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Einführung in das Christentum: Vorlesungen über das apostolische Glaubensbekenntnis Gebundene Ausgabe – 14. September 2000

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»[...] nicht nur im deutschsprachigen Raum als eines der besten Glaubensbücher der Gegenwart [...]« (WAZ)

»Dieses Buch kann mit Recht als eines der faszinierendsten und zugleich verständlichsten theologischen Bücher des letzten Jahrhunderts bezeichnet werden.« (Gemeinde creativ)

»Wer Benedikt XVI. verstehen will, kommt an diesem Standardwerk nicht vorbei.« (Erbenheimer/ Wiesbadener Anzeiger)

Klappentext

»Dieses Buch kann mit Recht als eines der faszinierendsten und zugleich verständlichsten theologischen Bücher des letzten Jahrhunderts bezeichnet werden.«
Gemeinde creativ

»[...] nicht nur im deutschsprachigen Raum als eines der besten Glaubensbücher der Gegenwart [...]«
WAZ

»Wer Benedikt XVI. verstehen will, kommt an diesem Standartwerk nicht vorbei.«
Erbenheimer/ Wiesbadener Anzeiger

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Format: Gebundene Ausgabe
Was erwartet ein nicht getaufter oder vor Jahren ausgetretener Normalbürger von einem Buch mit diesem Titel? Eben ein Buch, das erklärt, was überhaupt Christentum ist, wo es herkommt, für was es steht etc. und das möglichst für Laien verständlich. Ein solcher Leser wird hier sicher enttäuscht. Ebenso sei das fromme "Lieschen Müller" gewarnt, das das Buch zur geistigen Erbauung und gegen die Langeweile im Bus bei der Kevelaer-Wallfahrt aus dem Handtäschen zieht. Ein Titel wie "Grundlagen christlicher Theologie" o. ä. wäre sicher angebrachter gewesen.
Hat man aber eine christliche Erziehung genossen, kennt die Bibel recht gut, ist wissenschaftlichen Texten gegenüber aufgeschlossen und hält Ontologie nicht etwa für Vogelkunde, dann ist man hier richtig. Ratzinger präsentiert dem intellektuellen, christlich und philosophisch vorgebildeten Leser eine Zusammenfassung des katholischen Christentums, die sich gewaschen hat, räumt mit so manchem Missverständnis in Glaubensfragen auf und hinterlässt zumindest bei mir einen tiefen Eindruck von der Kompetenz, Intelligenz und Frömmigkeit dieses Mannes.
Fazit: Wem der Text nicht zu anstrengend ist und wer die nötige Vorbildung mitbringt, kann sich endlich mal ordentlich und grundlegend, weit ab unserer in diesem Thema so überaus inkompetenten Medien über den Katholizismus schlau machen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Diese vor mehr als 35 Jahren gehaltene Vorlesung hat ihren Focus in der Beantwortung der Frage, was Glauben ist. Leitfaden für die Erörterung ist dem Autor das Apostolische Glaubensbekenntnis. Zum einen ist Glauben eine Art der Erkenntnis. Ratzinger stellt die sich verändernden Erkenntnisweisen in der Geschichte der Menschheit dar: Die Erkenntnisweise der antiken Philosophen, die scholastische, die historistische, die technische sind alle unvollkommen. Der Autor referiert diese Erkenntnisweisen und zeigt ihre Unvollkommenheiten, die jeweils Anlass für die Kreierung der folgenden waren. Ratzinger bezeichnet den Glauben ebenfalls als eine Art von Erkenntnis. Christlicher Glauben bedeutet, dass der sinngebende Grund, auf den wir uns stellen, die Wahrheit ist. Für Christen ist Gott die Wahrheit, die dem menschlichen Tun Richtung und Maß gibt. Glauben ist demnach eine Erkenntnisweise, bei der Kognition und Moral noch nicht auseinandergefallen sind wie bei anderen Erkenntnisweisen.
