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Kundenrezensionen

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am 26. März 2014
Ich werde hier nicht groß darauf eingehen um was für ein Spiel es sich hier handelt. Das haben andere zur genüge gemacht und die Leute die diese Rezension lesen wissen meistens warum sie das tun. Ich denke Sie wollen eine ehrliche Meinung lesen. Also erzähle ich erst mal wie ich zu Titanfall gekommen bin und warum ich es so gut finde und wer sich dieses Spiel kaufen sollte.

Wie wir alle wissen gibt es zur Zeit zwei Spieleserien die um die Multiplayer-Shooter-Krone kämpfen. COD (Call of Duty) und BF (Battlefield). Die Frage ist jetzt: Kommt noch eine dritte Serie hinzu? Ja ich weiß, es gibt noch andere Spiele wie Team Fortress 2, Counter Strike etc. Aber COD und BF spielen verkaufstechnisch dann doch in einer anderen Liga.

Des weiteren habe ich wirklich jeden namenhaften Multiplayer-Shooter der letzten 15 Jahre gespielt, manche mehr, manche weniger. Am meisten Zeit habe ich mit den alten Call of Duty Teilen (Teile 1 bis 4) verbracht und der Höhepunkt war für mich Call of Duty 4. Das war 2007. Seit dem hatte ich das Gefühl dass es mit dem Genre bergab geht bzw. es sich nicht wirklich weiterentwickelt. Black Ops 1 fand ich noch ganz gut aber mit MW3 war COD für mich gestorben. Ich war so geschockt von dem Spiel dass ich mir geschworen habe nie wieder einen Call of Duty Teil zu kaufen! MW3 war eine Frechheit und ein Schlag ins Gesicht für jeden der dafür den Vollpreis bezahlt hatte. Manche sind anderer Meinung, ich habe kein Problem damit.
Da ich aber gerne weiter einen Shooter spielen wollte bin ich halbherzig zu Battlefield 3/4 gewechselt. Halbherzig deswegen, da Battlefield einfach kein Spiel ist für eine schnelle Runde zwischendurch. Was Battlefield nicht zu einem schlechten Spiel macht aber es war halt einfach nichts für mich. Ich habe nicht mehr die Zeit in einem Clan zu spielen bzw. so viel Zeit in ein Spiel zu investieren bis ich mal in der Lage bin das Gameplay wirklich auszukosten. Mit anderen Worten: Ich bin einfach ein Noob in BF und war eher auf der Suche nach einem Spiel ganz nach dem Motto "leicht zu lernen, schwer zu meistern". So wie COD als es noch gut war.

So kam es dass ich die letzten 2-3 Jahre eigentlich kaum noch online gespielt habe und wenn ich Geld für einen Multiplayer-Shooter ausgegeben habe es dann doch eher rausgeschmissenes Geld war. Bis jetzt. Bis Titanfall.

Um erstmal mit einem Vorurteil welches zur Zeit vorherrscht aufzuräumen. Titanfall ist KEINE Mischung aus Quake 3/Unreal Tournament + Call of Duty + Mechs! Wer das behauptet hat Titanfall nicht lange genug gespielt oder hat keine Ahnung von Shootern! Titanfall ist Titanfall. Einzigartig. Anders. Neu. Ja es ist ähnlich schnell wie Unreal bzw. Quake und ja das Gunplay (das Schießen) erinnert stark an die neuen Call of Duty Teile. Aber die Gameplayerfahrung ist massiv anders als in allen anderen Shootern auf dem Markt.

