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Ende der Schonzeit

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Produktinformation

  • Darsteller: Brigitte Hobmeier, Christian Friedel, Hans-Jochen Wagner
  • Regisseur(e): Franziska Schlotterer
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Lighthouse Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 27. September 2013
  • Produktionsjahr: 2012
  • Spieldauer: 104 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00BSRR8KE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.312 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein abgelegener Bauernhof im Schwarzwald 1942. Emma und Fritz sind seit zehn Jahren verheiratet. Die wortkarge, aber gut eingespielte Ehe überschattet der bisher unerfüllte Wunsch nach einem Stammhalter für den Hof, was innerhalb der Dorfgemeinschaft bereits zu Gerede führt. Eines Abends entdeckt der raubeinige Fritz beim Wildern den Juden Albert im Unterholz und bietet ihm kurzerhand ein Nachtlager in der Scheune an. Gegen Emmas Willen schlägt Fritz dem Juden vor, ihm auf dem Hof Unterschlupf zu gewähren. Im Gegenzug soll Albert dem Bauernehepaar bei der täglichen harten Arbeit unter die Arme greifen. Fritz findet zunehmend Gefallen an dem Flüchtling, dem er, anders als Emma, vorurteilsfrei begegnet. Die sich langsam entwickelnde Männerfreundschaft wird auf eine harte Probe gestellt, als Fritz den jungen Mann um einen besonderen Gefallen bittet. Albert soll an seiner Stelle mit Emma ein Kind zeugen. Unter zunehmenden Druck stimmt Albert schließlich zu, Emma wird die Wahl gar nicht erst gelassen. Aus dem technischen Begattungsvorgang entwickeln sich ungeahnte Gefühle: Emma entdeckt zum ersten Mal in ihrem leben die Leidenschaft, Fritz die Eifersucht und Albert die Willkür. Als sich die Schwangerschaft nicht sofort einstellt, wird das Arrangement zur Zerreißprobe für alle Beteiligten ….

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Historisches Drama um ein Bauernpaar und einen versteckten jüdischen Flüchtling.

Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: DVD Verifizierter Kauf
Dieser Film ist rundum stimmig und überzeugend: vielschichtig, fesselnd, atmosphärisch dicht und gefühlvoll.

Bis in die kleinsten Details der Ausstattung nimmt er uns in seine Zeit mit. Die Charaktere sind typisch dargestellt. Insbesondere das Ruppig-Linkische des Bauern Fritz wird durch Hans-Jochen Wagner sehr gut verkörpert und umgesetzt. Brigitte Hobmeier gelingt es wundervoll, die Mischung aus Scheu, Stärke, Aufblühen und Verletztheit, die ihrer Rolle als Emma immanent ist, herauszuarbeiten. Und Christian Friedel spielt Albert mit intensiver Zurückhaltung.

Besonders positiv finde ich, dass die Filmemacher darauf verzichtet haben, den komplizierten Dialekt zu übernehmen und stattdessen beim Hochdeutsch blieben.

"Ende der Schonzeit " ist ein äußerst passender Titel für diesen unsentimentalen Film, der hohe Erwartungen erfüllt und deshalb sehr zu empfehlen ist!
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Format: Amazon Video Verifizierter Kauf
Der Film ist sehr langsam, sehr ruhig in kammerspielartiger Manier und elegischen Bildern erzählt. Dabei fällt die Rahmenhandlung in einem Kibbuz in Israel in den 1970er Jahren wesentlich kürzer aus als die Binnenhandlung in dem Schwarzwalddorf des Kriegsjahres 1942. Hier leben die Dörfler nahezu wie in einer Blase, ohne Krieg, ohne Sorgen und Not, ohne Naziterror und ohne Zwangsarbeiter auf den Feldern und Evakuierte. Der einzige Nazi im Dorf ist eher ein gutmütiger Trottel, der für die junge Bäuerin schwärmt. Dass es nicht ganz so war, weiß ich von Erzählungen meiner Großeltern und Mutter, die in Süddeutschland evakuiert waren. Das Ganze wirkt daher etwas inszeniert und unrealistisch, eher wie ein Theaterstück als ein Film. Auch die sich dauernd wiederholenden Szenen am bäuerlichen Esstisch und die ebenfalls laufend wiederholten Schwenks auf den schönen Schwarzwaldhof sind ein wenig zuviel des Guten. Da schleicht sich irgendwann beim Zuschauer Unkonzentriertheit ein. Daher 1 Punkt Abzug, sonst hätte ich 5 gegeben. Alleine wegen der fantastischen Brigitte Hobmeier, die ich schon aus "Tannöd" kannte.

