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am 9. April 2014
Normalerweise fühle ich mich nicht berufen Rezensionen zu schreiben, aber in diesen Fall mache ich eine Ausnahme und möchte…nein muss ich eine Lanze brechen für den EIZO Foris FG2421.
Lange haben mich die vielen negativen Rezensionen über Qualitätsmängel vom Kauf abgehalten, aber als er kurz zum Angebotspreis von 379€ verfügbar war, konnte ich nicht widerstehen. Bietet dieser Monitor doch, neben der typischen VA Bildqualität, noch einen weiteren Vorteil, aber dazu später mehr.

Ich spare mir Einzelheiten über die technische Ausstattung, aber so viel sei gesagt…Eizo versucht hier, was bisher noch keiner geschafft hat: Ein VA Panel Gaming tauglich zu machen, also nichts anderes, als die eierlegende Wollmilchsau herzustellen.

Das wichtige:
==========
Vielleicht habe ich nur Glück gehabt, oder Eizo hat die Qualitätsschwankungen in den Griff bekommen, aber ich hatte keine Probleme bei der Ausleuchtung oder Pixelfehlern.

Der Eizo stand für diesen Vergleich neben meinen BENQ XL2420T. Gespielt wurde hauptsächlich BF4 & ESO

Erstmal das Negative:
- Kein 24“ sondern nur 23,5“
- Ich konnte den Gammawert nicht ganz optimal auf 2,2 calibrieren
- Inputlag (~15ms) also fast 2 frames bei 120Hz (für ein VA Panel aber sehr guter Wert)

Pro:
+ sehr gute Helligkeitsverteilung
+ subjektive Bildqualität
+ grandioser Schwarz und Kontrastwert, auf dem Niveau eines guten TV mit VA Panel
+ Super Blickwinkel im Vergleich zur TN Konkurenz im Gamingberich
+ keine flackeranfällige PWM Steuerung der Helligkeit (über 20% Helligkeit)

+ Das Highlight:
240Hz Modus mit Black Frame Insertion und der enorm wichtige Unterschied, das dieser im Gegenzug zum Lightboost Hack, auch bereits bei niedrigen FPS funktioniert. Das heißt man ist nicht mehr zwangsweise gezwungen 120fps zu fahren, um Bewegungsunschärfe fast auf CRT Niveau zu erreichen.

Genau hier liegt meiner Ansicht nach der entscheidende Vorteil, neben der Bildqualität, gegenüber den 120/144Hz TN Panels. Der Eizo hat bei 60Hz +Turbo Modus bereits eine ebenbürtige Bewegungsunschärfe zu einem 120/144Hz TN Gamingmonitor, wenn nicht sogar besser.
Im Umkehrschluss, kann man sich also mehrere 100€ für 1-2 Grafikkartenklassen sparen, oder man kann mit maximalen Grafik-Details spielen, ohne auf sehr gute Bewegungsunschärfe verzichten zu müssen.

Fazit:
Der Eizo macht nicht alles besser, wie die 120/144Hz Geräte mit Lightboost. Denn diese bieten immer noch das Maximum an Bewegungsunschärfe und geringen Inputlag, aber der Eizo ist nicht weit dahinter und bietet dazu noch deulich bessere Bildqualität.

Der sehr gute Benq 2420T muss nun dem EIZO Fortis FG2421 weichen!
33 Kommentare| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. November 2013
Der Eizo FG2421 ist eine revolutionärer Monitor. Und zwar weil es der erste Monitor ist, der das Problem der Bewegungsunschärfe an der Wurzel packt. Erstmalig seit dem Ende der CRT-Ära wird wieder geflackert! Diesmal absichtlich um den "Sample and Hold" Effekt - von dem alle LCDs betroffen sind - entgegenzuwirken (hier z.B. gut erklärt: [...]). Zudem gehen sie gleich aufs ganze und setzen ein MVA-Panel ein, das einen viel höheren Kontrast/Schwarzwert mitbringt.

Mein aktueller Monitor ist der Benq XL2420T. Dieser Monitor bringt das proprietäre Nvidia 3D Vision mit, das in zusammenarbeit mit einer Nvidia Grafikkarte die Wiedergabe von 3D am PC ermöglicht. Diese Technik zur Darstellung von 3D-Inhalten basiert auf eine pulsierende Hintergrundbeleuchtung, die sich per sogenanntem "Lightboost Hack" auch für 2D-Inhalte mit 120hz nutzen, was die Bewegungsschärfe massiv verbessert. Seit über einem Jahr nutze ich nun diese Technik und möchte nie wieder ohne. Entsprechend gespannt war ich deshalb auf den Eizo FG2421, weil er diese pulsierende Hintergrundbeleuchtung erstmals nativ anbietet.

Ich habe den Monitor nun getestet und mit der Lightboost-Technik verglichen. Folgende Punkte sind denke ich interessant:

"Turbo 240 vs Lightboost":
Erstmal stelle ich fest, dass die pulsierende Hintergrundbeleuchtung des Eizo sehr gut funktioniert und einen sehr hohen Nutzen bringt. Allerdings ist die Bewegungsschärfe nicht ganz so perfekt wie beim XL2420T + Lightboost-Hack. Im ufo-test [...] sehe ich beim Eizo leichte Nachzieheffekte. Es ist aber deutlich besser als z.B. der XL2420T ohne Lightboost-Hack. In Spielen sehe ich davon wenig. Vielmehr kommt auch beim Eizo sofort das bekannte Lightboost-Gefühl auf. Es ist vielleicht nicht ganz fair zu sagen, dass die Lightboost-Technik hier besser ist. Man muss bedenken, dass der Kontrast beim Eizo um ein vielfaches höher ist (~4500:1 vs ~1000:1) und man deshalb auch leichte graue schlieren auf schwarzem Grund einfach deutlicher sieht. Ein Vorteil des Eizo ist, dass der Bildschirm insgesamt mit einem etwas helleren Bild gefahren werden kann.

