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[Elvis Presley: A Southern Life] (By: Joel Williamson) [published: December, 2014] Unbekannter Einband
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- ASIN : B016R94OFE
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Warum war die Mutter, Gladys, so dominant? Weil Vernon, der Vater, schwach war und fünfzehn Monate im Gefängnis. Da kommen dann aber Längen auf: Williamson spinnt Geschichten, wie wohl ein Tag im Gefängnis für Vernon ausgesehen hat, angstvoll, als schöner Mann vergewaltigt zu werden. Wie der kleine Elvis mit der Mutter zu Besuch kam und auf der Rückfahrt auf Mamas Schoß einschlief. Interessant einzelne Details: Vernon kam auf Bewährung frei, musste sich aber den Autoritäten gegenüber unterwürfig verhalten, ein Verhalten, das Elvis zeitlebens zeigte. Ach ja, Vernon verprügelte die alkoholkranke Gladys regelmäßig.
Sehr interessant: Williamson zeichnet sehr anschauliche Bilder der Gesellschaftsstruktur des Südens. Als die Presleys in Memphis endlich eine Sozialwohnung in den Lauderdale Courts bekommen, leben sie in einer Rassengetrennten Nachbarschaft. Williamson erklärt schön, wie das Zusammenleben zwischen Schwarz und Weiß funktionierte. Und er hat Zugang zu den Akten des Sozialamtes, wo Familie Presley ausführlich beurteilt wird.
Williamson erzählt Elvis‘ Leben nicht chronologisch, sondern thematisch (girls, young girls, finances, Las Vegas …) und er ordnet diese Themen ein, bewertet sie. Priscilla ist für Williamson Elvis‘ feminines Alter Ego – er selbst schminkt sich weiblich, sie wird passend zu ihm geschminkt, Haare schwarz, Augen betont. Letztlich war sie ein Mutterersatz – er selbst färbte sich die Haare ja, um auszusehen wie Mama Gladys. Er erzählt unappetitliche Details (außer um Lisa-Marie zu zeugen, schlief Elvis nie mit Priscilla, sondern sie musste Doktorspielchen mit ihm machen oder, noch schlimmer, mit anderen Frauen für Sexfilmchen posieren, die er filmte). Wir erfahren interessante Details: Elvis ging nie wählen, er legte nie Geld an. Er war nie zum Essen bei anderen Menschen, weil er Angst hatte, als ungebildeter einfacher Junge die Dinnergespräche nicht zu bestehen (hier hätte der Bericht vom Besuch der Beatles in Bel Air gepasst – weil Elvis nur mit Frauen reden konnte, spielten die Beatles mit den Bodyguards von Elvis Billiard). Er lebte in seiner eigenen Welt, bestehend aus: Familie (die in diversen Wohnwägen auf dem Gelände von Graceland lebte), Boys (die Memphis Mafia, seine bezahlten Freunde) und junge Mädchen (jung heißt möglichst 14 und jungfräulich). Ältere machten ihm Angst.
Dass Elvis ein Tyrann war, der sich für Fehlverhalten (z.B. Schießunfälle mit Personenschaden) nicht persönlich entschuldigen konnte, nur, indem er Autos als Geschenk schickte, wusste ich bereits von Guralnick. Er war paranoid: keine der Frauen, die ihm zu Diensten waren (immer noch nur Doktorspielchen), durfte andere Männer anschauen. Sogar den eigenen Vater verdächtigte Elvis des Betrugs.
Elvis‘ Tod kommt gleich am Anfang sehr ausführlich – während Guralnick sich um die Hinterbliebenen kümmert, geht es bei Williamson um den Tod und die Todesursache, die Autopsie, die Ergebnisse. Dass Elvis letztlich an Tabletten starb, ist unbestritten, ob es dann die Codeinallergie war (falsche Tabletten geschluckt) oder der Mann auf dem Klo für seinen verstopften Darm zu sehr drückte, ist dann fast egal.
Ein Ereignis kommt immer wieder: der Auftritt 1954 in der Overton Shell, als Elvis zum ersten Mal bezahlt wurde und feststellte, welche Wirkung er auf Frauen hatte. Das ist der Bezugspunkt für Williamsons Analysen.
In der zweiten Hälfte des Buches verliert Williamson seine große Analyse aus den Augen und hakt nur noch einzelne Themen ab: Guns, Badges, Death Threat etc. Da steht dann zum Beispiel, dass Elvis auch Polizisten mit Autos bestach, um echte Dienstmarken zu bekommen.