Als ich das erste mal Titanfall spielte war ich erstmal geschockt von der unglaublich perfekten Steuerung! Man ist nach 10 Minuten eingewöhnungszeit in der Lage wie der Wind über die ganze Map zu fliegen. Jede Stelle der Map ist durch "Wandlaufen" und "Doppelsprung" innerhalb weniger Sekunden erreichbar. Und die Maps sind so perfekt designed worden dass das auch
ganauso funktioniert wie man sich das vorstellt. Wenn man das erst einmal verstanden hat eröffnen sich ganz neue Angriffs-und Verteidigungsmöglichkeiten die ich so bis jetzt noch in keinem Shooter erlebt habe. Man kann den Gegner von allen Dimensionen des Raums aus angreifen und der Gegner kann ebenfalls von überall kommen. Wenn man es geschickt anstellt ist
man im Nahkampf für den Gegner kaum zu treffen und umgekehrt gilt das Gleiche. Das Spiel ist sauschnell und erfordert Skill. Das Gemeplay von Titanfall ist komplett neu und einfach nur der Hammer!
Viele bemängeln die Bots auf den Maps. Auch ich habe am Anfang nicht verstanden was das soll. Doch nach längerem Spielen wird schnell deutlich welchen Zweck Sie erfüllen. Kanonenfutter. Jenes Team welches geschickt in der Lage ist viele gegnerische Bots auszuschalten erhält schneller Zugriff auf die Titans und hat somit einen Vorteil im Spielverlauf. Es gehört also zum Gameplay dazu und sollte auch beachtet werden. Das zwingt einen ständig dazu die Augen offen zu halten und in Bewegung zu bleiben. Campen bringt nix in Titanfall und wird durch dieses Gameplayelement
drastisch unterbunden.
Wenn man dann seinen Titan gerufen hat, hat man wieder mehrere Möglichkeiten. Entweder der Titan hält die Stellung, folgt einem oder man steigt selbst ein um ihn zu steuern. Wenn man einen Titan steuert ändert sich auf einmal das komplette Gameplay. Es gilt auf ganz andere Dinge zu achten als ein Pilot. Man fokussiert sich auf die anderen Titans oder hält eine wichtige Stellung etc. Die Balance zwischen den Titans und den Piloten ist überraschenderweise sehr ausgeglichen. Man fühlt sich nie zu schwach und nie zu stark. Man weiß sich, egal in welcher Position man ist, immer zu wehren. Des weiteren gibt es keine Respawnzeit. D.h. wenn man stirbt ist man sofort wieder mitten im Geschehen. Und die Respawnpunkte sin PERFEKT gesetzt worden! Es ist mir KEIN EINZIGES mal passiert das ich nach dem Respawn von einem Gegner in den Rücken getroffen wurde, was bei anderen Shootern (z.B. MW3) an der Tagesordnung ist.
All diese Dinge geben einen das Gefühl die Kontrolle zu haben. Man hat einfach nie das Gefühl das man verliert weil es irgendwie unfair war sondern das es am eigenem Unvermögen gelegen hat. Das ist einer der wichtisten Eigenschaften eines guten Muliplayer-Shooters! Man gewinnt weil man besser war oder man verliert weil man schlechter war und nicht weil der Gegner dir mit overpowerten Waffen beim Respawn in den Rücken ballert.
Oft wird auch bemängelt das "nur" 6 gegen 6 Spieler antreten können. Wer vermutet dass das zu wenig ist irrt sich gewaltig. Durch das Mapdesign, die Titanen, die Bots und das irrsinnig schnelle Gemeplay hat man das Gefühl sich in einer Megaschlacht ala Battlefield 32 vs 32 zu befinden! Die Action ist kaum mehr zu übertreffen! Noch ein bisschen mehr und es wäre wahrscheinlich nicht mehr spielbar. Es passiert in Titanfall in 5 Minuten mehr als in BF und COD manchmal in ner halben Stunde! Ununterbrochene Daueraction!

Zu weiteren oft genannten Nachteilen:

- "wenig Waffen." Das ist richtig. Stört mich aber weniger da es von jeder Sorte eine gibt und keine overpowered ist.

- "schlechte Grafik." Naja, die Grafik erfüllt ihren Zweck und ist in der Tat kein Vergleich zu anderen Spielen. Dafür läuft es Butterweich.

