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Der Electric Kool-Aid Acid Test: Die legendäre Reise von Ken Kesey und den Merry Pranksters Taschenbuch – 2. Februar 2009
von
Tom Wolfe
(Autor)
|
Tom Wolfe
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Seitenzahl der Print-Ausgabe560 Seiten
-
SpracheDeutsch
-
HerausgeberHeyne Verlag
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Erscheinungstermin2. Februar 2009
-
Abmessungen11.8 x 3.8 x 18.7 cm
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ISBN-103453406214
-
ISBN-13978-3453406216
Erntejahre
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Produktinformation
- Herausgeber : Heyne Verlag (2. Februar 2009)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 560 Seiten
- ISBN-10 : 3453406214
- ISBN-13 : 978-3453406216
- Originaltitel : The Electric Kool-Aid Acid Test
- Abmessungen : 11.8 x 3.8 x 18.7 cm
-
Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 134,086 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 137 in USA
- Nr. 1,674 in US-amerikanische Literatur
- Nr. 7,799 in Biografien & Erinnerungen (Bücher)
- Kundenrezensionen:
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Produktbeschreibungen
Pressestimmen
"Nicht nur das beste Buch über die Hippie-Generation, es ist auch sonst unschlagbar." ― The New York Times
"Ein Klassiker der amerikanischen Literatur!" ― Newsweek
"Was für ein großartiges Buch!" ― Village Voice
"Ein Klassiker der amerikanischen Literatur!" ― Newsweek
"Was für ein großartiges Buch!" ― Village Voice
Klappentext
"Nicht nur das beste Buch über die Hippie-Generation, es ist auch sonst unschlagbar."
The New York Times
The New York Times
"Ein Klassiker der amerikanischen Literatur!"
Newsweek
"Was für ein großartiges Buch!"
Village Voice
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Tom Wolfe, 1930 in Richmond, Virginia, geboren, arbeitete nach seiner Promotion in Amerikanistik als Reporter u.a. für The Washington Post, Esquire und Harper's. In den 1960er-Jahren gehörte er mit Truman Capote, Norman Mailer und Gay Talese zu den Gründern des "New Journalism". Der vielfach preisgekrönte Schriftsteller (National Book Award u.a.) war mit Büchern wie The Electric Kool-Aid Acid Test (1968) international längst als Sachbuchautor berühmt, ehe er mit Fegefeuer der Eitelkeiten (1987) seinen ersten Roman vorlegte, der auf Anhieb zum Weltbestseller und von Brian de Palma mit Tom Hanks verfilmt wurde. Es folgten mit Hooking Up eine Sammlung von Essays und Erzählprosa (Blessing 2001) und weitere erfolgreiche Romane, darunter Ich bin Charlotte Simmons (Blessing 2005) und der SPIEGEL-Bestseller Back to Blood (Blessing 2013). Zuletzt erschien Das Königreich der Sprache (Blessing 2017). Tom Wolfe verstarb im Mai 2018 in New York.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Das ist gar nicht mal so dumm, Cool Breeze. Cool Breeze, ein junger Bursche mit drei oder vier Tagen Bart im Gesicht, hockt neben mir auf dem gemusterten Walzblech der offenen Ladefläche eines Pickup-Trucks. Und mit dem geht es hopsholpernd dahin. Wir tauchen ein, kommen wieder hoch und schaukeln auf der verrotteten Federung des Vehikels dahin wie auf einem schlingernden Boot. Nach hinten raus sehen wir San Francisco den Hügel hinunterhopsen, Spaliere endlos ineinander gestaffelter Fenstervorbauten, Elendsquartiere mit einem tollen Blick auf die Bucht: Alles hüpft und strömt den Hügel hinab. Die Leuchtschilder mit den Martinigläsern aus Neonröhren, die in San Francisco die Bars markieren, strömen hüpfend den Hügel hinunter, eines nach dem anderen, Tausende von purpurnen Martinigläsern, und unter diesen Martinigläsern wirbeln Hunderte, Tausende von Menschen auf dem Absatz herum, um diesen ausgefreakten, total außer Rand und Band geratenen Pickup-Truck zu begaffen, auf dem wir dahinpreschen; ihre weißen Lahmarschgesichter platzen ihnen wie Marshmellows aus dem Revers; und schon strömen auch sie hopsend den Hügel hinunter - aber weiß Gott, bei uns hier gibt's aber auch wirklich was zu gaffen.
und deshalb kommt es mir auch ziemlich komisch vor, als Cool Breeze allen Ernstes, das ganze Getöse übertönend, zu mir sagt: "Ich weiß nicht so recht - wenn Kesey rauskommt - soll ich nun mit zum Lagerhaus oder nicht?" "Warum denn nicht?"
