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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
6
4,0 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 4. Januar 2016
Bisher war mit Eco nur als Romanautor bekannt, nun durfte ich ihn auch als Sachbuchautor erleben. Leider haben sich meine Erwartungen nicht erfüllt, da sich dieses Werk, entgegen des Titels, nicht an absolute Einsteiger wendet. Ich habe das Buch nach gut 100 Seiten weggelegt, da ich gemerkt habe, dass der Inhalt nicht bei mir ankommt. Möglicherweise liegt es daran, dass von Anfang an sehr viele Fachbegriffe verwendet, aber nicht direkt erklärt werden. Dies frustriert, da man den Erklärungen irgendwann nicht mehr folgen kann*. Man hat ein Eindruck, das Buch wendet sich an fortgeschritte Einsteiger, die bereits min. 1-2 Vorlesungen oder Proseminare zu dem Thema gehört haben. Wer "nur" ein Abitur hat (oder ein fachfremdes Studium), wird hier leider nicht glücklich. Dennoch kann ich verstehen, dass viele Leser das Buch schätzen, Ecos Sprache ist meistens klar und das Buch sehr reichhaltig, zum Nachschlagen und Wiederholen sicherlich sehr gut.

*Beispiel gefällig?
"Wenn sich ein Signifikans zu seinen Signifikaten wie der Exponent eines normalen Ganzen verhält, so verhält sich das semiotisierte Referens zu dem, was es bedeutet, wie der Exponent eines nicht normalen Ganzen." (S. 83) Alles verstanden? Nein? Schade.
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am 4. Oktober 2001
Eco wurde dem breiten Publikum durch den Bestseller "Der Name der Rose" bekannt. Dass der Autor im Hauptberuf aber Professor für Semiotik an der Universität Bologna ist, ist wohl eher den wenigsten seiner Leser bekannt. Mit dem vorliegenden Buch, das man mittlerweile als Standardwerk für das Studium von den Zeichen betrachten muss, legte er 1968 eine umfassende Einführung in die Semiotik vor. Zwar ist die Darlegung nicht ausgereift, jedoch bekommt man einen guten Überblick über die Semiotik allgemein und über Ecos Theorie im Speziellen. So zeichnet diese sich besonders durch den interessanten Umgang mit den traditionellen dyadischen und triadischen Zeichenmodellen aus. Zwar ist der Nachfolger "Semiotik. Entwurf einer Theorie der Zeichen" wesentlich durchdachter, aber auch detailreicher, somit spezieller. Doch für einen Überblick über die Zeichentheorie sei vorliegendes Buch "Einführung in die Semiotik" empfohlen.
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am 14. November 2016
Ecos Einführung in die Semiotik ist ein Klassiker. Sie ist allerdings eigentlich schon mehr eine (teilweise recht anspruchsvolle) Darstellung von Aspekten der Semiotik als eine leichtgängige Einführung, sie ist defnitiv ein wissenschaftliches Werk. Für eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Semiotik ist sie jedoch zu empfehlen. (Für eine leichte Einführung, etwa zu Beginn eines Bachelor-Studiums, würde ich zunächst die Einführung von Daniel Chandler empfehlen, die online kostenlos verfügbar ist.)
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am 3. April 2014
Ecos Theorie der Semiotik ist eine interessante Einführung in das Fachgebiet der Semitiotik. Eine objektive Einführung wird allerdings nicht geboten, da Eco seine Theorie manifestiert.
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am 4. März 2013
... Analyse aus weitester Distanz. Umberto Ecco durchleuchtet umfassend die Dimensionen der Lehre von den Zeichen. Sowohl Basiswissen für Rezipienten, die sich ernsthaft mit den Grundlagen von Kommunikation und ihren Ausprägungen auseinandersetzten, als auch hilfreich zur Reflexion und Weiterentwicklung eigener Werke.
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am 27. Juli 1999
Umberto Eco ist nicht nur ein berühmter Filmregisseur "Der Name der Rose", sondern auch Kommunikationswissenschaftler. Als solcher hat er der Semiotik ein Standardwerk geschaffen, das allen Studenten der Linguistik, Literaturwissenschaft, der Philosophie und der Kommunikations- und Medienwissenschaften empfohlen wird. Semiotik ist die Erforschung der Kultur als Kommunikation. Dazu gehören Bilder, Sprachbilder und auch Zeichen. In seiner "Einführung in die Semiotik" geht der Wissenschaftler detailliert auf Probleme ein wie das semiotische Feld, die semiotische Schwelle, Signal und Sinn, die ästhetische Botschaft sowie Funktion und Zeichen. Eco zeigt, dass der zentrale Begriff der semiotischen Forschung, Struktur, seine epistemologische Begründung als Operationsmodell und Arbeitsinstrument der Semiotik erfährt. Er widerlegt den "ontologischen" Strukturalismus, indem er nachweist, dass die Struktur keine ontologische Realität hat, sondern nur Verfahrensinstrument der semiotischen Forschung sein kann. So steht nicht der ontologische Strukturalismus im Vordergrund, sondern es geht vielmehr um die Bestimmung der Grenzen und des Instrumentars der Semiotik überhaupt, der die Abgrenzung gegenüber dem ontologischen Strukturalismus auch weiterhin als eine zentrale epistemologische Aufgabe verbleibt. Besonders für Einsteiger ist dieses Buch gut geeignet, sich einen Überblick über die Materie zu verschaffen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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