Das Buch ist informativ und soll natürlich (wie die meiten politischen Autobiographien) das eigene Handeln erklären. Man kann das Buch als einen detaillierten Rückblich auf Rot-Grün sehen.
Wer skandalöse persönliche und politische Enthüllungen und Angriffe erwartet ist mit Schröder's Buch an der falschen Adresse. Der Kanzler a.D. schlägt in manchen Bereichen auch selbstkritische Töne an.
Dem Thema und Russland und Putin kommt meiner nach eine etwas zu wichtige Rolle zu.
Fazit: Für politisch Interessierte lesenswert.
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Entscheidungen (HoCa Neue Medien) Audio CD – Restexemplar, 23. Oktober 2006
von
Gerhard Schröder
(Autor)
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Gerhard Schröder
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SpracheDeutsch
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HerausgeberHOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH
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Erscheinungstermin23. Oktober 2006
-
Abmessungen14.2 x 1.4 x 12.4 cm
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ISBN-103455304664
-
ISBN-13978-3455304664
Solange es Liebe gibt
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Gerhard Schröder, geboren 1944, nach dem Jurastudium in Göttingen von 1978 bis 1990 als selbständiger Rechtsanwalt in Hannover tätig. Seit 1963 Mitglied der SPD, 1978 bis 1980 Bundesvorsitzender der Jungsozialisten, seit 1986 Mitglied des SPD-Parteivorstandes, seit Mai 1989 Mitglied des Präsidiums der SPD, Juni 1994 bis September 1998 Landesvorsitzender der SPD Niedersachsen, April 1999 bis März 2004 Vorsitzender der SPD. Juni 1990 bis Oktober 1998 Ministerpräsident des Landes Niedersachsen. Mitglied des Bundestages 1980 bis 1986 und seit 1998; 27. Oktober 1998 bis November 2005 Bundeskanzler.
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Produktinformation
- Herausgeber : HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH (23. Oktober 2006)
- Sprache : Deutsch
- ISBN-10 : 3455304664
- ISBN-13 : 978-3455304664
- Abmessungen : 14.2 x 1.4 x 12.4 cm
-
Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 1,097,667 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 22,280 in Audio & MP3 CD
- Nr. 74,249 in Biografien & Erinnerungen (Bücher)
- Kundenrezensionen:
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4 von 5
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Rezension aus Deutschland vom 19. September 2012
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Verifizierter Kauf
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Rezension aus Deutschland vom 27. Juni 2021
Verifizierter Kauf
Ich hatte mir einen Blick hinter die Kulissen der Regierungsarbeit erhofft. Jedoch beschränkt sich Schröder überwiegend darauf, seine politischen Ansichten herunterzubeten. Ach- das obligatorische Loben von Putin darf natürlich nicht fehlen.
Rezension aus Deutschland vom 14. August 2016
Verifizierter Kauf
Dieses Buch über den "Gerhard" muss man lesen, damit man versteht, wie er sich entwickelt hat und was es für ihn bedeutet hat Politiker, Parteichef und Kanzler zu werden/sein....
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 11. August 2020
Verifizierter Kauf
Ich habe dieses Buch zum lesen verwendet.
Rezension aus Deutschland vom 10. August 2019
Verifizierter Kauf
Ein sehr interessantes Buch, dass einen guten Einblick in die Arbeit eines Spitzenpolitikers vermittelt.
Rezension aus Deutschland vom 27. Februar 2014
Verifizierter Kauf
Dieses Buch erklärt die Konsequente Politik von Altkanzler Schöder (Rot/ Grün) und nimmt bezug in die seine Kindheit bzw. Vergangenheit
Absolut empfehlenwert.
