folgen sollte, in dem es um die Ueberlebenden in der zrstörten Stadt geht. Leider wurde das Projekt niemals realisiert.
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am 13. August 2014
E A R T H Q U A K E , mit Sensurround-Technik und teils auch von oben herabfallenden Fassadenteilen aus Styropor, muss dieser Katastrophen-Film Mitte der 70'er Jahre in speziell dafür ausgelegten Kinosälen wohl der wahre Blockbuster gewesen sein.

Es ist schon eine wahre Leistung was die jeweiligen Techniker in dieser Zeit auf die Leinwand projizierten und somit auch der verdiente Oskar für die Spezialeffekte. Ein Film der einen doch stark beeindruckt hat, als man diesen in seinen frühen Jugendtagen das erste Mal im Fernsehen sah. Tja, damals noch auf einem doch eher kleinerem TV-Gerät, noch im 4:3 Verhältnis und einem mehr mittig betontem Sound aus den eingebauten Lautsprechern. Also keine wirklich guten Voraussetzungen um gerade diesen Streifen zu sehen. Natürlich heutzutage auf dem Blu-ray Medium und dem dazugehörigen technischen Equipment das so die meisten Filmfans wohl ihr Eigen nennen, wirkt ein solcher Klassiker erst so richtig gut.

Technik: Das Bildformat ist hier natürlich in schönem Widescreen 2.35:1. Die Bildqualität ist teils etwas unausgewogen, besitzt aber meist eine angenehme Schärfe und meist gute Details. Die schöne Intro-Sequenz mit Flug über das Gebiet von Los Angeles wirkt da eher weich gezeichnet (wohl eher fokkusbedingt), oft ist dies ja gerade beim Titelvorspann ja beabsichtigt (Stilmittel). Auch manche Effekt-Aufnahmen weisen aufgrund der alten Technik durch Bildüberlagerung etwas Unschärfe und gröberes Korn auf. Die Nahaufnahmen der Schauspieler sehen dagegen aber sehr gut aus. Auch Szenen überwiegend in der Halbtotalen besitzen gute Schärfe und sehr gute Details. Für HD-Verhältnisse fehlt aber öfters die gewisse Plastizität und Tiefenwirkung, dass hat man auch schon besser gesehen. Ab und an ist auch Bild-Flackern zu sehen, aber meist sind die Kontrast- und auch Schwarzwerte zufriedenstellend. Einige dunklere Szenen weisen etwas Detailverlust auf. Die Farben wirken kraftvoll und sehr natürlich. Durchgehend ist natürlich Filmkorn auszumachen, dass grundsätzlich etwas grob und mitunter teils auch unnatürlich wirkt (HD-Transfer, evtl. Nachschärfung), gerade Szenen im halbdunklen sind da noch stärker davon betroffen. Vor allem "Jaws", oder selbst "Logan's run", beide ja auch so um die Mitte der 70'er Jahre gedreht, hatte ich längst schon im BD-Player und diese sehen Bildtechnisch insgesamt besser aus, trotzdem ist die Bildqualität bei "Earthquake" als durchweg solide zu bezeichnen. Grob würde ich diese in etwa mit "The Deep" vergleichen.

Ton: Ich bewerte hier jetzt vor allem den Original-Ton, der ist gerade bei doch schon älteren Filmen immer besser. Dieser besitzt einfach mehr Druck, gerade beim Sensurround-Track rumpelt es im Tiefbass-Bereich noch etwas mehr. Durchgehend ausgewogener Sound, Dialoge sind jederzeit gut verständlich. Auch wenn man sich bei der deutschen Synchronisation meist viel Mühe gibt, ein Heston ist erst Charlton Heston wenn man ihn im Original hört. Auch Ava Garner, als klammernde Ehefrau kommt einfach wesentlich besser rüber, ganz zu schweigen von der wirklich sympathischen Art und Stimme von Geneviéve Bujold mit franko-kanadischen Akzent. Nicht zu vergessen gerade ein Typ wie Miles Quade (gespielt von Saft-Darsteller Richard Roundtree), den muss man eigentlich im Original hören.