"Na, weil auch die Bullen da aufkreuzen werden, Mann, und so wie die drauf sind, also echt, ich bin auf Bewährung, verstehste, ich weiß echt nicht, ob ich das bringen soll."
Na ja, so gesehen ist das gar nicht so dumm, Cool Breeze. Leg dich nicht unnötig mit dem Gesocks an. Besser du machst es wie jetzt gerade - und fällst erst gar nicht auf. Aber im Augenblick hat Cool Breeze solchen Schiss vor den Sheriffs, dass er einfach dahockt, vor den Augen tausender Bauklötzer staunender Bürgersleute, mit einer Art Sieben-Zwerge-Schwarzwälder-Gnomen-Hut-Mütze auf dem Kopf, über und über mit Federn gespickt und außerdem noch mit DayGlo bemalt. Uns gegenüber auf der Ladefläche kniet, ebenfalls weithin sichtbar, den Kopf weit zurückgeworfen und übers ganze Gesicht strahlend, ein Indianermädchen, ein Halbblut vom Stamme der Ottawa namens Lois Jennings, auf deren Stirn ein blitzendes rundes Silbermedaillon prangt, das abwechselnd in grellen Blitzen explodiert oder Regenbogenfarben verschießt - je nachdem, wie es gerade von der Sonne getroffen wird. Ja, und außerdem hat sie einen langläufigen 45er Colt-Revolver in der Hand, und kein Mensch da draußen auf der Straße weiß, dass das bloß ein Spielzeugrevolver ist, mit dem sie da drauflosballert - piuuuu-piuuuuu! -, immer auf die aus den Revers herausplatzenden Lahmarshmellowgesichter, wie Debra Paget in ... in ...
- Kesey kommt aus dem Knast!
Wir haben noch zwei weitere Sehenswürdigkeiten an Bord, wegen denen uns die da draußen so angaffen: das Schild mit "Custer starb für eure Sünden" auf der hinteren Stoßstange und unseren Fahrer, den Herzallerliebsten von Lois, Stewart Brand, einen hageren blonden Typen, der ebenfalls eine blitzende Silberscheibe auf der Stirn trägt und außerdem eine richtige Krawatte aus Indianerperlen um den Hals. Kein Hemd darunter, nur eine Krawatte aus Indianerperlen auf der nackten Haut und einen weißen Metzgerkittel, an dem eine Reihe Orden vom schwedischen König prangt.
Hier kommt ein besonders hübsches Exemplar, mit Diplomatenköfferchen und allen Schikanen, den geballten Groll eines so richtig erfüllten Tages auf dem Feierabendgesicht, und die ... Schuhe - wie die glänzen! -, und was zum Teufel wollen denn diese schwachköpfigen Beatniks da - und Lois verpasst ihm eine in seinen guten alten lahmarschigen Marshmellow, und schon wischt auch er hopsend hinter uns den Hügel hinab.
und unser Laster hebt und senkt sich wankend in einem Wetterleuchten rot-silberner DayGlo-Blitze, und ich b
und deshalb kommt es mir auch ziemlich komisch vor, als Cool Breeze allen Ernstes, das ganze Getöse übertönend, zu mir sagt: "Ich weiß nicht so recht - wenn Kesey rauskommt - soll ich nun mit zum Lagerhaus oder nicht?" "Warum denn nicht?"
"Na, weil auch die Bullen da aufkreuzen werden, Mann, und so wie die drauf sind, also echt, ich bin auf Bewährung, verstehste, ich weiß echt nicht, ob ich das bringen soll."
