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Ein halbes Leben Taschenbuch – 1. September 2003

4.8 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Naipaul ist ein Meister der englischen Prosa, und die Prosa von "Ein halbes Leben" ist so sauber und kalt wie ein Messer." (J. M. Coetzee , DIE ZEIT)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Vidiadhar Surajprasad Naipaul wurde am 17. August 1932 auf Trinidad geboren und lebt seit 1950 in Großbritannien. Der Romancier, Reiseschriftsteller und Journalist gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der englischsprachigen Literatur und hat alle nur denkbaren literarischen Auszeichnungen erhalten, darunter 2001 den Nobelpreis für Literatur.


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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 21. April 2003
Format: Gebundene Ausgabe
V. S. Naipaul, "Half a Life"
New York (Vintage), 2001
Ui! Gerade fühle ich mich in einer sehr positiven Weise etwas überfahren.
Das Buch ist recht dünn, 200 Seiten, und liest sich auch stilistisch sehr flott.
Eine Art Prolog erzählt etwas über Willie Chandrans Vater - eine irgendwie gescheiterte Existenz, die Willie nicht werden will.
Und so verläßt Willie sein indisches Heimatdorf und gelangt über ein Stipendium ans College nach London, wo er anfangs ganz gut mithält, bis er die Partyseite des Lebens entdeckt. Kurz bevor sein Stipendium abläuft lernt er Ana kennen und zieht als deren Gatte auf ihren Großgrundbesitz in einer langsam verfallenden portugiesischen Kolonie in Afrika.
Die Beobachtungen des indischen Einwanderers in England kennt man eigentlich schon aus "The Enigma of Arrival" und das fragile Leben in der morbiden Kolonie aus "A Bend in the River", und so hatte ich anfangs ein wenig den Eindruck, Naipaul hätte nur hastig ein paar bekannte Motive neu zusammengewürfelt um seinem Verleger anläßlich der Nobelpreisverleihung etwas zum Verkaufen zu liefern.
Weit gefehlt! Motive zweitverwertet hat er zwar, aber diesmal ist es eben Willie, der in diesen Settings lebt, aber eben nicht heimisch wird. Willie lebt - und wie! Der Leser wird buchstäblich Zeuge wie Willie lebt und wie sich dabei seine Erkenntnisse über das Leben im allgemeinen und besonderen, über seine Mitmenschen, sich selbst, seine eigene Sexualität und die seiner Frauen und viele andere kleine Dinge immer weiter verdichten.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein halbes Leben - das bezieht sich nicht auf den Zeitraum eines halben Lebens sondern darauf, nie richtig dazuzugehören. Sein ganzes Leben ein ewig Heimatloser, so oft ein Thema in den Büchern von Naipaul, ist Willie Chandran. Die Geschichte seines Grossvaters und Vaters in Indien werden vom Vater über viele Jahre erzählt. Dieser ist Mitglied einer Brahmanenfamilie und doch nicht dazugehörig weil er seine eigene Familie als Ausdruck seines 'Opferlebens' mit einer Kastenlosen, einer 'Rückständigen' gründete und diese deswegen auf ewig hasst. Willies Leben im Abseits setzt sich im Immigrantenleben im London der fünfziger Jahre fort, wohin ihn ein Stipendium führt, und schliesslich aus Liebe zu Ana in den portugiesischen Kolonien Afrikas. Meist nur beobachtend, zu sehr in seiner Denkweise versponnen oder zusehr mit seinen Ängsten und Dünkeln beschäftigt, ist er oft völlig ausserstande zu verstehen, was da um ihn herum geschieht. Das Leben zieht dahin wie hinter einer Glasscheibe. Naipaul ist Meister der Worte, Herr der Geschichten und Magier der Phantasie. Der Fluss des Lebens nimmt einen auf und entlässt einen nur widerwillig am Ende des Buches, wenn Chandran seiner Schwester in Berlin, wiederum über Wochen und Monate, aus seinem Leben erzählt. Ein absoluter Lesegenuss!!
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Von cbm TOP 500 REZENSENT am 27. Mai 2016
Format: Gebundene Ausgabe
Natürlich ist die Überschrift eine Provokation. Wir haben keine ganze Welt. Naipaul beschreibt auch keine solche sondern einen Zerfall von Strukturen, die nicht durch Neues ersetzt werden, also Destabilisierung. Die Kastenwelt Indiens mit der enormen Bedeutung elterlicher Autorität wird durch den Auszug in die Welt, hier vollzogen im Studium in London, aufgebrochen. Willie Chandran, dessen Weg zum Schriftsteller nach der Intention seines Vaters, der ihm den zweiten Vornamen Somerset gab, vorbestimmt scheint, studiert in London mit der Folge, dass ihn die Künstlerszene der späten fünfziger Jahre einnimmt.
Er erweist sich als ebenso eigensinnig wie sein Vater, der sich in der Verbindung zu einer Frau aus einer niedrigeren Kaste gescheitert sieht. Willie heiratet ebenso nicht "standesgemäß" und folgt seiner Frau in deren Heimat Afrika. Die gesellschaftlichen Umbrüche in Indien, gefolgt von der Abwendung der Nachkriegsgeneration von ihren Vätern in Europa, die sich abzeichnende Befreiung von deren Indoktrination die sich schon andeutete und in der 68er Bewegung in Europa nur 10 Jahre später vollzog und der Zerfall des Kolonialsystems in Afrika spannen einen weiten Bogen der gesellschaftlichen Entwicklung auf der Welt, der naturgemäß aus Willie Chandran einen Suchenden macht. Wenn Ordnungen, Werte und Maßstäbe wegbrechen entsteht aus dieser damit gewonnenen Freiheit eine persönliche Verantwortung damit umzugehen. Wer es nicht vermag, dem fehlt etwas, vielleicht sogar ein halbes Leben. Naipaul seziert dies in ganz nüchternen Worten mit kalter Klarheit. Seine Ehrung durch das schwedische Nobelpreiskommitee ist nur zu berechtigt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Enttäuschung:

