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Eine Weihnachtsgeschichte: Schulausgabe Taschenbuch – 11. August 2008

4.7 von 5 Sternen 87 Kundenrezensionen

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Produktinformation

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Weihnachten ohne Dickens' Weihnachtsmärchen ist für mich wie ein Christbaum ohne Kerzen. Es ist einfach alle Jahre wieder wohltuend mitzuerleben, wie sich der herzlose Geschäftemacher Ebnezer Scrooge zu einen gütigen, wohltuenden alten Herren wandelt.

Dickens bedient sich hierfür der Mittel der Groteske: Am Heiligen Abend erscheint dem alten Geizhals der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley und prophezeit Scrooge ein düsteres Ende für den Fall, daß er seinen Lebenswandel nicht grundlegend ändert. Danach zeigt sich der Geist der vergangenen Weihnacht, welcher Scrooge in seine Kindheit zurückversetzt, gefolgt vom Geist der gegenwärtigen Weihnacht, der ihn ins Haus seines ärmlich lebenden Schreibers Cratchit und dessen Familie geleitet. der Geist der künftigen Weihnacht schließlich führt ihn zu seinem einsamen Sterbebett und zeigt ihm seinen Grabstein. "Die Wege der Menschen deuten ein bestimmtes Ende voraus, auf das sie hinführen, wenn man auf ihnen beharrt. Aber wenn man von den Wegen abweicht, ändert sich auch das Ende." erkennt Scrooge und ist fortan ein anderer Mensch.

Mit dem Weihnachtsmärchen ist es Charles Dickens gelungen, eine rührseelige und zugleich moralische Weihnachtsgeschichte zu schreiben, die Dank seines großen erzählerischen Könnens nie kitschig wird. Ich freue mich schon darauf, meinem Sohn, wenn er groß genug ist, aus meiner Lieblingsausgabe der Weihnachtsgeschichte, Ein Weihnachtslied, vorlesen zu können: Die detailverliebten Bilder von Roberto Innocenti werden ein Übriges tun, eine Geschichte aus dem viktorianischen England einem Kind des neuen Jahrtausends nahezubringen. --Elisabeth Lang -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Charles Dickens (1812-1870), geboren in Landport bei Portsea, wuchs in Chatham bei London auf. Als er elf Jahre alt war, musste sein Vater wegen nicht eingelöster Schuldscheine ins Schuldgefängnis; seine Mutter folgte ihm mit Charles' Geschwistern dorthin. Charles, das zweitälteste Kind, musste währenddessen in einer Schuhwichsfabrik arbeiten. Erst als der Vater nach einigen Monaten entlassen wurde, besuchte Charles wieder eine Schule. Mit fünfzehn begann er in einem Rechtsanwaltsbüro als Gehilfe zu arbeiten, später wurde er Zeitungsreporter.

Seine schriftstellerische Karriere begann er mit seinen Skizzen des Londoner Alltagslebens, die unter dem Titel «Sketches by Boz» 1836 in Buchform erschienen. Seine «Pickwick Papers» folgten ein Jahr später und machten Dickens über England hinaus berühmt. Anschließend entstanden in rascher Folge die ersten Romane, u.a. «Oliver Twist» und «Nicholas Nickleby». Dickens wurde Herausgeber der liberalen Londoner Zeitung «Daily News», reiste in die USA und nach Italien und verfasste 1848/1849 «David Copperfield», der viel autobiographisches Material enthält.

Dickens' liebevolle Schilderungen menschlicher Schwächen, sein Kosmos skurriler und schrulliger englischer «Originale» und die satirische Anprangerung sozialer Missstände machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einem der beliebtesten Romanciers der Weltliteratur. Seine Bücher brachten ihm außerdem beträchtlichen Wohlstand ein. Seit 1860 lebte er auf seinem Landsitz Gad's Hill Place in Kent, wo er im Alter von nur 58 Jahren an einem Schlaganfall starb.

Eric Kincaid absolvierte die Gravesend Art School und machte sich nach seinem Diplom als Illustrator einen Namen, der von Comics bis Kinderbuchklassiker ein breites Repertoire vertrat. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören die Illustrationen zu "Der Wind in den Weiden" und "Das Dschungelbuch".

Sybil Gräfin Schönfeldt ist Journalistin und Kolumnistin von Rang. Am bekanntesten sind ihre zahlreichen feuilletonistischen Beiträge in der ZEIT. Auch als Übersetzerin und Autorin preisgekrönter Jugendbücher hat sie sich einen Namen gemacht. Im Mosaik Verlag erschienen ihre Bücher zum Thema Benehmen und Etikette. Sie wurden zu Bestsellern. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Brigitte am 12. Juli 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ein tolles Buch, tolle Zeichnungen und viiiel zu lesen.
Für Kinder sind die Texte manchmal etwas schwierig.
Manchmal gibt es Passagen, die selbst von Erwachsenen zweimal gelesen werden müssen, bis man den wirklichen Sinn dahinter versteht. Finde ich ein wenig schade, denn eigentlich würde ich sagen das es ein Kinderbuch ist, und daher gebe ich auch nur 4 Sterne für dieses superschön illustrierte Buch.
Uns begleitet diese Geschichte nun schon über Jahre.
Unser geistig behinderter Sohn liebt sie.
Daher schaue ich gerne über diese schwierigen Textabschnitte weg.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Zum Weihnachtsfest gehört bei mir die Weihnachtsgeschichte.
Ich kenne viele Verfilmungen, teilweise gut , manche naja.
Und jetzt wollte ich sie eben lesen.
Ein echter Klassiker
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Von sweethomegheim VINE-PRODUKTTESTER am 31. August 2011
Format: Audio CD
Ich liebe diese Geschichte und habe sie in allen möglichen Versionen. Vom Buch bis zur DVD, und jetzt auch als Hörbuch.

