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Eine auswärtige Affäre - Hollywood Highlights (OmU)
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| Beitragsverfasser | von Zerneck, Peter, Wilder, Billy, Prager, Stanley, Mitchell, Millard, Arthur, Jean, Dietrich, Marlene, Lund, John, Murphy, Bill Mehr anzeigen |
| Sprache | Englisch |
| Laufzeit | 1 Stunde und 52 Minuten |
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Produktbeschreibungen
s/w
Phoebe Frost, eine "frostige" Kongressabgeordnete aus Iowa, USA, fliegt zu einem fünftägigen Kontrollbesuch in das Nachkriegsberlin, um die Moral der US-amerikanischen Besatzungstruppe zu überprüfen. Dabei kommt es zu allerlei pikanten Situationen rund um die Nachtclubsängerin Erika von Schütlow, die mit Captain John Pringle ein Verhältnis hat.
In diesem Film singt Marlene Dietrich die Titel "Black Market", "Illusions" und "The Ruins of Berlin".
Produktinformation
- Seitenverhältnis : 4:3 - 1.33:1
- Alterseinstufung : Freigegeben ohne Altersbeschränkung
- Produktabmessungen : 19,2 x 13,5 x 1,5 cm; 83,16 Gramm
- Herstellerreferenz : 88697073189
- Regisseur : Wilder, Billy
- Laufzeit : 1 Stunde und 52 Minuten
- Erscheinungstermin : 21. Mai 2008
- Darsteller : Arthur, Jean, Dietrich, Marlene, Lund, John, Mitchell, Millard, von Zerneck, Peter
- Untertitel: : Deutsch
- Sprache, : Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
- Studio : LEONINE
- ASIN : B0012R2RY2
- Anzahl Disks : 1
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40,624 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
- Nr. 9,593 in Drama (DVD & Blu-ray)
- Nr. 12,432 in Komödie & Unterhaltung (DVD & Blu-ray)
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Natürlich ist Johnny selbst der unmoralische Bösewicht, der Erikas Aufmerksamkeit mit Seidenstrümpfen, Zucker und einer auf dem Schwarzen Markt gegen einen Kuchen getauschte Matratze erkauft. Auch wenn der Schwarzmarkt und viele andere Szenen sicher im Studio nachgestellt wurden, so ist das zerbombte Berlin doch mehr als nur Kulisse. Die Luftaufnahmen und die wohl auf Photographien beruhenden Hintergründe geben ein authentisches Bild der zerstörten Stadt wieder. Wenn die Delegation aus Washington durch das arg lädierte Brandenburger Tor kutschiert wird, durch die Überreste der Prachtallee "Unter den Linden" ("die Linden wurden gerade neu gepflanzt"), so tut auch mir als Neuberliner schon das Herz weh. Wie muß sich erst der gebürtige Oesterreicher Billy Wilder gefühlt haben, der noch 1930 zum Drehbuch des Berlinfilms Menschen am Sonntag beigetragen hatte, bevor er über Paris in die USA fliehen mußte.
Natürlich hat Wilder die Situation stilisiert, die Sicht auf das wahre Elend sollte Dokumentationen überlassen bleiben. Trotzdem teilt der Regisseur mit zynischem Humor kräftig in alle Richtungen aus. Im Entnazifizierungsbüro stellt sich ein unterwürfiger Vater mit seinem höchstens 10jährigen Sohn vor und entschuldigt sich vielmals für dessen Vorliebe für Hakenkreuzmalereien. Kaum aber verfällt der Captain in Kommandoton, so stehen Vater und Sohn schon stramm: "Jawohl, Herr Kommandant!". Auch den preußischen Behördenton trifft er zielgenau: "Man muß doch leben!" - "Was, Sie wollen leben? Ohne Erlaubnis?" Die Amerikaner bekommen ebenfalls ihr Fett weg, der pragmatische Colonol (der bärbeißige Charakterdarsteller Millard Mitchell erinnert ein wenig an John Wayne) wird den realitätsfernen Abgeordneten gegenübergestellt. "Vielleicht sollten wir mal eine Delegation nach Washington schicken, um deren Moral zu untersuchen!"
