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Elementarteilchen: Filmausgabe Taschenbuch – 13. Februar 2006

3.9 von 5 Sternen 157 Kundenrezensionen

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Produktinformation

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Houellebecq der Skandalautor. Bejubelt, bewispert: 68er-Killer, Aussprecher politisch unkorrekter Unsagbarkeiten. Düsterer Untergangsschreiber aus der naturwissenschaftlichen Ecke (hat als Informatiker gearbeitet). Jetzt also light? Einfach zuhören und schon mitreden können?

Nun, wenn ich die Wahl hätte, zwischen Druck und Hörbuch, würde ich Houellebecq lieber hören als lesen. Das ist kein Kompliment für den Autor: Seine dürre Sprache allein vermag nämlich bei mir kein Interesse zu wecken an den Gestalten des Romans. Es muss etwas hinzukommen: Der akustische Reiz menschlicher Stimmen, eine Atmosphäre oder wie hier Musik, komponiert von Blixa Bargeld (er spricht auch den Hauptpart) und Tilman Schade.

Die Produktion des Westdeutschen Rundfunks zeigt, dass eine gut gemachte Hörfassung tatsächlich ein schwaches Buch zu retten vermag. Obwohl einschränkend gesagt sein soll: Wieder einmal hat sich die Regie -- Leonhard Koppelmann, er hat auch das gute Textbuch geschrieben -- nicht genügend getraut, allen Sprechenden wirkliches Spiel abzuverlangen, zu vieles hört sich abgelesen oder aufgesagt an. Wirklich herausragend ist dafür Lena Stolze als Annabelle.

Houllebecqs zweiter Roman erzählt das elende Leben zweier Halbbrüder zwischen 1958 und 98. Thema ist der Zusammenbruch der Menschlichkeit durch die sexuelle Liberalisierung, für den Autor die seelische Verarmung von Millionen. Am Schluss wird einer der beiden Helden, Biologe von Beruf, von Stimmen aus dem Jahr 2079 gepriesen: Dank seiner Forschungen sei es gelungen, ein neues Wesen zu züchten, die Menschheit aber aussterben zu lassen. Geschlechtslos verläuft nun das Leben auf der Erde!

Fazit: Besser nicht im Bett oder in den Ferien anhören. Stattdessen Empfehlung für schnelle ICE- oder Autofahrten durch trostlose Industrielandschaften. --Michael Winteroll -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»In Paris ist man pro oder contra Houellebecq.«
NEW YORKER

»Ein atemraubend spannender Text.«
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

„Michel Houellebecq spendet Trost in völlig auswegloser Lage.(…) Der Trost, den dieses Buch zu spenden vermag ist immer noch außerordentlich wirksam. Gleichzeitig ist er übertrieben und grob, ja fast derb.“
DIE ZEIT -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
"Elementarteilchen" liegt einem während und auch nach dem Lesen schwer im Magen. Das liegt unter anderem an den Protagonisten, den Halbbrüdern Bruno und Michel, die beide getrennt von der Mutter und getrennt von einander aufwachsen, und die sich im Jugendalter zum ersten Mal begegnen. Michel führt ein autistisches Forscherleben und hat außer den unregelmäßigen Gesprächen mit seinem Bruder keine sozialen Kontakte. Schon als Jugendlicher wird ihm klar, dass menschliche Regungen ihn sein Leben lang niemals erreichen werden. Bruno dagegen ist Zeit seines Lebens auf der Suche nach Kontakt. Da seine Kontaktsuche sich auf sexuelle Begegnungen beschränkt, kann man auch ihm einen gewissen Autismus unterstellen.

Um das Leben dieser beiden Brüder rankt sich nun Houellebecqs eigentliche Geschichte, die die Geschichte aller Menschen, die Ende des 20. Jahrhunderts gelebt haben, ist beziehungsweise sein soll. Im Zuge der immer weiter voranschreitenden Liberalisierung und Individualisierung ist die Welt kein Ort mehr, an dem Menschen glücklich sein können. Einsam, lieblos und depressiv sind Houellebecqs Figuren. Gibt es irgendwo ein Fünkchen Hoffnung, zum Beispiel als Bruno eine Frau namens Christiane trifft und kurze Momente von Glück erfährt, wird dieses Glück jäh zerstört. Christiane sinkt in einem Swingerclub in sich zusammen, sitzt fortan im Rollstuhl und stürzt sich schließlich aus dem Fenster. Brunos Bruder Michel ergeht es nicht besser. Glück ist nicht erlaubt in Houellebecqs Roman oder nicht möglich.