Panel:
Der Schwarzwert des MVA-Panels (von Sharp) ist ausgezeichnet. Es war für mich die Hauptmotivation dieses Panel zu kaufen, da ich mit Lightboost schon eine Lösung für das Problem der Bewegungsunschärfe hatte. Es ist das beste Schwarz, was ich je gesehen habe. Der höhere Kontrast macht das Bild sehr viel lebendiger und für mich erhöht dies den Spielspaß deutlich. Was den Schwarzwert angeht wurde ich nicht enttäuscht. Allerdings habe ich mit dem Panel ein anderes Problem und zwar sehe ich in den Ecken blassere Farben. Ich weiss nicht genau ob es mit einer ungleichmäßigen Ausleuchtung oder mit dem MVA-Panel oder mit dem semi-gloss-coating zusammenhängt. Bei einem Schwarzen Testbild sind die Bereiche hell/grau/silbern. Bei einem weissen bild sind die stellen etwas dunkler. Aber auch der Blickwinkel spielt wohl eine rolle. Der Effekt ist unten rechts (Windows-Uhr) und oben links am stärksten. Der Effekt ist stark genug, als dass ich ihn immer wieder bemerke und es stört mich. Ich vermute, dass es von Panel zu Panel unterschiedlich ist und dass man mit etwas weniger Pech dieses Problem nicht hat. Es würde mich interessieren ob andere Käufer dieses Problem auch bemerkt haben. Ich hatte außerdem noch einen toten Pixel.

Inputlag:
Der Inputlag vom Eizo soll bei ca. 15ms liegen, während der XL2420T einen Inputlag von 7ms hat. Ich bin kein "Pro-Gamer" und auch nicht mehr der Jüngste, aber ich finde ich konnte tatsächlich einen "ganz leichten Unterschied" spüren. Schwer zu quantifizieren. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, weil ich vorher wusste das er etwas langsamer sein soll. Da ich keine Pokale gewinnen muss ist dieser Punkt aber für mich nicht ausschlaggebend. Nach einigen Stunden der Nutzung habe ich es nicht mehr gemerkt.

Fazit:
Zusammengefasst denke ich, dass der FG2421 der bessere Monitor ist. Das bisschen mehr Bewegungsunschärfe und Inputlag nehme ich gerne in Kauf, wenn ich dafür so ein exzellentes Schwarz bekomme. Ich schicke den Monitor hauptsächlich wegen der blassen Ecken zurück. Wenn geklärt werden kann, dass das mit den blassen Ecken nicht normal ist, würde ich ggf. einen weiteren Versuch starten und auf ein besseres Panel hoffen. Unter den aktuellen Bedingungen ist mir der Wechsel auf diesen Monitor die 500 € nicht ganz wert.

Alternativen?
Auf dem Horizont des Bildschirm-Marktes sehe ich aktuell keine vergleichbaren Bemühungen. Nvidia bringt demnächst G-Sync heraus, das den Focus auf variable Frameraten legt (die Hz zahl passt sich der Framerate an). Zusätzlich wird es dann den Lightboost-Hack "nativ" im Treiber geben. Für sich genommen toll, allerdings lassen sich diese Techniken nicht kombinieren und lightboost/pulsierende Hintergrundbeleuchtung wäre mir dann wichtiger. Zudem wurden bislang nur TN-Panels mit dieser Technik angekündigt und der Prozess verzögert sich zusätzlich wegen diverser Exklusivrechte-Deals mit Asus in den ersten 6 Monaten. Das ganze funktioniert dann natürlich nur mit Nvidia Grafikkarten.

Die Kombination von MVA-Panel + pulsierende Hintergrundbeleuchtung wird für eine ganze weile schwer zu toppen sein. Eizo stellt es schon heute zur Verfügung und zwar für alle Grafikkarten. Ich bin sehr dankbar dafür und hoffe dass Eizo dafür belohnt wird und dass sich diese Technik durchsetzt.

Tft-Central hat eine sehr gute Rezension: [...]
Sterne: 4,5
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am 27. Juli 2015
Toller Monitor wenn man denn einen erwischt der ein perfektes Panel hat.

Die Chance dafür ist jedoch recht niedrig (siehe die Legendäre 6-Monitor-Rezension im 1-Sterne Bereich), da in dem Gerät die Panels eines 6000 $ Monitors (für die Bearbeitung von Satellitenbildern) verbaut werden die die Qualitätskontrolle nicht bestanden haben.

Hatte 2 davon bestellt, hier mal Fotos von dem mMn. einzigen und auch größten Minuspunkt dieses Monitors:

Ansonsten wirklich ein technischer Vorreiter. Das VA-Panel liefert geile Farben, das Schwarz ist phänomenal. Die Turbo240 Technik liefert durch double-strobing Helligkeitswerte die man sonst nur bei der BenQ-Z Serie mit dem Blur Busters Strobe Utility und "Vertical Total 1502" Tweak im Grafiktreiber erreicht, und man kann diese vorallem auch bei 60 Hz / FPS nutzen was für viele neuere Spiele von großem Vorteil ist (wenn man nicht gerade eine Titan Black oder vergleichbares besitzt).
review image
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am 18. Oktober 2014
Ich bin kein Foto Profi und habe mir diesen Bildschirm zum Gamen, Webdesign undsoweiter gekauft.
Daher ist für mich auch die Farbwiedergabe voll in Ordnung.
Nachdem ich vorher einen BenQ RL2450 HT hatte, ist dies schon ein enormer Fortschritt.
Allein schon die Erfahrung, dass die voreingestellten Profile fast passen - das ist mir noch nie passiert, selbst mit hochwertigen Monitoren von ASUS.
Die Bildschärfe ist beeindruckend und ein Unterschied zwischen 120 Hz und 240 Hz deutlich sichtbar, wenn man das Motion Blur Tool von Eizo einsetzt. Bei schnellen Shootern wie COD Ghost könnte dies ein Vorteil sein.
Momentan spiele ich Alien Isolation, dabei ist der 240 HZ Modus deaktiviert, dafür aber ein bisschen höherer Gammawert in der Usereinstellung 1.um dunkle Ecken sichtbarer zu gestalten.
Bei einem total weissen Monitor (Hintergrund Schreibprogramm) ist ein leichter Schatten zu sehen rechts. Ich weiss nicht ob das eine Rücksendung rechtfertigt. Im Normalbetrieb stört mich gar nichts.
Für mich als Gamer und einfacher Anwender der beste Monitor, den ich je hatte.
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am 8. November 2013
Hier die korekte Kalibrierung :

