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Entmündigung durch Experten. Zur Kritik der Dienstleistungsberufe Broschiert

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Denn Experten sagen es uns. Sie sagen uns auch, wann wir befriedigt sind. Wenn wir es wagen, selbst zu formulieren, was wir brauchen, dann sind wir verrückt, und werden anderen Experten überwiesen, die sich unserer Verrücktheit annehmen. Damals und erst recht heute, ist das Buch brandaktuell. Sämtliche Vorträge sind schön knapp, aber eben nicht genug. Ich hätte mir noch mehr gewünscht, der Bereich "Energie" wird nur angeschnitten. Wohl geht es meist um das Gesundheitssystem (totale Medikation), Betreuung, Verwaltung, juristische Entmündigung durch Anwälte, usw... Aber es geht im Titel um Dienstleistungsberufe. Wo sind die Pfleger, die Betreuer? Sie sind heute nicht mehr die damaligen Macht ausübenden Experten, die über die Patienten und Bewohner verfügen, sondern Knechte der monströsen Qualitätsmanagement- und Controllingsysteme, der Kennzahlen. Der Mensch ist nich mehr Ware, sondern Abfall. Warum schreibt keiner mal darüber eine Doktor- oder Diplomarbeit? Ja, das war damals noch nicht so, darum fehlt genau der Part. Während des Lesens baut sich immer mehr Empörung beim Leser auf, gedankiich "Ja, das stimmt". Wir sollen nicht merken. Es gibt kein Richtig und Falsch mehr, nur noch Anweisungen. Wir sind Konsumentengruppen, wir sind Patienten, wir brauchen Anwälte - für Alles. Die Familie ist auch schon gesprengt. Sachlich geschrieben, aber der Protest steckt in den Sätzen. Und wir, die Leserschaft? Trauen wir uns ein Urteil zu, können wir noch urteilen? Oder fragen wir lieber einen Experten?
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Sieben Autoren prangern in ihren Aufsätzen die Pervertierung der Dienstleistungen an: Experten überlegen, welche Bedürfnisse Konsumenten haben könnten, wie sie sie wecken und befriedigen können und wie sie die Konsumenten dazu bringen können, den Experten das Urteil über die Qualität der Bedürfnisbefriedigung zu überlassen. Die Konsumenten brauchen also nicht mehr denken (den Fachjargon der Experten verstehen sie ohnehin kaum), sondern sich nur noch manipulieren lassen, dafür zahlen und dafür dankbar sein.

Das Buch erschien 1979, ist aber heute genauso aktuell wie damals. Ausführlich werden Gesundheitswesen, Justiz und Industrie, eher am Rand Sozialstaat, Sozialarbeit und Polizei behandelt.

Joseph Huber betrachtet in seinem Aufsatz, mit dem das Buch schließt, "Faschismus und Stalinismus" als "das erste Aufflackern des technokratischen Monoliths" (S. 149).
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