- "zu wenig Spielmodi." Stimmt. Hier gibt es deutlichen Verbesserungsbedarf! Hier bieten sich Zielobjektorientierte Spielmodi wie damals in Quake Enemy Territory doch an! Ich war fest überzeugt davon dass das kommt. Schade.

- "kein Singleplayer." Oh man...wer kauft sich denn einen Multiplayer-Shooter um den Singleplayer zu spielen? Bitte guckt vorher auf die Verpackung. Ich habe seit MW2 keinen Singleplayer mehr in einem Multiplayer-Shooter beendet. Weil langweilig und öde. Und wenn man ihn beendet dann nach 5-7 Stunden. Den Multiplayer kann man dagegen für alle Zeiten zocken.

- "keine Langzeitmotivation da man nach kurzer Zeit schon alles gesehen hat." Wie kann man denn alles gesehen haben wenn jedes Spiel anders verläuft? In CS hat man nach 2 Tagen alle Waffen und alle Maps gesehen. Trotzdem wird es seit 1998 gespielt. Es geht hier nicht darum 100 Stunden zu spielen um ein goldenes Abzeichen zu bekommen sondern um das Kerngameplay an sich. Und das macht Spaß!

So. Klingt die Rezension etwas euphorisch? Ja wahrscheinlich schon. Aber das liegt einfach daran dass es nach so vielen Jahren endlich mal wieder einen richtig geilen Shooter gibt und da freue ich mich einfach! Ist Titanfall besser als COD und BF? Titanfall ist anders und frisch! Und das ist erstmal das wichtigste. Das es gut ist, ist nochmal umso schöner! Die ständigen Vergleiche zwischen Titanfall und BF usw. machen nicht wirklich Sinn da sie vom Gameplay halt einfach zu verschieden sind. Trotzdem konkurrieren Sie miteinander. Ich persönlich bin sehr froh darüber dass es endlich mal wieder frischen Wind gibt im angestaubten Shooter-Genre und das tut dem gesamten Genre gut.

Für alle Fanboys die hier 1 Sterne Bewertungen vergeben. Freut euch doch einfach mal darüber das es was neues gibt! Call of Duty und Titanfall sind keine Religionen. Ihr dürft beides spielen :)

Wer soll sich Titanfall kaufen? Jeder der Lust auf einen guten Online-Multiplayer-Shooter hat!
66 Kommentare| 76 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. März 2014
Wenn ich ein Spiel entwickeln will, was ein Genre revolutioniert. An welchem Spiel sollte ich mich da orientieren? Jedenfalls nicht an Titanfall. Wenn ich eine packende Geschichte erzählen will, an welchem Spiel sollte ich mich da dann orientieren? Auch besser nicht an Titanfall. Und wenn ich innovatives Missionsdesign in einem Singleplayer bieten will? Dann auch besser nicht an Titanfall.
Ist Titanfall also ein Haufen Mist? Nein! Es ist ein großartiger, flotter und innovativer Multiplayer-Shooter.

Titanfall macht einige Dinge anders. Zu Erst: Es ist ein reiner Multiplayer-Shooter. Es existiert keine Form von Singleplayer. Das macht aber nichts, denn wir bekommen hier ein Multiplayer-Spiel vorgesetzt, dass seine Hausaufgaben gemacht hat.
Etwas, was Titanfall von den meisten, aktuellen Shootern abhebt, ist sein Tempo. Wer Call of Duty flott findet, sollte sich erst einmal Titanfall anschauen. Das Ganze erinnert von der Geschwindigkeit her an gute, alte Quake-Zeiten.
Das Tempo wird mit Parkour-Elementen kombiniert. Doppelsprünge? Kein Problem. Wandläufe? Jup. Halsbrecherische, akrobatische Möglichkeiten um von A nach B zu kommen? Aber sowas von!
Titanfall bietet dadurch ein extrem vertikales Gameplay. Man kann nahezu überall hin. Das heißt aber auch, man ist überall in Gefahr. Das sorgt für eine riesen Menge, Spannung.

