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am 5. März 2013
Bei Atmospheric Monitoring with Arduino: Building Simple Devices to Collect Data About the Environment von Di Justom, Gertz aus dem O'Reilly-Verlag handelt es sich um ein typisches Werk aus der blauen Reihe von Maker Press. Allein: Es ist ein wenig besser.

Nach der angeblich kürzesten Einleitung in die Elektronik (10 Seiten) geht es im Kapitel II um "Troposheric Gas Detectors". Dieses Kapitel ist charakterisch für das gesamte Buch:

Nach kurzer Darstellung einiger Grundlagen wird die Arbeitsweise von (Standard)Gas-Sensoren beschrieben. Es folgen weitere Erläuterungen, konkrete Aufbauten (Steckbrett mit Komponenten und Arduino) und die entsprechenden Programme aka Beispiele/Sketches. Darstellung (LCD), Speicherung der Daten im externen EEPROM und diverse andere Optionen werden zumindest benannt. Sprich: Es fehlt wenig.

Im kurzen dritten Kapitel geht es um LEDs. Lesenswert, da auch hier auf Aspekte eingegangen wird, die man in der Standardliteratur nicht unbedingt findet.

Letzendlich geht es in diesem Buch um Bau und Nutzung eines LED-Photometers. Standard-LEDs sind - liegt in der Natur der Sache - nicht unbedingt Sensoren. Können aber durchaus als solche genutzt werden. Entscheidend ist aber, daß wir die maximale Empfindlichkeit einer LED in einem gegebenem Bereich des Lichtsprektrums kennen(lernen). Die Datenblätter der Hersteller sind oft diesbezüglich wenig hilfreich.

Das gesamte Kapitel 4 (LED Sensitity Tester) beschäftigt sich mit dieser Problematik. Vereinfacht gesagt sendet eine RGB-LED das volle Spektrum an eine Standard LED. Der Arduino mißt per Sketch auf welcher Wellenlänge die höchste Empfindlichkeit der LED vorliegt. Wir kalibrieren die LED: Ein sehr interessanten Ansatz,

Dies ist die Voraussetzung für den Bau eines LED-Photometers (Kapitel 5). Mit diesem schönen Gerät können wir - wenn wir es denn können - diversere atmosphärische Parameter messen und auswerten. Auch in diesem Abschnitt werden die wissenschaftlichen Hintergründe besprochen, Hard- und Software ausführlich erläutert.

Kapitel 6 schildert die Fähigkeiten des LED-Photometers: Luftverschmutzung, Wasserdampf, Radioaktivität, die Analyse der Daten und die Darstellung/Verarbeitung im Internet (z.B. per COSM, früher Pachube).

Abschließend liefert das Buch einige interessente Hinweise, wie wer wann und unter welchen Bedingungen mit gewonnenen Daten umgehen kann.

Dieses Buch ist sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene geeignet. Wer immer einen Arduino oder kompatiblen Mikrocontroller hat: Die zusätzlichen benötigten Komponenten kosten weniger als 5 €, der Lern- und Nutzeffekt ist hervorragend. Ideal auch als Grundlage für Einführungskurse.

Kaufen und Lesen!
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am 8. März 2012
Das rund 80-seitige Anfang 2012 erschienene Project Book ist sicher kein Muss für den erfahrenen Arduino-Nutzer, schildert aber auf kurze und prägnante Weise einige Einsatzgebiete dieses Mikrokontrollers und regt vielleicht auch zur Entwicklungen eigener Projekte zur Erfassung und Verarbeitung von Umweltdaten an.

Nach - so die Autoren - der weltweit kürzesten Einführung in die Elektronik und einer ebenfalls kurzen Vorstellung des Arduino, der integrierten Entwicklungsumgebung und des obligatorischen "Hello World Sketch" (Blink) folgt im Kapitel 2 das erste von insgesamt 8 kleinen Projekten zur Erfassung und Auswertung von Umweltdaten.

Per Mikrofon werden die Umgebungsgeräusche ausgewertet und der Pegel über einen LED-Bargraph angezeigt. Der Aufbau dieses Kapitels ist charakteristisch: Nach einem Überblick über das Projekt und einigen ergänzenden Bemerkungen folgt die Aufstellung der benötigten Komponenten, der praktische Aufbau, das Programm (Sketch) und abschließend noch einige Anregungen für eigene Entwicklungen.