Na ja, so gesehen ist das gar nicht so dumm, Cool Breeze. Leg dich nicht unnötig mit dem Gesocks an. Besser du machst es wie jetzt gerade - und fällst erst gar nicht auf. Aber im Augenblick hat Cool Breeze solchen Schiss vor den Sheriffs, dass er einfach dahockt, vor den Augen tausender Bauklötzer staunender Bürgersleute, mit einer Art Sieben-Zwerge-Schwarzwälder-Gnomen-Hut-Mütze auf dem Kopf, über und über mit Federn gespickt und außerdem noch mit DayGlo bemalt. Uns gegenüber auf der Ladefläche kniet, ebenfalls weithin sichtbar, den Kopf weit zurückgeworfen und übers ganze Gesicht strahlend, ein Indianermädchen, ein Halbblut vom Stamme der Ottawa namens Lois Jennings, auf deren Stirn ein blitzendes rundes Silbermedaillon prangt, das abwechselnd in grellen Blitzen explodiert oder Regenbogenfarben verschießt - je nachdem, wie es gerade von der Sonne getroffen wird. Ja, und außerdem hat sie einen langläufigen 45er Colt-Revolver in der Hand, und kein Mensch da draußen auf der Straße weiß, dass das bloß ein Spielzeugrevolver ist, mit dem sie da drauflosballert - piuuuu-piuuuuu! -, immer auf die aus den Revers herausplatzenden Lahmarshmellowgesichter, wie Debra Paget in ... in ...
- Kesey kommt aus dem Knast!
Wir haben noch zwei weitere Sehenswürdigkeiten an Bord, wegen denen uns die da draußen so angaffen: das Schild mit "Custer starb für eure Sünden" auf der hinteren Stoßstange und unseren Fahrer, den Herzallerliebsten von Lois, Stewart Brand, einen hageren blonden Typen, der ebenfalls eine blitzende Silberscheibe auf der Stirn trägt und außerdem eine richtige Krawatte aus Indianerperlen um den Hals. Kein Hemd darunter, nur eine Krawatte aus Indianerperlen auf der nackten Haut und einen weißen Metzgerkittel, an dem eine Reihe Orden vom schwedischen König prangt.
Hier kommt ein besonders hübsches Exemplar, mit Diplomatenköfferchen und allen Schikanen, den geballten Groll eines so richtig erfüllten Tages auf dem Feierabendgesicht, und die ... Schuhe - wie die glänzen! -, und was zum Teufel wollen denn diese schwachköpfigen Beatniks da - und Lois verpasst ihm eine in seinen guten alten lahmarschigen Marshmellow, und schon wischt auch er hopsend hinter uns den Hügel hinab.
und unser Laster hebt und senkt sich wankend in einem Wetterleuchten rot-silberner DayGlo-Blitze, und ich b
Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Das ist gar nicht mal so dumm, Cool Breeze. Cool Breeze, ein junger Bursche mit drei oder vier Tagen Bart im Gesicht, hockt neben mir auf dem gemusterten Walzblech der offenen Ladefläche eines Pickup-Trucks. Und mit dem geht es hopsholpernd dahin. Wir tauchen ein, kommen wieder hoch und schaukeln auf der verrotteten Federung des Vehikels dahin wie auf einem schlingernden Boot. Nach hinten raus sehen wir San Francisco den Hügel hinunterhopsen, Spaliere endlos ineinander gestaffelter Fenstervorbauten, Elendsquartiere mit einem tollen Blick auf die Bucht: Alles hüpft und strömt den Hügel hinab. Die Leuchtschilder mit den Martinigläsern aus Neonröhren, die in San Francisco die Bars markieren, strömen hüpfend den Hügel hinunter, eines nach dem anderen, Tausende von purpurnen Martinigläsern, und unter diesen Martinigläsern wirbeln Hunderte, Tausende von Menschen auf dem Absatz herum, um diesen ausgefreakten, total außer Rand und Band geratenen Pickup-Truck zu begaffen, auf dem wir dahinpreschen; ihre weißen Lahmarschgesichter platzen ihnen wie Marshmellows aus dem Revers; und schon strömen auch sie hopsend den Hügel hinunter - aber weiß Gott, bei uns hier gibt's aber auch wirklich was zu gaffen.und deshalb kommt es mir auch ziemlich komisch vor, als Cool Breeze allen Ernstes, das ganze Getöse übertönend, zu mir sagt: »Ich weiß nicht so recht - wenn Kesey rauskommt - soll ich nun mit zum Lagerhaus oder nicht?« »Warum denn nicht?«»Na, weil auch die Bullen da aufkreuzen werden, Mann, und so wie die drauf sind, also echt, ich bin auf Bewährung, verstehste, ich weiß echt nicht, ob ich das bringen soll.