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Eine Weihnachtsreise: Roman (CHRISTMAS, Band 1) Taschenbuch – 1. November 2004

3.8 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen
Buch 1 von 10 in der Christmas Stories Serie

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Die Engländerin Anne Perry, 1938 in London geboren, verbrachte einen Teil ihrer Jugend in Neuseeland und auf den Bahamas. Schon früh begann sie zu schreiben. Ihre historischen Kriminalromane zeichnen ein lebendiges Bild des spätviktorianischen England und begeistern ein Millionenpublikum. Anne Perry lebt und schreibt in Schottland. Mehr zur Autorin und ihren Büchern erfahren Sie unter www.anneperry.co.uk.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Oben an der Treppe hielt Lady Vespasia Cumming Gould für einen Augenblick inne. Applecross in Berkshire war einer jener prachtvollen Landsitze, in deren herrschaftlichem Haus breite marmorne Stufen in weitem Schwung vom ersten Stock in die Eingangshalle hinabführten. Dort hatten sich bereits die anderen Gäste eingefunden und warteten darauf, zu Tisch gerufen zu werden.
Hier und da hob jemand den Blick zu Lady Vespasia, und nach und nach reckten immer mehr der Versammelten die Köpfe. Zu warten, bis jeder Einzelne zu ihr aufblickte, wäre vielleicht ein wenig übertrieben gewesen. Vespasia hatte sich für ein Kleid in austernfarbenem Satin entschieden. Nur wenige Damen konnten es wagen, sich in dieser Farbe zu zeigen. Doch Prinz Albert persönlich hatte Vespasia zu einer der schönsten Frauen Europas erklärt, ihr herrliches Haar und ihre fein geschnittenen Züge bewundert. Dass der Prinzgemahl ihr so offen seine Bewunderung zeigte, trug allerdings nicht unbedingt dazu bei, die Königin für sie einzunehmen. Dabei hatte Prinz Albert mit seiner Einschätzung wahrscheinlich sogar Recht – was die Sache aber eher noch schlimmer machte.
Im Augenblick befand sich Lady Vespasia jedoch nicht auf einer Feier bei Hofe, sondern auf einer ganz gewöhnlichen Landpartie. Anfang Dezember zog es die bessere Gesellschaft oft für Tage oder gar Wochen in die herrschaftlichen Domizile außerhalb der Stadt. Die hektische Londoner Ballsaison mit ihren zahllosen Empfängen und Einladungen war vorüber, und wer einen Landsitz sein Eigen nannte, freute sich dort im Kreise seiner Lieben in aller Beschaulichkeit auf das Weihnachtsfest. Es gab Gerüchte über einen bevorstehenden Krieg auf der Krim. Aber abgesehen davon brachte die Mitte des Jahrhunderts Königin Viktorias weltumspannendem Imperium vor allem Fortschritt und Wohlstand.
Omegus Jones erwartete Vespasia am Fuß der Treppe. Er war nicht nur ein perfekter Gastgeber sondern auch ihr langjähriger Freund. Dabei hatte er die fünfzig bereits überschritten, während Vespasia kaum mehr als dreißig Lenze zählte. Genau genommen verdankte sie die Bekanntschaft mit Omegus Jones ihrem um einige Jahre älteren Ehemann. Die Kinder hatte sie diesmal nicht mit nach Applecross genommen. In ihrem Haus in London waren sie gut aufgehoben und wurden bestens versorgt.
»Meine liebe Vespasia, Sie sehen einfach hinreißend aus«, sagte Omegus mit einem wie üblich leicht spöttischen Lächeln. »Aber das wissen Sie selbst sicher am besten. Also bitte, halten Sie mich nicht zum Narren, indem Sie vorgeben, überrascht zu sein, oder gar so tun, als würde ich übertreiben.« Der schlanke Omegus galt selbst als recht ansehnlich und brachte das Kunststück fertig, stets natürlich und dabei doch unaufdringlich elegant zu wirken. Aus seinen Zügen sprach ein hintersinniger Humor, und er fühlte sich hier draußen auf dem Land offenbar genauso zu Hause wie in den Londoner Salons.
»Danke«, sagte Vespasia schlicht. Eine ironische Entgegnung erschien ihr unangebracht. Abgesehen davon hatte Omegus ihr durch seine Offenheit ohnehin schon den Wind aus den Segeln genommen.
Mit ihr zusammen tummelten sich im Augenblick etwa ein Dutzend Gäste auf Applecross. Zu den hochrangigsten gehörten zweifellos Lord und Lady Salchester, dicht gefolgt von Sir John und Lady Warburton. Lady Warburtons Schwester hatte einen Herzog geehelicht, und sie ließ keine Gelegenheit aus, die anderen Gäste daran zu erinnern. Vespasia selbst war die Tochter eines Grafen, aber damit ging sie nicht hausieren. Schließlich stellte es keine besondere Leistung dar, in eine Familie von altem Adel hineingeboren worden zu sein. Diejenigen, die ihr Rang etwas anging, kannten ihn ohnehin. Seinen Titel ständig zu erwähnen, war in Vespasias Augen nicht nur geschmacklos, man erweckte dadurch auch den Verdacht, man habe sonst nichts vorzuweisen. Meist dauerte es nicht lange, bis der Respekt, den der Titel anfangs erzeugte, in Geringschätzung umschlug.