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Rezension aus Deutschland vom 24. März 2008
Verifizierter Kauf
Das Buch von Gerhard Schröder, "Entscheidungen" ist ein sehr großes, umfassendes Werk, welches man dennoch schnell an einem Nachmittag durchlesen kann, weil es im Prinzip nichts aussagt, als dass Gerhard Schröder sich darin inszeniert. Die einzelnen Geschichten rufen Geschehnisse der rot-grünen Jahre in Erinnerung, Schröder rechnet nicht wirklich mit politischen Gegnern ab, wirkt dennoch bisweilen gönnerhaft und rechtfertigend. Insgesamt kein ereignisreiches Werk, aus dem man etwas lernen könnte, sondern ein Buch, das sich nur deshalb so schnell lesen läßt, weil es wenig Anspruch bietet, durchaus mitunter arrogant daher schreibt und letztlich das Bild eines Kanzlers wiedergibt, der eigentlich ein grenzenloser Selbstdarsteller war... "Entscheidungen" war kurz auf der Bestseller-Liste, verschwand dann allerdings recht schnell auch wieder, was jeden Leser nach der Lektüre nicht sonderlich verwundern dürfte.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 28. Oktober 2006
Verifizierter Kauf
Erinnerungen von Politikern sind - wie Wilhelm von Sternburg zu recht in der Wochenzeitung "Die Zeit" dargestellt hat - zwiespältig. Sie sind häufig Rechtfertigungsliteratur oder Anklageliteratur.
Ersteres trifft zwar durchaus auch auf die Erinnerungen von Gerhard Schröder zu. Im Gegensatz zu den Erinnerungen, die sein Vorgänger Helmut Kohl hinterlassen hat, klagt er jedoch nicht an, sondern vertritt engagiert seine innen- und außenpolitischen Überzeugungen, ohne eigene Fehlentscheidungen oder -einschätzungen zu verschweigen.
Der persönliche Werdegang ist relativ kurz gehalten; der Schwerpunkt der - mit knapp 545 Seiten - eher knapp gehaltenen Erinnerungen liegt auf den Regierungsjahren. Innenpolitisch rechtfertigt Schröder seine Reformpolitik, schildert die Entstehung der "Agenda 2010" und die Probleme bei ihrer Umsetzung.
Außenpolitisch plädiert er für ein enges Verhältnis zu Frankreich und Rußland, wobei er ein äußerst warmherziges - wenn auch mir zu unkritisch gehaltenes - Portrait des russischen Präsidenten Putin, aber auch des französischen Staatspräsidenten Chirac entwirft. Zu beiden entwickelte er während der Ereignisse um den Irak-Krieg ein durchaus enges Verhältnis.
Mehr als die innenpolitischen Passagen, die weitgehend bekannt sein dürften, haben mich die außenpolitischen Kapitel des Buches gereizt; so fand ich es überraschend, wie sehr sich Schröder gegen weltweiten Protektionismus und für Freihandel zwischen den Nationen aussprach. Er fordert ein weltpolitisch starkes Europa - vor allem als Gegengewicht zu den USA. Von deren Präsidenten Bush ist er persönlich enttäuscht, wobei er vor allem dessen religiösen Rigorismus für seine festgefahrene Weltanschauung verantwortlich macht. Offensichtlich kränkte es Schröder, dass insbesondere die heutige Außenministerin Rice und der jetzige Sicherheitsberater Bushs, Hadley, seine außenpolitischen Vorstellungen zur friedlichen und nicht-militärischen Beilegung der Krise im Irak zurückgewiesen hat. In Anlehnung an Richard Clarkes Buch "Against al enemies" beschreibt er die vielfältigen Gründe der Bush-Administration, den Irak-Krieg zu führen. Diese Krise sei - dies kann man ja jetzt sehen - nicht bewältigt. Doch auch die anderen außenpolitischen Krisen - Kosovo, Afghanistan - werden beleuchet, wobei mir neu war, dass es insbesondere Erhard Eppler gewesen ist, der mit seinen abgewogenen und klugen Beiträgen den SPD-Sonderparteitag 1999 dazu brachte, den Kriegseinsatz im Kosovo zu billigen.
