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Kundenrezensionen

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am 6. Dezember 2009
Eine sehr interessante CD über die zwei großen Deutschen Karl Marx und Friedrich Engels, die einen ausgezeichneten Einblick in das persönliche Denken dieser zwei Protagonisten des Kommunismus geben. Harry Rowohlt als Marx und Gregor Gysi als Engels sind zwei kompetente Sprecher. Wollen wir auch nicht vergessen, daß es sich bei dem Text um authentisches Briefmaterial von Marx und Engels handelt, und da werden einige Anhänger dieser Lehre sehr erschrocken sein, wie die beiden über Völker, Anschauungen, Partei- und Parteizugehörigkeit reden. Ein Hörgenuß und geistiger Gewinn für alle, die sich mit politischen Anschauungen beschäftigen.
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am 9. August 2009
Für diese Aufnahme hätte man keine besseren Vortragenden finden können.
Ihre Freude an dem ironisch schillernden Briefwechsel ist unüberhörbar.
Bei allem Vergnüglichen - Marx und Engels waren keine Tagträumer oder Sozialromantiker.
Sie wußten offenbar sehr gut, was von der Verständnisfähigkeit der arbeitenden Klasse und der herrschenden Schicht zu erwarten war - nicht sehr viel.
Dabei sind der intelligente Humor und das hohe Bildungsniveau von Marx und Engels Perlen von seltener Qualität.
Diese Aufnahme ist ein unbedingtes Muß für alle - es ist geschichtliches Wissen für jeden.
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am 1. August 2009
Die Idee, aus dem unbekannten und unzensierten Briefwechsel von Marx und Engels zu zitieren macht neugierig und diese Neugierde wird auch belohnt. Stellenweise sehr erheiternd und zutiefst menschlich. Schade, dass offensichtlich ausschließlich "spektakuläre" , weil deftige, lästerhafte, auf negative menschliche Eigenschaften deutende Stellen teilweise aus dem Gesamtkontext eines Briefes herausgenommen werden.So entsteht für den Nichtkundigen der Eindruck zweier zweifelhafter, fauler und auf Erbsegen wartender Gesellen minderer Intelligenz.Der persönliche Briefwechsel und die Freundschaft von Marx und Engels dürften wohl aus etwas mehr Tiefe bestanden haben.Für Kenner aber ein erheiternder Blick auf allzu Menschliches, dabei ganz hervorragend dargeboten.
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am 31. August 2009
Die Motivation, dieses (Hör-) Buch zu verfassen, umschreibt Gregor Gysi mit dem Satz: "Wenn DAS jemand liest, dann WIR!". Und er tut recht daran, denn die ausgesuchten Textstellen stammen weder aus der braunen "Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA)" noch den blauen "Marx-Engels-Werken (MEW)", sondern aus dem privaten Briefwechsel der beiden Philosophen.

Die beiden lästern und beleidigen ihre Zeitgenossen auf üble Art und Weise - genauso wie sie als Autoren auch zu ihren Lebzeiten keinerlei Rücksicht auf "die breimäuligen Faselhänse der deutschen Vulgärökonomie" (Karl Marx, Das Kapital, MEW Bd. 23, S. 22. (2) genommen haben. Nein, zum Feind musste man die beiden seinerzeit gewiss nicht haben, zu scharf war ihr Intellekt und zu respektlos war ihre Art.

Für die Rolle des Karl Marx könnte es wohl keine kongenialere Besetzung geben als Harry Rowohlt. Und wenn Gregor Gysi auch keine Ähnlichkeit mit Friedrich Engels hat, so ist ihm dessen Person und Werk unzweifelhaft bestens vertraut. Anna Thalbach trägt als Dritte im Bunde die jeweils einleitenden Versatzstücke vor.