Nach einer gewissen Zeit besteht für den Spieler die Möglichkeit einen Titanen zu rufen. Dabei handelt es sich um einen von drei unterschiedlichen Mechs. Die Mechs selber haben auch ein extrem flottes Tempo. Im Gegensatz zu einem Mech-Warrior haben wir hier keine, panzerähnlichen, langsamen Vehikel, sondern flotte, dick gepanzerte Roboter.
Mooooment…Soldaten gegen dicke, flotte Mechs? Da haben die einfachen Soldaten doch gar keine Chance…
Falsch! Jeder Pilot trägt eine Anti-Titanen-Waffe bei sich, die hochgradig Schaden an ihnen verursacht. Dazu haben die Titanen als Schwäche, dass sie groß sind und nicht springen können. Während Piloten somit überall sein können, bieten sich für die großen Titanen nur die ausreichend großen Wege an. Weiterhin haben die Piloten einen Rodeo-Angriff zur Verfügung. Einfach auf einen gegnerischen Titanen springen, den Deckel vom Getriebe reißen und munter-fröhlich in das Innerste schießen. Das kann der Titan natürlich kontern. Entweder durch Skills wie elektrisierenden Rauch, oder der Pilot steigt einfach aus und schiesst den Angreifer selbst herunter.

Sollten wir einen Titanen rufen und gerade nicht auf ihn angewiesen sein, so können wir eine rudimentäre KI aktivieren: Den Verteidigungsmodus und den Verfolgermodus. In ersterem bleibt der Titan da, wo er ist, stehen und greift alles an, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Im Verfolgermodus greift er genau so jeden Gegner an, versucht dabei aber immer in unserer Nähe zu bleiben.

Teamspiel gibt es ähnlich wie in CoD nicht sonderlich groß. Wer hier taktisches Teamplay wie in einem Battlefield erwartet, oder flottes, klassenbasiertes Teamplay wie in Teamfortress 2, wird enttäuscht.
Weiterhin zeichnet sich Titanfall durch die Maps aus. 15 sind es an der Zahl und sie sehen großartig und Abwechslungsreich aus. Da können sich andere Shooter ein Beispiel nehmen!

Ein Level-System mit freischaltbaren Elementen gibt es, wie heute gängig, auch in Titanfall. Die Vielfalt an Waffen und Modifikationen hinkt den meisten anderen Shootern jedoch hinterher. Das macht aber nichts, denn im Gegensatz zu anderen Shootern hat jedes freischaltbare Element in Titanfall immer Sinn. Es gibt keine Waffe, die eine Andere ersetzt. Es gibt nur Waffen, die in anderen Situationen oder mit anderem Spielstil sinnvoll sind.
Anstelle von Perks setzt Titanfall Burningcards ein. Diese werden während des Spiels erspielt. Bis zu drei Stück können dann in einen Kampf gebracht werden. Ist man tot, hat man die Möglichkeit eine Karte zu aktivieren. Das System funktioniert auch tadellos.

Klassisch ist Titanfall bei den Modi. Hier gibt es nur Altbekanntes wie Team-Deathmatch, Capture the Flag oder auch Conquest.
Wo Titanfall jedoch im Vergleich zu anderen Multiplayer-Shootern herausragt, ist die Inszenierung. Eines der Elemente um für Schlachtfeldatmosphäre zu sorgen, sind Grunts. Dabei handelt es sich um KI-gesteuerte Bots, wobei der Begriff „KI“ dabei sehr niedrig anzusiedeln ist. Aber sie sollen auch keine Spieler in den 6vs.6-Gefechten ersetzen. Sie sollen durch ihre Art und Weise Atmosphäre bringen und Einsteigern Erfolgserlebnisse bringen. Und das machen sie meiner Meinung nach absolut perfekt. Ist man jedoch auf reine PvP-Kämpfe aus, so können die Grunts diese Sorte Spieler sicher auch nerven.
Es sind aber auch Kleinigkeiten im Design der Maps. Riesige dinosaurierartige Alienwesen, die auf das Schlachtfeld zureiten, eine gigantische Raumschiff-Schlacht am Himmel, die Grunts, welche nicht einfach Spawnen, sondern durch Raumschiffe und Landekapseln abgesetzt werden und und und.