«Na ja, so gesehen ist das gar nicht so dumm, Cool Breeze. Leg dich nicht unnötig mit dem Gesocks an. Besser du machst es wie jetzt gerade - und fällst erst gar nicht auf. Aber im Augenblick hat Cool Breeze solchen Schiss vor den Sheriffs, dass er einfach dahockt, vor den Augen tausender Bauklötzer staunender Bürgersleute, mit einer Art Sieben-Zwerge-Schwarzwälder-Gnomen-Hut-Mütze auf dem Kopf, über und über mit Federn gespickt und außerdem noch mit DayGlo bemalt. Uns gegenüber auf der Ladefläche kniet, ebenfalls weithin sichtbar, den Kopf weit zurückgeworfen und übers ganze Gesicht strahlend, ein Indianermädchen, ein Halbblut vom Stamme der Ottawa namens Lois Jennings, auf deren Stirn ein blitzendes rundes Silbermedaillon prangt, das abwechselnd in grellen Blitzen explodiert oder Regenbogenfarben verschießt - je nachdem, wie es gerade von der Sonne getroffen wird. Ja, und außerdem hat sie einen langläufigen 45er Colt-Revolver in der Hand, und kein Mensch da draußen auf der Straße weiß, dass das bloß ein Spielzeugrevolver ist, mit dem sie da drauflosballert - piuuuu-piuuuuu! -, immer auf die aus den Revers herausplatzenden Lahmarshmellowgesichter, wie Debra Paget in ... in ...- Kesey kommt aus dem Knast!Wir haben noch zwei weitere Sehenswürdigkeiten an Bord, wegen denen uns die da draußen so angaffen: das Schild mit »Custer starb für eure Sünden« auf der hinteren Stoßstange und unseren Fahrer, den Herzallerliebsten von Lois, Stewart Brand, einen hageren blonden Typen, der ebenfalls eine blitzende Silberscheibe auf der Stirn trägt und außerdem eine richtige Krawatte aus Indianerperlen um den Hals. Kein Hemd darunter, nur eine Krawatte aus Indianerperlen auf der nackten Haut und einen weißen Metzgerkittel, an dem eine Reihe Orden vom schwedischen König prangt.Hier kommt ein besonders hübsches Exemplar, mit Diplomatenköfferchen und allen Schikanen, den geballten Groll eines so richtig erfüllten Tages auf dem Feierabendgesicht, und die ... Schuhe - wie die glänzen! -, und was zum Teufel wollen denn diese schwachköpfigen Beatniks da - und Lois verpasst ihm eine in seinen guten alten lahmarschigen Marshmellow, und schon wischt auch er hopsend hinter uns den Hügel hinab.und unser Laster hebt und senkt sich wankend in einem Wetterleuchten rot-silberner DayGlo-Blitze, und ich bezweifle allen Ernstes, Cool Breeze, dass es heute in ganz San Francisco auch nur einen einzigen Bullen gibt, der dieses außer Rand und Band geratene Vehikel nicht vom Fleck weg als das identifizieren würde, was es ist - eine Guerillapatrouille des Bürgerschrecks LSD.Die Bullen kennen die Szene mittlerweile in- und auswendig, wissen Bescheid über die Kostüme, die dopesträhnige Jesus-Mähne, die Indianerperlen, die indianischen Stirnbänder, die plumpen, bunten Eselsperlen, Tempelglöckchen, Amulette, Mandalas, Gottesaugen, fluoreszierenden Westen, Einhornhörner und die Duellhemden ä la Errol Flynn; nur was die Schuhe anlangt, sind sie noch immer nicht auf den Trichter gekommen. In Sachen Schuhe kennen die Heads keine Gnade. Das Schlimmste, was man in ihren Augen anhaben kann, sind schwarzglänzende Schuhe mit Schnürsenkeln. Darüber erhebt sich eine ganze Hierarchie - obwohl praktisch jede Art von Halbschuh als unhip gilt - bis hinauf zu den Stiefeln, auf die alle Heads stehen: leichte, ausgefallene Stiefel, so bizarr wie nur möglich, oder, wenn sie nichts Besseres kriegen können, englische Stiefel, wie sie die Mods tragen, aber caliente sind natürlich handgearbeitete mexikanische Dandystiefel mit waffenscheinpflichtigen Spitzen und extra schmal. Und jetzt stellt euch mal die Szene vor, als es dem FBI endlich gelang, Kesey hoppzunehmen: schwarze! glänzende! FBI-Schuhe mit... Schnürsenkeln!Wir haben noch ein Mädchen auf der Ladefläche, ein kleines dunkelhäutiges Ding mit vollem schwarzen Haar, das von allen Black Maria gerufen wird. Sie sieht wie eine Mexikanerin aus, aber sie spricht mich mit typisch sanftem kalifornischen Akzent an: »An welchem Tag bist du geboren?«»Am zweiten März.«»Ein Fisch«, sagt sie. Und dann: »Ich hätt' dich nie ffür'n Fisch gehalten.«»Warum nicht?«»Du machst 'n viel zu gesetzten Eindruck ffür'n Fisch.«Ich versteh' schon, was sie meint: In ihren Augen gehöre ich nicht unbedingt hierher - man sieht mir meine mangelnde Distanzlosigkeit an -, und ich fange selbst schon an zu merken, dass ich hier nicht dazugehöre. Drüben in New York, meine liebe Maria, ehrlich, da hält man mich für ganz cool, für einen Dandy sogar.
