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Ein liebender Mann von [Walser, Martin]
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Ein liebender Mann Kindle Edition

3.8 von 5 Sternen 55 Kundenrezensionen

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Preis
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Kindle Edition
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EUR 9,99

Länge: 288 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

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Im dritten Teil seines Romans Ein liebender Mann tut Martin Walser etwas ganz und gar Unerhörtes. Nachdem schon viel von Goethes Werther die Rede war -- und der 73-jährige Dichterfürst mit seiner 54 Jahre jüngeren Angebeteten Ulrike von Levetzow beim Maskenball in Marienbad schon in der Verkleidung von Werther und Lotte aufgetreten sind --, versucht sich der Autor selbst in der Form des Briefromans, um die (wahre) Geschichte einer unmöglichen Liebe mit Hilfe von Goethes fiktiven Briefen an Ulrike weiterzuerzählen. Das kann doch nur schief gehen, denkt der Leser. Immerhin ist von Goethe doch nun wirklich alles durchforstet, ausgewertet, editiert. Wie kann man da auf die Idee verfallen, neue Briefe Goethes zu erfinden?

Am Schluss dann erfährt der Leser, dass Ulrike am Sterbebett verfügte, die Briefe Goethes zu vernichten, „was auch geschah“. Was zunächst als unmöglicher Ritt über den Bodensee erschien, erweist sich vom Ende her gesehen als genialer literarischer Zaubertrick. Erlaubt er es Walser doch, vom Scheitern einer Liebe, die in Marienbad mit unglaublich intelligenten Gesprächen und einem Fast-Verlobungskuss so verheißungsvoll begann (und in den Marienbader Elegien mündete), aus der Warte einer „vorgezogenen Trennung“ zu erzählen. Denn die eifersüchtige Schwiegertochter Ottilie lässt den nach Weimar zurückgekehrten Dichter von nun an nicht mehr aus ihren Klauen, und der abgewiesene Heiratsantrag macht das Unglück des zum letzten Mal in seinem Leben liebenden Mannes perfekt…

Ohnehin hat es Walser in Ein liebender Mann geschafft, den Ton der Zeit zu treffen, ohne antiquiert zu wirken. Und das ist eine klassische Meisterleistung, die man dem Autor so vielleicht gar nicht mehr zugetraut hätte. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de

Pressestimmen

Walser erzählt diese Liebesgeschichte als ein Blickfeuer, das mit dem ersten Satz Glut erzeugt: «Als er sie sah, hatte sie ihn schon gesehen». Und fährt fort, uns den darauf folgenden Flirt als den eines Paares auf Augenhöhe zu schildern. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 777 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 288 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0058GUZN8
  • Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Screenreader: Unterstützt
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen 55 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #103.194 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Von WilViersen am 1. September 2011
Format: Taschenbuch
"Meine Liebe weiß nicht, dass ich über 70 bin.", lässt Walser seinen Protagonisten, niemand geringeren als Johann Wolfgang von Goethe sagen.
Und Walser darf das. So zärtlich und bewegend, wie er die letzte große, unerfüllte Liebe des Dichterfürsten schildert, hat es nur Goethe selbst in seiner "Marienbader Elegie" vermocht.

Der 73-jährige Geheimrat verweilt im Juli 1823 in Marienbad. Seine Frau Christiane ist tot. Seine Augen ruhen auf der 19-jährigen Ulrike von Levetzow. Goethe buhlt um die junge Frau. Sie verehrt den berühmten Dichter, genießt seine Aufmerksamkeit und seine charmant-weltmännische Art, ihr die Welt zu erklären. Goethe schwankt. Er zweifelt. Dann geht er nach einem Kostümfest aufs Ganze, bei dem er unabgesprochen den Werther und Ulrike die Lotte gibt. Goethe lässt über seinen Freund, den Großherzog Carl August, um die Hand Ulrikes anhalten. Der Antrag erreicht sie, als Ulrike mit ihrer Mutter nach Karlsbad weiterreist. Die Familie hält ihn auf Distanz, ignoriert sein Ansinnen. Goethe kehrt nach Weimar zurück, schreibt unterwegs die "Marienbader Elegie" und bugsiert Briefe an Ulrike an seiner eifersüchtigen Schwiegertochter Ottilie vorbei. Ulrike antwortet mal klug, mal kindlich, mal keck. Goethe weiß um sein Alter. Er betrachtet sich im Spiegel und sieht den alten, wenngleich für sein Alter wohlbehaltenen, attraktiven Gran Senior. Er weiß aber auch um den Konkurrenten, den jugendlichen, stürmischen Verehrer, den Schmuckhändler de Ror, der Ulrike ungestüm verführen will. Er interveniert allenfalls mit dem Wort. Es hilft nichts. "Lieben darfst du noch, du musst dich nur daran gewöhnen, nicht mehr geliebt zu werden. (...
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Format: Gebundene Ausgabe
sich anders, floh wieder zurück, eigentlich wartete sie. Das hat mir Kraft gegeben für alles. Jetzt weiß ich: Meine Liebe hat auf dich gewartet. Wenn du sie nicht willst, vernichtet sie mich. Und ich wehre mich nicht. Meine Liebe weiß nicht, dass ich über siebzig bin. Ich weiß es auch nicht." (Walser: Ein liebender Mann, S. 98)

Ich erlaube mir meiner Rezension zu Martin Walsers Buch "Ein liebender Mann", in dem der Schriftsteller der letzten Liebe Goethes nachspürt, einen Auszug aus Wikipedia voranzustellen. Hier erfährt man Fakten zu Person Ulrike von Levetzow, der Frau, die Goethe in unvorhersehbare Gefühlsaufwallungen versetzte und Walser zum Schreiben seines neuen Romans veranlasste. Ich finde diese Fakten sollten dem Leser nicht vorenthalten werden:

"Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) verliebte sich im Jahr 1821 während eines längeren Kuraufenthaltes im mondänen Marienbad in die erst siebzehnjährige Ulrike von Levetzow. Zum letzten Mal in seinem Leben verspürte er "eine große Leidenschaft". Auslöser dafür war mit einiger Gewissheit auch sein Wunsch, die starken Affekte seiner Jugend wieder zu erlangen. Goethe setzte sich zeitlebens nicht ausreichend mit Endlichkeit und Tod auseinander, die Sterblichkeit des Menschen - und damit auch seine eigene - wurden von ihm verdrängt. Dies zeigt sich besonders plakativ darin, dass er selbst den Tod ihm nahestehender Personen schlicht nicht zur Kenntnis nahm.

Somit lässt sich das Ansinnen, als über Siebzigjähriger mit einer fast noch Jugendlichen eine Liebesbeziehung einzugehen, als Versuch der Flucht vor Alter und Tod deuten.
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Format: Taschenbuch
Juli 1823. Der knapp 74jährige Johann Wolfgang von Goethe weilt, wie auch in den vergangenen Jahren, zur Sommerfrische in Marienbad. Auch Frau von Levetzow mit ihren drei Töchtern ist wieder angereist. Die Älteste, Ulrike, ist nunmehr 19 Jahre alt und zu einer jungen Frau heran gereift. Das entgeht auch Goethe nicht, der alternde Greis entflammt in Liebe zur 55 Jahre jüngeren Ulrike. Auch Ulrike scheint zunächst nicht abgeneigt, man sieht die beiden täglich zusammen auf der Kurpromenade, in lebhafte Gespräche und Diskussionen vertieft. Sie ist von Goethes Persönlichkeit und Berühmtheit hingerissen und sonnt sich in seiner Bewunderung. Doch als Goethe über seinen Freund, den Großherzog Carl August, um Ulrikes Hand anhalten lässt, reist die Familie am nächsten Tag ab …
In seinem teils biografischen Roman „Ein liebender Mann“ gelingt es Martin Walser großartig, sich in die Gefühle des alternden Goethe hinein zu versetzen und diese zu Papier zu bringen. Man spürt als Leser Goethes Besessenheit, seine widersprüchlichen Gedanken, sein Bestreben das Mädchen sein Eigen zu nennen, seine Angst abgewiesen zu werden und auch die Verzweiflung über sein Alter, als er nach einem Sturz nicht mehr ohne Ulrikes Hilfe hoch kommt, oder wenn er vor ihr auf die Knie sinken will aber weiß, dass das Aufstehen misslingen könnte. „Meine Liebe weiß nicht, dass ich über 70 bin“, lässt Walser Goethe sagen, doch er selbst weiß es wohl. Aber es gelingt ihm erfolgreich, die mahnenden Gedanken zu verdrängen. Er betrachtet sich im Spiegel und glaubt, darin einen immer noch gut erhaltenen, attraktiven Mann zu sehen.
Walser gliedert den Roman in drei Teile.
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