Fazit: ein trostloseres Leben ist kaum vorstellbar.
Warum war die Mutter, Gladys, so dominant? Weil Vernon, der Vater, schwach war und fünfzehn Monate im Gefängnis. Da kommen dann aber Längen auf: Williamson spinnt Geschichten, wie wohl ein Tag im Gefängnis für Vernon ausgesehen hat, angstvoll, als schöner Mann vergewaltigt zu werden. Wie der kleine Elvis mit der Mutter zu Besuch kam und auf der Rückfahrt auf Mamas Schoß einschlief. Interessant einzelne Details: Vernon kam auf Bewährung frei, musste sich aber den Autoritäten gegenüber unterwürfig verhalten, ein Verhalten, das Elvis zeitlebens zeigte. Ach ja, Vernon verprügelte die alkoholkranke Gladys regelmäßig.
Sehr interessant: Williamson zeichnet sehr anschauliche Bilder der Gesellschaftsstruktur des Südens. Als die Presleys in Memphis endlich eine Sozialwohnung in den Lauderdale Courts bekommen, leben sie in einer Rassengetrennten Nachbarschaft. Williamson erklärt schön, wie das Zusammenleben zwischen Schwarz und Weiß funktionierte. Und er hat Zugang zu den Akten des Sozialamtes, wo Familie Presley ausführlich beurteilt wird.
Williamson erzählt Elvis‘ Leben nicht chronologisch, sondern thematisch (girls, young girls, finances, Las Vegas …) und er ordnet diese Themen ein, bewertet sie. Priscilla ist für Williamson Elvis‘ feminines Alter Ego – er selbst schminkt sich weiblich, sie wird passend zu ihm geschminkt, Haare schwarz, Augen betont. Letztlich war sie ein Mutterersatz – er selbst färbte sich die Haare ja, um auszusehen wie Mama Gladys. Er erzählt unappetitliche Details (außer um Lisa-Marie zu zeugen, schlief Elvis nie mit Priscilla, sondern sie musste Doktorspielchen mit ihm machen oder, noch schlimmer, mit anderen Frauen für Sexfilmchen posieren, die er filmte). Wir erfahren interessante Details: Elvis ging nie wählen, er legte nie Geld an. Er war nie zum Essen bei anderen Menschen, weil er Angst hatte, als ungebildeter einfacher Junge die Dinnergespräche nicht zu bestehen (hier hätte der Bericht vom Besuch der Beatles in Bel Air gepasst – weil Elvis nur mit Frauen reden konnte, spielten die Beatles mit den Bodyguards von Elvis Billiard). Er lebte in seiner eigenen Welt, bestehend aus: Familie (die in diversen Wohnwägen auf dem Gelände von Graceland lebte), Boys (die Memphis Mafia, seine bezahlten Freunde) und junge Mädchen (jung heißt möglichst 14 und jungfräulich). Ältere machten ihm Angst.
Dass Elvis ein Tyrann war, der sich für Fehlverhalten (z.B. Schießunfälle mit Personenschaden) nicht persönlich entschuldigen konnte, nur, indem er Autos als Geschenk schickte, wusste ich bereits von Guralnick. Er war paranoid: keine der Frauen, die ihm zu Diensten waren (immer noch nur Doktorspielchen), durfte andere Männer anschauen. Sogar den eigenen Vater verdächtigte Elvis des Betrugs.
Elvis‘ Tod kommt gleich am Anfang sehr ausführlich – während Guralnick sich um die Hinterbliebenen kümmert, geht es bei Williamson um den Tod und die Todesursache, die Autopsie, die Ergebnisse. Dass Elvis letztlich an Tabletten starb, ist unbestritten, ob es dann die Codeinallergie war (falsche Tabletten geschluckt) oder der Mann auf dem Klo für seinen verstopften Darm zu sehr drückte, ist dann fast egal.
Ein Ereignis kommt immer wieder: der Auftritt 1954 in der Overton Shell, als Elvis zum ersten Mal bezahlt wurde und feststellte, welche Wirkung er auf Frauen hatte. Das ist der Bezugspunkt für Williamsons Analysen.
In der zweiten Hälfte des Buches verliert Williamson seine große Analyse aus den Augen und hakt nur noch einzelne Themen ab: Guns, Badges, Death Threat etc. Da steht dann zum Beispiel, dass Elvis auch Polizisten mit Autos bestach, um echte Dienstmarken zu bekommen.
Fazit: ein trostloseres Leben ist kaum vorstellbar.


