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The End

The End

1. Januar 2008
4.3 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 1. Januar 2008
  • Erscheinungstermin: 15. Dezember 2008
  • Label: Universal Music
  • Copyright: (C) 2008 Island Records, a division of Universal Music Operations Limited
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 41:35
  • Genres:
  • ASIN: B003VOZDB8
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.138 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Nico nahm schon auf The Marble Index(1969), eine Melange aus Throbbing Gristle und Björk vorweg die es in sich hatte. Auf the End(1974) perfektionier sie den Sound gemeinsam mit Eno und John Cale, mit dennen sie regelmäßig gemeinsam Musik machte. Der Selbstzerstörerische Hang Nicos kommt hier, vor manchmal fast weinachtlichen Klangcollagen, so radikal zur Geltung, dass jeder harmoniebedürftige Musikfan das Ding direkt ausstellt. Ihr markiger deutscher Aktzent und ihre manchmal anstrengende Gesangstimme tun ihr übriges. Alkohol und Heroin in Massen betäubten ihren Schmerz nie. Heute hätte man sie, die sich Zigaretten auf der Haut ausdrückte um nicht schön zu sein, vermutlich als Borderlinerin diagnostiziert. All das hört man auch in ihren Alben, auch wenn man es nicht weiß. Spätestens mit dem Doorscover 'the End' wurde sie zur Mutter von Gothic und Industrial. Das alles ist mehr düsterer Ambient als etwas anderes. Musik klingt vielleicht anders, doch das Album ist ein Einblick in eine zerschundene Seele und entzieht sich nahezu einer Benotung.
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Format: Audio CD
Dies ist keine einfache Musik. Man sollte sie nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Auch Jahrzehnte nach ihrem Tod hat Nico immer noch genug Power, um unvorbereitete Zuhöhrer in Depressionen stürzen zu lassen.

Es geht hier, wieder mal, um die düsteren Seiten des Daseins, und - der Titel verrät es - um das Ende, das Abschiednehmen, und die damit verbundenen großen Gefühle. Das alles mit Nicos voller Stimme, und ihrem abgrundtief düsteren Charakter, der jedem Ton weitere, düsterere und unheilbringendere Untertöne einzuverleiben scheint.

Dabei ähnelt diese Platte eher ihrem frühen Meisterwerk "The Marble Index" als den meisten anderen Platten. Und tatsächlich kann sie es (fast) mit diesem aufnehmen. Ein paar Effekte weniger, und man könnte sie fast für eine "Sequel" zu "Marble Index" halten, wäre da nicht... tja, wäre da nicht das Titellied: Nico-untypisch - eine Coverversion: "The End" von den Doors. Ein Klassiker. Alleine schon, dass sie die Verve hat, ein solches Stück zu covern ist eine Provokation. Und was sie daraus macht - genial! Bei ihr geht die Ödipus-Sequenz noch mehr unter die Haut als im Original, bei ihr wird der Abschied noch schmerzhafter, das Ende noch endgültiger.

Mehr noch: "The End" ist Dreh- und Angelpunkt dieses Albums, und nicht (wie man vielleicht vermuten könnte) nur ein weiterer Bonustrack. Hier kulminiert das "Ende" zu einem Schlusspunkt, der endgültiger kaum sein könnte.

Sollte man meinen: Aber dann setzt Nico noch einen drauf: Das Lied der Deutschen: Alle drei Strophen!
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Format: Audio CD
Als amerikanischer Nico-Anhaenger war ich in den siebziger Jahren gewiss nicht gerade "mainstream." Erst spaeter befand ich mich unter Leuten, die fuer Nico wirklich begeisterten und verstanden, und fuer die sie nicht nur die ehemalige und nebenseitige Chanteuse fuer die Velvets war. Fuer mich (und wie es sich herausstellte, fuer viele anderen) war sie eine einmalige musikalische Kraft. Keiner produzierte etwas Aehnliches, auch das Werk John Cales war voellig anders als die neoromantisch/avant-gardistisiche Vertonungen, die er fuer die Nico-Albums komponiert hatte.

Ich war der Ansicht, dass THE MARBLE INDEX ihr Meisterstueck sei, und behalte diese Meinung noch heute. Das heisst aber nicht, dass DESERTSHORE und THE END minderwertige Werke seien. Jene Platte haelt sich irgendwie besser zusammen (meiner Meinung nach), als die zwei Folgenden: kann man INDEX mit einem erfolgreichen cinematatischen Werk vergleichen. DESERTSHORE und THE END bestanden aus echt faszinierenden Vignetten, aber als ein Ganzes fehlen sie irgendwas.

Bei THE END hat es wohl etwas mit der Tatsache zu tun, dass nicht alle Lieder von Nico selber komponiert worden sind. Ihre Version von den beruehmten Doors-Lied "The End" ist zwar interessant, aber nicht voellig erfolgreich. Als Tribut zu Jim Morrison kann man das Lied bewundern, aber diesmal ist die Vertonung Cales "zuviel," und dabei auch ist Nicos Akzent (beziehungsweise charmant und misterioso bei anderen Liedern) hier etwas absurd geworden.

"Das Lied der Deutschen" is ein etwas schwieriger Diskussionspunkt. Ich verstehe die Kontroverse in deutschsprachigen Laendern. Fuer mich--als Amerikaner--war es klar, dass das Lied provozierend gemeint wurde, einerseits. Andereseits ist es nicht ebenso klar, dass es dabei auch ironisch gemeint ist?
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Format: Audio CD
Wenn man Nico nicht mag, weil sie 99% der Suessraspelpop-ohrenverklebten Gesellschaft zu schwierig ist, sollte man erstmal garnicht weiter drueber nachdenken.
Wenn man Nico mag, was ich eigentlich annehme wenn man hier gelandet ist (ausser man dachte dies waere Nico Haak), dann hat man meiner meinung hier, zusammen mit Marble Index, ihr essentitelles album gefunden.
Die Stimmung ist schwer... duester jenseits von auch nur dem kleinsten Lichtschimmer. Nicos Harmonium droehnt durch die tracks und ihre Stimme (das einzigartige Nebelhorn) droehnt darueber. Nico halt, aber, die Mitmusiker hier sollten genannt werden:
Brian Eno and den Synths, Roxy Music Gitarrist Phil Manzanera an den spaerlichen Giaterren und natuerlich der phantastische John Cale. Diese zusammenstellung fuert zu einem sound, der in seiner intensitaet und dichte kaum zu ueberbieten war - dieses immer auf Nico bezogen, nicht auf irgendwelche 128 Spur Monster Produktionen.
THe End ist definitiv mehr "the end" als die Doors es jemals hinbekommen haetten. Die kuerzeren Eigenkompositionen sind durchweg stimmig. Eno darf sich ab und zu mal richtig austoben wie in besten Roxy Music Tagen. Ach ja, und das Lied der Deutschen...herrlich in dieser Version (ansonsten nie). Was hat sich selbst die progressivere Musikpresse (SoundS) damals darueber aufgeregt, irgendwas stand da von einer elektronischen horrororgie" gefolgt von irgendwelchen schulmeisterlichen Belehrungen ueber die achso tiefe Geschichte dieses Liedes. Ein guter Partygag, das aufzulegen, wenn man mich fragt.... und hoert auf alles so ernst zu nehmen. Ich hab beim ersten hoeren herzlich gelacht und es danach einfach als gutes Stueck Musik gesehen.
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