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Kundenrezensionen
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Rezension aus Deutschland vom 17. Januar 2021
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Dieses Buch hat mich zu Tode gelangweilt. Ich habe es nicht zu Ende gelesen und verschenkt.
Nützlich
Rezension aus Deutschland vom 21. Mai 2019
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Angefangen und nicht beendet. Wirr. Zu wirr und nicht einfach zu lesen.
Rezension aus Deutschland vom 23. Januar 2016
Verifizierter Kauf
Tolles Buch ein bisschen verwirrend aber wenn man einmal drin ist lässt es einen nicht mehr los.
Für alle die auf die wilde Hippie Zeit stehen oder einfach mal etwas darüber wissen wollen.
Für alle die auf die wilde Hippie Zeit stehen oder einfach mal etwas darüber wissen wollen.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 21. Dezember 2018
Verifizierter Kauf
schwierig zu lesen, auch für Menschen mit mal gelebten "Beat"-Jahren
Rezension aus Deutschland vom 20. September 2014
Verifizierter Kauf
Wer die Beatniks kennt und Kerouac gelesen hat, für den ist dieses Buch genau das richtige. Gewöhnungsbedürftig aber trotzdem fließend geschrieben veranschaulicht Tom Wolfe uns die Zeit der Hippies und vor allem die verrückten Gestalten um Ken Kesey und Neil Cassady - Lohnt sich 7/10
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 18. Februar 2010
Verifizierter Kauf
Die ersten Seiten verraten es schon. Es geht um die Bewegung, den Speed, Acid, seltsame Freundschaften, eine Gruppe extremer Gestalten und ihrem einzigartigen Versuch das Ding durchzuziehen.
Nun ja, das Ding, so unbeschreiblich es ist, musste es einfach beschrieben werden, aber nicht durch die bloße Offenlegung des Dings. Nein, niemand spricht aus, was sich dahinter verbirgt, und das war auch schlicht und ergreifend niemals notwendig, denn hinter all dem findet man nur Abstrakta, ohne Wert und Bedeutung. Hier geht es um Resultate, um die zeigbare Seite dessen, was dieses Ding sein sollte. Tom Wolfe war sich dieser Umstände bewusst, grub alle auffindbaren Informationen aus, durchstöberte geschriebenes Material, sichtete endlose Filmaufnahmen, lauschte ebensolangen Tonbandaufnahmen, sprach mit ehemaligen Pranksters und schuf diese "Reportage" oder diesen "Roman", nein er schuf ein Zwitterwesen und verpackte alles in diesem Buch. Seine Eindrücke wurden die der Pranksters und ihres beinahe mythischen Anführers Ken Kesey und ihres Dings, das sie da durchzogen. Wolfes sprachlichem Geschick ist es zu verdanken, dass dieses Buch uns einen der tiefsten Einblicke überhaupt in das Wirken dieser avantgardistischen Gruppe liefert. Und an Taten hat es dieser Gruppe nie gefehlt, mit all ihren Drogenexperimenten, künstlerischen Exzessen, den Acid-Tests, den schillernden Charakteren wie Kesey, Cassady, den Hell's Angels und vielen mehr.