Warmherzig spricht er über Kollegen und Freunde, wobei eine gewisse Distanz zur allzu fiskalisch betriebenen Politik von dem von ihn nach Bonn bzw. Berlin geholten Finanzministers Hans Eichel deutlich wird; wesentlich wärmer spricht er über andere politische Weggefährten, wie Joschka Fischer, Otto Schily, Wolfgang Clement und insbesondere Franz Müntefering, mit dem er laut eigenen Worten das "engste politische Verhältnis entwickelte", was er je zu einem Menschen entwickeln konnte. Mit ihm zusammen "heckte" er den Neuwahl-Plan 2005 aus, dem Bundespräsident und Verfassungsgericht zustimmen mußten. Warmherzig auch die Erinnerung an Alt-Präsident Johannes Rau, dem er mit großem Respekt begegnet und den er zu den "großen Bundespräsidenten" zählt, wenn er auch Auseinandersetzungen mit ihm - Rau lehnte militärische Einsätze nach dem 11. September 2001 ab - nicht verschweigt.
In wohltuendem Gegensatz zu Helmut Kohl macht er politisch Andersdenkende nicht "fertig"; möglicherweise hat hier sein Berater, Ex-Regierungssprecher Heye, mitgewirkt, ein abgewogenes Bild zu entwickeln; so würdigt er beispielsweise die Begabungen Lafontaines und versucht, dessen Persönlichkeit gerecht zu werden, wenn er auch die Tiefe des persönlichen Bruches nicht verschweigt. Verbitterung klingt lediglich bei der Beschreibung der Politik einiger Gewerkschaftsführer, etwa Verdi-Chef Bsirske, gegenüber seiner Politik an; gerechterweise muss allerdings gesagt werden, dass mangelnde Differenziertheit der Argumente auch auf der "anderen" Seite vorhanden war; etwa wenn Schröder von einigen Gewerkschaftsfunktionären als "asozial" gebranntmarkt wurde, weil sie seine "Agenda"-Politik verhindern wollten.
Im Gegensatz zu einigen Presseartikeln, die moniert haben, diese Memoiren brächten "nichts Neues", muss ich doch sagen, dass sehr konkret auf innen- und außenpolitische Entscheidungen während Schröders Regierungszeit eingegangen wird, ohne dass sich der Autor zu sehr in den Mittelpunkt dieser Ereignisse stellt. Er lässt auch seine Mitarbeiter, sein Team, "gelten" und würdigt es.
Insgesamt sehr informative Memoiren, die sich meines Erachtens wohltuend von der teilweise penetranten Rechtfertigungs- bzw. Anklageliteratur anderer politischer Erinnerungen von Spitzenpolitikern unterscheiden. Daher - egal wie man nun im Einzelnen zu Schröder und seiner Politik stehen mag - durchaus lesenswert, um sich über die Regierungszeit von rot-grün zwischen 1998 bis 2005 aus der Sicht ihrer wichtigsten Akteure ein Bild zu machen.
Ersteres trifft zwar durchaus auch auf die Erinnerungen von Gerhard Schröder zu. Im Gegensatz zu den Erinnerungen, die sein Vorgänger Helmut Kohl hinterlassen hat, klagt er jedoch nicht an, sondern vertritt engagiert seine innen- und außenpolitischen Überzeugungen, ohne eigene Fehlentscheidungen oder -einschätzungen zu verschweigen.
Der persönliche Werdegang ist relativ kurz gehalten; der Schwerpunkt der - mit knapp 545 Seiten - eher knapp gehaltenen Erinnerungen liegt auf den Regierungsjahren. Innenpolitisch rechtfertigt Schröder seine Reformpolitik, schildert die Entstehung der "Agenda 2010" und die Probleme bei ihrer Umsetzung.
Außenpolitisch plädiert er für ein enges Verhältnis zu Frankreich und Rußland, wobei er ein äußerst warmherziges - wenn auch mir zu unkritisch gehaltenes - Portrait des russischen Präsidenten Putin, aber auch des französischen Staatspräsidenten Chirac entwirft. Zu beiden entwickelte er während der Ereignisse um den Irak-Krieg ein durchaus enges Verhältnis.