User mode: User1
Brightness: 52
Black level: 50
Contrast: 50
Temperature: Off
Gamma: 2.2
Contrast Enhancer: Off
Turbo 240: See below
Screen size: Full screen
Auto EcoView: Off
RGB (gain): Custom
• R: 100
• G: 88
• B: 89

Wichtig!- Optimized for gaming with the settings above + Turbo 240 activated + 100 % brightness
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am 18. Juli 2014
Vor einigen Tagen habe ich nach dem günstigsten Angebot für diesen Monitor gesucht und habe es hier auf Amazon gefunden. Ganze 50€ günstiger als überall sonst. In keinem Preisvergleich gab es irgendeinen Preis zwischen 449 und 499. Und nur hier auf Amazon gab es den Monitor für 449. Die Rezensionen von Usern die von Pixelfehlern berichten und z.T. 6 Geräte getestet haben sollen, machten mich dann doch sehr stutzig und ich habe mich deshalb entschlossen den Monitor bei einem ALTERNAT..iven Hardwareversand für die vollen 499 zu bestellen.

Ich wurde nicht enttäuscht. Das Bild ist super, die 120 Hz merkt man sofort weil selbst die Bewegungen des Mauscursors schon flüssiger dargestellt werden.
Im 240 Hz Turbomodus habe ich zunächst ein leises Summen des Monitors vernehmen können. Änderungen an Helligkeit und Kontrast oder Gamma brachten nichts. Nach einigen Minuten war dies aber verschwunden.

Nicht umsonst weist das offizielle Eizo Monitor Testprogramm darauf hin, das einige Bauteile in den ersten Minuten des Betriebs noch ihre elektronischen Zustände festigen müssen und daher noch Veränderungen auftreten können.

Der gelieferte Monitor hat keinen einzigen Pixelfehler und keinerlei unfertig montierte Gehäuseteile. Einzig das Spaltmaß am unteren Rahmen auf der Innenseite (an der Bildfläche anliegend) ist zur Mitte hin etwas größer als weiter außen. Dies scheint allerdings einfach so zu sein. Hier lässt sich nichts durch Drücken o.ä. verändern und fällt in keiner Weise auf, wenn man nicht direkt von schräg oben auf den Rahmen schaut.

Das Display ist eine Mischung aus glänzend und matt. In einigermaßen hellen Räumen sieht man damit leichte Reflektionen von hellen Gegenständen im Raum. Wer das ganz und gar nicht leiden kann, sieht sich besser nach einem anderen Monitor um.
Mir persönlich fällt es nur bei dunklen Bildern auf, da die Leuchtkraft des Monitors mehr als ausreichend ist um die Reflektionen in den allermeisten Situationen komplett zu kompensieren.

Gefallen haben mir auch die sonstigen Einstellungen, wie z.B. der Schwarzwert, die vielen vorgegebenen Werte für die Farbtemperatur, was das finden der optimalen Einstellungen viel einfacher macht (zumindest für mich war subjektiv 8000k der beste Wert). Für die, die komplett selbst einstellen möchten stehen separate Regler für RGB zur Verfügung.

Sehr verwirrend ist hingegen das Handbuch des Monitors in Bezug auf den 120 bzw. 240 Hz-Betrieb des Monitors.
Hier verliert sich das Handbuch in einer undurchschaubaren Zweideutigkeit. In der Kompatibilitätstabelle ist zwar Display Port als kompatibel für 120/240 Hz bei 1920er Auflösung angegeben, der Eintrag ist aber mit einem * versehen, der in der Fußnote darauf hinweist, das dies nur mit einem Dual Link DVI Kabel möglich ist. Trotzdem funktionierte es ohne Probleme mit dem beigelegten Display Port Kabel, ein anderes Kabel musste ich nicht mehr kaufen.

Unterm Strich erfüllt der Monitor damit in allen Punkten das, was ich per Tests erfahren habe und auch wollte.
Ich sehe keinen Grund hier weniger als 5 Sterne zu vergeben.
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am 14. Juli 2015
Der Artikel wurde mir von Amazon (kein Prime) schneller geliefert, als erwartet. Ich fing sofort an, den Monitor aufzubauen. Im Lieferumfang enthalten sind ein Displayport-Kabel (welches man zum Anschluss auch definitiv verwenden sollte, um die vollen 120 Hz auf 1920x1080p genießen zu können), ein USB Kabel (welches dazu dient, einen integrierten USB-Hub am Monitor betreiben zu können), ein Stromkabel, eine CD mit diverser Software, sowie ein Kabel, welches wohl dazu dient, Ton zu übertragen, und mir dem Monitor Sound wiederzugeben (dies habe ich jedoch nicht ausprobiert).
Als ich den Monitor aufgebaut hatte, fielen mir sofort die etwas eigenen Farben des Monitors auf. Es sind keine schlechten Farben, nur sind sie im Vergleich zu anderen Monitoren etwas eigen. Ich installierte die beiliegende Software. ,,Screenmanager Pro for Gaming".
Die Software war sehr umständlich in der Bedienung, und ich verstand sie nur schwer. Auch der 240 Hz Turbo Modus funktionierte einfach nicht, obwohl alle Einstellungen auf 120 Hz, bzw 240 Turbo angepasst waren. Ebenso war es mir nicht möglich, vorgefertigte Profile (die sogenannten ,,Color Presets") per Screenmanager zu importieren und auf den Monitor anzuwenden
Etwa eine Woche und eine Mail an den Support später, erfuhr ich dann, dass Screenmanager Pro überhaut nicht mit dem Eizo Foris FG2421 funktioniere (ich habe keine Ahnung, warum diese Software dann mitgeliefert wird). Stattdessen gibt es hierfür ein Programm namens ,,G-Ignition", welches auf der offiziellen Eizo Webseite zum Download bereitgestellt wird. Mittels dieses Programms war es mir dann schlussendlich auch möglich, die eben angesprochenen Color Presets zu importieren. Nachdem ich mich für das Monitorprofil des schwedischen CS:GO eSportlers Friberg entschieden hatte, funktionierte auf einmal auch endlich der 240Hz Turbo Modus, und der Monitor zeigte erstmal mehr als 60 Bilder die Sekunde.
240Hz sind eine Wohltat für die Augen. Ich kann jedem den Umstieg von 60Hz auf 120Hz, 144Hz, 240Hz empfehlen.
Ich kann verstehen, wieso der Monitor bei eSportlern so beliebt ist, und zur Standardausstattung der ESL CS:GO gehört.

