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Ein schnelles Leben Gebundene Ausgabe – Restexemplar, 2002

3.0 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen

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Ihr erster Roman, Das Blütenstaubzimmer, machte Zoë Jenny über Nacht weltberühmt: Er wurde in fast alle Kultursprachen übersetzt, weil hier eine junge Autorin, Tochter der 68er-Generation, mal frank und frei erzählte, was in ihr vorging und was für einen Blick sie auf das Leben richtete. Die Gefühle und Ansichten einer jungen Frau überraschten nicht nur ein junges Publikum. Während ihr zweiter Roman, Der Ruf des Muschelhorns, Kritik und Leser eher ratlos hinterließ, kehrt Jenny nun mit ihrem dritten Buch wuchtig und brillant auf das literarische Parkett zurück.

In der Geschichte von Ayse und Christian, dem denkbar ungleichsten Liebespaar, das man in deutschen Großstädten finden kann, beschreibt Jenny das Drama einer ersten Liebe. Eine Liebe, die tödlich endet. Ayse lebt wohl behütet in einer türkischen Großbürgerfamilie in Berlin. Christian, in den sie sich auf einer Party verliebt, kommt aus eher zerrütteten Familienverhältnissen und steckt tief im Sumpf einer rechtsradikalen Clique. Damit beide zueinander finden können, müssen sie viele Hindernisse überwinden, müssen sie mit Konventionen brechen und ihre Familien zurücklassen. Beide brechen gemeinsam in den Süden auf und sterben im Tessin; sie werden von einer Schlammlawine begraben.

Was Zoës Roman so außergewöhnlich macht, ist die realistische, ungeschminkte direkte Sprache. Die Dialoge zwischen den Figuren wirken lebensecht. Man merkt, dass sie sich für die Arbeit Zeit genommen und in einem Milieu recherchiert hat, das ihr bislang fremd gewesen ist. Dass die Umsetzung dieser Recherchearbeit in die Fiktion gelingt, liegt an Jennys schriftstellerischem Können. Ihr gelingt es nicht nur, in die Seelentiefe ihrer Figuren zu leuchten und sie glaubwürdig zu porträtieren. Sie entwickelt darüber hinaus eine packend zu lesende Geschichte. Am wichtigsten aber ist die Einbettung ihrer Romeo-und-Julia-Variation ins Berlin der Nachwendezeit. Mithin in eine gesellschaftliche Realität, die nicht mit pastosen Pinselstrichen aufgetragen wird, sondern subtil in die Liebesgeschichte hineinwirkt. So wird der Roman zu einem wichtigen Zeugnis einer zerrissenen Generation auf der Suche nach einem Stück Identität, auf dem sich ein Lebensentwurf aufbauen könnte. --Carlo Bernasconi

Pressestimmen

"Zoe Jennys Sätze sind klar, kommen auf den Punkt. Sie beschreibt. Sie analysiert nicht. Sie kommt ohne Konjunktive, ohne Ironie, ohne jedes Begründen und Kommentieren aus." (Die ZEIT)

