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Ein Spiel und ein Zeitvertreib Gebundene Ausgabe – 1. Januar 1998

3.8 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

»James Salter ist ein Meister subtiler Beobachtung.« DIE ZEIT:: -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

geboren 1925 in New Jersey, studierte an der Militärakademie West Point und wurde 1945 Kampfpilot bei der Air Force. Nach dem Abschied vom Militärdienst erschien 1957 sein erster Roman. Seitdem lebt er als freier Schriftsteller in New York, auf Long Island und Aspen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Frankreich, das Land der Liebe, bildet den Schauplatz für diese erotische Liebesgeschichte. Ein junger Fotograf reist durchs Land und lässt sich in der Kleinstadt Autun nieder, wo ihm sein Bekannter Phillip Dean einen Besuch abstattet. Dieser beginnt eine Affäre mit der 18-jährigen Kellnerin Anne-Marie.
Als Voyeur erlebt der Fotograf als Ich-Erzähler das Liebesleben des ungleichen Paares. Mal eifersüchtig, mal träumerisch und mal melancholisch versetzt sich der Erzähler in Phillip und malt sich die erotische Affäre detailliert aus. Von der Intensität dieses Sexuallebens fühlt er sich magisch angezogen und spürt jede Erregung, die vom Anblick der hübschen Anne-Marie ausgeht. Er quält sich sogar mit den Problemen und Zweifeln seines Freundes: Wäre eine gemeinsame Zukunft überhaupt denkbar?
Salter, einer der großen US-Autoren aus der Generation Updikes und Wolfes, nannte einmal diesen vor 40 Jahren erstmals erschienenen Roman als einzigen, mit dem er annähernd zufrieden ist. Ein einzigartiger Roman über eine Obsession.
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Format: Taschenbuch
Es beginnt wie im Märchen. Ein Fotograf lernt in Paris Phillip Dean, einen vermögenden Amerikaner, kennen. Gemeinsam reisen sie nach Dijon. Dort begegnen sie der achtzehnjähngen Franzosin Anne-Marie. Dean verliebt sich die schöne Frau. Das junge Paar bricht zu einer Reise quer durch Frankreich auf; die der Autor des Buches den Leser haargenau miterleben läßt. James Salter muß eine Leidenschaft für Frankreich besitzen, anders sind seine eingehenden und schönen Landschaftsdarstellungen nicht zu erklären. Jeder einzelne Stein ist beschrieben, jeder Geruch, jeder Windzug, jede Bewegung wird bis ins kleinste Detail wiedergegeben. Die Ausführlichkeit, die diesen Roman wie ein roter Faden durchzieht, scheint unübertrefflich. Sie dient James Salter als Lenkrad, das die Gedanken des Lesenden steuert. Dennoch wird sie überflügelt: Das, was nicht beschrieben werden kann, läßt James Salter den Leser fühlen. So wird der Leser ungewollt zum Voyeur. Er wehrt sich nicht dagegen. Warme Haut zum Greifen nahe sitzt er wie ein unsichtbarer Beobachter auf der Bettkante und schaut Phillip Dean und Anne-Marie beim Liebesakt zu. Sie lieben sich achtmal, neunmal, zehnmal und nicht eir einzige Berührung bleibt unbeschrieben. Das ist pures Frankreich, das ist pure Liebe. Die Liebe, die das junge Paar vereint, scheint auf den ersten Blick ein Spiel zu sein. Erst auf den letzten Seiten begreift man, daß diese Liebe viel mehr als ein Zeitvertreib ist: Sie ist leidenschaftlich, tiefgründg und sie gipfelt im Tod. Was wie ein Märchen begonnen hat, endet wie ein Drama; typisch für eine amerikanischem Roman. Erst wenn man zwischen den Zeilen liest, wir bewußt, daß dieses Buch keine Seifenoper ist, die aus Amerika über den großen Teich geschwommen kommt. Nichts wirkt kitschig oder fern jeglicher Realität. Dieses Buch ist ausgereifte Kunst: kein Zeitvertreib.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Der Schriftsteller war mir unbekannt. Eine wahre Überraschung. Seine kurzen und prägnanten Sätze lassen der Phantasie vollen Raum und dadurch eigene Welten erstehen. Jeder Satz eindringlich und frei von schwülstigem Kitsch. Einfach lesenswert!
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Format: Taschenbuch
Auf einer Reise in den Süden Frankreichs hören wir der Stimme und den Gedanken eines ungenannten Erzählers, eines Fotografen, zu.
Er beobachtet die zurückkehrenden Reisenden in die Stadt Paris, in der das Leben neu beginnt, nachdem die großen Ferien zu Ende gehen.

Er geht auf eine Fahrt in den Süden, in die langsam schon herbstliche sich färbende Landschaft um die Stadt Autun. Dort kann er das Haus von Freunden bewohnen.

Wie Salter in Worte fasst, was sich auf den Feldern tut, wie die Städte an dem Reisenden vorbeiziehen, wie das Licht , das Heu, die Menschen sich geben: das zeugt von der unvergleichlich poetischen Sprache, wie sie dem Autoren von Lichtjahre zu eigen ist.
Seine Beschreibungen gleichen Fotos, so deutlich spürt man die Sonne, den Nebel, die Früchte, den Duft und die Gemütlichkeit des ländlichen Südens in Frankreich.

Rückblickend wird die Pariser Gesellschaft lebendig, in deren Kreisen der Erzähler sich bewegt hat. Wer und wie sind diese Menschen?
Es ist nicht wichtig, denn alles, was zählt, das sind die Allüren, mit denen man sich trifft, sich vorstellt, wie man mit einander umgeht. Die fotografischen Augen des Erzählers registrieren jede Bewegung und Regung auf einer in seinem Kopf scheinbar befindlichen Festplatte.
Er lernt den jungen Phillip Dean kennen, der sich in die Kellnerin Anne-Marie verliebt und eine Affäre mit ihr beginnt. Der Erzähler ist neidisch und voyeuristisch an dem Intimleben der beiden interessiert und malt sich die Einzelheiten der Affäre detailgenau aus.

Billy und Cristina sind zwei andere Bekannte, mit denen er in Paris am Leben der riche noblesse teilnimmt.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich war sehr gespannt darauf , dieses buch zu lesen , da ich von salters autobiographie restlos begeistert war.leider hat mich dieses buch sehr enttäuscht.die langatmigen landschaftsbeschreibungen , die zum teil unfreiwillig komischen metaphern und die mir persönlich ziemlich uninteressant erscheinenden hauptpersonen ,die reizlose geschichte... waren nicht wirklich das , was ich mir von einem guten roman erwarte.ich muss gestehen , ich war knapp daran , das buch wegzulegen.man muss salter aber wohl zugute halten , dass dieses buch sein erster roman war und auch hier schon seine fähigkeit,atmosphärisch dichte situationen in seinem unaufdringlich -lakonischen stil zu beschreiben , voll ausgereift war.
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