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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
43
Taschenbücher: Einsamkeit und Sex und Mitleid: Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 22. Februar 2018
Meine Tochter ist begeistert von diesem Buch. Wir haben es für den Deutschunterricht gekauft. Sie ist überrascht, wie einfach es zu lesen ist. Es ist als Taschenbuch sehr handlich. Der Versand erfolgte gleich am nächsten Tag.
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am 7. August 2017
Hab das Buch gegen 18 Uhr abends angefangen und in einem Stück durchgezogen bis ca. halb Zwei nachts. Sehr kurzweilig und unterhaltsam. Klare Empfehlung.
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am 7. August 2013
Absurde Charaktere in einer für Berliner vertrauten Stadtrealität, die auf allen möglichen und unmöglichen Wegen zueinander finden. Die Szenerie wechselt zwischen allen sowohl räumlich als auch soziologischen denkbaren Millieus hin und her, und schließlich kommt zusammen, was auf nicht zuerklärende Art tatsächlich auch zusammen gehört.
Dank der vielen, kurzen Kapitel ist das Buch für jede Bahnfahrt oder Lesepausen geeignet, und die neugierigen Blicke der Umsitzenden sind einem sicher.
Ein kleines Manko sind die sich häufenden Sprünge zwischen den Szenerien, die die Geschichte gegen Ende unübersichtlicher machen. Es erweckt das Gefühl von schnellen Schnitten wie im Film, nur das die inhaltliche Entwicklung mit dieser Montage nicht imgleichen Tempo mithält. Aber den/die roten Faden verliert man eigentlich nie.
"Einsamkeit und Sex und Mitleid" ist unterhaltsam, stellenweise so skurril, dass man erst die Augen aufreißt und dann schallend lacht, um sich direkt danach an den Kopf zu fassen und zu hoffen, dass diese Figuren reine Fiktion und nicht der Wirklichkeit entnommen sind. Aber diese (sinnlose) Hoffnung überkommt einen ja auch täglich, wenn man durch die Straßen von Berlin läuft.
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am 3. Januar 2016
Helmut Krausser erreicht leider nicht die Qualität von Melodien. Trotzdem läßt sich der Roman erwartet gut und flüssig lesen. Die story nimmt zumindest mich nicht so richtig mit.
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am 25. April 2012
"Dit is Berlin, wa!?"
Schräge Figuren treffen aufeinander und wirken eigenartig konstruiert. Sitzt man aber in Berlin in einer Kneipe begegnen einem ähnliche Charaktere und plötzlich wird das Konstrukt bittere Realität. Sexuell emanzipierte und dennoch frustrierte Frauen, ein depressiver Ex-Lehrer, der weiche Macho-Türke, das eigentlich gar nicht hübsche Mädchen, der Callboy und seine Freundin, die Nutte, ein Professor im Herbst seines Lebens sowie ein gottesfürchtiger, geistig renitenter Mann sind nur einige der Protagonisten in Kraussers Werk. Sie alle eint die Suche nach Glück und das Scheitern am eigenen Leben. Trotz aller Bitterkeit der Personen entwickelt sich Symphatie. Nach wenigen Kapiteln überblickt der Leser den anfangs verwirrenden und sprunghaften Erzählstil.
Kraussers kleiner Kosmos ist so überzogen wie real und daher ein lesenswertes Vergnügen. Auch für Nicht-Berliner.
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am 12. Februar 2013
Intelligent und stellenweise zum totlachen. Nach und nach fügen sich zahlreiche Handlungsstränge zu einem Gesamtbild zusammen. Dabei ist jedes einzelne aus dem Leben gegriffene Schicksal tragisch und doch schaffen es die Protagonisten jeder aus seine ganz spezielle Weise das Beste (Haarsträubendste) daraus zu machen.
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am 10. Juli 2013
Ein Roman der mal ganz anders ist. Ein bißchen poetisch ein bisschen Handlung die man aber erst erkennen muss eben nicht nill acht fünfzehn. Mir hat es gefallen lasst euch überraschn
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am 5. Februar 2015
Jeder der Wissen möchte wie es ist, in einer Großstadt zu (über-) leben kann hier Anregungen finden. Ein grandioses Buch das mich mehr als nur einmal in der U-Bahn hat laut auflachen lassen.
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am 9. Juli 2014
Super lustiges Buch! Es macht unheimlich viel Spaß "Einsamkeit und Sex und Mitleid" zu lesen, deshalb ist es unbedingt weiter zu empfehlen
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 11. Mai 2015
Natürlich ist man versucht, den an die erste Zeile der Nationalhymne angelehnten Titel wortspielerisch zu missbrauchen: "... sind des Peches Unterpfand" oder ähnlich. Tatsächlich aber geht es in diesem Buch nicht um so simple und kaum greifbare Kategorien wie Glück oder Pech, sondern um Begehrlichkeiten, Träume, Wünsche und diesen bei Scharlatanen so beliebten Begriff "Selbstverwirklichung" - unterm Strich also: Das Leben. Und darum, was das Leben mit einem macht. Denn so herum funktioniert es meistens, und nicht etwa umgekehrt, wie wir alle glauben wollen.

Es beginnt irritierend und bleibt das auch über weite Strecken. Krausser erzählt von einem Typen, bei dem eingebrochen wird, dann von einem Ehepaar, dessen spontane Trennung von der Gattin ausgerufen wird, anschließend von einem fünfzehnjährigen Mädchen, von dem sich ein kaum älterer arabischer Junge Oralsex wünscht, danach von einem mittleren Manager, dem auf der Bahnfahrt von Berlin nach Bielefeld die Sneakers geklaut werden. Und so weiter. Jeweils personal, also aus Sicht und im Duktus der Hauptfigur der Episode, reiht der Autor in enormer Taktung Ereignisse aneinander, skizziert eine Flut von Personen, die jeweiligen Lebenssituationen, die soziale Verortung und all das. Wir bewegen uns durch die Lebensmittelabteilung von Karstadt, durch Kreuzberger Parks, Sozialbauwohnungen, Vorstadtvillen, Bahnhofsvorplätze und Kneipen.

Die Schlagzahl in dieser Episodenerzählung ist hoch, die Wechsel folgen rasch, manchmal innerhalb weniger Sätze, um dann wieder etwas länger bei einer Figur zu verweilen. Nach und nach formt sich aus dem vermuteten Durcheinander etwas Strukturelles, lässt sich die Gemeinsamkeit erahnen, und am Ende gibt es die auch faktisch. Krausser verknüpft alle Handlungsstränge, überrascht mit einer subtil vorbereiteten Schlusspointe, und danach, am Ende der rasanten Tortur, kann man endlich durchatmen, um sofort wieder zu erstarren, weil einem klar wird, was da nicht direkt gesagt worden ist, aber gemeint war.

Wow. So etwas habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Ja, mag sein, dass der kleine König Zufall hin und wieder zu regieren versucht hat, aber wer das als Kriterium ansetzt, hat die Sache nicht verstanden. Äußerst cool, äußerst lässig - vor allem literarisch -, und zugleich tiefgründig, rührend, schockierend, anschaulich. Packend erzählt, sauber konstruiert, da ist keine Zeile zu viel oder zu wenig. Ein Kleinod.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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