Gute Schauspieler veredeln den Film ebenso wie die dezente elegische Filmmusik des israelischen Komponisten. Eine unterm Strich gelungene deutsch-israelische Zusammenarbeit, die wieder einmal mehr zeigt, was für ein Wunder wir da mit dieser Aussöhnung und Freundschaft vollbracht haben. Und das wir nie vergessen dürfen. Gerade in heutigen Zeiten.......
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Format: Amazon Video Verifizierter Kauf
Ich war zunächst etwas skeptisch, mag ich so gar keine Filme die um die Hitlerzeit spielen.
Aber ich wurde eines besseren belehrt.
Hier ging es um drei Personen.
Fritz, seine Frau Emma und dem jungen Mann Albert.
Albert ist Jude und findet Unterschlupf bei dem Ehepaar auf einem Bauernhof, welches schon seit Jahren kinderlos ist.
Albert bekommt von dem Bauern, der Zeugungsunfähig ist, ein unmoralisches Angebot.
Die Dinge nehmen ihren Lauf!

Ich will nicht zu viel von dem Film verraten, von daher mein Fazit: anschauen, auf sich wirken lassen und sich selbst eine Meinung dazu bilden.
Mir hat er sehr gut gefallen.
Mit Abstand werde ich ihn mir sicherlich nochmals anschauen.
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Format: DVD
Ein wirklich beklemmender Film, der eigentlich sehr einfach gemacht ist. Keine großartigen spektakulären Actionszenen oder Explosionen, sondern durch eine einfache Geschichte des Lebens unter die Haut geht.
Eine zu dieser Zeit typische Eheverbindung. Der Gutsherr etwas Älter als seine Ehefrau. Aufgrund der Kriegslage sind die Lebensmittel im Land nicht gerade üppig und der Gutsherr wildert das eine oder andere Mal gerne, um etwas Fleisch auf den Tisch zu bekommen. Bei einer seiner nächtlichen Jagdzüge stößt er auf einen geflohenen Juden. Er nimmt ihn zu sich und gewährt ihm Unterschlupf. Gleichzeitig soll der ihm auf dem Bauernhof helfen. Es entwickelt sich schnell eine Freundschaft, die der Gutsherr auch ausnutzen will.. Da er scheinbar Zeugungsunfähig ist, fragt er seinen Schützling, ob er seine Frau nicht schwängern könnte.... Ansonsten würde er ihn vom Hof jagen und, oder verraten. Nach einigem hin und her erklärt sich der Gast einverstanden. Nach ersten schwierigen Anläufen entwickelt sich zwischen der Bauersfrau und dem Flüchtling eine verbotenen Liebe..... Die natürlich nicht ohne Konsequenzen bleibt. Erzählt wird die Geschichte per Rückblick. Und das Ende der ungewollten Liebesbeziehung ist nicht unerwartet aber erschreckend.. lassen Sie sich überraschen..

+ durchweg düstere und beklemmende Stimmung durch den Film
++ passend zur Situation und damaligen Zeit
+ glaubwürdige Darsteller
+ stimmige und durchdachte Story

Viel Spaß
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Wenn man an das Dritte Reich denkt, denkt man auch an den Judenhass und die Judenverfolgung. Doch in dieser schwarzen Zeit gab es auch Menschen, für die Juden ganz normale Menschen waren und denen sie Unterschlupf boten und damit ihr eigenes Leben riskierten. ENDE DER SCHONZEIT erzählt eine solche Geschichte. Eine Geschichte, in der Gefühle plötzlich eine wichtige und traurige Rolle spielen…

Der Film beginnt Anfang der 1970er-Jahre. Bruno, ein junger Mann, ist von Deutschland nach Israel geflogen, um seinen vermeintlichen Vater kennenzulernen. Er trifft diesen Mann. Doch dieser weigert sich mit Bruno zu sprechen, ganz zu schweigen über seine Vergangenheit. Doch Bruno bleibt hartnäckig und der Mann, Albert, erzählt dann doch seine Geschichte.

Diese Geschichte spielt in 1942, nahe der deutsch-schweizerischen Grenze, die von der Wehrmacht sehr gut bewacht wird, um Menschen an der Flucht in die neutrale Schweiz zu hindern. Auch Albert versucht sein Glück. Doch er muss erkennen, dass sein Plan aussichtslos ist. Durch einen Zufall trifft er auf Fritz, einem Bauern, der in der Nähe mit seiner Frau Emma lebt. Fritz bringt Albert zu seinem Hof. Er bietet ihm kostenlose Unterkunft und Verpflegung an, dafür muss Albert ihm bei der täglichen Arbeit helfen. Zunächst lehnt Albert ab, doch er weiß um seine Situation und nimmt letztlich das Angebot an. Emma ist von Albert’s Anwesenheit anfänglich nicht begeistert. Doch kann sie sich, wie immer, nicht gegen ihren Mann durchsetzen.
Obwohl Fritz und Emma bereits 10 Jahre verheiratet sind, haben sie noch keinen Nachwuchs. Das hat bereits im naheliegenden Dorf für Gerede gesorgt. Und manch ein Gerücht stimmt, denn Fritz ist zeugungsunfähig.
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