Im damals wie heute ungewöhnlichen Liebesdreieck agiert der ansonsten eher unbekannte John Lund zweckdienlich als hilfloser Spielball der beiden 10 Jahre älteren Diven. Über die Rivalität Jean Arthurs und Marlene Dietrichs kann man ausführlich in Billy Wilder: Eine Nahaufnahme nachlesen. Arthur war eine ausdrucksstarke, furchtlose Komödiantin, die trotz Anfangserfolgen und einer Oscar-Nominierung für George Stevens' schöne Komödie "Immer mehr, immer fröhlicher" u.a. aufgrund von Lampenfieber leider nie ein großer Star wurde. Marlene Dietrich spielt hier mit großer Finesse genau das Gegenteil ihrer eigenen Persönlichkeit. Sie singt drei Lieder von Friedrich Hollaender, der ihr bereits für den "Blauen Engel" den Hit "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" komponiert hatte und sie hier persönlich in den Club-Szenen in der "Lorelei" am Klavier begleitet. Am besten gefiel mir "Illusion", das mehr als den typisch verrauchten Sprechgesang zu bieten hat. Erst seit kurzem besinnt sich Berlin mit Stolz dieser großartigen Frau und hat jetzt immerhin einen Marlene-Dietrich-Platz nahe dem Potsdamer Platz nach ihr benannt.
Subversiv, mit einem an sich tragischen historischen Hintergrund und nicht so flockig-leicht, wie es uns die Werbung weismachen will, ist "Eine auswärtige Affäre" für mich zwar kein Meisterwerk, bietet aber immer noch ein schönes, kurzweiliges Seherlebnis. Sehr gut (8/10).
Die Blu-ray beruht offenbar auf dem gleichen Master wie meine britische DVD. Das durch deutliches Filmkorn leicht unruhige, in einigen Passagen sichtbar schadhafte Bild stört den Filmgenuß zwar nicht, ist aber auch kein Highlight. Einige weichgezeichnete Nahaufnahmen sind möglicherweise dem Filtereinsatz beim Dreh geschuldet. Der Unterschied zwischen der hochskalierten DVD und der Blu-ray ist jedenfalls vernachlässigenswert. Vorteil gegenüber der deutschen DVD ist wohl, daß die deutschen Untertitel bei der BR ausgeblendet werden können. Der Ton ist leicht verständlich, auch die Musik wird unverzerrt wiedergegeben. Einziges Extra ist ein kurzer Originaltrailer, der den Filmtitel auf pfiffige Weise aufgreift, indem in Wortbeiträgen aus Paris, London, Mexiko und China die Romantik und Komik des Films gelobt werden.
In einem Flugzeug über Berlin sitzt eine amerikanische Delegation, einige Männer und eine Frau kommen um die Moral der Soldaten zu überprüfen. Schreckliche Geschichten haben sie gehört, die Bevölkerung verkauft an die Soldaten die Ware, sie kauft ein, also, der Schwarzmarkt blüht. Schkolade, Nylons, Zigaretten...gegen schöne Wanduhren, man bekommt ein Abendkleid, wenn man genügend Essbares verkauft. Nehmen und geben - ist hier die Devise. Überleben natürlich auch. Nach Jahren der Entbehrung, der Angst die ersten Vorboten einer neuen Welt...nur nicht mit der Schwarzware...die Ordnung muss sein.
Und, dann, oh, schlimm, die Soldaten haben zuhaue ja ihre Frauen, Verlobte, die sie zu vergessen scheinen und lieben nun deutsche Fräulein(s). Man lebt nur einmal, besonders nach einer Katastrophe.
Nach so vielen Jahren wollen die Menschen wieder etwas erleben. So vergnügen sie sich in Bars und Nachtklubs, die Arbeit wird ihnen nicht weglaufen. Die Stadt hat schon eine Gasversorgung, langsam geht es voran. Und, es ist Sommer!
