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Enemies of Reality

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Audio-CD, 28. Juli 2003
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Produktinformation

  • Audio CD (28. Juli 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Century Me (Phonag Records)
  • ASIN: B000EOUVRO
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 24 Kundenrezensionen
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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Es ist ein schweres Los eine Über-Album wie "dead heart in a dead world" zu übertrumpfen.

Und wahrlich, der erste Hördurchlauf von EOR ist eine wahre Zumutung. War man vom Vorgänger schöne, stakkato-artige, melancholische Thrash-Juwelen gewohnt(die man von Nevermore nach "Dreaming neon black" ebensowenig erwartet hätte), so ist die jetzige Spielart deutlich vom Death-Metal geprägt. Insbosondere das, nach dem ebenso genialen, wie auch harten Opener "Enemies of Reality" tönende, "Ambivalent", lässt beinahe ganz vergessen, dass dies der Selbe Gitarrist ist, der das schöne "Belive in nothing" vom Vorgänger komponiert hat.

Das, in einem pausenlosen Übergang anknüpfende "Never Purify" fängt gleich mit seinem einprägsamen Chorus an und könnte ein Überbleibsel der DHIADW-Platte sein. Auch hier wiederum zeigen sich Nevermore gewohnt hart, aber beweisen, dass auch sie ihre Lektion in Melancholie gelernt haben.

Die Halbballade "tomorrow turned into yesterday" hilft einem nach dieser wahren Lawine, wieder auf die Beine und lässt wieder einblicken, dass Nevermore geniale Balladen zu schreiben wissen, die nie schnulzig oder klebrig klingen, sondern eher kraftvoll und erschütternd.

Die beiden Stücke "I, Voyager" und "Create the infinite" sind von gleicher Machart und überzeugen mit genialer Hook-Line und gebieterischen Solo-Höhenflügen von Gitarrist Jeff Loomis, der nebenbei erwähnt, auf der ganzen Platte nicht unbedingt zurückhaltend wirkt, sondern zeigt, das die Synapsen seiner Fingernerven auf Hochbetrieb laufen. Zugegeben manchmal artet es in Griffbrett-Masochismus aus.
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Von Ein Kunde am 1. August 2003
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Achtung - diese Rezension bezieht sich auf die unremasterte Originalveröffentlichung von "Enemies of Reality"!