Mehr als die innenpolitischen Passagen, die weitgehend bekannt sein dürften, haben mich die außenpolitischen Kapitel des Buches gereizt; so fand ich es überraschend, wie sehr sich Schröder gegen weltweiten Protektionismus und für Freihandel zwischen den Nationen aussprach. Er fordert ein weltpolitisch starkes Europa - vor allem als Gegengewicht zu den USA. Von deren Präsidenten Bush ist er persönlich enttäuscht, wobei er vor allem dessen religiösen Rigorismus für seine festgefahrene Weltanschauung verantwortlich macht. Offensichtlich kränkte es Schröder, dass insbesondere die heutige Außenministerin Rice und der jetzige Sicherheitsberater Bushs, Hadley, seine außenpolitischen Vorstellungen zur friedlichen und nicht-militärischen Beilegung der Krise im Irak zurückgewiesen hat. In Anlehnung an Richard Clarkes Buch "Against al enemies" beschreibt er die vielfältigen Gründe der Bush-Administration, den Irak-Krieg zu führen. Diese Krise sei - dies kann man ja jetzt sehen - nicht bewältigt. Doch auch die anderen außenpolitischen Krisen - Kosovo, Afghanistan - werden beleuchet, wobei mir neu war, dass es insbesondere Erhard Eppler gewesen ist, der mit seinen abgewogenen und klugen Beiträgen den SPD-Sonderparteitag 1999 dazu brachte, den Kriegseinsatz im Kosovo zu billigen.
Warmherzig spricht er über Kollegen und Freunde, wobei eine gewisse Distanz zur allzu fiskalisch betriebenen Politik von dem von ihn nach Bonn bzw. Berlin geholten Finanzministers Hans Eichel deutlich wird; wesentlich wärmer spricht er über andere politische Weggefährten, wie Joschka Fischer, Otto Schily, Wolfgang Clement und insbesondere Franz Müntefering, mit dem er laut eigenen Worten das "engste politische Verhältnis entwickelte", was er je zu einem Menschen entwickeln konnte. Mit ihm zusammen "heckte" er den Neuwahl-Plan 2005 aus, dem Bundespräsident und Verfassungsgericht zustimmen mußten. Warmherzig auch die Erinnerung an Alt-Präsident Johannes Rau, dem er mit großem Respekt begegnet und den er zu den "großen Bundespräsidenten" zählt, wenn er auch Auseinandersetzungen mit ihm - Rau lehnte militärische Einsätze nach dem 11. September 2001 ab - nicht verschweigt.
In wohltuendem Gegensatz zu Helmut Kohl macht er politisch Andersdenkende nicht "fertig"; möglicherweise hat hier sein Berater, Ex-Regierungssprecher Heye, mitgewirkt, ein abgewogenes Bild zu entwickeln; so würdigt er beispielsweise die Begabungen Lafontaines und versucht, dessen Persönlichkeit gerecht zu werden, wenn er auch die Tiefe des persönlichen Bruches nicht verschweigt. Verbitterung klingt lediglich bei der Beschreibung der Politik einiger Gewerkschaftsführer, etwa Verdi-Chef Bsirske, gegenüber seiner Politik an; gerechterweise muss allerdings gesagt werden, dass mangelnde Differenziertheit der Argumente auch auf der "anderen" Seite vorhanden war; etwa wenn Schröder von einigen Gewerkschaftsfunktionären als "asozial" gebranntmarkt wurde, weil sie seine "Agenda"-Politik verhindern wollten.
Im Gegensatz zu einigen Presseartikeln, die moniert haben, diese Memoiren brächten "nichts Neues", muss ich doch sagen, dass sehr konkret auf innen- und außenpolitische Entscheidungen während Schröders Regierungszeit eingegangen wird, ohne dass sich der Autor zu sehr in den Mittelpunkt dieser Ereignisse stellt. Er lässt auch seine Mitarbeiter, sein Team, "gelten" und würdigt es.
Insgesamt sehr informative Memoiren, die sich meines Erachtens wohltuend von der teilweise penetranten Rechtfertigungs- bzw. Anklageliteratur anderer politischer Erinnerungen von Spitzenpolitikern unterscheiden. Daher - egal wie man nun im Einzelnen zu Schröder und seiner Politik stehen mag - durchaus lesenswert, um sich über die Regierungszeit von rot-grün zwischen 1998 bis 2005 aus der Sicht ihrer wichtigsten Akteure ein Bild zu machen.
