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Ekel: Theorie und Geschichte einer starken Empfindung (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) Taschenbuch – 24. Juni 2002


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In jener Ausstellung junger britischer Kunst, die auch im abgeklärten New York für einen Skandal gesorgt hat, war der blutige Kopf einer Kuh hinter Glas zu sehen. Aus allen Öffnungen des verwesenden Kadavers krochen Schmeißfliegen, die überfressenen lagen tot auf dem Boden.

Kein schöner' Bild, um die Ergebnisse von Winfried Menninghaus' umfassender Ekel-Monographie zu illustrieren. Der Berliner Literaturwissenschaftler und Ästhetik-Experte kommt nämlich zu dem Schluß, daß unsere moderne Hygiene-Hysterie dem "gelobten Land angestrengter Entekelungen" den Boden bereitet hat, den heutzutage vor allem junge Avantgarde-Künstler beackern.

Aber das ist nur ein erstes, einleitendes Ergebnis dieses Buches. Es geht darin, um das mindeste zu sagen, um die zentrale und zugleich seltsam abseitige Position, die das Ekelhafte in der Geschichte der modernen Ästhetik einnimmt. Die elementare Erfahrung des Ekels: eine "Nähe, die nicht gewollt wird". Wer sich ekelt, will etwas loswerden: einen Geruch, eine Tasterfahrung, einen Augenblick.

Immer schon spielen also in ästhetische Vorgänge wie dem Gefallen am schönen Leib oder Appetit, so Menninghaus, deren häßliche Kehrseiten Verwesung und überdrüssige Sättigung mit hinein. Wie sich dieses Verhältnis in der 250jährigen Geschichte der Ästhetik entwickelt, zeigt Menninghaus an verschiedenen Beispielen: etwa an der Ästhetik Kants, der romantischen "Poesie der Verwesung", der Freudschen Psychoanalyse, an der Entekelung des Ekelhaften in Kafkas Erzählungen oder den Reflexionen der Semiologin Julia Kristeva zur "abject art".

Es ist ungemein spannend, dieses Thema theoretisch untersucht zu finden. Nach Aurel Kolnais Monographie von 1929 Beiträge zur Phänomenologie des ästhetischen Genusses. Der Ekel ist dies tatsächlich die erste Untersuchung des Ekels in Kunst, Ästhetik und Philosophie. Sehr viel gründlicher als hier kann man den Ekel auf den gewählten Feldern nicht untersuchen. Die schwere, oftmals altmodisch wirkende Terminologie muß man in Kauf nehmen. Wie meinte Kant sinngemäß: Was zu süß ist, ekelt. --Nikolaus Stemmer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Winfried Menninghaus, geboren 1952, ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften an der FU Berlin.

 

 



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