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Format: Gebundene Ausgabe
1997 ging ein Aufatmen durch den deutschsprachigen Raum: die Sprache der Dichter und Denker hatte endlich eine neue Stimme gefunden, Zoe Jenny veröffentlichte, gerade erst 23 Jahre alt, ihren Debütroman „Das Blütenstaubzimmer" und versetzte damit die Kritikerwelt in Erstaunen und Begeisterung. Was man sich für die deutsche Sprache erhofft hatte schien endlich zu geschehen, da meldete sich „ein Talent, das zum Schreiben geboren ist" zu Wort, in einer Sprache, die „ohne Konjunktive, ohne Ironie, ohne jedes Begründen und Kommentieren" auskam. Endlich gab es Beistand, für die gesunkene deutsche Schreibkultur. Von nun an würden nicht mehr allein Namen, wie Günther Grass und Martin Walser dienen müssen, um auf zweifelhafte Weise als selbst schon Altgewordene die deutsche Moderne hochzuhalten. Von nun an müsste nicht mehr auf Ausnahmeerscheinungen wie einen Patrick Süsskind gebaut werden, man müsste nicht mehr, wie bei Robert Schneider auch die im Vergleich zum monumentalen Erstling mickrigen, wie ein Versehen wirkenden Nachfolger hochloben. Die deutsche Sprache hatte eine neue, eine attraktive, eine junge und innovative Stimme. Die deutsche Sprache war gerettet.
Mittlerweile hat die Inflation die deutsche Literatur fest im Griff, jeder neu auf dem Markt erscheinende deutsche Autor ist der neue deutsche Autor, jede neue Stimme die neue deutsche Stimme, vielversprechende Newcomer werden so in den Himmel gejagt, dass sie nur noch abstürzen können. Die Popkultur hat Einzug in die geheiligten Hallen der Literatur gehalten, Star sein ist die Devise. Und das Wunder der Jugend griff um sich.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ganz ehrlich und ganz ohne Schadenfreude, aber es bleibt nur ein Seufzer: Was für ein Absturz. Die Autorin, laut Süddeutsche Zeitung "ein Talent, das zum Schreiben geboren ist", hat mit ihrem neuen Roman "Ein schnelles Leben" tief ins Klo gegriffen. Kurz die Handlung: Die Türkin Ayse verknallt sich vom Fenster der Schultoilette aus in ihren deutschen Mitschüler Christian, der leider die falschen Freunde hat. Seine Kontakte zum rechtsextremen Umfeld missfallen insbesondere Ayses eifersüchtigem Bruder Zafir, der nachts gegen die Neonazis kämpft. Das klingt nicht nur nach einer Foto-Lovestory, das ist eine. Und weil das für einen tagesaktuellen Roman nicht ausreicht, muss eine zusätzliche Prise Dramatik verabreicht werden. Während der ritualisierten Schlägereien kommt es zum Showdown. Christian trifft auf Zafir, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, mit seiner Pistolenkugel. Die beiden Liebenden fliehen hastig nach Italien, wo sie in einer Waldhütte von einer gewaltigen Schlammlawine verschlungen werden. Hinterher stellt sich noch heraus, dass Zafir nur verletzt ist und ihr Deutschlehrer unsterblich in Ayse verliebt war. Eine Geschichte wie aus dem richtigen Leben, oder?
Dabei zeigt Zoe Jenny, die für die klare Sprache ihres Debütromans "Das Blütenstaubzimmer" von höchster Instanz gelobt worden war, dass sich Peinlichkeiten auch ohne scbnörkeliges Beiwerk aneinander reihen lassen. Unvergessen sind die Worte des Deutschlehrers, der am Ende des Romans einen pathetischen Nachruf an Ayse und Christian aussprechen darf: "Es war ein schnelles Leben, das in diesen frühen Morgenstunden sein Ende nahm. Es hatte aufgeleuchtet, kurz und heftig, um auf dem Gipfel der Sehnsucht für immer zu erlöschen.
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Von Ein Kunde am 6. September 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Was für ein Roman! Mit temperamentvollem Schwung schafft es die Autorin ein komplexes Thema, die Liebe zwischen einer jungen Türkin und einem Rechtsradikalen die sich in der Schule begegnen, so zu dramatisieren, dass man fast atemlos das ganze Buch in einem Zug liest. Wunderschöne poetische Passagen (das Tagebuch von Ayse) wechseln zu steinharten gesellschaftlichen Vorurteilen und zu führen zu einem furiosen Ende, das so überraschend kommt, dass einem der Atem stockt. Ein Buch, das man jeder Jugendlichen, jedem Jugendlichem aber auch jedem Erwachsenen empfehlen kann. Denn genauso spielen sich die vielen unbekannten Liebesgeschichten zwischen zwei völlig verschiedenen Lebens- und Glaubensansichten ab. Die Unerbittlichkeit der Gesellschaft wird in diesem Buch exemplarisch gezeigt. Grossartig.
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Format: Taschenbuch
Zoe Jenny hat meiner Meinung nach mit "Ein schnelles Leben" kein sehr beeindruckendes Werk geschaffen.
Zwar ist mit dem Romeo-und-Julia-Motiv ein sehr klassisches Motiv die Basis dieses Romans, allerdings wird diese durch einen absolut dilettantischen Stil zunichte gemacht.
Die Widersprüche und der innere Konflikt des Hauptcharakters Ayse, die zweifellos Hauptaspekte des Romans von Zoe Jenny sind, werden meist zu metaphorisch dargestellt und bis ins Unrealistische gesteigert. Die Gestaltung der Gedanken und Fantasien Ayses, die meiner Ansicht nach auf eine gestörte Psyche in Bezug auf Liebe, Sexualität und Partnerschaft hinweisen, manifestieren diese Behauptung meinerseits.
Die psychischen Probleme des Hauptcharakters lassen sich zwar bei näherer Betrachtung der konservativen und weltfremden Familie und Erziehung Ayses, die außerdem sehr stark unter dem Einfluss ihres Bruders steht, zumindest annähernd erklären, jedoch wird die türkische Kultur und Lebensweise sehr klischeehaft dargestellt, was auf mich störend und nicht gerade wirklichkeitsgetreu wirkte.
Auch gelingt es der Autorin nicht immer, die Verknüpfung zwischen innerer und äußerer Handlung herzustellen.
Des Weiteren kommt der Handlungsverlauf sehr abrupt zu einem Ende, was etwas konzeptlos wirkt.
Insgesamt gibt es meiner Meinung nach lesenswertere zeitgenössische Belletristik.
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