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Kundenrezensionen

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am 17. März 2010
Interne Ermittler machen sich in Polizeikreisen höchst unbeliebt. Malcolm Fox ist ein solcher "Nestbeschmutzer", der seinen Job überdies äußerst Ernst nimmt. Nachdem er gerade den korrupten Officer Glen Heaton überführt hat, wartet schon der nächste Fall. Es geht um Kinderpornographie und ein junger aufstrebender Kollege scheint tief in diesem schmutzigen Netzwerk verstrickt zu sein. Die Ermittlungen nehmen aber eine höchst eigentümliche Wendung und bald geht es um Mord, Betrug und organisiertes Verbrechen und Fox selbst gerät in das Visier der Ermittler.

EIN REINES GEWISSEN spielt ebenso wie die Krimireihe um John Rebus in Edinburgh, doch Rankin gelingt es Malcolm Fox nicht als bloße Kopie des wahrscheinlich berühmtesten Ermittlers von ganz Schottland anzulegen, sondern eine eigenständige Figur zu erschaffen. Dabei ist Rankins neuer Protagonist möglicherweise nicht so schrullig und interessant wie John Rebus und doch üben Roman und Protagonist eine große Faszination aus. Interessante vielschichtige Charaktere bewegen sich durch einen spannenden und abwechslungsreichen Fall. Deshalb ist dieser Roman für alle Krimifreunde eine absolute Empfehlung und auch wenn bei echten Rebus-Fans zuweilen etwas Trauer aufkommt, ist Malcolm Fox doch ein würdiger Nachfolger.
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am 24. Dezember 2011
Malcolm Fox ist Polizist in der 'Abteilung für interne Ermittlungen' und dadurch bei seinen restlichen Kollegen nicht gerade beliebt. Gerade hat er einen korrupten Polizisten überführt und will die Ermittlung abschließen, da wird der Lebensgefährte seiner Schwester ermordet. Als er dann auf einen angeblich pädophilen Kollegen angesetzt wird, und er selber unter Mordverdacht gerät, wird er vom Dienst suspendiert.

Nach dem Abgang von Rebus ist dies nun der erste Fall von Malcolm Fox, und Ian Rankin nimmt den Leser mit in ein düsteres Edinburgh. Ein Edinburgh voller Korruption und Gewalt, voller Elend mit wenig Aussicht auf Besserung. Zugegeben, der Fall ist anfangs etwas verworren, viele Namen und Abkürzungen verschieden Polizeiabteilungen werden dem Leser um die Ohren geworfen, so dass man schon das ein oder andere Mal überlegen muss, wer jetzt zu welcher Einheit gehört. Das legt sich aber im Laufe der Handlung und am Ende wird alles lückenlos, wenn auch wenig spektakulär aufgelöst.

Überhaupt sind Krimis von Ian Rankin weniger etwas für Leser, die auf jeder Seite Action und literweise Blut erwarten. Wer dagegen gern etwas anspruchsvollere Krimis mit Inhalt liest, ist mit Ian Rankin bestens aufgehoben.
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am 8. Februar 2013
Ich habe schon einige Bücher von Ian Rankin gelesen, das war das erste mit Malcolm Fox. Das Buch hat einen guten Mix an Spannung und Lokalkolorit, kommt für mich aber nicht an die Bücher mit dem Ermittler Inspektor Rebus ran.
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am 15. Februar 2012
Die Rebus-Romane von Rankin bilden eine Klasse für sich. Ich schätze an ihnen die genauen Beobachtungen, den lakonischen Stil und den politischen Zeitbezug. Daher war ich auch neugierig auf den neuen Serienhelden Malcom Fox.
Fox, trockener Alkoholiker, wird zuerst in die Ermittlungen gegen einen Kollegen einbezogen und dann selbst Opfer von offiziellen Ermittlungen wegen Mordes.
Fox mäandert träge durch die Story, wird zum Schluss etwas aktiver - allerdings wird die Geschichte dadurch auch immer undurchsichtiger und selbst der Protagonist kommt zu falschen Schlussfolgerungen. Ich fühlte mich wie bei einem Hütchenspiel.
Für eine lange Flugreise oder für einen langweiligen Sommertag am Strand bietet der Roman durchaus genügend Unterhaltungswert. Da kann man auch über die platten und stereotypen Personen- und Situationsbeschreibung hinwegsehen. Lebten die Rebus-Romane vor allem von den präzisen, psychologisch glaubwürdigen Beschreibungen, bedient sich Rankin hier aus dem Lexikon der psychologischen Alltagsweisheiten. Entweder Rankin unterhält eine Schreibwerkstatt oder Rankin befindet sich in einem Form-Tief (neuerdings burn out), das er hoffentlich bald überwindet. Es gibt genügend Beispiele, die Hoffnung geben.
Humor ist nicht zu finden - außer vielleicht die Warnung "Nimm dich in Acht vor Maschinen". Im Nachhinein ist ein Bezug auf diesen maschinenhaften Krimi erkennbar.
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Mit diesem Roman startet Ian Rankins Reihe um den Ermittler Malcolm Fox und seinen Kolleginnen und Kollegen von der Inneren Abteilung - den "Wächtern, die die Wächter bewachen." Die Polizisten, die darauf achten, dass sich andere Polizisten an die Regeln halten - und darum oft von ihren Kolleginnen und Kollegen angefeindet werden, da diese sie als Verräer an der Truppe sehen.