Und manchmal, wenn man sich in den Zeilen verliert, scheint es so, als wäre man selbst auf dem Trip, nach New York, nach La Honda, nach San Francisco, nach Puerto Vallarta ... mitten in den Pudding.
Mein Fazit: D-a-s B-u-c-h über den Beginn der großen SanFrancisco-Acid-Welle. Wolfe traf mit diesem Werk den Zeitgeist so genau, dass nur eines auf die Lektüre folgt ... Bedauern dass es nach 560 Seiten schon vorbei ist. Um es mit den Worten eines Pranksters zu sagen: "Du bist im Bus, oder du bist nicht im Bus!"
... fesselnd, informativ, verzaubernd, mitreißend, schnell ... Pflichtkauf
Nun ja, das Ding, so unbeschreiblich es ist, musste es einfach beschrieben werden, aber nicht durch die bloße Offenlegung des Dings. Nein, niemand spricht aus, was sich dahinter verbirgt, und das war auch schlicht und ergreifend niemals notwendig, denn hinter all dem findet man nur Abstrakta, ohne Wert und Bedeutung. Hier geht es um Resultate, um die zeigbare Seite dessen, was dieses Ding sein sollte. Tom Wolfe war sich dieser Umstände bewusst, grub alle auffindbaren Informationen aus, durchstöberte geschriebenes Material, sichtete endlose Filmaufnahmen, lauschte ebensolangen Tonbandaufnahmen, sprach mit ehemaligen Pranksters und schuf diese "Reportage" oder diesen "Roman", nein er schuf ein Zwitterwesen und verpackte alles in diesem Buch. Seine Eindrücke wurden die der Pranksters und ihres beinahe mythischen Anführers Ken Kesey und ihres Dings, das sie da durchzogen. Wolfes sprachlichem Geschick ist es zu verdanken, dass dieses Buch uns einen der tiefsten Einblicke überhaupt in das Wirken dieser avantgardistischen Gruppe liefert. Und an Taten hat es dieser Gruppe nie gefehlt, mit all ihren Drogenexperimenten, künstlerischen Exzessen, den Acid-Tests, den schillernden Charakteren wie Kesey, Cassady, den Hell's Angels und vielen mehr.
Und manchmal, wenn man sich in den Zeilen verliert, scheint es so, als wäre man selbst auf dem Trip, nach New York, nach La Honda, nach San Francisco, nach Puerto Vallarta ... mitten in den Pudding.
Mein Fazit: D-a-s B-u-c-h über den Beginn der großen SanFrancisco-Acid-Welle. Wolfe traf mit diesem Werk den Zeitgeist so genau, dass nur eines auf die Lektüre folgt ... Bedauern dass es nach 560 Seiten schon vorbei ist. Um es mit den Worten eines Pranksters zu sagen: "Du bist im Bus, oder du bist nicht im Bus!"
... fesselnd, informativ, verzaubernd, mitreißend, schnell ... Pflichtkauf
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Rezension aus Deutschland vom 14. Februar 2013
Verifizierter Kauf
Wer wissen will, wie die zugedröhnten Hippies tickten: Hier wird's erzählt. Keine weichgespülte Blumengeschichte, sondern alle Höhen, Tiefen und Schwächen aus einer Zeit, als die Menschen viel mehr wollten, als Konsum und Establishment. Und das Buch bringt einen ganz sicher nicht dazu, sich den Stoff reinzuziehen!
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 19. September 2015
Verifizierter Kauf
Nach Wikipedia hat Tom Wolfe, als Gründer des New Journalism, einen Reportagestil, der literarische Elemente in nichtfiktionalen Texten einsetzt: Der subjektive Blickwinkel und der an der literarischen Moderne orientierte Schreibstil steht im Gegensatz zum sachlich-objektiven Stil gängiger Reportagen ...
In der Tat scheint eben dieser Stil es zu ermöglichen, das damalige Gefühl in den 60ern in Kalifornien und insbesondere in Height-Ashbury, die Aktivitäten der Merry Pranksters und anderer Acidheads, die Acidtests usw. nachvollziehbar zu machen - auch wenn es beim Lesen durchaus nerven kann, wenn es seitenlang oft nur um LSD und andere Drogen geht.