Es sind aber auch andere Elemente. Wir selber werden beispielsweise zu Beginn der Runde auch durch ein Schiff abgesetzt. Ist das Spiel beendet, so wird die Verlierer-Seite von einem Raumschiff abgeholt. Die Verliere können nun versuchen in das Raumschiff zu gelangen und zu flüchten, während die Angreifer versuchen das Schiff zu zerstören. Das ist deutlicher als ein einfacher „Gewonnen“/“Verloren“-Bildschirm. Hier hat man selbst als Verlierer noch die Möglichkeit den Gewinnern eine auf das Dach zu geben. Sehr cool!
Die Entwickler wollten die Schlachtfeldatmosphäre eines Singleplayers in einen reinen Multiplayer verfrachten. Das ist ihnen sowas von gelungen!

Obwohl Titanfall ein reines Multiplayer-Spiel mit, bringt es auch eine Kampagne mit…oder zumindest etwas, was eine Kampagne sein möchte. Hier spielt man 9 der 15 Maps in einem wirklich schönen, abwechslungsreichen Map-Mix. Gespielt werden hier lediglich einfache Multiplayer-Matches, deren Beginn aber noch aufwendiger inszeniert ist. Dialoge mit Charakteren, die Explosion eines riesen Raumschiffes, eine Weltraumschlacht…es gibt viel zu sehen und trägt noch mehr zur eh schon genialen Atmosphäre bei. Die Story wird in Funksprüchen und kleinen Videoeinblendungen erzählt. Leider kann man dem Ganzen durch das extrem schnelle Gameplay hinten und vorne nicht folgen. Hier verschenkt Titanfall Potenzial. Eine vollwertige Kampagne im Multiplayer….das wär was gewesen und da wäre auch mehr gegangen.

Optisch ist das Spiel meiner Meinung nach zweigespalten. Es kommt darauf an, was man selber als schön und was als nicht so schön definiert. Ich finde das Spiel sieht herausragend gut aus – und zwar weil das Design genial ist, die Inszenierung stimmt, die Animationen sau gut sind und und und.
Allerdings muss man objektiv auch sagen, dass das Spiel optisch nicht wie ein Next-Gen-Titel aussieht. Das Spiel basiert auf der 10-Jahre alten Source Engine…und, auch wenn es beeindruckend ist, was die Entwickler aus dieser alten Engine rausgeholt haben, sieht man ihm das Alter an. Legt man also Wert auf ein stimmiges, großes Ganzes, dann punktet Titanfall gewaltig. Betrachtet man einige Effekte und Texturen jedoch einzeln genauer, sind in der Optik deutliche Defizite zu erkennen.

Alles in allem ist für meinen Geschmack Titanfall der beste Multiplayer-Shooter der letzten Jahre. Deswegen bekommt er von mir auch volle fünf Sterne. Er Revolutioniert nichts, aber er hebt sich wunderbar von der Masse ab und funktioniert dabei auch noch sehr gut. Allerdings sei auch gesagt, dass dieses Spiel vermutlich nicht jeden Spieler ansprechen wird.
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am 2. April 2015
Das Erstlingswerk des Entwicklerteams "Respawn Entertainment" entpuppt sich trotz aller Vorwürfe, ein schlichter "Call of Duty"-Klon zu sein, als durchaus unterhaltsamer Multiplayer-Shooter...

