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Emotionale Intelligenz Broschiert – 16. August 2010

4.5 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Anja von Kanitz ist selbstständige Trainerin, Beraterin und Coach mit den Schwerpunkten Rhetorik, Kommunikation und Moderation. Sie ist Lehrbeauftragte an der Universität Marburg und verfügt über langjährige Praxis in der Personalentwicklung von Unternehmen, Institutionen und Verwaltungen.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Für das Erkennen von emotional besetzten Reizen (z. B. der herannahende cholerische Abteilungsleiter, eine schlechte Bewertung oder ein frisch gebackener, duftender Apfelkuchen) und die Auslösung der damit verbundenen emotionalen Prozesse sind vor allem die entwicklungsgeschichtlich alten Teile des Gehirns zuständig (Hirnstammkerne, Mandelkern, limbisches System). Dieses alte System, auch „Low Road" genannt, sorgt für eine schnelle gefühlsmäßige Einschätzung einer Situation.Für das Erkennen von Emotionen und deren gedankliche Verarbeitung sind hingegen die entwicklungsgeschichtlich jüngeren Teile des Gehirns (Kortex) zuständig. Dieses neuere System, auch „High Road" genannt, sorgt für die verstandesmäßige Bearbeitung des Reizes. Es ergänzt, verfeinert und revidiert die Erstbewertung, arbeitet aber auch entsprechend langsamer. Damasio schließt daraus, dass die Wahrnehmung und gedankliche Bearbeitung von Emotionen eine evolutionäre Weiterentwicklung darstellt.DIE EIGENEN GEFÜHLE STEUERNTiere sind den Handlungsmustern ihrer Emotionen ausgeliefert - Menschen nicht unbedingt und nicht in diesem Maße. Durch die bewusste Wahrnehmung von Emotionen und die Möglichkeit, sie über die High Road gedanklich zu überprüfen und an die aktuelle Situation anzupassen, haben wir mehrere Möglichkeiten, in einer Situation zu reagieren.Darin sieht man heute den Schlüssel für emotionale Intelligenz. Sind Sie Ihren emotionalen Prozessen völlig ausgeliefert, so kommen Sie - gerade unter den heutigen beruflichen Bedingungen - ganz sicher in höchst problematische Situationen, die negative Auswirkungen auf Ihre Karriere haben können. Erkennen Sie hingegen Emotionen rechtzeitig, können Sie ihren Informationsgehalt mit Ihrem Verstand abgleichen und sie beeinflussen, so erweitert sich Ihr aktiver Handlungsspielraum.Sie können nicht verhindern, dass ein Reiz Emotionen bei Ihnen auslöst. Dieser Vorgang ist automatisiert. Die Wahrnehmung dieses Gefühls unddie gedankliche Weiterverarbeitung haben jedoch entscheidenden Einfluss auf die weitere Entwicklung dieses Prozesses.BEISPIEL: UMGANG MIT ANGST VOR EINER PRÄSENTATION-> Herr Noll mit seiner Panik vor der anstehenden Kundenpräsentation verstärkt mit seinen Gedanken die erste Angst, die er unmittelbar empfand, als er von diesem Auftrag erfuhr. Seine Gedanken, Zweifel und Fragen bringen ihm bildhaft vor Augen, was schiefgehen könnte, und vergrößern damit seine Angstgefühle. Sein Körper wird darauf mit einer Verstärkung der angsttypischen Reaktionen wie Kurzatmigkeit, Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten etc. antworten und ihm eine gute Vorbereitung und souveräne Präsentation erschweren.DIE VERARBEITUNG IST ENTSCHEIDENDDie Fähigkeit des Menschen, über die High Road seine Gefühle durch Gedanken zu beeinflussen, geben Herrn Noll alternative Möglichkeiten an die Hand, um mit dem ersten Schrecken und der Angst umzugehen: Er könnte sich auf Gedanken konzentrieren, die ihm helfen, diese Situation zu bewältigen; damit würden auch die körperlichen Symptome seiner Angst schwächer. Er könnte die Angst auch als Motor für eine gute Vorbereitung nutzen oder als Anlass, sich gezielt im Bereich Präsentation bzw. Rhetorik fortzubilden. Dabei könnte er vieles lernen, was es ihm erleichtert, solche angstbesetzten Redesituationen zu meistern.Auf jeden Fall spielt das, was Ihnen durch den Kopf geht, wenn Sie ein Gefühl empfinden, eine wichtige Rolle für dessen weiteren Verlauf und Wirkung. Gleichzeitig können Gefühle der Anlass für gezielte