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EisTau: Roman Gebundene Ausgabe – 29. August 2011

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ilija Trojanow, 1965 in Sofia geboren, lebte in Nairobi, München, Mumbai und Kapstadt. Heute wohnt er in Wien. Bei Hanser erschienen u.a. An den inneren Ufern Indiens (Eine Reise entlang des Ganges, 2003), Der Weltensammler (Roman, 2006), Der entfesselte Globus (Reportagen, 2008), EisTau (Roman, 2011) und die Fotoreportage Wo Orpheus begraben liegt (mit Fotografien von Christian Muhrbeck, 2013). Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. 2007 mit dem Berliner Literaturpreis.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

undefined (2011-07-01)


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Format: Gebundene Ausgabe
Ilija Trojanow, dessen großes Thema die Begegnung verschiedener Kulturen ist, widmet sich in seinem jüngsten Roman einer Thematik, die aktueller kaum sein könnte: Die Ausbeutung der Natur durch den Menschen.
Zeno ist der Mann, der das Eis liebt. Als Glaziologe (Gletscherwissenschaftler) hat er "seinen" Gletscher, den er ausmisst und so gut kennt wie kein anderer. Als der Alpengletscher stirbt, das Eis von Geröll und Schutt überlagert wird, bricht für ihn eine Welt zusammen. Er trennt sich von seiner Frau und gibt seinen Lehrberuf an der Universität auf, um auf einem Kreuzfahrtschiff in die Welt des Eises, das Niemandsland - die "Terra Nullius", zu reisen und auf dem Schiff zu arbeiten. Zeno versucht den Touristen die Bedeutung dieses einzigartigen und empfindlichen Lebensraumes nahe zu bringen - stößt allerdings rasch an seine Grenzen, wenn er feststellt, welche Ignoranz ihm entgegenschlägt. Die Menschen betrachten gerne die Naturschönheiten der Antarktis - die besondere Tierwelt, die atemberaubend schöne Welt des Eises - aber wenn sie von der Reise zurückkehren, ändern sie nichts an ihrem Lebensstil, der zur Ausbeutung der Natur beiträgt. Als Zeno zum Expeditionsleiter ernannt wird, weil sein Vorgänger mit Verdacht auf Schweinegrippe ins Krankenhaus muss, eskaliert die Reise ins Eis. Ein Aktionskünstler hat vor, ein riesiges SOS aus den Passagieren des Kreuzfahrtschiffes in der Arktis aufzustellen - um ein Zeichen zu setzen. Zeno entlarvt dieses "Kunstprojekt" als verlogener Scheinversuch, die Welt zu retten und greift schließlich zum Mittel der Gewalt, um die Sache zu verhindern.

Die 12 Kapitel sind alle nach Koordinaten benannt, an denen sich der Großteil der Handlung zuträgt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Bevor ich das Buch las, hatte ich die Gelegenheit, Ilja Trojanow bei einer Lesung live zu hören.

Der Autor liest nicht, er lebt seine Geschichte. Eindringlich schildert er sein Erschrecken über das Verschwinden der Gletscher, mit knappen, starken Worten. Die im Buch vorhandenen langen Sätze werden aufgelöst, sie existieren nicht mehr.

Da ist nur noch die Angst des Glaziologen, von den Gletschern, vom Eis, nichts mehr zu sehen. Wie der Verlust einer Liebe. Einer sehr großen Liebe.

Während der Lesung lachten manche Zuhörer bei verschiedenen Passagen. Gut, wenn eine Reisende bei der Rettung eines Pinguin-Eies in die Hand gebissen wird und gleichzeitig ein Schneesturm heraufzieht, die Rettung des Eis aber letztendlich doch scheitert, dann ist das im ersten Moment witzig. Aber das Lachen erstirbt in dem Moment in der Kehle, wenn einem bewusst wird, welch ein Frevel, welch ein Eingriff durch den Menschen in die Natur vorgenommen wird. Das ist nicht lustig.

Fazit: Große Literatur. In passenden Worten. Die vermutlich jene aus der Hand legen, denen das Thema irgendwie peinlich ist, weil sie selbst imens zur Zerstörung der Gletscher beitragen - wenn auch unbewusst.
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Format: Taschenbuch
In Ilija Trojanows 2011 erschienem Roman „EISTAU“ begegnen wir Zeno Hintermeier, einem passionierten Glaziologen, der sich in einer Welt wiederfindet, in denen Vermarktung und Werbung wichtiger sind als die schützenswerte Verletztlichkeit der scheinbar unberührten Antarktis.
In 12 Kapiteln (+ 12 dazugehörenden Subkapiteln, in denen uns eine Mischung aus Funksprüchen und platten Schlagzeilen begegnet) entfaltet sich in Zenos privatem Notizbuch die Geschichte eines einfachen Gletscherforschers von einer deutschen Universität, über das Sterben seines ihm in Zwangsehe quasi angetrauten alpinen Gletschers bis hin zur Katastrophe und zum Scheitern seiner Person.
Die MS Hansen ist ein Ort, an dem sich leidenschaftliche Naturwissenschaftler wie der Ornithologe El Albatros wiederfinden, aber auch Zeno, der eine Außenseiterrolle genießt, da er selbst unter Science-Nerds als ZU passioniert gilt. Die Haupthandlung spielt sich auf einem Touristenkreuzfahrtschiffes ab und auf den verschiedenen Stationen, die das Schiff, samt Forschern und Touristen anläuft. Durch Koordinaten als Kapitelüberschriften soll die Echtheit dieser Erzählung unterstrichen werden. Wer die Schifffahrt also auf einer Karte/Google Maps nachverfolgen möchte, sei dadurch dazu angehalten.
Mir hat dieser kaum 170 Seiten umfassende Roman von Trojanow sehr zusagen können.
Alle Erwartungen, welche die Buchrückseite in mir geweckt hatte, haben sich auch erfüllen können.
Was habe ich erwartet? Auf jeden Fall das angepriesene „kunstvolle Plädoyer eines Poeten“, die poetische Ader Trojanows lässt sich kaum anzweifeln, zudem schafft er es in shakespear’scher Manier Worte gänzlich neu zu schöpfen und sie neu zu kombinieren.
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Von Raven am 3. Februar 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Eigentlich müsste man nach der Lektüre der letzten Seiten sofort wieder zum Anfang zurückkehren. Soviel Wissen bringt Ilija Trojanow in seinem Buch "Eistau" auf gerade einmal 168 Seiten unter. Auch wer sich noch nie mit Gletschern oder dem nur vermeintlich ewigen Eis der Antarktis beschäftigt hat, wird hier zum heimlichen Glaziologen gemacht. Wissen, das nicht akademisch anstrengt, sondern im Gegenteil nach mehr ruft. Denn Trojanow schreibt mit ganz einfachen Sätzen, prägnant und doch in jedem Moment verständlich. Ein überraschendes Buch, das den Leser nicht unterfordert und es ihm dennoch leicht macht.
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