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Ein schönes Attentat: Roman Gebundene Ausgabe – 4. Februar 2008

4.5 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Scharfsinnig, temporeich und provokant verknüpft Assaf Gavron in seinem Roman die Lebensgeschichte zweier Männer, die ein Schicksal teilen: Israel, das Land, in dem man sich für eine Seite entscheiden muss, ob man will oder nicht.“ (Stern)

„Die Spannung hält bis zuletzt, und bis zuletzt fehlt jede pathetische Note.“ (NZZ)

"Es sind diese beiden Hauptpersonen, die dem Leser den Nahost-Konflikt näher bringen als es die Tagesschau je könnte. … Lesen. Und bei der nächsten Anschlagsnachricht nicht ganz so schnell abschalten." (Hamburger Morgenpost)

Klappentext

"Gavron gelingt es in diesem Roman, die Essenz unserer Zeit einzufangen, die Symmetrie des Leidens auf beiden Seiten. Ein Buch, das man mit höchster Spannung in einem Zug durchliest."
Ma'ariv

"Ein beeindruckendes und wichtiges Buch über 'unsere' und 'ihre' Geschichte. Es bringt den Konflikt, seine Wurzeln und seine Hoffnungslosigkeit auf den Punkt. Und es wagt - auf eine Art, die viele Leser auf die Palme bringen wird -, ins Bewusstsein von jemandem vorzudringen, den 'wir' für den Satan halten: den Selbstmordattentäter. Gavron ist absolut überzeugend; sein Roman spiegelt - nicht besonders schmeichelhaft, aber voller Mitgefühl - die erschütternde und abstruse Realität wider, in der wir leben."
Tel Aviv Magazine

"Gavron ist einer der originellsten und stärksten Schriftsteller Israels. Er spricht eine klare und deutliche Sprache, die sämtliche Klischees an der politisch korrekten Oberfläche durchbricht und den chaotischen und zwiespältigen Kern der israelischen Identität berührt."
Etgar Keret

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Eitan Ennoch, ein junger, erfolgreicher Israeli, überlebt nur durch einen glücklichen Zufall ein palästinensisches Selbstmordattentat. Kurz zuvor macht er die Bekanntschaft von Giora, der bei eben diesem Anschlag umkommt. Eitan macht sich auf den Weg, Gioras Familie zu besuchen. Dabei entgeht er zwei weiteren Anschlägen nur um Haaresbreite.

Während Eitan für die jüdischen Israelis zur Symbolfigur des Widerstandes wird und in Fernseh- und Rundfunkshows auftritt und er gerade aus diesem Grund für die palästinensischen Extremisten selbst zu einem Ziel voller Symbolkraft wird, gerät sein eigenes Leben zusehends aus allen Fugen.

Parallel wird die Geschichte des Palästinenser Fahmi erzählt, der vor dem Hintergrund der israelischen Besatzung seiner Heimat immer tiefer in den Extremismus der verschiedenen Aktivistengruppen gerät.

Am Ende kommt es zum verhängnisvollen Aufeinandertreffen dieser beiden Schicksale.

Assaf Gavron gelingt es, diesen schwierigen Stoff mit wunderbarer Leichtigkeit und subtilem Humor zu schildern, ohne dabei das Thema für eine Pointe zu verraten. Gavron bezieht nicht Stellung, übt keine Schuldzuweisung und macht gerade damit eindrucksvoll deutlich, warum es so schwer ist, das Pulverfass Naher Osten zu befrieden.

Ein beeindruckendes Buch, das auf unterhaltsame Weise ein komplexes Thema mehr erhellt, als die meisten Sachbücher.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die schier ausweglose Situation zwischen Israelis und Palästinensern ist in der Vergangenheit schon das Thema zahlreicher Romane und Erzählungen gewesen. Je nach Blickwinkel wurden dabei unterschiedliche Erfahrungswelten und Betroffenheiten in den Mittelpunkt gestellt. Jessica Durlachers "Emoticon" zum Beispiel hat vor etwa zwei Jahren eindeutig Partei ergriffen und den hinterhältigen Terror der palästinensischen Organisationen gegeißelt. Viele israelische Autoren wie Amos Oz, David Grossmann haben in der Vergangenheit sich literarisch diesem fast unlösbaren Verhältnis gewidmet und dabei nie die Hoffnung aufgegeben, dass es trotz des tiefsitzenden Hasses auf beiden Seiten zu einer Annäherung kommen kann, ja muss. Besonders beeindruckt haben mich im vergangenen Jahr drei Bücher aus Israel, die sich mit dem Verhältnis zwischen Juden und Palästinensern befassen: Avirama Golans "Die Raben", Eshkol Nevos "Vier Häuser und eine Sehnsucht" und das auch bei Luchterhand erschienene Buch des jungen Schriftstellers Yiftach Ashkenazy von "Der Geschichte vom Tod meiner Stadt".

