Hier klicken May Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited SUMMER SS17

Kundenrezensionen

3,0 von 5 Sternen
2
3,0 von 5 Sternen
5 Sterne
0
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
1
1 Stern
0

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 11. April 2014
Der Elektromobilität kommt in der zukünftigen Mobilität eine entscheidende Rolle zu – darüber sind sich fast alle Experten einig und dies ist politisch auch so gewollt, wenn man sich die Ziele der Bundesregierung sowie die Zielvorgaben der EU zur CO2-Minderung ansieht. Aber können Elektrofahrzeuge tatsächlich einen bedeutenden Beitrag zur Lösung energie- und umweltpolitischer Problemstellungen leisten? Kann das Elektroauto wirklich eine wirtschaftliche Alternative zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren darstellen – und wenn ja, für wen? Diese und einige weitere Fragen will das neue Springer Vieweg-Fachbuch "Elektromobilität im motorisierten Individualverkehr" beantworten. Es bietet eine Fülle an Fakten und Analysen und richtet sich gleichermaßen an ein Fachpublikum, v.a. Flottenmanager und Wissenschaftler, wie an interessierte, umweltbewußte Autofahrer. Gerade für Letztere bietet es trotz des Fachbuch-Charakters eine interessante Lektüre, die mit der Klärung vieler relevanter Begrifflichkeiten einen guten Einstieg nimmt. Bevor das eigentliche Thema aufgegriffen wird, gibt es interessante Exkurse zum Verkehrsaufkommen, dem PKW-Bestand sowie dem Energiebedarf des Verkehrssektors, die dazu beitragen, tiefer in die Materie einzudringen und die Relevanz der Elektromobilität deutlich zu machen.

Den größten Teil des Buches nimmt die Betrachtung der Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Elektromobilität ein. Es zeigt die wesentlichen Rahmenbedingungen und Akteure auf und nimmt bspw. auch die Umweltbilanz von Elektrofahrzeugen genauer unter die Lupe. Dies ist sehr aufschlußreich, da es anschaulich darlegt, dass Elektroautos tatsächlich nur einen entscheidenden Umweltbonus im Vergleich zu konventionell betriebenen PKW besitzen, wenn sie mit erneuerbaren Energien gespeist werden, bspw. mit Strom aus Windkraft. Werden E-Autos dagegen mit dem deutschen Strommix betrieben, unterscheidet sich die gesamte Ökobilanz kaum noch von der konventioneller PKWs, was vor allem daran liegt, dass die Herstellung eines Elektroautos (hier vor allem die Batterieproduktion) etwa doppelt so hohe CO2-Emissionen verursacht.

Da nicht zuletzt ökonomische Faktoren über den Erfolg der Elektromobilität bzw. ganz konkret über Kauf oder Nichtkauf eines Elektroautos wesentlich mitentscheiden, widmen sich drei ausführlich eingeleitete Fallstudien, in denen ein VW Polo gegen einen Mitsubishi i-MiEV antritt, diesem Thema.

Den Abschluß bildet eine Kriteriensammlung und ein Scoring-Modell, die eine Bewertungs- und Entscheidungshilfe für den Alternativenvergleich darstellen sollen – sicherlich eine gute Hilfestellung, die "prädestiniert für komplexe Entscheidungsprobleme" ist, wie die Autoren schreiben, aber einem privaten Elektroauto-Interessenten wohl etwas zu kompliziert anmuten dürfte.

Gesamturteil der eMobilitätOnline-Redaktion: Eine interessante Lektüre mit Mehrwert-Charakter für Menschen, die sich privat oder beruflich mit dem Thema Elektromobilität und speziell Elektroautos auseinandersetzen möchten oder müssen. Trotz des eher trockenen Wissenschafts-Stils bleibt das Buch leicht verständlich und wird durch die Fülle interessanter Informationen und Grafiken auch nicht langweilig.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. April 2015
Der Anfang des Buches ist sehr interessant und bietet viele Informationen.
Gerade das Thema CO2 Reduzierung und Einrechnung in Flottenverbräuche (und damit die Motivation für die Automobilhersteller) wird gut dargestellt.
Die Erläuterung der Fördermaßnahmen und Verteilung der Gelder macht nachdenklich (was hätte man mit diesen Summen erreichen können?)

Der Kostenvergleich zwischen Benziner und E-Mobil hinkt jedoch gewaltig. Es wird davon ausgegangen, dass für Strecken über 100 km das E-Mobil nicht geeignet ist, da nachgeladen werden muss. D.h. für diese Strecken muss ein Mietwagen oder die Bahn genutzt werden.
Wieso diese Annahme? Damit wird die Kostenaufstellung vollständig verschoben.
So wie ein Verbrenner betankt werden kann, kann auch ein E-Mobil nachgeladen werden.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden