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The Empire Strikes First

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Audio-CD, 7. Juni 2004
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Produktinformation

  • Audio CD (7. Juni 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Epitaph Europe (Indigo)
  • ASIN: B000239BN2
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Produktbeschreibungen

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Seien wir mal ehrlich: Wenn man sich eine Bad-Religion-Scheibe zu Gemüte führt, dann erwartet man Beständigkeit, nicht Veränderung. Die Ramones, AC/DC, Social Distortion und so weiter haben durch diese Beständigkeit gelebt, und so ist The Empire Strikes First genau die Bad-Religion-CD geworden, die man erwarten durfte.

Also haben wir wieder einen Sack voll Highspeed-Hymnen gegen alles und jeden, die nicht im Sinne des Herrn Doktor Graffin moralisch einwandfrei sind, also die Regierung, die Mächtigen, die Kirchen. Mittlerweile haben wir es ja mit drei Gitarren zu tun, was den Sound um einiges fetter macht. Der Drummer Brooks Wackerman, einst als Wunderkind bei Suicidal Tendencies unterwegs, hat einen mächtigeren Punch als die früheren Schlagzeuger. Es gibt tatsächlich zwei Songs, die nicht im Hoppelpogo-Tempo daherkommen ("Los Angeles Is Burning", "Boot Stamping On A Human Face Forever").

Wie immer kann man sich kaum entscheiden, ob man mit einem Englisch-Lexikon auf den Knien den Weltentwürfen von Greg Graffin folgen möchte oder lieber zu den Riffs von Brett Gurewitz durch das Wohnzimmer pogen und das Plattenregal dabei umwerfen möchte. Als Punk-Institution haben sich Bad Religion mit The Empire Strikes First jedenfalls kein einziges Watt aus ihrem Heiligenschein genommen. Nie waren solche Bands und Songs wie "Let Them Eat War" oder das Titelstück für Amerika wichtiger als in diesen Zeiten. --Deborah Denzer

kulturnews.de

Was ist langweiliger als ein neues Album von Bad Religion? Immer wieder darauf hinzuweisen, dass sich die kalifornischen Punk-Opas in der nun fast 25-jährigen Bandgeschichte ständig wiederholen und selbst beklauen. Bei "The Empire strikes first" dürfte es aber etwas spannender werden. Ziemlich zeitgleich nämlich erscheint fast der komplette Back-Katalog neu auf CD. Da wird selbst mancher Fan Probleme bekommen, das neue Album zu finden. Statt dessen kauft er vielleicht versehentlich eine alte Platte doppelt. Nach "The Process of Belief" ist "The Empire strikes first" übrigens das zweite Album seit der Rückkehr von Gitarrist Brett Gurrewitz. Es soll Menschen geben, die da eine Veränderung feststellen können. (cs)


