Facebook Twitter Pinterest
Gebraucht kaufen
EUR 0,01
+ EUR 2,98 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von besoka
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: 4. Aufl. 1999
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Ein Weihnachtsmärchen Taschenbuch – 2001

4.4 von 5 Sternen 26 Kundenrezensionen

Alle 25 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch, 2001
EUR 8,99 EUR 0,01
1 neu ab EUR 8,99 25 gebraucht ab EUR 0,01
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Taschenbücher
Ideal für unterwegs: Taschenbücher im handlichen Format und für alle Gelegenheiten. Zum Taschenbuch-Shop
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Ausgewählte Leseempfehlungen des Monats
    Entdecken Sie monatlich wechselnde außergewöhnliche Leseempfehlungen aus den Genres Thriller, Krimis, Frauenromane, Liebesromane, historische Romane und Humor.

  • Amazon AusLese: Jeden Monat vier außergewöhnliche eBook-Neuerscheinungen für je nur 2,49 EUR und Taschenbuch-Neuerscheinungen für je 7,99 EUR. Erfahren Sie hier mehr über das Programm oder melden Sie sich gleich beim Amazon AusLese Newsletter an.
  • Entdecken Sie die aktuellen BILD Bestseller. Jede Woche neu. Hier klicken


Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Charles Dickens (1812 - 1870) hatte eine harte Jugend hinter sich, als er zu schreiben begann und bald zum gefeiertsten Autor seiner Zeit wurde. In fieberhaftem Tempo schrieb er seine sozialkritischen, immer unterhaltsamen Romane, die weltweit gelesen werden.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Marleys GeistMarley war tot. So gehts schon mal los. Darüber gibt es nichtden geringsten Zweifel. Sein Totenschein war vom Pfarrer, vomKüster, vom Leichenbestatter und vom Hauptleidtragendenunterzeichnet. Scrooge hatte unterschrieben, und wennScrooge seinen Namen für irgend etwas hergab, dann wurde esan der Börse wie ein Wertpapier gehandelt. Der alte Marley warso tot wie ein Türnagel.Wohlgemerkt - ich will nicht unbedingt behaupten, daß ichaus eigener Erfahrung wüßte, was an einem Türnagel so besonderstot ist. Ich für meine Person würde eher einen Sargnagelfür das toteste Stück Eisen halten, das im Handel ist. Aber imGleichnis steckt die Weisheit unsrer Ahnen, und meine unheiligeHand soll nicht daran rütteln. Sonst wärs aus mit unsermLand. Sie werden mir deshalb erlauben, noch einmal mit Nachdruckzu wiederholen, daß Marley so tot war wie ein Türnagel.Ob Scrooge wußte, daß er tot war? Aber selbstverständlich.Wie hätte es anders sein können? Scrooge und er waren - ichweiß nicht, wie viele Jahre lang - Geschäftspartner gewesen.Scrooge war Marleys einziger Testamentsvollstrecker, sein einzigerNachlaßverwalter, sein einziger Rechtsnachfolger, seineinziger Erbe, sein einziger Freund und sein einziger Leidtragender.Selbst Scrooge jedoch war von diesem traurigen Ereignisnicht gar zu furchtbar erschüttert. Gerade am Tag des Begräbnisseserwies er sich als exzellenter Geschäftsmann undmachte zur Feier des Tages einen richtigen Reibach.Die Erwähnung von Marleys Begräbnis bringt mich zumAusgangspunkt zurück. Marley war tot, da gibt es keinen Zweifel.Dies muß man begriffen haben, sonst ist nichts Wunderbaresan der Geschichte, die ich erzählen möchte. Wenn wir nichtvoll und ganz davon überzeugt wären, daß Hamlets Vater vorBeginn des Stückes tot war, dann wäre sein nächtliches Herumwandernbei Ostwind auf den Wällen seines Schlosses nicht besondersbemerkenswert. Nicht bemerkenswerter jedenfalls alsdie Erscheinung irgendeines andern Herrn mittleren Alters,der sich nicht scheut, nach Einbruch der Dunkelheit einenwindigen Ort aufzusuchen - den St.-Pauls-Kirchhof beispielsweise-, nur um die müde Seele seines Sohnes wachzurütteln.Scrooge hatte den Namen des alten Marley nie übermalenlassen. Jahre später noch war über der Tür des Warenhauses zulesen: Scrooge & Marley. Die Firma war als Scrooge & Marley bekannt.Leute, die neu im Geschäft waren, nannten Scroogemanchmal Scrooge, manchmal Marley. Er hörte auf beideNamen. Ihm war das egal.Oh, er war ein gnadenloser Schinder, dieser Scrooge! Einerpresserischer, gewalttätiger, unersättlicher, raffgieriger, verbissener,habsüchtiger alter Sünder! Hart und scharfkantig wieein Stein, dem niemals ein edler Funke entspringt; verschwiegen,verschlossen und einsam wie eine Auster. Seine innereKälte ließ sein altes Gesicht frostig erscheinen, zwickte seinespitze Nase, machte seine Wangen runzelig, seinen Gang steif,seine Augen rot und seine dünnen Lippen blau, und sie verliehseiner schnarrenden Stimme einen bösartigen Klang. Rauhreiflag auf seinem Haupt, auf seinen Augenbrauen und auf seinemenergischen Kinn. Wo immer er ging und stand, verbreitetesich die eisige Atmosphäre seines Innern. Er durchkältete seinKontor in den Hundstagen, und noch nicht einmal am Christfestließ er es auch nur um einen einzigen Grad auftauen.Gegen äußere Hitze und Kälte war Scrooge unempfindlich.Keine Hitze konnte ihn erwärmen, kein Winterwetter ihn erkälten.Kein Wind war schneidender als er, kein Schneefall warunbeirrbarer, kein Platzregen war unbarmherziger. SchlechtesWetter konnte einfach nicht gegen ihn ankommen. Nur ineiner Hinsicht hatten schwerste Regengüsse, Schnee, Hagelund Graupelschauer einen Vorzug gegenüber Scrooge. Es lagetwas Großzügiges in ihrem Wesen, was man von Scrooge niemalssagen konnte.Kein Mensch hielt ihn jemals auf der Straße an, um ihn freudestrahlendzu fragen: "Mein lieber Scrooge, wie geht esIhnen? Wann werden Sie mich besuchen?"Kein Bettler bat ihn um eine Kleinigkeit, kein Kind fragteihn nach der Uhrzeit, kein Mann und keine Frau hatten ihn jemalsin seinem Leben nach dem Weg gefragt. Selbst die Blindenhundeschienen ihn zu kennen. Sobald sie ihn kommensahen, zogen sie ihre Herren in Torwege und Seitenstraßenund wedelten mit dem Schwanz, als wollten sie sagen: "KeinAuge ist immer noch besser als der böse Blick, blinder Gebieter."Aber was machte das Scrooge schon aus? Gerade so war esihm recht. Sich seinen eigenen Weg durch die Menge zu bahnenund jedes menschliche Mitgefühl auf Distanz zu halten,das war sein Ding, wie der Kenner sagt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

am 29. Dezember 2012
Format: Kalender|Verifizierter Kauf
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Januar 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Juni 2000
Format: Taschenbuch
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. November 2001
Format: Gebundene Ausgabe
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Januar 2014
Format: Kalender
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 2013
Format: Kalender|Verifizierter Kauf
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Februar 2015
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen

Wo ist meine Bestellung?

Versand & Rücknahme

Brauchen Sie Hilfe?