Und noch ein anderes Thema: Durch dieses Buch kann man glauben lernen. Ratzingers These: „Keiner kann dem Zweifel ganz, keiner dem Glauben ganz entrinnen." Glauben zu lernen, heißt hören. Im Glauben gibt es einen Vorrang des Wortes vor dem Gedanken. Das hebt ihn strukturell von der Philosophie ab. Der Glaube tritt an den Menschen heran. Er ist nicht das Gedachte, sondern das Gesagte. Er ist nicht private Wahrheitssuche, sondern Empfangen. In diesem Zusammenhang kann man die Rolle von Papst Benedikt XVI., der Ratzinger ja nun ist, sehen. Zu dieser seiner neuen Aufgabe sagt Ratzinger: „Der wahre Sinn der Lehrgewalt des Papstes besteht darin, dass er Anwalt des christlichen Gedächtnisses ist. Der Papst legt nicht von außen auf, sondern er entfaltet das christliche Gedächtnis und verteidigt es."
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Format: Gebundene Ausgabe
Viele bezeichnen dieses Buch als die "Standard-Einführung" in das Christentum. Ehrlich gesagt denke ich nicht, dass man mit einer solchen Bezeichnung dem Buch gerecht wird. Denn wenn ein Kardinal über das Christentum schreibt, und nicht irgend einer, sondern ein lebensweiser, konservativer, gebildeter Kardinal, der heute Papst ist und die Weltkirche führt - dann liegt mit einem solchen Buch keine objektive, sachliche Einführung vor. In diesem Buch erläutert Ratzinger vielmehr, was IHM die Kirche bedeutet, wie ER das Christentum sieht. Es geht hier um die Pfeiler, die Personen, die Symbole, die Zukunft und die Politik des Christentums, und zwar DES Christentums, das Ratzinger sieht und vertritt.
Insofern finde ich dieses Buch in gewisser Weise interessanter, als es eine sachliche Einführung hätte sein können. Denn dieses Werk zeigt uns, wie das Christentum nun für einige Jahre von der katholischen Kirche vertreten sein wird. Es ist damit vielmehr eine hochaktuelle Einführung in das kontemporäre Christentum.
Der Glaube ist für Ratzinger eine Leiter zur Ermöglichung wahren Menschseins in unserer heutigen Welt.
Mit diesem Buch haelt man einen Schluessel zu Ratzingers Leitvorstellung in Haenden. Um ihn und die Entscheidungen der katholischen Weltkirche (bei aller moeglichen Kritik) in den kommenden Jahren verstehen zu koennen, moechte ich dieses Buch empfehlen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Von Jesus zur Kirche! Zu einer Zeit, als die so genannte "nachkonziliare Krise" die katholische Theologie in Europa zu zerstören drohte, zog ein noch junger Dogmatikprofessor die Notbremse, indem er ein ganz und gar modernes Werk vorlegte, das doch inhaltlich nichts anderes enthielt als das Credo von Papst Paul VI. aus demselben Jahr 1968. Ein Papst und ein theologisches Superschwergewicht reagierten, wohl ohne jede Absprache, auf denselben "Dammbruch", den der so gen. "Holländische Katechismus" signalisierte (1966, im Jahr 1 nach dem Konzil erschienen, aber bereits in den 1950er Jahren projektiert). Dessen "Denkansatz" ist bis heute in der Breite der theol. Wissenschaft nördlich der Alpen noch virulent, obwohl das als epochal gefeierte Buch in den Bücherschränken vergilbt, schneller gealtert als viele. Ratzinger hat damals bereits Positionen bezogen, die noch 40 Jahre danach weithin gültig geblieben sind, während viel bedrucktes Papier der 1960er und 1970er Jahre nicht einmal mehr ignoriert werden kann. Wer die "Einführung" nach dem Jesusbuch des Papstes liest, gewinnt erfreuliche Propädeutika hinzu; und erlebt zugleich das Vergnügen, dass Benedikt XVI. heute klarer, schlichter, noch prägnanter schreibt, nach jahrzehntelangem Hinzulernen. Denn manches in der Redeweise der 1960er Zeit wirkt doch ein bisschen "modisch", ein bisschen wie Theologenjargon deutscher Zunge, zwar bei ihm weit besser als bei der "Konkurrenz" (nennen wir nur Rahner und Küng, vielleicht noch den Flamen Schillebeeckx), aber eben doch ein bisserl ranschmeißerisch. Streckenweise ließ Joseph Ratzinger seine Leser schon damals an "inneren Dialogen" teilhaben, fand sich zu Infragestellungen des Überlieferten und zur Traditionskritik bereit.Lesen Sie weiter... ›
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