Als gerade ein hochkarätiger Fall vor Gericht gegehn soll sieht sich Malcolm plötzlich statt einem relativ klaren Fall in einer Ecke den Ermittlern des "Chop Shops" zugeordnet, die sich unter anderem mit Kinderpornographie beschäftigen. Ausgerechnet aus dem Haus, aus dem auch Malcolms letzter Fall gekommen ist, scheint ein Konsument von Kinderpornographie zu kommen, den sich Malcolm in Sinne der Amthilfe mal näher ansehen soll. Doch dann wird gerade dieser Beamte Ermittler in der Ermordung des Freundes von Malcolms Schwester Jude, die von ihrem "Galan" sehr regelmäßig verprügelt wurde. So steht Malcolm nun vor der Situation gegen jemand ermitteln zu sollen, für den er strenggenommen selbst ein dringend Tatverdächtiger ist. Aber die Situation ist noch wesnetlich komplexer, als Malcolm und seine Mitstreiter ursprünglich annehmen.

Polizeiarbeit hat sehr viel mit Verwaltungsarbeit und Politik zu tun und dieser Roman zeigt das überaus deutlich. Eine interessante und sehr erhellende Betrachtung des schottischen Polizeiapparats von innen. Bin gespannt, wie die Reihe weitergeht.
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am 27. März 2010
Wie schön - ein neuer "Held" macht sich auf seinen Weg in Schottland Recht und Unrecht zu unterscheiden. Malcolm Fox trinkt (noch) nicht; Rebus ist in Rente. Vielleicht werden sich ihre Wege im kleinen Edinburgh kreuzen;-)
Ich möchte den Besprechungen zum Inhalt nichts hinzufügen. Mit diesem Buch beschreitet Rankin keine neuen Wege. Warum auch? Der Erfolg gibt ihm recht - sorgfältig geschriebene Krimis, die eben auch gerade davon leben, dass sie im eigentlichen Sinn keine Krimis sind sondern auch Anmerkungen über innere Zustände der Hauptfiguren und gesellschaftliche Erscheinungen. Wem die schottische Polizei und Rebus + Team ans Herz gewachsen sind, wird Malcolm Fox mögen und kann bedenkenlos zugreifen. Suchtfaktor! Wer allerdings auf stringente und aktionsreiche Handlung steht, der könnte in Schwierigkeiten geraten. Man sollte Pubbeschreibungen, individuelle Lebensgeschichten und etliche Handlungsstränge mögen. Eine belesene Freundin von mir fand Rankin totlangweilig- "da passiert doch nix". Natürlich habe ich für derartige Abwertungen eines meiner Lieblingsautoren wenig Verständnis - aber so ganz im Inneren verstehe ich, was sie meint;-)
Also Rankin Fans: zugreifen,lesen - mal schauen, wo wir mit Malcom Fox nach weiteren 16 Bänden gelandet sein werden.
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am 5. Juli 2010
Wer Ian Rankin kennt und liebt, weiß, dass ihn hier keine "Action" aber trotzdem viel Spannung erwartet. Mit Malcolm Fox ist dem Autor ein guter Einstieg in eine hoffentlich lang währende neue Krimi-Reihe gelungen. Auch wenn die Hauptfigur kaum etwas mit ihrem "Vorgänger" Rebus gemein hat, erinnert sie im "Hinterstübchen" doch irgendwie an den "einsamen Wolf", denn auch Fox ist im Grunde seines Herzens mit seiner Arbeit verheiratet und hat keine Partnerin, niemanden für's "Herz". Wohltuend auch der gemeinsame Charakterzug der Unbeirrbar- und Unbelehrbarkeit wenn es darum geht, an einem Fall zu arbeiten und Spuren zu verfolgen, lästige Fragen zu stellen und immer wieder nachzubohren. Das ist es auch, was ihm letztlich den Erfolg verschafft.
Fazit: sehr empfehlenswert
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am 22. Juni 2010
Vielschichtig, interessant und abwechslungsreich. So präsentiert sich der erste Fall des internen Ermittlers Malcolm Fox und schafft es, gut zu unterhalten. Dabei hält sich der Autor nah an seine vorangegangenen Werke, lässt mehrere Handlungsstränge zueinander laufen, übt Kritik an gesellschaftlichen Verhältnissen und lässt viel Platz für das Privatleben seiner Charaktere. Eine Erzählweise, die funktioniert und trotz des Auftretens eines neuen Ermittlers, nichts an Spannung einbüßen lässt. Im Gegenteil. Wie auch John Rebus ist Malcolm Fox ein Polizist, der hartnäckig und stur nur ein Ziel verfolgt. Begangene Verbrechen zu sühnen und der Wahrheit zu ihrem Recht zu verhelfen. Auch wenn beide Personen in ihren Wesenszügen völlig unterschiedlich sind, wird der eingefleischte Fan des schottischen Schriftstellers auch diesmal auf seine Kosten kommen.