Im dritten Kapitel geht es um eine serielle 7-Segment-LED-Anzeige. Interessant auch das folgende Projekt, in dem elektromagnetische Strahlung hörbar gemacht wird.

Die elektrische Leitfähigkeit und somit auch indirekt die Reinheit von Wasser steht im Mittelpunkt des 5. Kapitels.

Die Vorstellung des Arduino-Ethernet Shields ist kurz, regt aber sicher zu eigenen Experimenten an. Die Grundeinrichtung der Ethernetverbindung und der Nutzung der SD-Karte sind gut beschrieben. Ist eben eine Einführung.

Der Sensors DHT-22 steht im Mittelpunkt des Projekts um Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Taupunkt, wobei auch hier wieder auf die Grundlagen eingegangen wird. Interessantes Kapitel.

Die beiden abschließenden Kapitel schildern eine Möglich des Echtzeit-Datenaustausches im Internet am Beispiel von Pachube, dort allerdings geht es um Radioaktivität.

Fazit: Nicht lebensnotwendig, aber lesenswert.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. November 2012
Das Buch beginnt mit haarsträubenden Erklärungen, wie "An electronic circuit is, as the term implies, electricity moving in a path very much like a circle." Das ist meine Schreibtischlampe auch :-) Auf p.8 erfährt man immerhin, was ein Draht ist.

Die vorgestellten "environmental monitoring"-Projekte sind: Lärmdetektor, Elektrosmog-Detektor, Leitfähigkeitsmessung von Wasser, Feuchtigkeits-/Tepmeratur-/Taupunktmessung, und ein Geigerzähler.

Nicht umsonst heißt es in dem Buch immer wieder "Make the Gadget": Die vorgestellten Projekte sind m.E. nicht geeignet, quantitativ (und oft nichtmal qualitativ) für "environmental monitoring" verwendbare Daten zu erhalten. Vielmehr geht es m.E. um den Bastelspass, einen Sensor anzuschließen, und sich an Leuchtdioden oder Lautsprechergeräuschen zu erfreuen. Da muss ich leider für meine Ansprüche sagen: Thema verfehlt. Was hat das z.B. mit "environmental monitoring" zu tun, wenn ich ein Mikrophon und ein paar Leuchtdioden anschließe, und mich daran ergötze, dass mehr davon leuchten, wenn ich lauter schreie?

Unter "environmental monitoring" hätte ich mir z.B. erwartet: In meinem Haus ist für längere Zeit eine lärmende Baustelle. Der Vermieter wird einer Mietzinsreduktion zustimmen müssen. Mit meinen selbstgebastelten Leuchtdioden mache ich mich dabei zum Kasper.

Ein erheblicher Teil des Buches befasst sich mit Dingen, die man in so einem Buch nicht vermuten würde: Programmieren des Arduino (mit dem ubiquitären Blink-Sketch), Ethernet-Anbindung, oder dem Ansteuern von 7-Segment-Displays. Dafür ist ein Kindle-Book nicht das geeignete Medium, die Themen sind viel zu komplex. Soll ich z.B. die Sketches abschreiben? Ausschneiden und Einfügen geht ja wohl nicht. Außerdem findet man sehr ähnliches Material in weitaus geeigneter Form in der Public Domain. Aufgrund der Beschreibung wird m.E. auch niemand in der Lage sein, einen Web-Client zu implementieren.

Es gibt ein Kapitel über Pachube. Das war und ist ein interessantes Projekt, nur gibt's das nicht mehr in der Form: Es ist redirected auf cosm.com. So richtig aktuell ist das Buch anscheinend auch nicht mehr. Pachube/Cosm: Stichwort "Internet of Things". cosm.com ist ein Gratisserver, auf dem man in Echtzeit seine Messdaten veröffentlichen kann. M.E. aber sicher nicht mithilfe der Anleitungen in diesem Buch. Was mich persönlich an cosm frustriert: Interessante Messstationen findet man nicht so leicht, überspitzt gesagt, in der Kakophonie von Bastelprojekten, die dort melden, wieviel Grad Celsius es gerade in ihrem Wintergarten hat (vermutlich +/- 5°).

Das Buch bewegt sich in einem Spektrum von "was ist ein Draht?" bis zu MAC-Adressen, und das auf etwa 150 (Kindle-)Seiten. Ich kann mir keine Zielgruppe dafür vorstellen, und der Titel ist in meinen Augen gröbstens irreführend.
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