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Eine Art zu leben: Über die Vielfalt menschlicher Würde von [Bieri, Peter]

Eine Art zu leben: Über die Vielfalt menschlicher Würde Kindle Edition

4.3 von 5 Sternen 23 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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Länge: 385 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Würde ist das höchste Gut des Menschen. Doch was meinen wir eigentlich, wenn wir von Würde sprechen? Peter Bieris lang erwartetes neues Buch handelt von diesem zentralen Thema unseres Lebens. Mit einem einzigen Begriff ist die menschliche Würde nicht zu fassen. Bieri nähert sich ihr deshalb als Beobachter: An Beispielen aus dem Alltag und der Literatur entwickelt der Philosoph aus der Schweiz eine Vorstellung von Würde, die von unserem Umgang mit anderen und mit uns selbst abhängt. Würde, so stellt sich heraus, ist keine abstrakte Eigenschaft, sondern eine bestimmte Art zu leben. In wunderbar klarer Sprache entwickelt Bieri seine Philosophie: eine wahre Schule des Lebens.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Bieri, geboren 1944 in Bern, studierte Philosophie und Klassische Philologie und lehrte als Professor für Philosophie in Bielefeld, Marburg und an der Freien Universität Berlin. Im Carl Hanser Verlag ist von ihm erschienen: Das Handwerk der Freiheit (2001), unter dem Pseudonym Pascal Mercier der Roman Nachtzug nach Lissabon (2004) und die Novelle Lea (2007).

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 841 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 385 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 8 (26. August 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00EE8Q076
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 23 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #94.422 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

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Format: Gebundene Ausgabe
Wer das großartige Buch "Politik der Würde" (1997) des Philosophen Avishai Margalit gelesen hat, in dem es um die Frage geht, inwieweit gesellschaftliche Institutionen die Selbstachtung und Würde von Menschen nicht verletzen dürfen, findet hier ein gelungenes Pendant dazu. Auch bei Bieri ist Würde kein metaphysischer Begriff, sondern mit vielschichten Erfahrungen verbunden, in denen drei Aspekte zusammenfließen: Wie behandeln mich die anderen? Wie stehe ich zu den anderen? Wie stehe ich zu mir selbst? Dabei will der Autor keine Theorie verfassen, mit der vorgeschrieben wird, wie man über diese Dimensionen des menschlichen Lebens zu denken hätte. Vielmehr ist das Buch "in der Tonlage des Ausprobierens geschrieben. Nicht beweisen wollte ich, sondern sichtbar und verstehbar machen." (16) Der Begriff der Würde ist für Bieri gleichsam eine notwendige Erfindung des Menschen, die mit der existenziellen Erfahrung seiner Gefährdung und Unvollkommenheit einhergeht: "Die Würde des Menschen zu verstehen, heißt nicht, diese Unvollkommenheit zu übertünchen und wegzudeuten. Es heißt sie anzuerkennen und in ihrer unübersichtlichen Logik aufzuklären." (15)

Das Buch ist in acht Kapitel unterteilt, in denen Würde als Selbständigkeit, Begegnung, Achtung von Intimität, Wahrhaftigkeit, Selbstachtung, moralische Integrität, Sinn für das Wichtige und Anerkennung der Endlichkeit beleuchtet wird. Anhand zahlreicher Beispiele aus der eigenen Lebenserfahrung und Literatur analysiert Bieri würdeverletzende Begebenheiten, die berühren, ergreifen, empören und, das ist das Entscheidende, vor allem zum Nachdenken anregen. Im Stile der platonischen Dialoge soll der Leserin bzw.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Nun also Würde. Peter Bieri, bekannt durch seinen spektakulären und faszinierenden Versuch, Willensfreiheit mit Determinismus zu versöhnen und als "Handwerk der Freiheit" neu zu buchstabieren, setzt sich wieder mit einer grundlegenden aufklärerischen Idee auseinander: der Würde des Menschen. Der Begriff wird in seiner schillernden Vielschichtigkeit abgetragen. In bekannter Bieri-Manier wird dem nachgespürt, was wir eigentlich meinen, wenn wir Würde sagen. Konkrete Situationen, konkrete Redeweisen schaut Bieri sich an und nimmt sie vorsichtig auseinander: Würde als Selbständigkeit, als Achtung vor Intimität, als Selbstachtung, als moralische Integrität...

Das ist reich und dicht und toll formuliert - und überzeugt mich dennoch weit weniger als das provokante "Handwerk der Freiheit". Zu assoziativ kommt das alles daher, es fehlt der klare, disziplinierte, argumentative Aufbau. Bieri ist stark, wo er sich mit Einwänden gegen sein Begriffsverständnis auseinandersetzt: Mit dem Kleinwüchsigen, der es nicht entwürdigend findet, beim "Zwergenweitwurf" geworfen zu werden, weil er damit freiwillig seinen Lebensunterhalt verdient. Mit den Facebook-Reisenden, die nichts Würdeloses daran sehen können, persönliche Details im Internet zu verbreiten, sondern für die das eine Frage von Transparenz und menschlichem Austausch ist.

Aber der Schlagabtausch bleibt häufig im Nirwana stehen. Die umstrittene Frage bleibt am Ende offen. Oder sie wird zwar beantwortet, aber es baut nichts darauf auf - es wird einfach eine neues Päckchen mit einer neuen Bedeutungsvariante geöffnet.
Und diese Auseinandersetzungen kommen zu selten vor.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Peter Bieri ist ein akademisch anerkannter Philosoph und seinem Wesen nach ein Literat. Das ist eine selten glückliche Kombination. Ob es nun um Beziehung, Intimität, Verantwortung,Schuld oder die Würde insgesamt geht: Die abstrakten Begriffe, mit denen der Philosoph hantiert, befühlt und probiert der Literat so lange, bis er sieauf den Boden des Lebens und der menschlichen Alltagserfahrung bringt. Das Ergebnis ist zugleich eines der weisesten und eines der spannendsten Bücher, das ich seit langem gelesen haben.

Ein Buch ganz nahe am Leben, das eben deswegen auf eine universale und "methodisch saubere" Darstellungsformel zu Würde verzichtet. Das viele Widersprüche auflöst, aber die letzten so stehen lässt, wie sie für uns bleiben müssen: unauflösbar.

Es gibt eine Würde, die wir als Gesellschaft jedem zugestehen, einfach indem er /sie als Mensch existiert. Weit darüber hinaus gibt es aber feinere Dimensionen der Würde, die aus der Bereitschaft des Einzelnen ersteht, von seinem souveränen Denk- und Urteilsvermögen Gebrauch zu machen. Sich seinen persönlichen Reim zu machen und seine Werte, Sehnsüchte auch gegen widrige Umstände zu leben. Eine die Würde wahrende Kultur ist - wenn ich Bieri richtig verstehe - eine Art produktiven Miteinanders, in dem die Individuen einander nicht nur fördern, sondern auch fordern, korrigieren und sanktionieren, ohne einander zu beschämen oder zu demütigen.

Würde ist eine offene Zukunft statt einer vorherbestimmten. Selbstachtung statt Selbstverachtung. Der Mut zur Wahrhaftigkeit statt die Bequemlichkeit der Verlogenheit. Konsistenz und Prinzipengeleitetheit statt Orientierungslosigkeit oder Beliebigkeit.
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