Neu:
19,90€19,90€
GRATIS Lieferung:
Dienstag, 9. Mai
Versand durch: Amazon Verkauft von: Amazon
Gebraucht kaufen 4,68 €
Andere Verkäufer auf Amazon
& Kostenlose Lieferung
95 % positiv in den letzten 12 Monaten
& Kostenlose Lieferung
97 % positiv in den letzten 12 Monaten
& Kostenlose Lieferung
99 % positiv in den letzten 12 Monaten
Lade die kostenlose Kindle-App herunter und lese deine Kindle-Bücher sofort auf deinem Smartphone, Tablet oder Computer – kein Kindle-Gerät erforderlich. Weitere Informationen
Mit Kindle für Web kannst du sofort in deinem Browser lesen.
Scanne den folgenden Code mit deiner Mobiltelefonkamera und lade die Kindle-App herunter.
Mehr erfahren
Dem Autor folgen
OK
Ein liebender Mann: Roman Gebundene Ausgabe – 29. Februar 2008
Kaufoptionen und Plus-Produkte
«Es gibt das Paradies:
Zwei für einander.
Es gibt die Hölle:
Einer fehlt.»
- Seitenzahl der Print-Ausgabe288 Seiten
- SpracheEnglisch
- HerausgeberRowohlt Buchverlag
- Erscheinungstermin29. Februar 2008
- Abmessungen12.5 x 2.55 x 20.5 cm
- ISBN-10349807363X
- ISBN-13978-3498073633
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Produktbeschreibungen
Amazon.de
Am Schluss dann erfährt der Leser, dass Ulrike am Sterbebett verfügte, die Briefe Goethes zu vernichten, was auch geschah. Was zunächst als unmöglicher Ritt über den Bodensee erschien, erweist sich vom Ende her gesehen als genialer literarischer Zaubertrick. Erlaubt er es Walser doch, vom Scheitern einer Liebe, die in Marienbad mit unglaublich intelligenten Gesprächen und einem Fast-Verlobungskuss so verheißungsvoll begann (und in den Marienbader Elegien mündete), aus der Warte einer vorgezogenen Trennung zu erzählen. Denn die eifersüchtige Schwiegertochter Ottilie lässt den nach Weimar zurückgekehrten Dichter von nun an nicht mehr aus ihren Klauen, und der abgewiesene Heiratsantrag macht das Unglück des zum letzten Mal in seinem Leben liebenden Mannes perfekt
Ohnehin hat es Walser in Ein liebender Mann geschafft, den Ton der Zeit zu treffen, ohne antiquiert zu wirken. Und das ist eine klassische Meisterleistung, die man dem Autor so vielleicht gar nicht mehr zugetraut hätte. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de
Pressestimmen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Lade eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginne, Kindle-Bücher auf deinem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.
-
Apple
-
Android
-
Windows Phone
Produktinformation
- Herausgeber : Rowohlt Buchverlag; 2. Edition (29. Februar 2008)
- Sprache : Englisch
- Gebundene Ausgabe : 288 Seiten
- ISBN-10 : 349807363X
- ISBN-13 : 978-3498073633
- Abmessungen : 12.5 x 2.55 x 20.5 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 521,472 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 32,427 in Gegenwartsliteratur
- Nr. 55,509 in Literatur (Bücher)
- Nr. 179,453 in Unterhaltungsliteratur
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

Martin Walser, 1927 in Wasserburg geboren, lebt in Überlingen am Bodensee. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis, 1998 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels und 2015 den Internationalen Friedrich-Nietzsche-Preis. Außerdem wurde er mit dem Orden «Pour le Mérite» ausgezeichnet und zum «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres» ernannt.
Foto: © Karin Rocholl
Kundenrezensionen
Kundenbewertungen, einschließlich Produkt-Sternebewertungen, helfen Kunden, mehr über das Produkt zu erfahren und zu entscheiden, ob es das richtige Produkt für sie ist.