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
...aber das sich Bad Religion in ihrer 25jährigen Bandgeschichte nicht weiterentwickelt hätten, halte ich ebenso für ein Gerücht wie die Behauptung "klingt eh' jeder Song gleich. Bad Religion zählen ohne Zweifel zu den einflussreichsten Combos des Amerikanischen Punkrock und haben mit eben diesem knochentrockenen und melodiegeladenen Stil immer wieder zu brillieren gewusst. Dass man auf einem Bad Religion-Album keine Rap-Einlagen alá Sum-41 zu hören bekommt können wir wohl verschmerzen. Diese neue Platte hat alles was man sich von Greg, Brett & Co wünscht. Nach der Ouverture geht's mit dem eigentlichen Opener "Sinister Rouge" schon mal Melodycore-mäßig zur Sache und spätestens nach "All There Is", bei dessen Refrain man sich bereits nach der zweiten Strophe beim laut-mitsingen erwischt, sind alle Erwartungen erfüllt. Die Single "Los Angeles Is Burning" beschäftigt sich catchy-rockend mit der zwielichtigen Medienwelt und geht ohne zu fragen direkt ins Ohr. Bis zum letzten Song bekommt man auf dieser Platte aussschließlich Punkrock vom feinsten. Ob das Werk nun besonders innovativ ist, darüber kann man streiten, spannend bleibt es trotzdem. Für mich neben Anti-Flags "The Terror State" das beste aktuelle Punk-Album, für die Christenheit möglicherweise "Gods Love".
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Von Ein Kunde am 11. Juni 2004
Format: Audio CD
Für mich bis jetzt die wichtigste/beste Punkrock-Platte dieses Jahrtausend! Textlich absolut up to date, musikalisch ein absolutes Brett dank Mr.Greg und Mr.Brett's Songwriting. "The Process of Belief" hat es angedeutet, es geht mächtig steil aufwärts mit Bad Religion nach dem "New America"-Tiefgang. Jeder Song eine Kanonensalve in den Bug Amerikas Kriegsflotte. Selbst langsamere Songs wie "Boot stamping on a human face forever" überzeugen voll und ganz. Und mit "Sinister Rouge" und "All there is" sind die Hymnen des Albums zu finden, wie wir sie aus der Bad Religion Hoch-Zeit Ende der 80er kennen, wobei die restliche Songs zwar nicht ganz so cathchy sind. Ihre ganze Pracht entfaltet sich aber spätestens nach dem 10.Durchlauf, versprochen. Fazit: Alle diese Sums, Charlottes und Blinks sollten sich warm anziehen die AC/DCs des Punkrock könnens nämlich doch am Besten: Punkrocken!!!
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Viele alte Bad-Religion-Fans jammern ja permanent rum, dass alles, was die Punkrock-Veteranen ab Mitte der 90er gemacht haben, wenig tauge. Nix geht über "Suffer" und so weiter. Und nun stelle ich mich hin und sage dreist: So toll finde ich "Suffer" gar nicht, da sind für mich die in den darauffolgenden Jahren erschienenen "Against The Grain" und "Generator" viel stärker. Gut, auch damit können die selbsternannten "Fans der ersten Stunde" wohl leben. Jetzt kommt's aber: "The Emprire Strikes First" aus dem Jahr 2004 steht für mich auf einer Stufe mit den Klassikern der Band. Ich habe schon Unkenrufe gehört, die besagen, das Album klinge verweichlicht. So ein Blödsinn! Ausgewimpt klingen vielleicht "No Substance", "The New America" und "The Process Of Belief" - aber bestimmt nicht "The Empire Strikes First". Allein der Opener "Sinister Rouge" brettert mit eingestreuten kurzen Doublepass-Passagen härter als jeder andere Bad-Religion-Song durchs Gebälk. Auf die Trademarks wird auch nicht verzichtet: Hooks und Background-Chöre gibt es en masse, die ersten fünf Songs (ohne Intro) sind allerfeinste Bad-Religion-Ware. Mit "God's Love" und "Beyond Electric Dreams" folgen im weiteren Albumverlauf noch zwei absolute Kracher. Klar, "To Another Abyss" ist eine ruhige, gemächliche Nummer - aber so was kann und darf es doch auch mal geben. Für mich stellt "The Empire Strikes First" die Wiedererstarkung der Kalifornier dar - und somit das beste Album seit "The Gray Race" von 1996.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Bad Religion bleiben Ihrem Stil treu, und das ist auch gut so. Es gelingt nur wenigen Bands mit dem gleichen Stil/Sound über Jahrzehnte erfolgreich zu sein (AC/DC beispielsweise noch) und Bad Religion gehören da auch dazu.

Man bekommt PunkRock gepaart mit kritischen Texten zu aktuellen Themen, nicht mehr, nicht weniger. Wenn man nach Kritikpunkten sucht könnte man bemängeln, dass die Texte gegenüber den alten Alben nicht mehr ganz den Tiefgang haben und teilweise eher Richtung "Bild - Schlagzeilen" gehen.

Ich finds nicht ganz so tragisch und bin mit dem Album sehr zufrieden.
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Format: Audio CD
Dieses Album verkörpert einmal mehr, für was Bad Religion seit fast einem Vierteljahrhundert stehen: Unglaubliches Tempo mit Gänsehautmelodien. Zugegeben, die Songs klingen etwas glatter und geleckter als in der guten alten Zeit und haben möglicherweise inzwischen ihren Punkrock-Charme zum Teil eingebüsst. Nach mehrmaligem Hören entfaltet die Scheibe aber die Kraft, die bei "The Gray Race" und "No Substance" verlorengegangen ist und nach der Rückkehr zu Epitaph mit "The Process of Belief" von heute auf morgen wieder da war. Es sind wieder typische BR-Songs, die zudem musikalisch anspruchsvoller geworden sind. Zwar bleibt das Drei-Akkorde OneTwoThreeFour Prinzip erhalten, aber gerade die Rhythmuslinien variieren viel mehr als früher. Zusammen mit "Against The Grain" und "The Process of Belief" das bisher beste von den Jungs! Tops: "Sinister Rouge", "All There Is", "To Another Abyss", "Beyond Electric Dreams".
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