Fazit: Um im Jargon von Marx/Engels bzw. Rowohlt/Gysi zu bleiben: Nichts für neoliberale Warmduscher (auf der CD verwenden beide ein weitaus drastischeres Wort), wohl aber für Kenner (mit Humor) der beiden wohl größten Wirtschaftswissenschaftler des 19. Jahrhunderts.
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am 21. Juni 2009
Harry Rowohlt und Gregor Gysi lesen pointiert ausgewählte Abschnitte aus dem Briefwechsel zwischen Marx und Engels. M. E. hörenswert, sowohl für den linken Sympathisanten, wie auch für alle, die den Kommunismus nicht unbedingt herbeisehnen. Interessant ist der Einblick in die Common Sense Welt des 19. Jahrhunderts, wo ein latenter Antisemitismus und Rassismus vorherrschte (wenn man sich auch berechtigterweise Fragen darf, ob er bei Marx und Engels immer so ernst gemeint war). Wem als Altkommunist der Briefwechsel noch nicht bekannt ist, dem werden manch ernüchternde Abschnitte entgegenkommen, aber alle anderen sollten sich auf eine gute Stunde mit beissendem Witz freuen.
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am 27. September 2009
Dass auch berühmte Männer nur Menschen sind und mit alltäglichen
Unwirtlichkeiten wie Geldmangel zu kämpfen haben, wird uns deutlich gemacht.
Gekonnt aufbereitet, das Hören ist ein Genuss ! Fortsetzung erwünscht !
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am 31. Mai 2016
Die Briefe waren nie zur Veröffentlichung bestimmt und das menschliche der beiden Säulenheiligen tritt zutage. Rowohlt und Gysi zelebrieren die Korrespondenz, wunderbar eingeordnet durch Katharina Thalbach. Mehr wäre schöner
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HALL OF FAMEam 13. Juli 2009
Zitate von atemberaubender Frechheit, süffisant und mit durchaus viel Selbstironie vorgetragen von unserem modernen Marx-Engels-Ersatz Rowohlt-Gysi. Alles ganz und gar gänzlich politisch unkorrekt! Und dennoch muss man lachen. Ein befreiendes Lachen - von jeglichem ideologischen Schutt. Vielleicht benötigt man die unbändige Frechheit, die in privatem, nun wirklich nicht öffentlichem Briefwechsel sich herausbilden kann, um wirkliche Distanz zu gewinnen zur mitläuferischen Bravheit. Womöglich könnte man ähnliches in Briefwechseln der Gegenwart auch vorfinden - oder ist die Sprache in den letzten 100 Jahren extrem verarmt, die Sülze des Erlaubten über alles gegossen?
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am 1. September 2009
Was hier geboten wird, ist eine höchst amüsante Lesung von nicht bekannten und wohl auch von Kommunisten nicht gern gehörten Äußerungen der doch im Grunde sehr bürgerlichen, chauvinistischen und auch nicht wenig egoistischen Kumpels Marx und Engels. Ihre Denke hat so wenig mit den Idealen des später real existierenden Kommunismus zu tun, dass man kaum glauben kann, die geistigen Väter dieser weltbewegenden Ideologie vor sich zu haben. Kein Wunder, dass der sowjetische Funktionär, der diese Briefe gesammelt hat, erschossen wurde.
Verschenke die CD gern an meine Freunde.
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am 31. August 2009
Tote können sich nicht wehren, vom Einspruch lebender Marx-Engels-Kenner habe ich noch nichts gehört - vielleicht ist ihnen der Anlass das nicht wert, mir schon. Die willkürlich aus dem Briefzusammenhang herausgepickten Zitate bedienen alle wohlbekannten Vorurteile derer, die kaum eine Zeile von Marx oder Engels gelesen haben. Kein Zweifel: die knappen Briefstellen sind authentisch und führen einem ahnunglos-amüsierten Publikum zwei narzisstisch verliebte, zynische, selbstgerechte, erbarmungslos kritisierende alte Männer vor, mit vernichtenden Urteilen gegen Arbeiter, Bauern, Juden, Homosexuelle und weitere ihnen unsympathische Zeitgenossen. Wie aber erklärt sich die bis heute anhaltende politische Wirkung dieser beiden Karikaturen?
Bleibt zu hoffen, dass die Käufer dieser CD sich angeregt fühlen, in den umfangreichen, zeitgeschichtlich hoch bedeutenden Briefwechsel von Marx-Engels hinein zu schauen ( 'Amazon' hat preiswerte Angebote! ). Sollte das die Absicht der beiden übrigens excellent Vortragenden gewesen sein? - Ich fürchte allerdings, sie haben dem stupiden Antimarxismus der Konservativen wohlfeiles Futter verabreicht.
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