Das neue Buch von Assaf Gavron nun beschreibt den alltäglichen Wahnsinn im Nahen Osten auf eine ganz besondere, eigene und unverwechselbare Art, wie ich sie so voller Komik und Ironie vorher noch nicht gelesen habe.

Gavron, in Israel als einer der originellsten und besten Schriftsteller sehr geschätzt, beschreibt in seinem neuen Roman die Geschichte von Eitan Enoch, einem jungen Israeli, der mit seiner Tätigkeit bei einer Hightech-Firma, die sich auf Programme und Systeme spezialisiert hat, die ihren Kunden überall in Europa helfen wertvolle Zeit zu sparen, was Gavron voller Ironie schildert, gutes Geld verdient und sehr erfolgreich ist.
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Format: Taschenbuch
Ich bin bei dem Buch innerlich etwas gespalten. Ich interessiere mich sehr für den Nahostkonflikt und war selbst schon mehrfach in Israel. Der Grundkonflikt wird in dem Buch anhand des Beispieles gut beschrieben.

Ich habe es auch bis zum Ende gelesen und würde es auch nicht unter die schlechten Bücher einsortieren. Aber der Erzählstil lässt in Anbetracht des Hintergrundes von 3 Attentaten im Buch nicht durchgehend Spannung aufkommmen. Es gab mehr als eine Stelle im Buch, durch die ich mich hindurch kämpfen musste, um es nicht an die Seite zu legen.

Wer den Hintergrund des Israel-Konfliktes mehr ergründen will, findet hier im Buch eine weitere Facette. Wer aber ein spannendes, vielleicht sogar literarisch fesselndes Buch möchte, ist hier nicht gut bedient.
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Format: Taschenbuch
In Tel Aviv fliegt an einem schönen Morgen ein Bus in die Luft, und Einoch preist sich glücklich, dass er den Bus zuvor verlassen hat. Es ist ja nicht ungewöhnlich, dass diese Attentate täglich passieren. Einoch, der erfolgreicher IT Fachmann, sah noch einen verdächtigen Mann mit Kleidersack und Wollmütze einsteigen, maß diesem jedoch nur geringe Bedeutung bei. Giora Gueta, ein anderer junger Mann, etwas ängstlich schon, hat in böser Vorahnung Einoch eine Botschaft an seine Freundin mit gegeben. Schuli ist hübsch und bald untröstlich, als sie vom Tod ihres Freundes hört.
Später fragt sich Einoch, ob er die anderen nicht doch hätte warnen sollen. Zu spät! Wie er es auch dreht und wendet: jede Warnung hätte zum spontanen Auslösen des Zünders geführt, denn dem Attentäter war Zeit und Stunde für sein Vorhaben egal. Weitere Attentate folgen und Einoch entgeht wie durch ein Wunder wiederholt dem Tod. Er wird zur Berühmtheit in Funk und Fernsehen,weil man vermutet, er könne das Schicksal vorhersehen.
Was ihn aber besonders interessiert: was wollte der junge Giora Gueta in Jerusalem? Eitan findet heraus, dass niemand etwas von Gioras Reise nach Jerusalem wusste.

Eingepackt in eine Überraschungs- Story aus Liebe, Berufserfolg, Auftragsmord und Eifersucht verfolgt der Autor Assaf Gavron die Problematik der zwischen Israel und Palästina schwelenden Konflikte.

Mit Zeitlupenblick beginnt seine Geschichte.
Täglich passieren Explosionen, sterben Menschen, junge, alte und Kinder. Keiner weiß, wenn er am Morgen zur Arbeit fährt, ob er am Abend gesund nach Hause kommen wird.
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