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Kommentar: Alle Bücher & Medienartikel von Book Broker sind stets in gutem & sehr gutem gebrauchsfähigen Zustand. Unser Produktfoto entspricht dem hier angebotenen Artikel, dieser weist folgende Merkmale auf: Helle/saubere Seiten in fester Bindung. Leichte Gebrauchsspuren am Buchschnitt. Ausgabejahr:. 2004. Auflage. 2. Mit Schutzumschlag in sehr gutem Zustand. Mit Widmung. 3 2004 304 S. Gebundene Ausgabe Deutsche Verlags-Anstalt,
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Ein neuer Weltkrieg?: Die islamistische Herausforderung des Westens Gebundene Ausgabe – 9. März 2004

5,0 von 5 Sternen 1 Sternebewertung

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Das globale Netz des islamistischen Terrors erreicht eine neue Qualität der Bedrohung durch die Verbindung von nichtstaatlicher Gewalt mit Massenvernichtungswaffen. Der Westen kann diese Herausforderung nur bestehen, wenn er seine politische, ökonomische und moralische Stärke wiedererlangt, vor allem aber, indem er politisch reagiert und dem Terror den Nährboden entzieht. Auch wenn Europa gegenwärtig ein Bild der Uneinigkeit abgibt, so muß es doch, dringender denn je, seine moralische, politische und wirtschaftliche Stärke wiederfinden, eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik formulieren und sich auf humanistische Werte berufen. Allerdings muß Europa bereit sein, diese auch zu verteidigen. Nur so kann es sich erfolgreich gegen den Islamismus – die dritte große totalitäre Herausforderung der freien Welt – zur Wehr setzen. Friedbert Pflüger beschreibt das weltweit gespannte al-Qaida-Netz, dessen Geschichte und ideologischen Ziele. Die Antwort auf diese ungeheure Gefahr ist für den führenden Außenpolitiker der CDU klar: Europa muß sich erneuern, muß weltweit die Demokratie fördern, darf korrupte Regime nicht mehr als Partner akzeptieren, muß seine Märkte öffnen und bei der Lösung regionaler Konflikte helfen.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Friedbert Pflüger, geboren 1955, war von 1984 bis 1989 Pressesprecher des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. Seit dem Jahr 2000 ist er Mitglied des Bundesvorstandes der CDU und seit Herbst 2002 außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion. Bei DVA sind von ihm erschienen Richard von Weizsäcker (2000) undEhrenwort. Das System Kohl und der Neubeginn (2001).