Dem Schauspieler und Vorleser Felix von Manteuffel gelingt es wirklich aufs Beste, diese wunderschöne Geschichte zu neuem Leben zu erwecken.

Die Aufmachung der Box ist auch sehr schön und für Alt und Jung geeignet. Ganz einfach ein ganz besonderes Hörvergnügen und natürlich ideal für Weihnachten - aber nicht nur!

Klare Kaufempfehlung!
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Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENT am 16. Dezember 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Ebenezer Scrooge vermag dem Weihnachtsfest nichts abzugewinnen. Die heuchlerische Freude, die Wohltätigkeit, die Gefühlsduselei sind ihm ein Gräuel. Er bedauert nur, dass er seinem Angestellten einen Tag frei geben muss. Und auch das "Fröhliche Weihnacht" seines Neffen erfüllt ihn mit Ärger und Abscheu. Was hat dieser Tunichtgut, dieser arme Geselle und Versager, ihm eine fröhliche Weihnacht zu wünschen?
Der Geldverleiher Scrooge kennt nur sein Geschäft und den Gewinn. Ohne Mitleid und Rücksicht stürzt er seine Schuldner ins Verderben und verschwendet keinen Gedanken an ihr Schicksal. Auch der Tod seines Partners Marley hat ihm keine schlaflose Nacht bereitet. Doch in dieser Weihnachtsnacht ändert sich alles. Erst besucht ihn der Geist seines Geschäftspartners und erschüttert den Geizhals zutiefst. Dann werden ihm drei Geister geschickt, die seine harte Seele noch zu retten versuchen, bevor er, wie Marley, der ewigen Verdammnis anheim fällt.
Doch können der Geist der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht, den seit Jahrzehnten jedem Menschen und jeder Gefühlsregung misstrauenden Scrooge noch retten?

Seit 1843, dem Jahr des Erscheines von "A Christmas Carol. In Prose. Being a Ghost Story", gehört diese Geschichte zum Weihnachtsabend hinzu. Kaum ein Buch ist aufrüttelnder, moralisch eindeutiger und dabei unterhaltsamer als "Eine Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens.
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Format: Gebundene Ausgabe
Als ich das Buch zum ersten mal anfasste, fiel mir auf, dass es gut in der Hand liegt. Nach einigen schlechten Erfahrungen mit Klassikern des vorletzten Jahrhunderts war ich ehr skeptisch, wie nahe sich diese Ausgabe an den Originaltext hält, vermag ich nicht einzuschätzen, aber es liest sich sehr gut in der Übersetzung von Sybil Gräfin Schönfeldt. Ich habe, obwohl ich die Geschichte bereits in den verschiedensten Versionen kenne dieses Buch regelrecht verschlungen. Es ist ein Appel an die Mitmenschen und an die Freundschaft das soziale Gewissen zu schärfen und Dinge mit Anderen zu teilen, da einen sonst die Einsamkeit gefangen nimmt.

Die drei Geister der VERGANGENEN GEGENWÄRTIGEN und ZUKÜNFTIGEN Weihnacht machen dies einem Jeden auf beeindruckende Weise klar.
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Format: Gebundene Ausgabe
In dieser Rezension werfen wir einen längeren Blick auf die Reihe “Coppenraths Kinderklassiker” des Coppenrath Verlages. Was bei allen drei Neuerscheinungen als erstes auffällt, ist die aufwendige Umschlaggestaltung. Diese sind an beiden Rändern mit breiten, verzierten, samtartigen Einlagen versehen, die dem Buch sofort einen edlen Eindruck verleihen. Das es sich bei diesem Augenfänger um keinen Blender handelt, wird deutlich, wenn man die Bände aufklappt: alle drei Bände haben ein grafisch aufwendig gestaltetes Deckblatt. Bei Eulenspiegel ist dies ein Spiegel, auf der eine Eule sitzt; bei Dickens ein Weihnachtskranz und bei Pinocchio, dem aufwendigsten, liegt dieser schlafend auf dem Rücken während er von Schmetterlingen umtanzt wird und aus seiner Nase ein Baum wächst.

Unterschiedliche Erzähler und Grafiker

Jeder Band hat durch jeweils unterschiedliche Erzähler und Illustratoren seinen individuellen Charakter. Eulenspiegel (1510) spielt im Mittelalter und so dominieren recht strenge Bilder, abgetönte Farben, gerade Konturen. Die Stadtarchitektur wirkt authentisch, doch merkwürdig ausgestorben. So spielt „Wie Eulenspiegel vom Rathausdach fliegen wollte“ in Magdeburg. Doch auf dem gemalten Stadtbild stehen nur ungefähr 2 Dutzend Bürger in einer Gruppe herum. Ansonsten ist kein Leben zu entdecken. Die einzelnen Erzählungen bilden jeweils ein Kapitel, welche sich mühelos als Eigenlektüre oder als Gute-Nacht-Geschichte eignen. Die Textgestaltung orientiert sich einem modernen Stil, so dass die kindlichen Leser nicht, neben evtl. ohnehin schwer lesbaren Wörtern, auch noch mit veralteten Vokabeln überfordert werden.
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