Spielprinzip:

In "Titanfall" treten 2 Teams á 6 Spieler (+ X Bots) auf mittelgroßen Karten gegeneinander an. Neben den menschlichen Spielern (Piloten genannt) befinden sich auf den Karten auch dutzende verschieden starker Bots wieder, welche in jedem der beiden Teams zu finden sind. Diese unterscheiden sich in Aussehen und Stärke. So gibt es sowohl schwache (Grunts), als auch stärkere Bots (Spectres).
Nach Ablauf einiger Minuten ist der Spieler in der Lage einen "Titan", ein ca. 5 Meter großer Mech-Roboter, auf das Spielfeld zu beordern.
Daher rührt auch der Name des Spiels, da der Riesen-Roboter vom Himmel fällt. Sollte dieser kaputt gehen, kann man nach erneut kurzer Wartezeit, die man durch Kills verringern kann, einen neuen "Titan" ordern.
Die Ziele einer Spielrunde variieren je nach Spielmodus.
So gibt es z.B.
-TeamDeathMatch (Attrition genannt)
- Capture the Flag
- Hardpoint Domination (Kartenpunkte erobern und möglichst lange halten)
- Pilot Hunter (dasselbe wie TDM, nur dass ausschließlich Piloten-Abschüsse Punkte bringen)
- Marked for Death (aus beiden Teams wird je ein Spieler zufällig zum Abschuss freigegeben und muss eliminiert werden)
- Last Titan Stand (eine Variation von Last Man Standing, bei der man nur einen Titan pro Spieler hat & es das Ziel ist, alle feindlichen Titans zu zerstören)
Zudem gibt es noch einen kooperativen Spielmodus, bei dem 4 Piloten die Aufgabe haben, einen Energiekern vor der Zerstörung durch die in Wellen angreifenden Bots zu bewahren

Gamplay

Seit den guten alten Tagen in denen man genüsslich Arena-Shooter alá "Unreal Tournament" gespielt hat, ist mir kein so derart schnelles und vor allem vertikales Gameplay mehr untergekommen. Die Spieler, sofern sie nicht in einem der namensgebenden Titans sitzen, sind mit einen wahrhaftigen Affenzahn unterwegs.
Mitverantwortlich dafür ist auch die Fähigkeit des Wall-Runnigs, was einem ermöglichst alá "Prince of Persia" an den Wänden entlangzulaufen, was einem auch in die Vertikale völlig neue Spielmöglichkeiten eröffnet. Demensprechend schnell sind auch die Matches aus Pilotensicht.
Aus Sicht der Titans jedoch ist das Ganze wesentlich ruhiger. Die Stahlkolosse sind zwar nicht nicht komplett unbeweglich, ihre Agilität reicht jedoch nicht mal im Ansatz an die der Piloten ran. Dies machen die Titans jedoch wieder mit ihrem beeindruckendem Waffenarsenal wieder wett
Damit sich diese übrigens auch untereinander hinsichtlich ihrer Panzerung und Agilität unterscheiden, gibt es verschiedene Klassen:
Leicht (Stryder) Mittel (Atlas) und schwer gepanzert (Ogre)
Um im Kampf Kampf Mann vs. Titan die Balance zu halten, besitzt jeder Pilot neben Primär & Sekundärwaffe auch einen Raketenwerfer, welcher den "Titans" erhebliche Kopfschmerzen bereiten kann. Darüber hinaus können geschickte Piloten auch auf den Rücken der Riesen-Robotern klettern und die dort vorhandenen Schaltkreise mittels Waffenbeschuss gehörig durcheinander bringen...

Das Gungame, also das Waffenverhalten, orientiert sich trotz aller restlichen Unterschiede im Gameplay stark an dem aus "Call of Duty". Gegner halten oft halbe bis ganze Magazinladungen aus, bevor sie das Zeitliche segnen. Bulletdrop, Surpressionfire oder Ähnliches sucht man vergebens, Kill-Cams sind vorhanden. Das ist weißgott nichts Schlechtes, überrascht aber auch nicht wirklich, wenn man bedenkt, dass "Respawn Entertainment" zu großen Teilen aus ehemaligen Mitarbeiter vom "Call of Duty"-Entwickler "Infinity Ward" besteht.
Auch das Level-System ähnelt Activisions Shooter-Reihe sehr; man schaltet nach und nach Upgrades für verschiedenste Waffen frei, welche wiederum ab einem gewissen Level automatisch freigeschaltet werden. Maximaler Level ist Rang 50, danach kann man sich in wie beim Prestige-Modus bei CoD auf Level 0 zurücksetzten lassen um mit einem verbesserten Punkteboost wieder von vorne zu starten