Zu den Gästen gehörten neben Fenton und Blanche Twyford auch zwei junge Männer, die so manche Mutter einer heiratsfähigen Tochter nur zu gern als Schwiegersohn gesehen hätte: Peter Hanning und Bertie Rosythe. Gwendolen Kilmuir, die seit über einem Jahr verwitwet war, und Isobel Alvie, die ihren Ehemann vor nunmehr fast drei Jahren verloren hatte, waren ebenfalls mit von der Partie.
Es war nicht üblich, vor dem Dinner Erfrischungen zu reichen. Man machte einfach so lange höfliche Konversation, bis der Butler den Gong ertönen ließ, der alle zu Tisch rief. Dann schritten die Gäste in der Reihenfolge ihres gesellschaftlichen Ranges in den Speisesaal. So verlangte es die Etikette, deren Regeln einem unumstößlichen Gesetz gleichkamen.
Lady Salchester, eine ausgezeichnete Reiterin, trug ein Kleid in tiefem Weinrot mit einem geradezu abenteuerlich ausladenden Rock. Im Augenblick sprach sie über die Rennen der vergangenen Saison im Allgemeinen und über die ereignisreichen Tage von Royal Ascot im Besonderen.
»Welch ein vollkommenes Geschöpf!«, rief sie voller Begeisterung. Ihre Stimme füllte mühelos den Raum. »Dagegen waren alle anderen völlig chancenlos.«
Lady Warburton lächelte, als sei sie derselben Meinung.
Bertie Rosythe – schlank, blond und wie immer makellos gekleidet – gab sich die größte Mühe, seine Langeweile zu verbergen. Er machte seine Sache hervorragend. Wer ihn weniger gut kannte als Vespasia, hätte glauben können, er höre nichts lieber als Berichte über Wochen zurückliegende Pferderennen.
Isobel gesellte sich zu Vespasia. Sie war keine Schönheit, aber doch auf ihre dunkle Art attraktiv, hatte sehr auffallende Augen und einen wachen Geist.
»Ja, wirklich absolut vollkommen«, flüsterte sie.»Und wenn irgendjemand keine Chance hatte, dann sicher Lady Salchester selbst.«
»Wovon redest du überhaupt?«, fragte Vespasia, die bereits ahnte, dass Isobel nicht etwa ein Pferd im Sinn hatte.
»Von Fanny Oakley«,hauchte Isobel. Dabei beugte sie sich noch näher zu Vespasia. »Hast du sie denn in Ascot nicht gesehen? Wo hattest du bloß deine Augen?«
»Auf der Rennbahn«, antwortete Vespasia trocken.
»Das ist nicht dein Ernst!« Isobel lachte. »Oder hast du etwa dein Geld verwettet? Gütiger Himmel!«
Vespasia las Besorgnis in Isobels Zügen. Es kam gar nicht so selten vor, dass wohlhabende junge Frauen, die sich langweilten, weil ihre Ehemänner selten zu Hause waren und das Personal ihnen alle Pflichten abnahm, bis über beide Ohren in Spiel- und Wettschulden versanken.
Für einen kurzen Moment war Vespasia recht unbehaglich zumute. Sie fragte sich, ob Isobel aufmerksam genug war, die schwer bestimmbare, deprimierende Leere wahrzunehmen, die sich in ihre Ehe geschlichen hatte. Jeder wünschte sich gute Freunde. Ohne sie wäre das Leben nur eine Aneinanderreihung oberflächlicher Vergnügungen. Doch in jedem Herzen gab es versteckte Winkel, die niemanden etwas angingen. Eine bestimmte Art des Schmerzes ließ sich nur im Stillen ertragen. Isobel konnte nicht wissen, was sich in der wilden Zeit der 48er Revolution in Rom zugetragen hatte. Niemand ahnte etwas davon. Eine solche Liebe gab es nur einmal im Leben. Dann musste sie für alle Zeit im Herzen verschlossen werden und durfte sich nur manchmal im Traum hervorwagen. Lady Vespasia Cumming-Gould und Mario Corena würden sich nie wiedersehen. Vespasias Leben spielte sich in den besten Häusern von London und an Orten wie Applecross ab. Hier war ihr Platz und nicht im fernen Italien.
»Nein, mach dir keine Sorgen«, antwortete Vespasia leichthin. »Ich finde die Rennen auch ohne riskante Wetten sehr anregend.«
»Sprichst du von den Pferden?«, fragte Isobel leise.
»Wovon denn sonst?«, gab Vespasia zurück.
Isobel lachte.
Lord Salchester entdeckte Vespasia und nickte ihr anerkennend zu. Lady Salchester verzog den Mund zu einem süßlichen Lächeln. Doch ihr Blick blieb eisig.
»Guten Abend, Lady Vespasia«, sagte sie mit schneidender Stimme. »Wie...



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22. September 2016
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18. Juli 2015
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