Um die Gesamtbewertung der Sterne und die prozentuale Aufschlüsselung nach Sternen zu berechnen, verwenden wir keinen einfachen Durchschnitt. Stattdessen berücksichtigt unser System beispielsweise, wie aktuell eine Bewertung ist und ob der Prüfer den Artikel bei Amazon gekauft hat. Es wurden auch Bewertungen analysiert, um die Vertrauenswürdigkeit zu überprüfen.
Erfahre mehr darüber, wie Kundenbewertungen bei Amazon funktionieren.-
Spitzenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuche es später erneut.
Was mich noch faszinierte...diese herrlichen Weisheiten oder Findungen, wie z.B.: „ Gegen Schmerzen der Seele gibt es nur zwei Arzneimittel: Hoffnung und Geduld“ und dass er die Seele unbedingt den Organen hinzuzählen möchte.
Angeregt durch beide Bücher orderte ich noch ein weiteres Buch Walsers bei Amazon: „Seelenarbeit“ (Suhrkamp), was ich aber noch nicht in Angriff nehmen konnte.
Ich hoffe, mit dieser meiner etwas ausführlicheren Rezension eines Walser-Romanes weitere Leser zu animieren. Es ist wohl auch diese leise im Hintergrund immer mitfließende Trauer darüber, dass wir nichts festhalten können, dass alles vergänglich ist....und den darin enthaltenen Hinweis wohl auch , den gegebenen Augenblick der Liebe und des Lebens auszukosten solange er da ist. So entsprechen meinem Gedanken auch 2 weitere Romane Walsers: „Der Augenblick der Liebe“ und „Ein sterbender Mann“
„Ein solcher Badeort ist ein Kessel, in dem das Gerücht gekocht und dann in alle Welt versendet wird“. So sorgte das Paar für viel Gesprächsstoff zwischen Zürich und Hamburg, weil: „Bettina von Arnim wird dafür sorgen, dass in Berlin keine nennenswerte Adresse unversorgt bleibt“. Das ist in meinen Augen eine große Stärke dieses Romans: alle Berühmtheiten der Zeit zu Beginn des 19.Jahrhunderts werden namentlich erwähnt – was sicherlich eine große Recherchearbeit des Autors voraussetzte.
Die Gefühle, die er hier beschreibt, kommen wie selbst erlebt herüber – egal, ob es um die Angst, nicht zurückgeliebt zu werden geht, oder um das Erkennen: „Bis jetzt waren es immer die anderen, die gelitten haben“.
Gefallen hat mir in diesem Roman der Maskenball, in dem sich Goethe und Ulrike unabhängig voneinander in Lotte und Werther verkleideten und damit einen Preis errangen. Doch da zeigt sich auch die Ungleichheit: bei einem Spaziergang stürzt Goethe und wäre ohne die Hilfe von Ulrike nicht mehr auf die Beine gekommen.
Nicht gefallen hat mir die Besessenheit Goethes, die ich zwar einem 18jährigen, unerfahrenen Jüngling zugestanden hätte, die mir aber für einen gebildeten, lebenserfahrenen Mann doch sehr übertrieben erscheint. Im dritten Teil des Romans können wir ganz ausführlich den zermürbenden, krankmachenden Gedanken folgen, die den Greis vom Leben abschneiden.
Zum Schluss bleibe ich zwiegespalten zurück: Das Buch ist so gut geschrieben, dass es nicht schwer war, ihm bis zum Schluss treu zu bleiben. Die Thematik aber konnte mich nicht überzeugen. Liegt es daran, dass ich kein Mann bin oder kein Dichter? Liebe hat in meinen Augen nichts mit Besessenheit zu tun. Ein Liebender sollte niemanden mit solcher Inbrunst verlangen, wie es hier beschrieben wird. Liebe hat in meinen Augen viel mit Freiheit zu tun. Aber diese Freiheit konnte ich in diesem Buch nicht finden.