Grafik:

"Titanfall" ist einer der letzten Titel, die auf der "Source-Engine" basieren. Diese war z.B. auch das Grafikgerüst für "Half-Life²" (2004), was man dem Spiel deutlich anmerkt. Die Grafik ist schlicht und ergreifend komplett veraltet, was allerdings auch dadurch bedingt ist, da das Spiel auch für die alte Konsolen-Generation (XBox 360) erschienen ist

Kartendesign:

Das Maplayout geht in Ordnung und variiert teilweise zwischen genial ("Relic" auf CTF, "Angel City" , "Outpost 207") und grauenhaft ("Lagoon", "Training Ground")
Übrigens: Seit Anfang März sind alle 9 DLC-Maps kostenlos für das Spiel erhältlich

Sound:

Akkustisch ist "Titanfall" eine Wucht ! Wenn überall etwas explodiert, Kugeln durch die Luft surren und die Computerstimme "Ready for Titanfall" sagt, dann fühlt man sich als audiophiler Gamer wie im 7. Himmel.
Apropos: Es empfiehlt sich das Spiel auf Englisch zu starten, da die deutsche Synchro wesentlich unmotivierter und langweiliger als ihr englisches Pendant klingt. Dazu muss man in Origin unter "Spiel-Eigenschaften" "-language "english"" eingeben.

Fazit:
"Titanfall" ist spätestens seit den kostenlos gewordenen DLC-Packs trotz der schwachen Grafik eine echte Empfehlung für Fans von schnellen Multiplayer-Shootern.

Übrigens: Teil 2 ist derzeit in der Mache und soll diesmal kein Microsoft-exklusives Spiel wie noch Teil 1 werden !
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am 8. Dezember 2014
Titanfall is a good game, but it was too expensive, the focus is on the Multiplayer(guess cause it its one XD) But still the Story line is just to short if i want a just Deathmatch-game it should be sold as one such and not as if it has a Multiplayer story.
I would still buy the game because the concept is really fun and I enjoy playing it but it was to expensive and to hyped at the release.
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am 23. April 2015
Leider ist das Spiel insgesamt sehr leistungsintensiv. Nicht nur was die Systemanforderungen angeht, sondern auch die Internetleitung. Mein PC selbst schafft das Spiel locker, aber leider habe ich eine instabile 2000'er "DSL" Leitung von Vodafone. Damit kann ich das Spiel voll vergessen. Das Spiel fordert einen Downstream von 512 kb/s und einen Upstream von 384 kb/s. Das würde in etwa einer 6000'er DSL Leitung entsprechen. Einige würden jetzt sagen, dass das ja nicht viel ist. Angefangen hat es schon beim Download, weil es ca. 50 GB sind die man da laden muss. Aber wenn man eine Internetleitung hat wie ich kann man das Spiel GAR NICHT spielen. Gerade so konnte ich das Tutorial starten und abschließen, aber in irgendwelche Spiele gegen Andere komme ich gar nicht erst rein. Der Ladebildschirm erscheint und nach einer Weile friert alles ein oder ich werde in das Hauptmenü geworfen. Kann das Spiel also nur (vor allem sehr) empfehlen wenn man mindestens eine 6000'er DSL Leitung hat.
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am 2. September 2014
Immer mehr Updates gibt es aber auch immer weniger Spieler... Man sucht TEILWEISE (nicht immer aber ich komischerweise immer heufiger) nach Spielen weil nicht soviele Leute online sind. Schade drum denn das Spiel ist wirklich cool gemacht. Jetzt wird auch ein Pilotenmodus eingebaut (Team-Deathmatch) wo man auch mal ohne Titans und nervige Bots die Gegner Eliminieren kann. :)
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am 13. Januar 2015
Geilon geilon das spiel prinzip ist erfrischend und neu mit wall climbs titans etc.eine erfrischung zum altags bf und cod es wird (edit: 13.1.2015 habs seit release) enorm viel content noch nachgeliefert einzig zwei kritikpunkte die man verkraften kann ist die smart pistol etwas zu OP und die engine ist schon etwas veraltet aber sonst sehr gut
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am 20. März 2014
Positiv:
- guter Netcode
- gute Waffenbalance (jede Waffe hat seine Rolle)
- Balance zwischen Titan und Pilot stimmt
- Parkoursystem macht Laune (gute eingesetzt der Schüssel zum Sieg)
- Kampf zwischen Titan ist schön taktisch
- sehr gutes Mapdesign