Ich bin wirklich ein Nevermore Fan der ersten Stunde. Und was die Jungs bisher auf die Beine gestellt haben, sind schon sensationell gute Alben! Enemies Of Reality ist da auch wieder keine Ausnahme. Starke Songs, die wirklich brutal wären und eine kolossale Durchschlagskraft hätten, wäre da nicht...DIESE HUNDSERBÄRMLICH SCHWACHBRÜSTIGE PRODUKTION!! O.k., habe auch schon gehört, daß es Budgetkürzungen gab und Nevermore daher ziemlich wütend waren und sind. Es ist ja dann im Endeffekt auch nicht ihre Schuld. Tut mir trotzdem leid: wenn der Sound nicht stimmt, kann mir die Platte - trotz noch so guten Songwritings - nur bis zu einem bestimmten Grad gefallen. Der Sound ist teilweise verwaschen und echte Bässe, die eine Menge der Durchschlagskraft im Zusammenspiel mit den Gitarren ausmachen, sind einfach nicht auszumachen. SCHADE, SEHR SCHADE!! Ein schönes Beispiel für guten Sound ist z.B. die aktuelle Platte von Darkane.
Ich sage als Fazit: je besser Eure Anlage, desto deutlicher werdet Ihr die Schwächen der Produktion heraushören. Macht nicht wirklich Spaß!
Sollte irgendwann mal das Geld wieder reichlicher fließen, erbarmt sich hoffentlich jemand und mischt das Album nochmal ordentlich ab, damit wir in den vollen Genuß dieses Werkes kommen!
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Format: Audio CD
Eins vorab, das ist definitiv kein "Easy-Listening-Metal", einfach so zum nebenbei hören ist diese CD viel zu komplex und auch viel zu gut. Lange hat man warten müssen auf den neuen Silberling und jeder einzelne Tag hat sich gelohnt.
Die Songs sind sicherlich nicht eingängig und gehen auch nicht schnell ins Ohr, aber das kann man von einem Nevermore-Album auch nicht erwarten. Ich werde die Scheibe mehrmals hören müssen um sie genau so zu lieben wie den Vorgänger "Dead Heart in a Dead World".
Insofern kann ich auch nach dem dritten Durchhören noch nicht viel sagen, außer daß die Songs kompromisslos hart sind und man wünscht sich sofort auf 'nem Festival zu sein um das Gebein rütteln zu lassen.
Manch einer wird den Opener vom "Rock-Hard-Magazine" kennen und ich finde, dieser Song ist ein gutes Beispiel für die restlichen Stücke, abgesehen von "Tomorrow" was ein wenig an "Heartseeker " erinnert und einer der "einfacheren und langsameren" Stücke ist.
Der Rest, wie gesagt ist hervorragend produziert, und die ganze Band zeigt wieder einmal was sie für Ausnahme-Musiker sind. Darrel schreit sich die Seele aus dem Leib und Jeff läßt das Herz eines jeden Gittaristen höher schlagen, während Van in gewohnter Manier aufs Drum-Kit knüppelt als wäre der Leibhaftige hinter im her. Alles ist, wie kaum anders zu erwarten, hervorragend produziert.
Nicht zu vergessen sind auch die emotionalen Texte, die eindeutig vermitteln, wie die Band unsere "kaputte Welt" findet.
Kurz und gut, beim ersten Mal hören sind es 3 Sterne, beim zweiten und dritten Mal vier und ich gehe fest davon aus, daß es fünf werden. Wer "Dead Heart in a Dead World " mochte, wird dieses Album lieben.
Keep rocking.
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Von Child in time TOP 1000 REZENSENT am 18. September 2015
Format: Audio CD
"Enemies of Reality" ist das 5. Studioalbum der Heavy Metal Band Nevermore aus den Staaten. Es erschien im Juli 2003. Produziert hat das Album Kelly Gray (Queensryche). Eingespielt haben "Enemies of Reality" Warrel Dane - Vocals; Jeff Loomis - Guitars, Jim Sheppard - Bass und Van Williams - Drums. Alle Titel stammen von Warrel Dane und Jeff Loomis.

Nevermore spielen eine Mischung aus Prog-, Thrash- und Power Metal. Hier auf "Enemies of Reality" steht Thrash Metal im Vordergrund. Das Album ist selbst für Nevermore-Verhältnisse extrem hart und brutal. Direkt die beiden ersten Titel `Enemies of reality` und `Ambivalent` hauen voll auf die Zwölf und machen keine Gefangene. Dazu singt Warrel Dane wieder, als würde er eine Zwangsjacke tragen. Auch `Never purify` schlägt in die gleiche Kerbe. Jeff Loomis spielt wieder unglaubliche Soli auf dem Album. Viele andere Gitarristen würden sich die Finger brechen. Bei `Tomorrow turned into yesterday` schaltet die Gruppe gleich mehrere Gänge zurück. Der Titel ist recht balladesk und eine willkommene Abwechslung. Bei `I, voyager` geht es wieder richtig zur Sache. Das recht kurze `Create the infinite` geht auch wieder mehr in die Thrash-Richtung. `Who decides` ist wieder langsamer und leicht balladesk. `Noumenon` ist recht ungewöhnlich (psychedelisch), punktet aber mit toller Gitarrenarbeit von Loomis. `Seed awakening` dagegen ist wieder eine Abrißbirne.

"Enemies Of Reality" scheint mir das härteste Album von Nevermore zu sein. Der Prog tritt ein wenig in den Hintergrund, hier wird viel Thrash Metal gespielt. Mir fehlen etwas die grossen Melodien, daher diesmal `nur` 4 Sterne.
In 2005 wurde das Album nochmal veröffentlicht. Diesmal von Andy Sneap produziert, da man mit der Arbeit von Kelly Gray nicht zufrieden war. Man sollte daher zur Ausgabe von 2005 greifen!
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