Gelesen wird das Hörbuch von Heikko Deutschmann, einem Schauspieler und Hörbuchsprecher, der es hervorragend versteht, dieses Buch in ein "Hörkino" zu verwandeln. Mit einer angenehm tiefen, rau anmutenden, Stimme und unter Zuhilfenahme einer gekonnt differenzierten Betonung gelingt es ihm, die Figuren in all ihrer Vielseitigkeit hörbar zu machen und eine Spannung aufzubauen, dessen subtiler Genuss noch lange anhält

Fazit:
"Ein reines Gewissen" ist ein Kriminalhörbuch, dessen Spannung sich allmählich aufbaut, dafür aber lange anhält. Versehen mit einem wendungsreichen Fall, interessanten Milieustudien und charismatischen Figuren, überzeugt es auf der ganzen Linie und macht Lust auf weitere Fälle des internen Ermittlers.
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am 7. Juni 2013
Eigentlich bin ich geneigt, dem Buch nur zwei Sterne zu geben. Warum? Weil ich mich streckenweise gelangweilt habe. Allerdings sagt dies nichts über die Qualität des Buches aus, sondern höchstens, dass ich in letzter Zeit Spannenderes gehört habe.

Vielleicht waren meine Erwartungen angesichts der Fälle, die ich mit Inspektor Rebus durchlebte, zu hoch angesiedelt oder die Persönlichkeit von Malcolm Fox liegt mir nicht. Ich konnte nicht so richtig warm mit ihm werden.

Es geschieht nicht viel. Das jedoch macht die Handlung auch realistisch. Denn Polizeiarbeit ist nun mal meist öde Fleißarbeit. Die Handlung ist komplex und intelligent. Als Hörer fiel es mir teilweise schwer, mich zwischen den zahlreichen Personen und Diensträngen zurechtzufinden. Aber nach und nach fand ich mich in die Geschichte hinein.

Wer von einem Krimi weder große Action, nervenzerfetzende Spannung oder Seen von Blut erwartet, um unterhalten zu werden, sondern an gut konstruierten Geschichten Freude hat, ist mit dem Buch gut bedient.
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TOP 1000 REZENSENTam 28. März 2012
Es ist schön, das Rankin Rebus in den Ruhestand geschickt hat.
Das ergab die Möglichkeit einen Ermittler zu erfinden, der normal ist wie lange keiner. Wer Superhelden bei der Bekämpfung des Bösen sucht, der ist mit diesem Buch schlecht beraten - normal kann auch langweilig sein. Das liegt jedoch im Auge des Betrachters. Wem die Nähe zur Realität wichtig ist, der findet kaum etwas besseres.
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