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4,0 von 5 Sternen
Highly readable account of the 7 years, in fact, between Helmut Kohl and Angela Merkel
Rezension aus dem Vereinigten Königreich vom 25. August 2020Verifizierter Kauf
Schröder’s 7-year stint as Chancellor forms a bridge between the Kohl and Merkel eras of German politics. By the standards of German political memoirs this book is an easy read. Schröder makes only passing references to his time in politics before becoming Bundeskanzler. He was in office when the German capital moved from Bonn to Berlin, as the focus of German politics moved from a sleepy Rhineland town to the historic capital, with its constant reminders of the highs and lows of German history. Schröder makes no bones about the psychological challenges this presented for him personally, for his government, and for the German people as a whole. A key milestone in this period was the decision to support NATO by sending German troops into Kosovo, their first active posting abroad since WW2. Schröder himself gives the impression of being, at heart, a provincial politician suddenly thrust onto the world stage and having to cope with challenges of a new order.
His second period in office was dominated by his decision not to support the Bush/Blair Iraq war, sharing a platform with Chirac and Putin in the process. He rightly describes this as a very significant turning point in the post-Cold War world, and for him personally. Relations with the US would never be quite the same again. We can now see that the Schröder/Chirac/Putin call was the right one. Schröder correctly foresaw many of the Iraq war’s consequences, and would not have been surprised to learn that the Middle East would still be in turmoil 17 years on.
The disagreement about Iraq made Schröder a convert to the idea of building bridges to Russia - to the extent, in fact, that he took an executive role in a Russian/German energy JV on leaving politics. One has to say that some of his views on Russia come across as a little naïve from today’s perspective, but one can understand how they were formed.
Schröder engineered his own downfall by enacting an ambitious package of economic reforms known as Agenda 2010. Although the € is hardly mentioned in the book, Germany’s outstandingly successful exploitation of its position in the currency bloc is attributed by many economists to Schröder’s Agenda 2010 reform programme. Sadly, Schröder was accused of having sold out social democratic principles by his own party. After several setbacks in Länder elections he found he was unable to get his programme through the Bundesrat, and had to call for early elections (in 2005) from which the CDU/CSU emerged as the larger bloc. The result was Angela Merkel’s 1st Grand Coalition, still in office today (August 2020).
Striking for this reader was the peripheral role played by Britain in Schröder’s political thinking. During the critical years Blair was more interested in his relationship with Bill Clinton and George W Bush. Blair’s unconditional support for the US in Iraq was the last straw, after which links between Berlin and London came distant. The relationship with France is analysed without emotion, Schröder concluding that Franco-German cooperation works in both countries’ interests and is therefore here to stay.
His second period in office was dominated by his decision not to support the Bush/Blair Iraq war, sharing a platform with Chirac and Putin in the process. He rightly describes this as a very significant turning point in the post-Cold War world, and for him personally. Relations with the US would never be quite the same again. We can now see that the Schröder/Chirac/Putin call was the right one. Schröder correctly foresaw many of the Iraq war’s consequences, and would not have been surprised to learn that the Middle East would still be in turmoil 17 years on.
The disagreement about Iraq made Schröder a convert to the idea of building bridges to Russia - to the extent, in fact, that he took an executive role in a Russian/German energy JV on leaving politics. One has to say that some of his views on Russia come across as a little naïve from today’s perspective, but one can understand how they were formed.
Schröder engineered his own downfall by enacting an ambitious package of economic reforms known as Agenda 2010. Although the € is hardly mentioned in the book, Germany’s outstandingly successful exploitation of its position in the currency bloc is attributed by many economists to Schröder’s Agenda 2010 reform programme. Sadly, Schröder was accused of having sold out social democratic principles by his own party. After several setbacks in Länder elections he found he was unable to get his programme through the Bundesrat, and had to call for early elections (in 2005) from which the CDU/CSU emerged as the larger bloc. The result was Angela Merkel’s 1st Grand Coalition, still in office today (August 2020).
Striking for this reader was the peripheral role played by Britain in Schröder’s political thinking. During the critical years Blair was more interested in his relationship with Bill Clinton and George W Bush. Blair’s unconditional support for the US in Iraq was the last straw, after which links between Berlin and London came distant. The relationship with France is analysed without emotion, Schröder concluding that Franco-German cooperation works in both countries’ interests and is therefore here to stay.