- Humor. Rezensenten rühmten Half a Life als witzigsten Naipaul-Roman. Ich selbst fand seine vier frühen Trinidad-Romane (Biswas, Masseur, Elvira, Miguel Street) ebenso deutlich witziger wie auch Mr. Stone and the Knights' Companion oder einige Kurzgeschichten, etwa The Night Watchman's Occurrence Book.
- Qualität. Allgemein viel besser als Half a Life ist auch Naipauls A Bend in the River - die Afrikateile von Half a Life reichen bei weitem nicht an Bend in the River heran.
- Wiederholung. Wer andere mittlere und späte Naipaul-Romane wie A Bend in the River kennt, findet Pufftouren und Rabiatsex mit verheirateten Frauen nicht mehr so spannend. Ganz abgesehen davon, dass der ganze Roman wieder nur aus Menschen besteht, die auf die eine oder andere Art entwurzelt sind.
- Sammelsurium der Orte. Half a Life zerfällt in sehr disparate Teile: die Vorgeschichte in Indien, die Jugend in Indien, die Studentenzeit in London, dann Mosambik und am Ende Berlin und das nicht ganz chronologisch, sondern mit Rückblenden erzählt. Die einzelnen Teile - vor allem London und Afrika - haben hohe atmosphärische Dichte; doch sie sind zu kurz, um den Leser richtig aufzunehmen. Der Mosambikteil am Ende hat mich aber so fasziniert, dass ich nicht mehr unter vier Sterne komme.
- Sammelsurium der Begegnungen. Naipaul reiht offensichtlich Erlebnisse und Bekanntschaften aneinander, die kaum zusammengehören, so dass selbst die Szenen innerhalb eines Orts schlecht harmonieren. Die verschiedenen Portraits hätte man fast lieber als separate Artikel gelesen, im Roman wirken sie zu willkürlich, als ob der Autor eine bestimmte Buchlänge erreichen wollte.
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