Handlungen sein, die Ihnen helfen, die Situation besser zu bewältigen. Mehr zum konstruktiven Umgang mit Angstgefühlen lesen Sie auf Seite 108 ff.TRAUMATISCHE ERLEBNISSEBei Reizen, die an traumatische Erlebnisse erinnern (etwa ein Geräusch, ein Geruch, das Aussehen einer Person, ein Kleidungsstück, eine Situation), funktioniert die Abgleichung mit dem Verstand über die High Road nicht. In einer Art Notprogramm reagiert das emotionale System auf der Low Road ohne Zeitverzug und Rücksprache mit den Gehirnarealen, die für die gedankliche Bearbeitung zuständig sind. In einem solchen Fall wird der Körper sofort mit massiven Reaktionen aus dem Angstprogramm antworten. Diese können noch Stunden nachwirken, auch wenn sich der Reiz als völlig harmlos herausgestellt hat.THERAPEUTISCHE BEGLEITUNGLinderung dieser Symptome können traumatisierte Menschen in der Therapie bei kompetenten Psychotherapeuten erfahren. Grundsätzlich empfiehlt es sich, therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie unter wiederkehrenden starken Angstsymptomen leiden. Es können durchaus auch berufliche Situationen sein, die heftige Nervosität bzw. Angst auslösen und Sie weitgehend unfähig machen, diese Situation angemessen zu bewältigen. In der Therapie haben Sie die Chance, alternative Wege für den Umgang mit dieser Emotion und der Angst auslösenden Situation zu entwickeln.EINFLÜSSE DURCH ERZIEHUNG UND KULTURDie primären Emotionen (Freude, Trauer, Furcht, Ärger, Überraschung und Ekel) lassen sich in Kulturen rund um den Globus beobachten. Sie gehören zur genetischen Grundausstattung des Menschen. Die damit verbundenen Gesichtsausdrücke sind universal und müssen nicht erlernt werden. Bestimmte Gefühle für Standardsituationen sind genetisch programmiert, wie z. B. Angst im Dunkeln.Darüber hinaus wird aber das Feintuning der Gefühle vor allem durch Erziehung und Kultur geprägt. Wir lernen von den Menschen unserer Umgebung, wann was traurig, gefährlich, eklig, freudig ist - man nennt das „Feeling Rules" (Gefühlsregeln). Aber trotz großer kultureller Unterschiede, was spezielle Feeling Rules betrifft, gibt es gerade bei den Basisemotionen auch große Übereinstimmungen.BEISPIEL: UNIVERSALE GEFÜHLE-> In verschiedensten Kulturen ist der Verlust eines geliebten Menschen mit Trauer verbunden, ein gelungenes Vorhaben mit Freude, eine Beleidigung mit Zorn, die Bedrohung durch einen körperlich überlegenen Gegner mit Angst, der Geruch verrotteter Speisen mit Ekel etc.Als sekundäre oder soziale Emotionen bezeichnet man solche, die einen engen Bezug zum gesellschaftlichen Umfeld haben, wie z. B. Mitgefühl, Verlegenheit, Scham, Schuldgefühle, Eifersucht, Neid, Dankbarkeit, Bewunderung und Verachtung. Auch hier erlernen wir die Feeling Rules von unseren Bezugspersonen.EMOTION UND ERZIEHUNGAuch wenn das emotionale System in jedem Menschen von Natur aus angelegt ist, wird der Umgang damit erlernt. Kleine Kinder leben ihre Emotionen heftig aus, ohne genau zu wissen, was es damit auf sich hat. Sie werden von ihren Gefühlen überwältigt. Die Reaktion ihrer Bezugspersonen hilft ihnen, das, was mit ihnen passiert, zuzuordnen. Ein Kind lernt durch durch andere, Gefühle zu benennen: Wenn ich mich so und so fühle, ist das Wut, Traurigkeit oder Freude.BEISPIEL: REAKTIONEN AUF KINDLICHE GEFÜHLE-> Das Kind weint. Die Mutter sagt: „Du bist ja so traurig, mein Schatz! Was ist denn passiert?" Das Kind knallt das Buch in die Ecke. Der Vater sagt: „Okay, du bist wütend, aber deshalb darfst du noch lange nicht mit allem um dich werfen." Die Oma bringt ein kleines Geschenk mit. Das Kind lacht. Die Oma sagt: „Ja, da freust du dich!"

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NR. 1 HALL OF FAMETOP 100 REZENSENTam 15. Mai 2007
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am 10. Januar 2012
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TOP 500 REZENSENTam 21. Januar 2010
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am 7. Februar 2017
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