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... Und Engel gibt es nicht Taschenbuch – 4. Oktober 2001


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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Sensible Geschichten, mit verstörender Kraft geschrieben.
Über das Buch:
„...und Engel gibt es nicht” ist eine Sammlung moderner Kurzgeschichten, Gedichte und Märchen, in der die in vielen Facetten gewalttätige Realität unserer Gegenwart betrachtet wird, die allzu oft Leid und Tod zur Folge hat. Die Unmenschlichkeit
der Menschen und ihr leichtsinniger Opportunismus sind zentrale
Themen dieser unbequemen Geschichten.

Über die Autorin:
Caren Cramer wurde 1963 in Nordrhein-Westfalen geboren und lebt seit mehr als 15 Jahren in der Nähe von Nürnberg. Sie schreibt
seit vielen Jahren und veröffentlicht hier nun ihr erstes Buch, eine Sammlung von Kurzgeschichten, Gedichten und Märchen.

Aus dem Inhalt:
Puppenspieler - Der Traum – Abschied - Der Park – Einsamkeit - Nächtliche Ruhestörung - Endloser Himmel - Aus einem Reisebericht – Wind - Das weiße Glas - Der Weidenbaum - Ralph, der Historiker - Sterbender Baum - Das Wolkenschloss – Schatten - Die Glocke – Selbstgespräch - Danke, Mami - Steinerner Garten.

Leseprobe aus "Die Glocke":

Es war nichts als ein Zufall, dass die alte, rostige Feuerglocke neben der Tür des Hauses hing, in dem der Pferdehändler wohnte. Der Pferdehändler war nicht besonders glücklich, dass die Glocke dort hing, denn die Buben des Dorfes rannten tagtäglich lärmend und rufend vorbei, sprangen hoch, um das zerfaserte Hanfseil zu erhaschen und die Glocke zu läuten. Dumpfes, rostiges Scheppern war ihr Lohn und zerrte an den Nerven des Pferdehändlers.
Oft kam er schimpfend aus der Stube geeilt und schalt die lachenden Kinder. Doch es half nichts. Selbst wenn er ein Reisigbündel zur Hand hatte und es drohend schwang, nutzte es nichts. Er war zu alt und konnte die Buben nicht einholen. Und sie wussten, dass er sie nicht erwischen würde. Deshalb lachten sie nur umso lauter.
Seufzend und verärgert kehrte der Pferdehändler dann in die Stube zurück, und oft war es so, dass sein Mittagessen inzwischen kalt wurde, wenn er zur Tür rannte, um zu schimpfen. Dann ärgerte er sich um so mehr. So vergeblich er versuchte, die Kinder an ihrem sinnlosen, lärmenden Spiel zu hindern, war es seine Frau, die ohne Erfolg danach trachtete, dass er im Hause blieb. Doch er konnte nicht davon ablassen, die Buben zu schelten.
Aber in all den Jahren, die er nun jeden Mittag den Krach ertrug, hatte er nie gewagt, die Glocke, die wahrhaft alt und hässlich war, von ihrem Platz zu entfernen. Er wusste, dass würde Unglück bringen, denn es war eine verwunschene Glocke.
Wie sie dorthin gelangt war, daran erinnerte sich niemand mehr. Vermutlich war sie schon dort angebracht worden, als das Haus erbaut wurde, und das war schon sehr, sehr lange her. Es war eines der ältesten Häuser des Dorfes, doch nicht immer hatte dort ein Pferdehändler gelebt.
Vor vielen Jahren, so munkelte man, habe ein Zauberer dieses Haus erbaut, doch auch das wusste niemand mehr genau.
Er hatte keine Spuren zurückgelassen. Nur in den Chroniken des Gotteshauses gab es ein paar uralte, vergilbte Aufzeichnungen, die besagten, dass man ihn verbrannt hatte. So war es damals oft mit Zauberern und Hexen geschehen. Früher eben.
Vielleicht war die Glocke alles, was der Zauberer hinterlassen hatte. Seine letzte eherne Spur. Der Pferdehändler wusste es nicht, jedoch waren ihm die Mahnungen seines Vaters in Erinnerung geblieben, niemals, um keinen Preis der Welt, die Glocke von dort zu entfernen. Seit jener fernen Zeit, als der Zauberer dem Scheiterhaufen zum Opfer gefallen war, wurde diese Mahnung von den Bewohnern des Hauses vom Vater an den Sohn weitergegeben. Und niemand hätte je versucht, diese Tradition zu durchbrechen.
In der ganzen Zeit, seit der Scheiterhaufen zu Asche geworden war, hatte es nur ein einziges Mal jemand gewagt, der Glocke ihren Platz streitig zu machen.
Dieser Mann, der in der fernen Vergangenheit gelebt hatte, dieser Mann hatte es gewagt, der Glocke ihren Platz streitig zu machen. Er hatte sie fortgenommen und war, obwohl noch jung an Jahren, noch in der gleichen Nacht gestorben. Aber es hatte kein Anzeichen einer Krankheit gegeben, keine Verletzung und kein Hinweis auf einen Dieb oder Mörder. Einzig die Spuren abgrundtiefen Entsetzens, die sich in das Gesicht des Toten gegraben hatten, waren geblieben. Beinahe so, als wäre ihm in der Nacht der Zauberer erschienen, um ihn wegen des Frevels an der Glocke zu Tode zu erschrecken.
Vielleicht wohnte ja nun die Seele des Zauberers in der Glocke, denn sie hatte wie von Geisterhand bereits am nächsten Morgen wieder an ihrem angestammten Platz gehangen. So als sei nicht das Geringste geschehen, aber vermutlich war es ihr auch gleichgültig gewesen, dass in dieser Nacht ein Leben unwiederbringlich ausgelöscht worden war...

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Caren Cramer wurde 1963 in Nordrhein-Westfalen geboren und lebt seit mehr als 15 Jahren in der Nähe von Nürnberg. Sie schreibt seit vielen Jahren und veröffentlicht hier nun ihr erstes Buch, eine Sammlung von Kurzgeschichten, Gedichten und Märchen.

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