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Eine Amerikanische Tragödie Gebundene Ausgabe – 15. Mai 1962

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Dreiser, Theodore US-amerikan. Schriftsteller *27.8.1871 Terre Haute (Indiana) †28. (?)12.1945 Hollywood Eine amerikanische Tragödie, 1925 Neben Stephen Crane (1871-1900) und Frank Norris (1870-1902) gilt Theodore Dreiser als Hauptvertreter des US-amerikanischen Naturalismus. Sein Werk zeigt deutliche Einflüse von den französischen Schriftstellern Honoré de R Balzac und Émile R Zola sowie den Evolutions- und Milieutheorien von Charles R Darwin, Herbert Spencer (1820 bis 1903) und Julian Huxley (1887-1975). Nahezu sämtliche Romane von Dreiser haben mit Sexualität, Geld und Macht zu tun, mit dem Überlebenskampf in der Großstadt, mit Verbrechen als Resultat von Armut und Unwissenheit. Dreiser wuchs als zwölftes Kind bigotter deutscher Immigranten in bitterer Armut auf und verbrachte den größten Teil seiner Jugend in Indiana, bis er als Autodidakt und nach nur einjährigem Universitätsstudium die Laufbahn eines Journalisten und Schriftstellers einschlug. Sein Debütroman Schwester Carrie (1900) blieb zunächst ohne größeren Widerhall. Sittenstrenge Leser waren empört, dass die Hauptfigur für ihre zweifache wilde Ehe auch noch mit Erfolg belohnt wird. Erst 1911 verschaffte sich Dreiser mit dem Roman Jennie Gerhardt breitere Anerkennung. Zu seinem größten Erfolg wurde aber Eine amerikanische Tragödie(1925).1927 nahm Dreiser eine Einladung in die Sowjetunion an, die er monatelang bereiste; sein anschließender Reisebericht Sowjet-Russland (1928) enthält viel Lob für das sozialistische Land. Außer Romanen und Reiseberichten schrieb Dreiser auch Autobiografien, Lyrik, Dramen (u.a. Ton in des Schöpfers Hand, 1918, eine Vorstudie zu Eine amerikanische Tragödie), Essays und Kurzgeschichten. In seinem letzten Lebensjahr wurde Dreiser Mitglied der Kommunistischen Partei der USA. Die Bücher von Dreiser wurden in den 1920er Jahren in Europa und der Sowjetunion teils lebhafter aufgenommen als in der Heimat des Autors. Literaturkritiker beklagten häufig seinen schwerfällig-wuchtigen Stil und die ermüdenden moralisierenden Exkurse in seinen Romanen; gewürdigt wurde hingegen Dreisers kompromissloser Humanismus sowie die Treffsicherheit seiner Kritik an den heimischen Verhältnissen. R.R. Biografie: C. Shapiro, Theodore Dreiser, 1962.


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Format: Gebundene Ausgabe
Der 1927 veröffentlichte Roman „Eine amerikanische Tragödie" (1927) war der größte Erfolg des US-Schriftstellers Theodore Dreiser. Und kann sicher zu den wichtigsten amerikanischen Romanen des 20. Jahrhunderts gezählt werden. Verfilmt wurde das Buch 1951 von Georg Stevens mit Elizabeth Taylor und Montgomery Clift in den Hauptrollen. Film wie Buch ein moralisierender Exkurs über die Abgründe der menschlichen Seele.
Zum Inhalt: Clyde Griffiths schämt sich seiner Armut. Er will nach oben. Ganz nach oben. Am Tisch der Götter speisen. Koste es, was es wolle. Und tatsächlich: Kein Preis ist ihm zu hoch. Und keine Schuld zu groß. Endziel: Ein Platz an der Sonne. Und ein Mädel aus reichem Hause direkt daneben. Er schafft es nicht. Obwohl die lästige Ex-Freundin endlich tot im See treibt. Am Ende wartet auf Clyde der elektrische Stuhl. Aus der Traum.
Das kann immer und überall passieren. Und es geschieht auch. Habgier obsiegt über Anstand und Moral. In Zeiten von Konsumwahn und Sozialneid sowieso. Hauptsache: Ich gehöre dazu. Jeder zahlt für seinen Eintritt in die Welt der Schönen und Reichen einen individuellen Preis. Nicht jeder wird alles geben. Mancher schreckt kurz vor knapp doch zurück. Zum Glück. Clyde Griffiths aber versündigt sich. An Gott und der Welt. Alles vergebens. Aber was hätte er auch erreicht? Oder wie Jesus gefragt hat: „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?"
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Von Larissa TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 8. November 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Theodore Dreisers Roman "Eine amerikanische Tragödie" hat im Laufe der letzten Jahrzehnte nichts von seiner Aktualität verloren. Die Story, kurz erzählt: Ein junger Mann, Mitglied einer bigotten, armen amerikanischen Predigerfamilie, will seinem Umfeld entfliehen. Er findet, über eine Anstellung in einem Luxushotel, einen Weg, sich von seiner Familie und deren, zugegeben recht bizarren, Wertvorstellungen, zu lösen. Er lernt nicht nur andere Menschen kennen, sondern das Leben lehrt ihn auch, skrupellos zu sein. Er vertieft seine Bekanntschaft zu einem netten jungen Mädchen, das dann auch bald ein Kind von ihm erwartet.