Als die Delegierten am Flughafen ankommen, begrüsst sie eine Militärkappele, die Offiziere bereiten einen "Rundgang" durch die Stadt, man will die Fortschritte zeigen, man kann ein bisschen mogeln. Schadet eh keinem!
Aber vorher gibt die Abgeordnete aus Iowa, Phoebe Frost (Jean Arthur) eine Torte dem Captain John Pringle (John Lund). Sie hatte nie gedacht, dass sie ihn so schnell finden würde. Die Torte ist ein Geschenk seiner Verlobten, die er seit vier Jahren nicht mehr gesehen hat und an die er sicher nicht mehr denkt, wie man unschwer bemerkt.
So wundert es nicht, dass Pringle die Torte gegen eine Matratze für seine Geliebte Erika von Schlütow (Marlene Dietrich) (ein)tauscht.
Erika ist/war eine große Nummer in den Jahren des Krieges, nun hat sie sich wieder arrangiert. Sie singt im Nachtklub "Lorelei". Weil Pringle viel Macht hat, hilft er ihr, damit sie nicht belangt wird. Eine Zweckgemeinschaft, könnte man sagen.
Aber, nun kommt Ms. Frost. Sie, die ihren einzigen Verehrer abgewiesen hat, nur weil er Demokrat war. Sie will hier für Ordnung sorgen. Sie will wissen, wer Erika hilft (die Dame sieht sie zufällig...). Weil Captain Pringle aus Iowa stammt, muss er ein integrer Mann sein. Gerade ihn bittet sie um Hilfe...er soll sie zum Liebhaber der Sängerin führen.
Der muss die Lage retten und macht der Dame vom Land schöne Augen. Sie versucht sich zu wehren, doch, wo die Liebe hinfällt, da bleibt sie, wenn man aus Iowa kommt.
Ms. Frost hat ihre Berufung ganz vergessen, sie geht lieber aus, ihre Kollegen sind ihr...Zwar sucht sie nach dem heimlichen Liebhaber, hat auch einen Namen...Johnny (John), naja, viel hilft es ihr nicht. Auch Cp. Pringle heißt John, aber auch Colonels Plummer (Millard Mitchell) zweiter Name ist John (Rufus der erste)...
Die fünf Tage gehen rasend schnell vorbei. Pringle meint, er muss sie überstehen, dann geht er zur Tagesordnung zurück. Er hat die Rechnung ohne Ms. Frost, ohne Erika und ohne seinen Vorgesetzten Col. Plummer gemacht.
Ms. Frost ist so verliebt, dass sie für ihren John eine Heimreise bewirkt hat. Plummer will, dass Pringle in Berlin bleibt, man weiß schon lange um seine Affäre mit der Sängerin, sie kennt einen Mann, den die Amerikaner suchen. So muss er jetzt bei Erika bleiben, ob er will oder nicht.
Als Ms. Frost bei einer Razzia erwischt wird (sie liebt "Lorelei" inzwischen), hilft ihr Erika. Aber, sie wird auch erfahren, wer der Unbekannte in Erikas Leben ist.
BILLY WILDER UND SEINE FILME:
Ach, man könnte Bücher darüber schreiben, wie Wilder seine Komödien drehte. Die Situationskomik war/ist vom Feinsten. Man muss lachen, und zwar auch dann, wenn man weinen könnte. Er gibt seinen Darstellerinnen eine Rolle und lässt sie einfach machen. So scheint es so leicht...was natürlich eine harte Arbeit ist. Und, nie darf man vergessen, dass Wilder genau wusste, wer/wie/ was spielen kann. Er drehte auch andere Genres, doch die komische Ader war sein Metier...
Ich liebe Jean Arthur, die in jede mögliche Falle stolpert, die nur zwei Tage gebraucht hat um am Schwarzmarkt einzukaufen, die eine Berlinerin wurde, aus einer Landpomeranze hat sie sich in eine eine Femme fatale verwandelt. Sie wirkt zuerst streng, ist wie eine alte Lehrerin, die vergessen hat, dass der Mund auch zum Lachen ist, dann singt sie das Iowa-Lied, ein Lied, das wahrlich nicht besonders ist...