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner will es wahrhaben ...Der Weckruf des 11. September 2001 hat uns nur für kurze Zeit aufgerüttelt. Wir haben schnell wieder auf "Schlummerfunktion" gestellt und weitergeschlafen. Die brutale Terrorattacke auf eine Synagoge auf Djerba, bei der 14 deutsche Staatsbürger ums Leben kamen, die Terroranschläge auf Bali, in Mombasa, in Riad, in Rabat, in Djakarta, in Istanbul - wir schrecken kurz auf und dösen dann weiter. Nachrichten über geplante und gerade noch verhinderte Anschläge - wie Anfang Januar 2004 auf das Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg - werden nicht ernst genommen und schnell vergessen. Selbst die Grausamkeiten der Selbstmordattentäter, die sich in Schulbussen, bei religiösen Feiern oder in Kaufhäusern mit möglichst vielen zivilen Opfern in die Luft jagen, nehmen wir inzwischen als fast alltägliche Meldungen wahr.In einem Moskauer Theater sterben über einhundert Menschen, in Indien, Kaschmir, auf den Philippinen und in Indonesien kommt es zu gnadenlosen Gewaltexzessen gegen Kinder, Frauen, Unschuldige. In Afghanistan, Usbekistan und Pakistan, in Saudi-Arabien, Ägypten oder Algerien, im zerfallenen Somalia, im Sudan, aber auch in Kenia, Tansania und Nigeria arbeiten gewalttätige islamistische Zellen. Selbst in Lateinamerika hat Al-Qaida Fuß gefasst. Geheimdienste befürchten eine Zusammenarbeit zwischen Terroristen, Drogenmafia und Rebellenorganisationen in Kolumbien und Venezuela.Auch wenn es große regionale Unterschiede gibt und sich die Gewaltakte islamistischer Gruppen oft mit nationalistischen Regionalkonflikten (Tschetschenien, Kaschmir, Philippinen) vermischen, so ist doch festzustellen: Es gibt einen weltweiten Angriff islamistischer Terrorgruppen gegen die abendländische Zivilisation. Es ist kein Kampf der Kulturen, keine Auseinandersetzung zwischen Islam und Christentum. Es ist die Attacke eines totalitären und militanten Islamismus gegen den Westen. Nicht der Islam als solcher bedroht uns, wohl aber seine extremsten Verfechter.Für die islamistischen Terrorgruppen sind ohne Zweifel die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel die Hauptfeinde. Es wäre aber ein fatales Fehlurteil, würden wir Europäer uns sicher fühlen oder gar glauben, wir könnten uns durch Distanzierung von Amerika oder Israel wegducken. Dass der erste Flugzeuganschlag am 11. September 2001 das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington traf, ist eher Zufall. Bereits 1994 hatten vier Mitglieder einer algerischen Terrorgruppe ein Flugzeug der Air France entführt. Ziel war der Eiffelturm von Paris, um dort das anzurichten, was knapp sieben Jahre später in den USA Realität wurde. Die französische Polizei jedoch stürmte beim Tankstopp in Marseille das Flugzeug und tötete die Entführer.Wir alle in der westlichen Welt können Opfer des Terrors werden, denn wir sind "Ungläubige", die es im dschihad, dem "Heiligen Krieg", zu bekämpfen und zu vernichten gilt, um ein weltweites Kalifat zu errichten. Die überwältigende Mehrheit der Muslime in aller Welt will mit Terror gegen Zivilisten nichts zu tun haben. Im Koran gibt es keine Stellen, die solches Teufelswerk rechtfertigen. Aber die Terroristen der Al-Qaida mit ihrem Führer Osama bin Laden und die mit dem Netzwerk kooperierende Terrorbande fühlen sich als Avantgarde der vermeintlichen Machtansprüche von 1,3 Milliarden Muslimen.Krieg war in der Vergangenheit eine Angelegenheit der Staaten. Der traditionelle Kriegsbegriff geht von einer Kriegserklärung und dann der folgenden Auseinandersetzung staatlich gelenkter Streitkräfte aus, die durch Uniformen erkennbar sind und sich in der Regel auf offenem Felde bekämpfen. Solche Kriege wird es leider auch in Zukunft geben. Zu schnell vergessen die Menschen die schrecklichen Lektionen von der Sinnlosigkeit von Angriffskriegen gegen benachbarte Völker, sei es aus machtpolitischen Gründen oder aus nationalistischem Wahn. Erich Maria Remarque hat in seinem großen Buch "Im Westen nichts Neues" den Schrecken verbrecherischer Kriege für alle Beteiligten ein bleibendes Mahnmal gesetzt.Heute gibt es - zusätzlich - eine neue Form des Krieges: den "asymmetrischen" Krieg. Er wird nicht von staatlichen Akteuren geführt, sondern von kleinen Geheimgruppen. Diese Bedrohung geht vor allem von Islamisten aus. Sie suchen Schwachstellen der freiheitlichen offenen Gesellschaften des Westens und attackieren sie mit dem Ziel, eine höchstmögliche Zahl von "Ungläubigen" zu töten. Der 11. September, an dem Terroristen ein ziviles Flugzeug in eine todbringende Präzisionsrakete verwandelten, zeigt, dass die Wirkung großer terroristischer Attacken schon heute dem Schaden gleichen, den früher Angriffe von regulären Streitkräften hervorriefen.Dies gilt vor allem aus der Sicht der USA: Mit Ausnahme des japanischen Überfalls auf Pearl Harbor (Hawaii) am 7. Dezember 1941 ist es in den letzten zweihundert Jahren keinem staatlichen oder nichtstaatlichen Akteur gelungen, derartiges Leid auf amerikanischem Territorium zu verursachen. Zum ersten Mal seit dem Vietnam-Krieg haben die USA durch einen einzigen Schlag derart viele Bürger verloren. Der Angriff spielte sich vor laufenden Kameras im Herzen der USA ab. Gesteuert wurde er von dem globalen Netzwerk der Islamisten-Bande Al-Qaida: Die Entführer der Flugzeuge stammten aus Saudi-Arabien und dem Jemen, ihre militärische Ausbildung erhielten sie in Afghanistan; Deutschland und Malaysia wurden als Ruhe- und Vorbereitungsraum genutzt, die Flugausbildung erfolgte in den USA. Da der Kriegsbegriff kein statischer ist, sondern sich stets historisch weiterentwickelt hat, ist es gerechtfertigt, angesichts der neuen Qualität des Terrorismus und seiner globalen Wirkungsweise von der Gefahr eines neuen Weltkrieges zu sprechen.Al-Qaida arbeitet nachweislich bereits seit langem daran, in den Besitz von Massenvernichtungswaffen zu kommen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Terroristen in Zusammenarbeit mit islamistischen Staaten oder machtgierigen Dikta