Dann macht der Protagonist, Clyde Griffiths, durch einen Zufall die Bekanntschaft einer jungen, schönen Frau, der Tochter einer der Familien der Oberen Zehntausend. Er verfällt dem Charme, dieser Persönlichkeit, deren Egoismus und natürlich auch den Aufstiegschancen, die die ihm Beziehung verspricht. Aber da ist noch Clydes Freundin, die er nunmehr nur noch loswerden will. Seine Überlegungen führen ihn letztlich dazu, jede Verantwortung vor sich selbst leugnend, eine furchtbare Tat zu begehen....

Theodore Dreisers weltbekannter Roman, dessen Handlung auch (mit Elisabeth Taylor in einer Hauptrolle) verfilmt wurde, fand bei seinem Erscheinen in den USA,
trotz der vielen Auszeichnungen, nicht nur Zustimmung. Seine realistischen, sozialkritischen Tendenzen wurden von vielen (besonders den Wirtschaftsbossen und Fabrikbesitzern) als überzogen angeprangert.

Wer sich jedoch, heute wie vor vielen Jahren, die Mühe macht, das ca. 800 Seiten lange Buch zu lesen, der wird erkennen, dass sich so Vieles im Laufe der Zeit gar nicht verändert hat.

"Eine amerikanische Tragödie" ist m.E. einer der besten Romane der amerikanischen Literatur. Seine hohe literarische Qualität baut eine Spannung auf, die den Leser nicht mehr aus seinem Bann lässt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Es ist wirklich kaum zu verstehen, dass Theodor Dreisers Werke, die "Amerikanische Tragödie" im Besonderen, seit Jahren nicht mehr auf dem deutschen Markt zu erhalten sind, zählt dieses Monumentalwerk doch zur Crème de la Crème der amerikanischen, ja der Weltliteratur!

Aber zu Recht? Wenn man den globalen Anspruch sieht, der die amerikanische Gesellschaft vor dem Wirtschaftscrash in allen ihren Facetten - das ökonomische System, das kulturelle, das juristische, das religiöse - und sozialen Schichten - vom Proletariat und Städter über die bäuerliche Zunft bis hin zum Intellektuellen und Industriellen - durchleuchtet, dann kann daran kein Zweifel sein. Und vor allem gelingt Dreiser die psychologische Vivisektion hervorragend, da wird jede Faser freigelegt, jeder Nerv hin und her gewendet. Dreiser vereint anspruchshalber Balzac und Zola im gesamtgesellschaftlichen Überblick mit der psychologischen Sensibilität eines Dostojewski.

... Nur, nur am Schreiben hapert's - künstlerisch bleibt er hinter den Giganten zurück, gerade weil er die Sezierarbeit übertreibt. Das liegt in erster Linie am ausgewalzten Stil und den vielen, allzu vielen unsäglichen Wiederholungen, als wäre es ihm darauf angekommen, Seiten zu schinden. Die Frage bleibt hier, ob es sich um ein bewusstes künstlerisches Mittel oder aber um einen künstlerischen Makel handelt. Immerhin, diese tretmühlenartige Schreibe dient dem Realismus, sie hämmert dem Leser das Alltägliche, das Banale förmlich ein, sie beleuchtet auch die emotionalen und kognitiven Schleifen, in denen das menschliche Denken sich oft bewegt ... aber sie mutet dem Leser eben auch wenig zu und kann u.U.
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