Zu empfehlen ist der Monitor jedem, der gerne mit geringer Reaktionszeit, kaum tearing und einem flüssigen Bild spielt. Besonders Counter Strike Spieler sollten damit auf ihre Kosten kommen, aber auch Battlefield sieht (sofern man eine Grafikkarte hat, die genügend Bilder pro Sekunde generiert) sehr, sehr gut auf dem Monitor aus.
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am 18. Juni 2015
Vorab: Meine erste Rezession und diese aus gutem Grund.
Ich teile es in "Stichwörter" auf.

Bild:
- Angenehme Töne, auch wenn man wie ich zuvor IPS gewohnt ist.
Design:
- Robust, etwas "knarrend" das Gehäuse, aber ich finde es gut.
Panel:
- Wohl von Sharp und die 120 Hz mit dem (M)VA-Panel sind eine gute Kombination.
Gaming:
- Angenehmes und schnelles Bild bei FPS-Shooter ( Counter-Strike GO )
- Schöne Farben bei Spielen wie Witcher3 und GTA5
Office/Surfen:
- Nicht zu Matt, nicht zu Hell, man kann es 1a - Einstellen und braucht dafür nicht einmal ein Profilwechsel.
Herz-Zahl:
Achtung bei "Gaming-Einstellung / 240 Hz" hat man "Schatten" im Bild, gerade auch im Office-Bereich... bei z.B. CS GO hat man Schlieren.
Ich finde diesen Modus nicht Optimal, da so wieso 120 Hz locker reichen. Achtung: Ist oft in Bestimmten Profilen aktiv, an besten Benutzer-Definiertes Profil verwenden. Profile können auch per USB & Software verwaltet werden.

Habe Rückläufer gekauft, bin somit mit Preis-Leistung erst recht zufrieden,
aber ich finde hier: Der EIZO ist sein Geld wert... auf jeden Fall im Angebot :)

TN-Panels wie bei LG 24GM...("mies") und Asus VG248QE...("okay") können finde ich hier nicht mithalten. Auf jeden fall nicht bei der Farbwiedergabe.

Ich hoffe ich konnte Helfen.
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am 18. November 2013
Sehr geehrte Besucher dieser Produktseite,

ich möchte hier eine Rezension für den Eizo Foris FG2421 anbieten, die dem ein oder anderen vielleicht bei einer Kaufentscheidung behilflich sein kann.
Es wird sich dabei um eine vergleichende Rezension mit einem Gerät der selben Preisklasse handeln.
Wem das hier zu viel Text ist, der kann einfach zur stichpunktartigen Kurzfassung am Ende springen.

Meine Ausgangssituation:

Über die letzten 6 Jahre benutzte ich einen Samsung HM2493HM. Ein 24-Zoller mit TN-Panel, bei 1920x1200 (16:10), der damals um die 400€ gekostet hat (also in etwa die selbe Preisliga).
Mittlerweile funktioniert die Berührungsintensive Menüsteuerung nicht mehr, die Farben sind einfach nicht 'richtig', Blickwinkelabhängigkeit sehr unangenehm und irgendetwas fiept die ganze Zeit.
Was mich am meisten stört, ist das unangenehme verschwimmen/verwaschen von Texten und die ruckelnden horizontalen Linien beim Scrollen von Seiten.
Ich will also auf alle Fälle ein qualitatives Upgrade haben. Dabei sind mir folgende Faktoren wichtig: Farbdarstellung, Bewegungsdarstellung, Auflösung/Bildgröße.

Farbdarstellung ist bei TN-Panelen ja sowieso nicht das Wahre, weshalb es ein IPS oder VA Gerät werden musste.
Für die Bewegungsdarstellung sollte es ein Gerät mit mehr wie 60Hz sein. Die meisten Geräte mit 120Hz bzw. 144Hz sind ja leider TN-Panele, da kam mir der Eizo mit VA-Panel gerade recht.
Als Konkurrenten für den Eizo habe ich mir den Dell 2713HM Dell U2713HM 68,6 cm (27 Zoll) widescreen TFT-Monitor (DVI, HDMI, VGA, 8ms Reaktionszeit) schwarz ausgewählt.

Der Bildschirm muss als Universalgerät herhalten. Also sowohl für längere, angenehme Lesesessions, mal für den ein oder anderen Film aber auch für das gelegentliche 3D-Spiel.

Technisch relevante Daten beider Monitore:

Eizo FG2421:

- VA-Panel, 1920x1080=2,07MP=16:9, 23.5 Zoll, 120Hz, Displayport/HDMI/DVI, 240Hz Turbomode, Höhenverstellbar, Neigbar, Drehbar, 5 Jahre Garantie

Dell 2713HM:

- IPS-Panel, 2560x1440=3,68MO=16:9, 27 Zoll, 60Hz, Displayport/HDMI/DVI/VGA, Höhenverstellbar, Neigbar, Drehbar, Pivot, 4-fach USB3.0-Hub, Werkkalibriert, 3 Jahre Garantie

Stromverbrauch halte ich für nicht wirklich relevant, da aktuelle Monitore i.d.R. einen so geringen Verbrauch aufweisen, dass die Unterschiede auf der Stromrechnung innerhalb der Produktlebenszeit am Ende einfach keinen sinnvollen Unterschied machen. (Delta von 10W macht 0,01kW*24h*365*0,30€/kWh sind rund 26€ pro Jahr unter der Annahme, dass der Bildschirm 24/7 läuft.)