Sehr guter Music-Score (vor allem gerade die Titelsequenz) von John Williams der absolut passend die Szenen unterstützt. Mitunter dramatisch und mit dem klassischen 70'er Jahre Flair, der bei mir immer einen wohligen Schauer auslöst. Gesehen auf: [Grundig 40 VLE 7140C mit Harman Kardon BDS 716 5.1]

Fazit: Gehört für mich mit zu den besten Katastrophen-Filmen, selbst heute hat dieser noch seine Wirkung und überzeugt. Insgesamt interessante und auch sympathische Darsteller, eingebettet in eine doch insgesamt unterhaltsame Story bei der natürlich das Beben selbst der Hauptakteur ist. Gut gelungen finde ich sind die Wechsel und teils auch Überschneidungen zwischen den jeweiligen Handlungssträngen der Charaktere. Ich kann mir gut vorstellen, dass gerade diejenigen, die den Film im Kino bewundern konnten mit dieser Blu-ray Veröffentlichung zufrieden sind, da der natürliche look des Films erhalten geblieben ist. Ich selbst habe den Kauf jedenfalls nicht bereut und störe mich nicht an den teils vorhandenen Bildmängeln.

! Keine Extras, aber mit Wendecover !
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am 20. November 2015
ein klassiker in dem genre...ganz klar !!! ich habe den film zum ersten mal als kind in den 80er gesehen und war begeistert...das war noch handarbeit ( stunts / trick etc. ) disc und syncro sind wunderbar...so wie man es von der guten alten vhs kennt.
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am 24. April 2015
Der Film ansich ist allen hier wohl bekannt. Die Story kurzweilig, prächtige Hollywood Altstars und ein typischer Katastophenfilm der 70er. Mir persönlich gefallen diese Schinken besser als die Computer-High-Tech CGIs von heute. (da gibt's auch gute) aber der Film ist immerhin mittlerweile 40 Jahre alt.
Ich kann keine Rezension zur BD geben, sondern nur zur Instant Video Version.
Ordentliches Bild und "ordentlicher" Ton, aber da fängt's eben an. Der Film ist bekannt dafür, dass bei ihm das seltene "Sensurround" Tonformat angewendet wurde. Dieses hatte in den dafür eingerichteten Kinos einen spektakulären Effekt...nämlich dass viele Zuschauer das Kino fluchtartig verließen, da die körperhafte Tieftonwiedergabe ein Erdbeben nur allzugut zu imitieren wusste. Leider -und das ist meine Kritik- ist diese Erfahrung bei der Instant Video Version nicht im Geringsten nachzuempfinden, denn der Film wird lediglich in Dolby 2.0 gestreamed, also ohne LFE Kanal. Dabei gibt es so viele unnötige Filme in 5.1 bei AIV, die eher literarischer Natur sind, und keinen Subwoofer Kanal benötigen, aber gerade dieser -Erdbeben- der bräuchte ihn. Der Ton ist ok, es soll keine Kritik ansich sein, lediglich dass gerade bei diesem Film auf den .1 LFE verzichtet wurde ist mir unverständlich. Aus diesem Grund zieh ich einen Punkt in der Bewertung ab - wegen vergebener Chancen oder weil der zuständige Redakteur dies einfach nicht wusste. ;-)
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am 30. April 2015
Also die Blu ray kann sich wirklich sehen lassen das Bild ist Wahnsinn und der Ton ist auch richtig gut.
Über den Film selber wurde ja schon genug gesagt.

Bild in 2,35:1 Widescreen Ton in DTS 5.1 Surround
Laufzeit ohne Abspann 2.00.14.min. und mit Abspann 2.01.57.min. FSK 12
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Juli 2013
Den Film brauche ich ja wohl nicht detailliert werten, da ein Klassiker. Er ist quasi das Schnittmuster für viele Katastrophenfilme der 70er. Gute (meist Serien-) Schauspieler, komplexe Charaktere die manchmal etwas Stereotyp rüber kommen, die für die 70er typischen parallelen Handlungsstränge und ja! ein spannender Film mit reichlich Action und Gekreische.

Was mir gefällt, ist die gute DVD Qualität sowohl in Bild als auch Ton. Leider werden Klassiker, vor allem bei billigen Auflagen, häuffig lieblos in beinahe Video-"Qualität" verramscht. Hier stimmt die Technik und man kann den Film auch fast 40 Jahre nach Erscheinen noch geniessen.

Ach ja.... für das kitschige Ende hätte der Film beinahe eine Stern Abzug erhalten ;-)
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