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Empörung Taschenbuch – 1. November 2010

4.6 von 5 Sternen 52 Kundenrezensionen

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Marcus „Markie“ Messner ist ein armer Kerl. Der Spross einer jüdischen Einwandererfamilie in Newark liebt seinen Vater über alles, und hat wegen ihm sogar das blutige Handwerk des koscheren Schlachtens erlernt. Aber dann beginnt der Vater zu klammern, zu bespitzeln, seinen Sohn in seiner Freiheit einzuengen – und treibt Marcus Messner gerade dadurch in die böse Welt hinaus, vor der der Metzger ihn doch hatte bewahren wollen...

Um der Vaterliebe und dem Korea-Krieg zu entgehen, flieht Markie in die Obhut eines christlich-konservativen Internats im Mittleren Westen. Hier lernt er die Liebe in Gestalt einer verstört-verstörenden Kommilitonin und eines unzüchtigen Blowjobs kennen. Aber er erfährt auch die miefige Enge und den Antisemitismus der Provinz, der sich in judenfeindlichen Witzen entlädt. Als Markie sich durch seine dezent aufmüpfigen Empörung gegenüber der Leitung verdächtig macht und sich der Pflicht der wöchentlichen christlichen Andacht durch einen Stellvertreter entzieht, wird er entlassen in die Welt, sprich: in den Krieg im fernen Korea, wo er mit einem langen Messer abgeschlachtet wird – getreu dem Motto seines Metzgervaters, dass im Leben „der kleinste Fehler tragische Auswirkungen haben kann“.

Als wir den Ich-Erzähler Markie des Romans Empörung von Philip Roth kennen lernen, ist er bereits auf dem Schlachtfeld gestorben. Wie Roth eher beiläufig erwähnt, wird uns die Geschichte aus dem Jenseits präsentiert. Das ist nur einer der grandiosen Erzähltricks dieses kleinen, aber feinen Romans. Er gehört vielleicht nicht zu den besten Büchern dieses Autors von seltener literarischen Größe. Aber besser als das meiste, was heute so auf den Markt kommt, ist es allemal. -- Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Pressestimmen

"Es ist eine Geschichte über Diskriminierung, sexuelle Eskapaden und Genussucht, die uns von Schauspieler Joachim Schönfeld mit Verve vorgetragen wird." (hr2-Hörbuch-Bestenliste) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.

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Format: Gebundene Ausgabe
Mit seinem neuen Roman "Empörung" kehrt der Amerikaner Philip Roth zurück zu den Jahren seines schriftstellerischen Ursprungs. Das Amerika der beginnenden 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts ist ein sittenstrenges, politisch fragwürdig geführtes und sich gerade im Koreakrieg ausblutendes Land.
Marcus Messner, geboren in Newark, Sohn jüdischer Eltern, kommt in Winesburg an, einer verträumten amerikanischen Kleinstadt mit einem konservativem College, dem ein erzkonservativer Ex-Politiker in Lauerstellung auf den nächsten Gouverneursposten, vorsteht.
Mit dem Studentenleben beginnen für Marcus auch neue Prüfungen des Lebens, das Zusammenleben mit anderen Studenten auf einer Bude, die Akzeptanz von Andersartigkeit in jeglicher Form und - natürlich - die nicht schmerzlose Entdeckung des sexuellen Ichs.
Philip Roth blättert mit seinem neuen kleinen Buch eine Biografie des Scheiterns auf, des Scheiterns eines jungen Mannes an sich selbst und an den Ansprüchen, die ihm von der Gesellschaft aufgegeben werden und die zu erfüllen er nicht bereit ist, nicht bereit sein kann. Die erdrückende Enge des jüdischen Elternhauses und des immer mehr überbesorgt reagierenden Vaters tauscht Marcus mit der provinziellen Enge eines der Tradition verhafteten Colleges ein und so stößt Marcus nicht in die erhoffte Freiheit vor sondern bleibt Gefangener der Umstände, die sein Leben genau wie das Leben von Millionen anderer Amerikaner prägen.
Die Zeit ist gnadenlos und der böse und schwarze Schatten der McCarthy-Ära beginnt sich über das geplagte Land zu legen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Anfangs dachte ich, ich weiss gar nicht was diese Leute von diesem Phillip Roth halten, dass sie ihn ständig erwähnen, besprechen und loben müssen und ein Buchtitel bei dem ich mich frage, wo er überhaupt den Bezug zur Handlung hat. Ich dachte nichts besonderes, College-Story, Fünfzigerjahre, Studentenleben, Biographie eines Scheiterns, Provinz, konservativ, überbesorgter Vater,von einem jungen Amerikaner, amerikanisch eben, grausige Metzgerszenen, der Wunsch von einem jungen Menschen mit den dortigen Frauen in Kontakt zu kommen.