Vergleich beider Bildschirme:

Äußeres:

Der Eizo sieht von vorn betrachtet recht einfach und nicht schnörkelhaft aus. Das Menü wird über Drucktaster, die am unteren Bildschirmrand angebracht sind, bedient. Es gibt zwei LEDs, die power LED blau und flackerfrei, auch deaktivierbar.
Der Rahmen ist recht dünn gehalten (oben/unten=14mm, rechts/links=20mm).
Der Standfuß ist recht klein gehalten ca.200mmx200mm, erfüllt seine Funktion aber ordentlich.
Etwas bedauerlich finde ich, dass der Verbindungsstrang mittig auf dem Fuß sitzt. Das Panel ist mit Gehäuse gerade mal 70-80mm tief. D.h., man kann den Bildschirm aufgrund des überstehenden Fußes nicht komplett bis an eine Wand heran positionieren (150mm zwischen Vorderseite Panel-Wand).
Haptisch sind Gehäuse/Fuß einwandfrei.
Auf der Rückseite befindet sich ein beleuchtetes EIZO-Logo (Beleuchtung kann deaktiviert werden) von einem roten Plastikrahmen umrandet. (Halte ich persöhnlich für Kinderkram, da es keinen Nutzen hat und man es im Normalfall sowieso nicht sieht. Höchstens als Minimalbeleuchtung in einem unbeleuchtetem Raum).

Der Dell ist vom Gehäuse her recht ähnlich gehalten, noch einen Tick funktioneller ausgelegt.
Der Fuß ist deutlich breiter, der Ständer sitzt nicht mittig, sondern etwas nach hinten versetzt (Abstand Vorderseite Panel-Wand 130mm).
Es gibt z.B. eine Öffnung zur Kabelführung und das Drehgelenk befindet sich direkt IM Fuß und nicht unterhalb des Fußes.
Die Bedienelemente befinden sich auf der rechten Seite, ebenfalls Drucktaster. Im Power-Knopf befindet sich eine sehr zurückhaltende, flimmerfreie weiße LED.

Bedienung/Menüs:

Der Eizo besitzt eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten. Die Bedienung wird über 6 Taster+Powerbutton getätigt.
Es gibt 4 Schnellmenüs: Anzeigemodus (4 vorprogrammiert +3 Usermodes), Signalauswahl (HDMI, DVI, DP), Lautstärke, Helligkeit.
Das Menü selber ist sehr strukturiert aufgebaut (Hauptgliederung: Color, Screen, Sound, Power, Monitor-Settings, Information).
Wirklich interessant ist eigentlich nur das Color-Menü. In diesem lassen sich Brightness, Black Level, Contrast, Temperature, Gamma, RGB-Gain, 240Hz-Turbo und Contrast-Enhancer (Kontrast-Verbesserung) regulieren.
(Mehr zur Funktion der Einstellungen dann bei Bildqualität ausgeführt.)

Der Dell hat 4 Taster + Powerbutton und kommt mit deutlich weniger Einstellmöglichkeiten daher (zumindest bei Gebrauch der digitalen Schnittstellen). Interessanterweise vermisst man aber auch keine der Funktionen.
Etwas nervig ist, dass die Taster am rechten Bildschirmrand sitzen, da der Bildschirm dadurch beim Bedienen etwas schwingt.
2 der Taster sind Schnellmenüs, die auch noch individualisierbar sind. Man kann dort z.B. die Helligkeits/Konstraststeuerung, die Seitenverhältnisauswahl, die Modusauswahl oder die Quellenauswahl einstellen.
Insgesamt ist die Bedienbarkeit durch die geringere Anzahl an Tastern und die Menüführung etwas intuitiver/natürlicher, als beim Eizo (gerade wenn man die Tasten nicht sehen kann).

Bildqualität:

- Farben:

Also hier muss ich sagen, gab es recht schnell eine gewisse Enttäuschung beim ersten Anschalten des Eizos: Die Farbintensität beim Eizo ist erstmal recht enttäuschend. Das Bild wirkt sehr blass und farblos.
Nach dem Durchprobieren der voreingestellten Modi stellte sich heraus, dass die Voreinstellung WEB farblich das beste Profil und schon eher ein brauchbares Ergebnis darstellte.
Das Bild wirkt erstmal sehr kühl. Ich nutzte den Dell gewissermaßen als Farbreferenz und versuchte mich selbst daran, die Farben etwas intensiver eingestellt zu bekommen.
Am Ende sah es dann sinngemäß aus, wie bei meinem Samsung mit TN-Panel. Farben irgendwie unnatürlich. Der einzige Unterschied, der am Ende zum TN-Panel besteht: Besseres Weiß und besseres Schwarz.

Besonders bei Graustufenbildern ist dies recht deutlich zu erkennen. Ein weißer Porsche im Bild. Auf dem Eizo sieht er wirklich weiß aus. Auf dem Dell eher etwas kerniger weiß. Auch bei Schnee wird das sehr deutlich.
Als Vergleich ein Bild mit schwarzem Porsche: Da ist das Bild eben wirklich Schwarz-weiß. Auf dem Dell ist es minimal farbig. Als Vergleich: Auf dem Samsung mit TN ist es fast schon sepia-gefärbt.
Bei 75% Helligkeit ist beim Eizo schon fast kein Leuchten mehr zu erkennen, beim Dell dagegen schon.
Bei 0% Helligkeit ändert sich beim Eizo nicht viel, der Dell leuchtet kaum noch.
Dagen fällt bei jeweils 0% Helligkeit auf, dass das Weiß beim Eizo irgendwie minimal lila-stichig wirkt. Da gewinnt meiner Meinung nach der Dell.
Welcher nun von beiden wirklich das bessere Weiß hat, muss jemand mit Messgerät entscheiden. Meine Meinung ist hier nur recht subjektiv.