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Deutsche Verlags-Anstalt
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 9. März 2004
  • Auflage ‏ : ‎ 3.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 304 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3421053235
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3421053237
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.226.530 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Kundenrezensionen:
    5,0 von 5 Sternen 1 Sternebewertung

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Spitzenrezensionen aus Deutschland

  • Bewertet in Deutschland am 10. Juni 2004
    Formatieren: Gebundenes Buch
    Friedbert Pflügers Buch erweist sich als die bisher umfassendste und argumentativ reichhaltigste Antwort auf die Herausforderung des Islamismus aus der Feder eines aktiven Christdemokraten. Hier wird eben nicht einseitig entweder das Feindbild einer anderen Religion gezeichnet oder andererseits abgewiegelt und verharmlost. Vielmehr beschreibt und verknüpft Pflüger verschiedenste Themen der Religions-, Innen-, Außen-, Wirtschafts-, Kultur- und sogar Umweltpolitik immer wieder unter zwei Aspekten: 1. jedes Problem hat zwei Seiten, zwei Sichtweisen und 2. wer in so einem wichtigen Themenkomplex zu stark vereinfacht, der schadet nur.
    Entsprechend entwickelt er eine Kombination der mehr als bisher aktiv "ausgestreckten Hand" (Dialog, Anerkennung) gegenüber der friedlichen Mehrheit der Muslime einerseits und der "geballten Faust" gegen den extremistischen Missbrauch von Religion einerseits. Hier ist ihm ebenso Gehör zu wünschen wie beispielsweise bei der Kritik an der westlichen und auch deutschen Umarmung Russlands, ohne dass der Tschetschenienkonflikt endlich angesprochen und entschärft würde.
    Kleineren Schwächen zum Trotz (so wird die religionspolitisch äußerst spannende Situation in China beispielsweise nicht einmal gestreift) überwindet Pflügers Buch sowohl nationale wie internationale Engführungen und verknüpft endlich die verschiedenen Perspektiven zu einem Entwurf von "Weltinnenpolitik" (S. 223). Der dramatische Duktus insbesondere im Hinblick auf Demographie und Werteverfall in Europa schockiert zunächst - ist jedoch sachlich schwer von der Hand zu weisen. Schon die Attentate von Madrid und die weiteren Eskalationen in Israel / Palästina und im Irak zwischen Schreiben und Herausgabe des Buches haben einen Teil seiner Prognosen auch in ihrer Dringlichkeit bereits unterstrichen.
    Fazit: ein politisches Buch zum Thema Islam und Islamismus, dass endlich der zu oft verbreiteten Vereinfachung oder Einseitigkeit entkommt. Selbst wer Pflügers Thesen nicht überallhin folgen will - hier findet sich reichlich Inhalt zum Nachdenken und für wichtige Diskussionen!
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