Trotzdem lohnt es sich, dabei zu bleiben. Hinter den ganzen Drogenerfahrungen haben wir hier eine Geschichte, die den Leser von verklärten Vorstellungen über das Leben in Zeiten des Flower-Power kurieren wird (ich bin mir nicht sicher, ob das tatsächlich Tom Wolfes Intention war). Es ist wie immer - soll eine neue Form des Zusammenlebens geschaffen werden, wird es jemanden geben, der bestimmt "ob man im Bus ist oder ob man nicht im Bus ist". So auch hier: völlig rücksichtslos werden im Zweifel eigene Interessen - über die anderer Personen gestellt - sei es z.B., dass der Auftritt einer anderen Musikgruppe sabotiert wird, sei es, dass (vermeintlichen) Freunden bei schlechten LSD-Trips oder bei sich durch die Drogen verstärkenden psychischen Krankheiten ganz naheliegende Unterstützung verweigert wird. Da werden Freunde dazu benutzt, ihrer Häuser zu beleihen, damit man selber gegen Kaution aus dem Gefängnis kommt, ohne sich aber wirklich danach an die Kautionsauflagen zu halten. Es werden Leuten ohne ihr Wissen Drogen in Getränke gemischt usw. Auch die Idee vom Gemeinschaftseigentum ist nur solange gut, wie man selber ohne dafür zu bezahlen, das Eigentum anderer nutzen kann.
Tatsächlich haben wir hier den Ego-Trip zweier Personen (Ken Kesey und Carolyn Garcia (aka Mountain Girl), die rücksichtslos eigene Interessen durchsetzen - auch auf Kosten der physischen oder psychischen Gesundheit anderer Menschen. Es ist wieder wie in Orwells "Animal Farm" - einige Menschen sind gleich - nur sind manche gleicher als andere - Hauptsache, die Rechnung bezahlt jemand anders.
Also eine Geschichte über die USA in den 60ern, ein Lehrstück über das Leben und eine Lektion darüber, nicht jedem Propheten zu folgen - trau niemals einem Prankster - er/sie werden dich verarschen ...
In der Tat scheint eben dieser Stil es zu ermöglichen, das damalige Gefühl in den 60ern in Kalifornien und insbesondere in Height-Ashbury, die Aktivitäten der Merry Pranksters und anderer Acidheads, die Acidtests usw. nachvollziehbar zu machen - auch wenn es beim Lesen durchaus nerven kann, wenn es seitenlang oft nur um LSD und andere Drogen geht.
Trotzdem lohnt es sich, dabei zu bleiben. Hinter den ganzen Drogenerfahrungen haben wir hier eine Geschichte, die den Leser von verklärten Vorstellungen über das Leben in Zeiten des Flower-Power kurieren wird (ich bin mir nicht sicher, ob das tatsächlich Tom Wolfes Intention war). Es ist wie immer - soll eine neue Form des Zusammenlebens geschaffen werden, wird es jemanden geben, der bestimmt "ob man im Bus ist oder ob man nicht im Bus ist". So auch hier: völlig rücksichtslos werden im Zweifel eigene Interessen - über die anderer Personen gestellt - sei es z.B., dass der Auftritt einer anderen Musikgruppe sabotiert wird, sei es, dass (vermeintlichen) Freunden bei schlechten LSD-Trips oder bei sich durch die Drogen verstärkenden psychischen Krankheiten ganz naheliegende Unterstützung verweigert wird. Da werden Freunde dazu benutzt, ihrer Häuser zu beleihen, damit man selber gegen Kaution aus dem Gefängnis kommt, ohne sich aber wirklich danach an die Kautionsauflagen zu halten. Es werden Leuten ohne ihr Wissen Drogen in Getränke gemischt usw. Auch die Idee vom Gemeinschaftseigentum ist nur solange gut, wie man selber ohne dafür zu bezahlen, das Eigentum anderer nutzen kann.
Tatsächlich haben wir hier den Ego-Trip zweier Personen (Ken Kesey und Carolyn Garcia (aka Mountain Girl), die rücksichtslos eigene Interessen durchsetzen - auch auf Kosten der physischen oder psychischen Gesundheit anderer Menschen. Es ist wieder wie in Orwells "Animal Farm" - einige Menschen sind gleich - nur sind manche gleicher als andere - Hauptsache, die Rechnung bezahlt jemand anders.
Also eine Geschichte über die USA in den 60ern, ein Lehrstück über das Leben und eine Lektion darüber, nicht jedem Propheten zu folgen - trau niemals einem Prankster - er/sie werden dich verarschen ...
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