Bei Farben ist dagegen deutlich zu erkennen, dass der Dell die besseren Intensitäten bringt. Beim Eizo wirkt es alles recht blass, tendenziell etwas lila/blau-stichig.
Beim Dell ist aber wohlgemerkt nicht so, dass die Farben übersättigt wirken, wie z.B. bei vielen TN-Panelen.

Da der Dell werkskalibriert ist, reicht es bei ihm eigentlich, einfach auf den sRGB-Modus zu gehen und man kann eigentlich alles perfekt abdecken. Film, Text, Spiel, Foto. Allenfalls die Helligkeit brauch man bei Bedarf noch einstellen. Die anderen Modi vom Dell sind aber auch recht zufriedenstellend.
Beim Eizo dagegen sind die vorprogrammierten Modi meiner Meinung nach nicht zu gebrauchen, da sie größtenteils darauf abzielen, den Schwarzbereich für Spiele enorm aufzuhellen, was den ganzen Vorteil, den das VA-Panel mit der guten Schwarzdarstellung mit sich bringt, eigentlich schon wieder zunichte macht.

Es gibt zwar Einstellmöglichkeiten, um die Farben nach den eigenen Wünschen anzupassen, aber wirklich brauchbare Ergebnisse bekommt man damit wohl eher nicht. Metaphorisch gesprochen: Motortuning bei einem schlechten Auto macht die Reifen, Getriebe, Fahrwerk und andere Dinge eben nicht besser.

- Blickwinkel:

Beim Dell einwandfrei. Praktisch alle sinnvollen Blickwinkel perfekt abgedeckt. So ab 60° in der horizontalen Ebene vom senkrechten Betrachtunswinkel eine leichte Aufhellung des Bildes. Aber im Gesamtbild noch einheitlich und konstant.
In der vertikalen Ebene ebenfalls spitze.
Beim Eizo dagegen gibt es in der horizontalen Ebene schon ab 10-15° Farbabschwächungen. Bei 45° wird es schon sehr sehr blass, es graut alles aus. Größere Blickwinkel machen es nicht besser.
In der vertikalen Ebene sieht es ungefähr genauso aus.
Besonders auffällig ist aber, dass sich die Farben nicht nur abschwächen, sondern verändern.
Ein rotes Bild ist bei 60° Hell-Lila. Ein Kornfeld in Goldgelber Lichtstimmung, wie im Herbst fotografiert ändert sich bei steigendem Blickwinkel in ein quietschgrünes Kornfeld in Frühjahrsstimmung.
Einzig allein Schwarz ist komplett Winkelunabhängig.

Also zwei Personen nebeneinander haben schon mit merkbaren Farbänderungen zu rechnen.

Weiterhin bilde ich mir ein, dass das Bild in Richtung des rechten/linken Randes hin etwas ausgraut.

- Bildqualität:

Als erstes muss man hier erwähnen, dass der Eizo etwas spielgelt. Der Dell spiegelt sichtbar eigentlich nur bei reinem Schwarz. Der Eizo dagegen auch bei dunkleren/intensiven Farben.
Man sollte also darauf achten, dass man keine zu starke Raumbeleuchtung hat, um sich nicht selber im Schirm zu sehen.
Weiterhin erkennt man beim Eizo einen stärker ausgeleuchteten, ergo helleren Randbereich von ca. 5mm Stärke.
Bei Filmmaterial in 1080p BluRay überzeugt die Bildqualität und das Schwarz sorgt schon für einen guten Eindruck.
Nimmt man dagegen ein 720p HDTV-Bild kommt mir das Bild etwas grieslig vor. Als würde man das Pixelgitter wahrnehmen. Der Dell gewinnt hier natürlich mit Längen Vorsprung, aufgrund der hohen Pixeldichte und mehr Pixeln zur Interpolation.
Der Effekt ist minimal, aber zumindest erfassbar.

- Spieletauglichkeit/Bewegungsdarstellung

Eigentlich muss der Eizo hier punkten können, da er ja mit den meisten seiner Features dafür ausgelegt ist.
Der offensichtliche Unterschied gleich mal zu Anfang an: Die Bewegung des Mauszeigers ist schon sehr sehr geschmeidig.

Da ich tendenziell nur Gelegenheitsspieler bin, habe ich nicht viele und auch keine aktuellen Blockbustertitel getestet: Torchlight 2, Dark Souls, CoD 4, Assassines Creed 3.

Bei Torchlight 2 gibt es keine bedeutenden Unterschiede in der Flüssigkeit der Spielbewegungen zwischen Dell@60Hz, Eizo@120Hz und Eizo+Turbo240.
Eigentlich hätte ich hier eine atmosphärischere Darstellung an dunklen Stellen erwartet, aber im Großen und Ganzen sah auf dem Dell einfach besser aus.

Dark Souls ist ja ein an sich recht dunkel-düsteres Spiel. Auf dem Eizo macht sich natürlich sofort die gute Schwarzdarstellung der Menüs und Ladebildschirme bemerkbar.
Im Spiel selbst wirkt es alles recht matt und kraftlos. Die Game-Modi FPS/RTS lassen das Spiel so erscheinen, als würde es in 8Bit gerendert.
Da Dark Souls intern nur mit 30 fps rendert, gewinnt man hier mit dem Eizo auch keine verbesserte Bewegungsdarstellung.

Bei CoD 4 sieht das ganze schon etwas anders aus. Da das Spiel heutzutage auf den meisten Spiele-Rechnern mit deutlich über 120 fps läuft, lässt sich auch schnell eine Verbesserungs der Bewegungsdarstellung erkennen.
Das Schlierenziehen bei 120Hz/fps ist deutlich verringert. Sieht man besonders an horizontalen Drehbewegungen, wenn man sich vertikale gerade Kanten anschaut.
Mit 240Hz Boost läuft die Bewegung noch etwas geschmeidiger, allerdings bilde ich mir ein, dass das Bild tendenziell etwas unruhiger wird. Weiterhin wird im Turbo-Modus durch die eingeschobenen schwarzen Bilder natürlich die Leuchtkraft des Monitors verringert.
Also ich fühle mich im 120Hz-Betrieb wohler.