Negativ
- keine privaten Lobbies
- kein Serverbrowser
- kein skillbasiertes Matchmaking
- häufig Tearing (Bildbruch)
- Fps auf 60 limiert
- Grafik eher altbacken
- könnte besser optimiert sein
- Rundendauer zu kurz
- Mousesensivity ist an Fps-Zahl geknüpft
- Waffen haben keinen Rückstoß
- kein Hardcoremodus
- zu eintönig
- wird schnell langweilig (30 Std.)

Trotz der vielen Kritikpunkte macht Titanfall sehr viel Spaß und kann trotz, dass es im Kern ein Casualshooter ist überzeugen. Besonders das Parkoursystem und der Kampf zwischen den Titanen machen das Spiel aus. Leider kann dies nicht auf lange Sicht erbracht werden, da der Shooter schneller als andere Genrevertreter langweilt.
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am 1. April 2014
Ich habe Titanfall zwar nicht über Amazon gekauft sondern über den mexikanischen Origin Store für 28 Euro (für alle die meinen, dass das Spiel zu teuer ist können jetzt auch mal still sein und die negativen Kommentare sein lassen). Schon auf der gamescom war ich hin und weg von dem Spiel, wie damals bei Crysis 2 und 3. Wenn ein Spiel so etwas bei mir schafft dann wird es gekauft und gespielt bis der Arzt kommt ;-)

Und bei Titanfall habe ich mal wieder vollkommen richtig gelegen. Es macht unheimlich viel Spaß wie schnell das Spiel ist etc. Ich könnte noch unendlich lange weiter positives aufzählen. Wer nen schnellen Shooter á la CoD sucht ohne diese ganzen Perks, Killstreaks wie Napalm Angriff or whatever...ist mit Titanfall mehr als nur bedient. Meiner Meinung nach wurde das Spiel zu Recht gehypt, denn endlich ist mal eine konkurrenzfähige Alternative zu Battlefield und CoD erschienen.

Pro:
- schnelles & flüssiges Gameplay
- perfekte Mapgröße (nicht zu groß und nicht zu klein)
- Roboter im Spiel
- auch für Anfänger gibt es sofort erfolgserlebnisse
- vorbildlicher Support von Respan Entertainment mit Patches (hören auf die Belange der Community)
- Exzellente Serververbindung (noch nie eine "Servermigration" oder ähnliches mitbekommen)
- nicht zu lange aber auch nicht zu kurze Spielrunden

Con:
- mit der Zeit vielleicht was eintönig
- leider zu wenige Spielmodi (wahrscheinlich kommen später noch mehr)
- Wartezeit in der Lobby etwas zu lang
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am 7. Mai 2014
Ttanfall verbindet Action, Spielspaß und Gameplay der besonderen Art,in ein abgerundetes Komplettpaket. Dieses Spiel bietet sehr hohen lang anhaltenden Spielspaß. Lieferung und Produkt waren Einwandfrei, sehr empfehlenswert, alles top.
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