Eine Todesszene,(oder besser die Feststellung dass der Ich-Erzähler mal kurz erzählt "bevor ich starb") auf Seite 51 irritiert, und lässt den Leser was den Tod des Ich-Erzählers anbelangt im Unklaren. Ich dachte die ganze Zeit, kein Buch zum Empfehlen...komisch irgendwie...komisch..doch es sollte anders kommen..

Nur soviel zur Handlung, der junge Marc Messner,Sohn eines koscheren Mezgers, stirbt im Korea-Krieg auf den letzten Seiten erfahren wir, von seinem dortigen Einsatz und seinem Tod, (der eben wir schon erwähnt andeutungsweise zu Beginn des Buches erwähnt wird), danach alles in Vergangenheit gerät was erzählt wurde,das Heranwachsen, das mühsame Elternhaus, die Metzgerei in der er arbeitet, der Wechsel des Colleges,erste Erfahrungen mit Frauen (auch sexuell) , wie nur noch eine Erinnerung am fernen Horizont erscheint.

Wer sich durchkämpft und durchhält, das scheint wohl bei einiger Literatur so zu sein, wird bei Phillip Roth belohnt. Der Leser merkt sehr schnell, dass wir es hier mit einem Erzählprofi zu tun haben, der es auf unglaublichen letzten 6 Seiten (Kap.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Alles in allem ist dieses Buch sehr schnell durchgelesen, was mit unter auch am flüssigen Schreibstil des Autors liegt. Die Sprache ist klar und teilweise etwas in längeren Sätzen verschachtelt, was aber keine Herausforderung beim Verständnis darstellte.
An sich ist es eine interessante Geschichte über verschiedenste Beziehungskonstelationen, aber dennoch wartet man meiner Meinung nach oftmals vergeblich, dass doch mal etwas passiert. Es handelt sich hierbei um eine unaufgeregte, ruhige Geschichte, die ohne großartige Höhepunkte auszukommen versucht.

Fazit: lesenswert - wer Unterhaltung sucht liegt hier falsch, wer hinter Beziehungskonstrukte und Ängste sehen möchte kann einen Blick wagen. Den allgemeinen positiven Grundtenor bei den anderen Rezensionen kann ich jedoch nicht ganz nachvollziehen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wir kennen die Lichtgestalten der vergangenen (literarischen) Epochen. Goethes "Werther": ein intelligenter, hochsensibler, schwärmerischer junger Mann - schreibt im ausgehenden 18. Jahrhundert seinem Freund Wilhelm Briefe, über seine Verzweiflung und die Aussichtslosigkeit der Liebe und über gesellschaftliche Zurücksetzungen. Holden Caulfield, der "Fänger im Roggen" von Salinger, auch ein Mensch, der an den gesellschaftlichen Verhältnisses zerbricht und auch Kleists Michael Kohlhaas ist einer, der durch seinen verzweifelten Kampf gegen das System riskiert, alles zu verlieren, was ihm wertvoll ist. Doch am nächsten kommt Robert Musils Törleß der Gestalt Marcus Messners in Philip Roths bewegender Prosa "Empörung". Musil beschreibt in der Figur Törleß die Geschichte einer Identitätsstörung mit geradezu klinischer Dichte. Marcus Messner ist der Sohn eines koscheren Metzgers in schweren, ärmlichen Verhältnissen der frühen fünfziger Jahre in einer Kleinstadt an der Ostküste. Der Koreakrieg reißt tiefe Wunden in den amerikanischen Traum und der Vater von Marcus leidet an Verfolgungswahn, indem er seinen geliebten Sohn vor lauter Angst, es könne ihm "irgendwas" passieren, am liebsten in einen Schrank einsperren will. Marcus flieht aus dem psychopathologischen Elternhaus in ein beschauliches College 500 Meilen von zu Hause. Hier will er fleißig studieren, einen Einser - Abschluss machen und vielleicht mal Anwalt werden. Alles kommt anders und endet in mehreren Katastrophen. Der imposanteste Auftritt in dem Buch ist Marcus` Besuch bei dem Dekan des College, der in einer Brandrede über Bertrand Russels Essay aus dem Jahre 1927 "Warum ich kein Christ bin" endet.Lesen Sie weiter... ›
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