Per Konsole lassen sich die fps von CoD 4 sehr leicht feststellen. Wenn man also im 120Hz-Modus das fps-Limit auf 60fps setzt, sieht das Bild aus, wie auf jedem normalen TFT auch.
Setzt man extreme niedrige 30fps an, ist es ebenfalls grässlich.

Bei AC3 ist meine Grafikkarte leider zu schwach, um dauerhaft über 60fps zu bleiben.
Der Unterschied zwischen 60Hz und 120Hz bleibt daher am Ende eher marginal bis nicht-existent.

Noch ein Kommentar zur allgemeinen Bewegungsdarstellung im Nicht-3D-Betrieb:

Selbst im 120Hz Modus verlaufen gleichmäßige Scrollbewegungen (beispielsweise von Text) nicht ohne Schlierenziehen. Es ist zwar besser, als bei einem 60Hz-Monitor, aber trotzdem noch vorhanden.
Weiterhin gibt es einen sehr sehr deutlich sichtbaren Ghosting-Effekt. Beim Spielen fällt es mir persöhnlich nicht so stark auf, aber bei Texten schon.
Im 240Hz-Modus wird das Ghosting tendenziell stärker.

Weiterhin lösen die 120Hz nicht das grundsätzliche Problem.
Wenn man sich überlegt, dass man im 3D-Betrieb eine schnelle Drehung durchführt, die innerhalb von einer 6tel Sekunde eine vertikale Kante um 10cm verschiebt, wandert diese Kante bei 60Hz bzw. 60fps genau 10 mal 1cm. Bei 120Hz/120fps wandert sie halt 20mal 0,5cm.
Das ist schon doppelt so gut. Aber wo die Grenze liegt, wo man es nicht mehr erkennt, muss noch festgestellt werden. Ich vermute mal, dass man reale 240Hz oder sogar mehr braucht, damit es wirklich flüssig aussieht.

Verarbeitungsmängel:

In der oberen und unteren Bildschirmhälfte zieht sich bei mir ein recht seltsames Muster auf einer Art Schlangenlinie von links nach rechts. Das Muster besteht aus parallelen, zur Senkrechten leicht schiefen Linien. Vom Muster her sieht es ein wenig so aus, als wenn man bei einer Drehmaschine den Vorschub zu hoch einstellt hat. Es ist zwar nicht immer deutlich zu sehen, aber je nach dargestellten Farben fällt es früher oder später auf und man bekommt es nicht mehr aus den Augen.

Fazit:

Als ich die technische Beschreibung des Gerätes durchgelesen hatte, hatte ich mir so einiges erhofft: Gutes Panel, bei besserer Bewegungsdarstellung. Weiterhin ein Kaufkriterium für mich sind die 5 Jahre Garantie von Eizo.
Die Schwarzdarstellung ist definitiv besser, als bei TN oder IPS-Panelen, bringt aber für Spiele meiner Meinung nach nicht sonderlich viel Qualitätszuwachs.

Die schlechte Blickwinkelabhängigkeit, das weiterhin bestehende Grundproblem der flüssigen Bewegungsdarstellung, die schlechtere Farbdarstellung, das kleine Panel in Verbindung mit dem hohen Preis und der Verarbeitungsmangel (oder was auch immer das ist) machen das Gerät für mich nicht sinnvoll nutzbar, insofern es eigentlich keine Verbesserung für mich bringt.
Da ist mir ein 60Hz IPS-Panel deutlich lieber, wie ein 120Hz VA.

Wer eine ähnliche Ausgangssituation hat wie ich, dem kann ich dieses Gerät daher tendenziell eher nicht empfehlen.
Wenn man als Hardcoregamer wirklich nur auf die Performance für Shooter bzw. schnelle Spiele aus ist, immer direkt gerade auf das Gerät schaut, einem die Farben nicht so wichtig sind und man die Hardware zur Verfügung hat, die entsprechend um die 120 fps liefern kann, dann kann man vielleicht drüber nachdenken.

Mit dem Dell 2713HM der in der selben Preisklasse spielt bekommt man ein deutlich ausgewogeneres Gerät, was in allen Einsatzbereichen überzeugen kann.
Durch die höhere Pixeldichte hat man sowohl in 3D-Anwendungen eine bessere Darstellung (mitunter sehen Spiele auch ohne Kantenglättung schon deutlich besser aus), brauch nicht die 120fps um die Technik voll ausnutzen zu können und zusätzlich im 2D-Betrieb noch eine erweiterte Arbeitsfläche.
Von Dell gibt es weiterhin eine 24 Zoll 16:10 Version für unter 250€ oder die 23Zoll 16:9 Version für ca. 190€, die dem 27er in Ausstattung und Qualität gleichkommen.

Kurzfassung:

Positiv:

- 5 Jahre Garantie
- theoretisch! bessere Technik also konventionelle 60Hz
- Schwarzdarstellung

Neutral:

- Menü + Einstellungen
- Auflösung
- Bildschirmgröße
- 120Hz Modus verringert das Bewegungsproblem, aber noch nicht ausreichend genug

Negativ:

- Preis
- Technik noch nicht ausgereift
- Farbdarstellung, blass, grau, kommt nicht zur Geltung.
- Blickwinkel
- Musterlinie = Verarbeitungsfehler o.ä.
- (doppelte Rechenleistung notwendig, um Gerät sinnvoll in 3D-Spielen zu nutzen)

ps: in einer anderen Rezension wurde geschrieben, dass der Monitor 120Hz 3D möglich macht. Das Stimmt so nicht.
Der Monitor bekommt vom Zuspieler maximal 120Hz, würde also in 3D maximal 60fps bringen.

pps: Ich würde eher noch ein wenig warten und sehen, was Monitore mit NVidias G-Sync bringen. Vielleicht bringt die Zukunft ja auch IPS-Panele mit 120Hz.
1313 Kommentare| 35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Januar 2016
Ich habe mir diesen Bildschirm bestellt, weil ich mir einen guten Kompromiss zwischen kurzer Reaktionszeit, hoher Hertzzahl und guter Bildqualität erhofft habe. Lt. Diversen Tests und den Werbeaussagen Eizo's soll dieser Bildschirm als eierlegende Wollmilchsau diesen Spagat meistern können.