"Elementarteilchen" wurde hoch gelobt und böse zerrissen. Es ist ein Buch mit viel Polarisierungspotential. Houellebecq versteht es zu provozieren.
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Format: Taschenbuch
Houllebecq skizziert die Konsequenzen einer vom Hedonismus geprägten Kultur an zwei scheiternden Protagonisten, welche aus einer solchen erwachsen. Er macht das sehr geschickt, bewusst ekelhaft aber echt. Er zeigt den Werdegang einer Gesellschaft, die den Altar verdrängte und dem Materialismus Vorrang zusicherte und durch Liberaliserung des menschlichen Gebarens in allerlei Wirnisse geriet. Die zweite Seite der 68er - falschverstandene New Age Importe aus Fernost, ein falscher Feminismus, der Selbstverwirklichung über Verantwortung stellte und starke Promiskuität prägte die Mutter der beiden Protagonisten. Eine gesunde Erziehung mit diesem Paradigma ausgeschlossen - die beiden Jungen sind stark verhaltensgestört.

Der eine soziopatischer Erotomane, der andere ein Wissenschaftler, welchem Emotionen unzugänglich sind.

Die Thesen Houllebecqs sind sehr stark und logisch (da wir speziell dieser im Buch dargestellten Konsequenz aus einer falschen Pädagogik und untragbaren Idealen, durch Hedonismus und kapitalistischer Unterhaltungsindustrie gefördert, noch nicht ledig sind, fällt es den jüngeren Lsesern sicher leichter, die Materie zu begreifen), aber es schwingt ein ständiger Pessimismus der subtilsten Sorte mit - dazu mit totalem materialistischem Weltbild Houllebecqs ergibt das eine hoffnungslose Agonie der westlichen Gesellschaft mit einer Pseudo-Lösung, die er am Ende des Buches vorstellt.

Der eine der beiden Brüder, Michel, erschafft die Grundlagen für eine biologische Revolution hinsichtlich der Modifikation der DNA, der Mensch der Zukunft wird unsterblich, bekommt eine ultra-erogene Haut und ist letztlich fast identisch dem Gesellschaftsideal bei Huxleys Brave New World.
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Format: Taschenbuch
Selten hat mich ein Roman so beschäftigt wie die Elementarteilchen. Beschäftigt wegen seiner sehr spröden, aber sehr poetischen Sprache. Beschäftigt auch wegen seiner drastischen Sex-Szenen, wobei ich zu der Überzeugung gelangt bin, dass der Roman nur wegen dieser Sex-Szenen an anderer Stelle seine Poesie entfalten kann. Beschäftigt auch, weil das Buch über die emotionale Einsamkeit des Individuums handelt in einer Zeit, in der die grenzenlose sexuelle Freiheit möglich ist und die Menschen gleichzeitig zur Partnerschaft unfähig sind. Der Roman Houellebecqs beschreibt die Lebensgeschichte zweier Halbbrüder, Michel und Bruno, die von verschiedenen Vätern abstammend unterschiedlichste Charaktere entwickelt haben. Michel ist der vergeistigte Wissenschaftler, dessen Leben von Denken und Forschen bestimmt wird und der sich dabei in den praktischen Dingen und in der Liebe als absolut unbeholfen erweist. Er erfindet schließlich einen neuen Menschentyp, der - geklont – Liebe nicht mehr braucht. Bruno ist nicht der Natur-, sondern der Geisteswissenschaftler, der sich vor allem seinen sexuellen Obsessionen widmet und schließlich in der Klapsmühle landet. Zwei besonders berührende Momente des Romans seien hier erwähnt: Christiane, die Frau, mit der Bruno sexuell und emotional zum ersten Mal so etwas wie Zusammengehörigkeit empfindet, stirbt an Nekrose – beim Sex brechen ihr die Knochen. Auch Michels wichtigste weibliche Bezugsperson, die schöne Annabelle, stirbt an Krebs – einem Krebs, der ihre Fortpflanzungsorgane befällt zu einem Zeitpunkt, als sie von Michel ein Kind möchte. In solchen sehr berührenden Momenten stellt Houellebecq die Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit von „Beziehungen“ bewegend dar – allein aus diesem Grund ein sehr lesenswertes Buch.
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