Aber, sie schmettert die Noten mit einer Inbrunst, dass man glatt vergessen könnte, WER die Sängerin ist.
Sie bewegt sich wie ein "altes Mädchen", angezogen in einem langen schwarzen Kleid (und geschminkt!) könnte sie fast als Bardame durchgehen...Die Kamera folgt ihr, zeigt ihr Gesicht in den Langaufnahmen, ihre Gesten, Wilder lässt seine Darstellerin mit der Kamera spielen, als seien sie allein...Das macht er PERFEKT!
Neben ihr verblassen alle andere Darsteller*innen.
Wilder macht seine Filme meistens für EINE Frau, Shirley MacLaine, Audrey Hepburn, Marilyn Monroe...um nur einige zu erwähnen, die in seinen Komödien spielten...aber, er gab dem Team auch seinen Platz. Marlene Dietrich hatte es nicht leicht 1948 die Rolle einer Deutschen, die für N*** arbeitete, zu verkörpern. Sie war schon seit Jahren weg aus Deutschland.
Die Rollen der Männer bleiben mehr im Hintergrund, sie sind eine gute Kulisse, sie geben die Losungswörter, damit ein perfekter Gespräch entsteht.
Wilder vergisst NIE viele Weisheiten in "leichte Form" zu verstecken...
Der Film aus dem Jahr 1948 ist einer DER Filme, die man nicht vergessen wird. Natürlich ist die Technik nicht so gut, BluRay ist sogar sehr sehr gut. Die dunkle, tiefe Stimme der aparten Dietrich, die Lieder, die man kennt, die damals (wie heute) aktuell waren.
Nichts hat die Geschichte verloren...man darf nur nicht vergessen, Wilder brauchte keine Kulissen, Berlin sah so aus...nicht nur die Stadt. Die Wunden waren groß, das Leben schwer...manchmal nicht auszuhalten...
Und da kommt ein Mann aus Hollywood, der einmal Samuel Wilder hieß, und in Galizien (K.u.K) Monarchie geboren wurde, und zeigte uns...es geht weiter, immer wieder.
Mit Humor, mit Lächeln sogar leichter. Stunde um Stunde...man soll weitermachen.
Auch jetzt, es wird wieder...ein Wilder-Film hilft uns zu entspannen, wir brauchen es.
10 Sterne...und danke an ALLE...
Spitzenrezensionen aus anderen Ländern
As usual, Dietrich sings some rubbish songs but it doesn't get in the way of the film and she wears nice sparkly outfits which takes the attention away from the music. My favourite scene is when Dietrich and Arthur are in a club that gets raided and Dietrich points out a few home truths. Jean Arthur makes you feel genuinely sorry for her and it's a good contrast to the humour which has gone beforehand. There is also a story about a jealous Nazi who is coming to dish out some revenge to John but this thread is only picked up in the latter stages of the film. It's quite a long film but it's enjoyable enough to watch again.
Arthur is both unattractive and annoying. The kind of film Billy Wilder made to show how superior he and other Europeans are to the United States and the Americans who embraced him.
Secondly, the incredible on-scene footage of bombed out, postwar Berlin. Astonishing vistas of demolished urban landscape - impossible to imagine the sustained violence which could result in such destruction.
Plus, this movie is a great quote mine. No need to list them, but I'll throw in "Don't tell me it's subversive to kiss a Republican!" or "Let's go up to my apartment. It's only a few ruins away from here." just for starters.
And finally, the scenes of pre-Cold War camaraderie between U.S. and Russian occupation troops, with not the slightest hint that such friendly relations would ever end. Makes one wonder whether the subsequent 50 years of apocalyptic tension could have somehow been avoided.
Details zur Produktsicherheit
Siehe Compliance-Details für dieses Produkt(Verantwortliche Person für die EU).