Als ich mein 1. Exemplar dieses "Wundermonitors" erhalten habe, fiel mir sofort auf, dass es sehr schwer war eine ausgewogene Einstellung zu finden. Die mitgelieferte Software bietet zwar viele Einstellmöglichkeiten, aber es zeigte sich schnell, dass alle verfügbaren Gammaeinstellungen außer "Power" entweder einen Weiß-, Grau- oder Schwarzschleier über das Bild legten. Mit dem Gammawert "Power" hat man hingegen das Problem, dass das Bild je nach Wahl der anderen Einstellungen entweder in dunklen Abschnitten zu dunkel oder in hellen Abschnitten zu grell ist.

Darüber hinaus ist es bei diesem Gerät extrem schwer ein für mehrere Spiele passendes Setting zu erstellen. Wenn man bei Titel A in mühsamer Kleinarbeit halbwegs passende Werte zusammengestellt hat, merkt man dann in Titel B, dass dort auf einmal Alles zu dunkel, zu hell oder sonstwas ist.

Positiv zu bemerken ist die wirklich sehr gute Reaktionszeit dieses Bildschirms mit aktivierten Turbomodus. Bei schnellen Bewegungen ist quasi keine Schlierenbildung mehr auszumachen. Gerade für Shooter hat man dem entsprechend gegenüber einem Standard 60Hz-Bildschirm einen enormen Vorteil. Außerdem wirkt das ganze Bild ruhiger, sanfter und angenehmer.

Aber ich hatte bei meinem Monitor darüber hinaus von Anfang an das Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt. Irgendwie wirkten die Bereiche außerhalb der Bildmitte matter, heller und kontrastärmer. Das trügerische ist, dass dies bei einem komplett schwarzen Bildschirm nicht zu sehen ist, denn das Gerät scheint dann die Hintergrundbeleuchtung komplett abzuschalten. Besonders gut sehen konnte ich es dann bei einer Nachtmission in Metal Gear Solid V (der perfekte Beleuchtungsbenchmark für diesen Monitor). Das Gerät hatte einen regelrechten Lichtkranz den kompletten Bildschirmrand entlang. Besonders schlimm war es unten Rechts. Dort strahlte der Lichthof gut sichtbar fast bis zur Bildmitte.

Dieses Problem scheint bei Eizo sogar bekannt zu sein. Auf der Webseite der Herstellers heißt es, dass ein Durchscheinen der Hintergrundbeleuchtung bei diesem Monitor aufgrund des hervorragenden Schwarzwertes nicht vermeidbar sei und dies keinen Reklamationsgrund darstelle. Außerdem solle mal mit den Einstellungen Kontrastverstärker, Helligkeit etc. herumexperimentieren um dies abzumildern.

Dazu kann ich nur sagen, dass es absolut unmöglich ist diesen Monitor in dunklen Szenen mit hohem Grauanteil auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Man kann die Lichthöfe zwar durch geringere Helligkeit und den Kontrastverstärker etwas reduzieren, aber dafür erscheinen diese Bereiche dann umso matter und kontrastärmer als der Rest. Sowas würde ich nicht mal bei einem preiswerten Monitor um 150,-- € hinnehmen und schon gar nicht bei diesem 400,-- € Gerät.

Darüber hinaus hatte der Bildschirm auch noch einen leichten Grün/Blaustich.

Dem entsprechend habe ich den Bildschirm reklamiert und von Amazon sofort ein Ersatzgerät geschickt bekommen. Dieser war zwar schon eine ganze Ecke besser. Kein Farbstich und die Lichthöfe waren schwächer, aber immernoch gut sichtbar. Wieder unten Rechte ganz besonders schlimm und fast bis zur Bildmitte verlaufend. Auch bei diesem Bildschirm war aber auch in hellen Szenen wahrnehmbar, dass etwas nicht in Ordnung ist. Da ich mich auch damit nicht zufrieden geben konnte, habe ich den Bildschirm ein zweites mal reklamiert und Bildschirm Nummer 3 erhalten.

Dieser zeigte die fast identische Beleuchtungsproblematik wie Bildschirm 2. Lichthöfe, die unten Rechts besonders stark ausgeprägt sind. Am Linken Bildschirmrand war bei Gerät 2+3 im Prinzip nur ein ca. 2-3cm breiter, hellerer Streifen zu sehen. Wenn dies Rechts genauso gewesen wäre, hätte ich mich damit abfinden können. Aber wie kann es sein, dass bei allen drei Monitoren die Beleuchtung unten Rechts viel stärker ist und einen großen Lichthof bildet? Das ergibt für mich absolut keinen Sinn.

Es ist für mich absolut unverständlich, wie man mit so einem Bildschirm zufrieden sein kann. Dieser eignet sich meiner Ansicht nach höchstens als Zweitbildschirm für schnelle Shooter, bei denen es nur auf die schnelle Reaktionszeit ankommt und die Lichthöfe egal sind.

Ich habe wirklich versucht mich an diesen Bildschirm zu gewöhnen, aber es geht einfach nicht. Wirklich schade, dass eine an sich so tolle Technologie durch eine mangelhafte Beleuchtung überschattet wird. Ich habe schon mit vielen TFT-Bildschirmen gearbeitet, kaum einer davon hat mehr als 160,-- € gekostet, aber solche Lichthöfe habe ich bisher nicht mal ansatzweise erlebt.
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