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Ein Kind Gottes von [McCarthy, Cormac]
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Ein Kind Gottes Kindle Edition

3.9 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

McCarthy blickt mit dem lidlosen Auge eines Sterns auf die Gewalt seiner Gotteskinder. (Süddeutsche Zeitung)

Seine unfehlbar schöne und genaue Sprache versetzt uns in eine Traumwelt verblüffender und gewalterfüllter Offenbarung. (Tobias Wolff)

Ein kraftvoller, talentierter Autor, dem es gelingt, Mitgefühl für seinen Helden zu erwecken, so schrecklich dessen Taten auch sind. (Sunday Times)

Ein Leseerlebnis, so intensiv, dass es ästhetische Kategorien fast über den Haufen wirft, geschrieben in einer kostbaren, einfachen und doch poetischen Sprache. (New Republic)

Den hohen literarischen Rang McCarthys unterstreicht «Ein Kind Gottes» nur einmal mehr. (Neue Zürcher Zeitung)

McCarthy kartiert den schrecklichen Abstieg seines Helden mit Leidenschaft, Zärtlichkeit, Beredsamkeit und mit einem Humor, der perfekt zur bitteren Verschrobenheit des Südens passt. (Times Literary Supplement)

Kurzbeschreibung

«Ein Leseerlebnis, so intensiv, dass es ästhetische Kategorien geradezu über den Haufen zu werfen scheint … geschrieben in einer kostbaren, einfachen und doch poetischen Sprache.» (New Republic)

Tennessee in den sechziger Jahren: Lester Ballard ist ein Ausgestoßener, einsam und gewalttätig. Als ihm nach und nach die Reste eines normalen Lebens abhandenkommen, wird er zum Höhlenbewohner, zum Serienmörder, schließlich zum Nekrophilen. Er gerät in Haft, in die Psychiatrie, in die Gewalt rachsüchtiger Männer. Lester Ballard, «vielleicht ein Kind Gottes, ganz wie man selbst».

«McCarthy kartiert den schrecklichen Abstieg seines Helden mit Leidenschaft, Zärtlichkeit, Beredsamkeit und mit einem Humor, der perfekt zur bitteren Verschrobenheit des Südens passt.» (Times Literary Supplement)

«Ein kraftvoller, talentierter Autor, dem es gelingt, Mitgefühl für seinen Helden zu erwecken, so schrecklich dessen Taten auch sind.» (Sunday Times)

Cormac McCarthys vielleicht düsterster Roman – zum ersten Mal auf Deutsch

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 602 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Rowohlt E-Book; Auflage: 1 (28. November 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00KL21X5I
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen
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Top-Kundenrezensionen

Von Spaddl TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 24. Dezember 2014
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Cormac McCarthy gehört zweifelsohne zu den herausragenden amerikanischen Schriftstellern und ist den meisten deutschen Lesern durch seinen mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Roman "Die Straße" bekannt, in der er Vater und Sohn durch eine postapokalyptische Welt wandern lässt. In diesem bereits 1973 erschienen und nun vom Rowohlt-Verlag endlich ins Deutsche übersetzten Roman begleiten die Leser den Protagonisten durch eine (quasi) prä-apokalyptische Welt. Und das mit einem Protagonisten, der ambivalenter nicht sein könnte.

Lester Ballard wird zu Beginn seines Romans von seinem Hof vertrieben. Er strandet in den Wäldern Tennessees, nur ausgestattet mit einem Gewehr und dem unabdingbaren Überlebenswillen. Dies ist die Grundlage für die knapp 191-seitige Tour de Force dieser tragischen Figur und des Lesers. Die Handlung ist dabei vielfältig und unvorhersehbar; der Leser wird nicht nur das eine oder andere mal überrascht - jedenfalls, wenn man sich den Buchrücken nicht allzu intensiv durchliest, da jede einzelne Station, die Lester erleben muss, leider genannt wird.

Der Schreibstil des Autoren ist bereits bei diesem nunmehr 31 Jahre alten Roman sagenhaft präzise, reduziert, beinahe destilliert. Kein Wort zu viel, keine Sequenz erscheint unnötig, kein Dialog als Lückenfüller. McCarthy weiß, was er erzählen will und konfrontiert den Leser in seiner Konsequenz mit der puren, rohen Welt, die, durch uns Menschen erschaffen, zur Zerstörung der Schwachen führt. Ein Lester Ballard ist ein Getriebener, ein Determinierter, der keine Chance auf vollendetes Glück erhält – für Lester Ballard besteht keinerlei Hoffnung.
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Von Helga Kurz TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 3. Dezember 2014
Format: Broschiert
Auf dem maroden Dachboden konnte er alte, mit staubigen Einweckgläsern gefüllte Kisten sehen. In diesem Satz habe ich mich eine kleine Weile ausgeruht, während Lester Ballard, dieser…, dieses…, ein Mensch wie wir?, ohne oder gerade eben doch mit menschlichen Verhaltensweisen, am Ende vielleicht tatsächlich „Ein Kind Gottes“, kaum einen Blick dafür übrig hat. Eine Welt, in der Menschen, Frauen, über den Augenblick hinaus mit Lebensmitteln hantieren, ist ihm fremd. Er braucht Platz für sein „Mädchen“, eine sperrige Leiche. Lester Ballard steht außerhalb der Gesellschaft, bleibt jedoch immer in Witterungsnähe und manchmal stößt er wie ein räudiges Raubtier in sie, harmloser, wenn er sich Lebensmittel besorgt und reißerisch, wenn er mordet.

Noch einmal wird es in dieser düsteren Geschichte warm und hell, in einer Szene, in der ein Mann nicht nur sein Handwerk versteht, sondern es auch erklären kann. Der Schmied, der Ballards schartigen Axtkopf bearbeitet und die richtige Temperatur an der Farbe erkennt, durchscheinend gelb, hellrot, sattes Orange, mattes Kirschrot, aber nie schwarz oder weiß, verschwendet sein Talent an den falschen Mann. „ Es ist wie mit vielem“, sagte der Schmied. „Man macht die kleinste Kleinigkeit falsch, und man kann genauso gut gleich alles falsch machen… Vom Zusehen könnten Sie’s jetzt wohl auch selber, wie?“ „Was könnte ich selber?“ sagte Ballard. Ballard kann nur wenig, hat niemanden etwas zu bieten und nähert sich Frauen erst dann, wenn sie tot sind.
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Format: Broschiert
Cormac McCarthy ist in seinem längst nobelpreiswürdigen Gesamtwerk ein Epiker des Leids von Mensch und Kreatur. Er versteht dergleichen scheinbar unvertrauert und ohne sentimentale Anklänge zu gestalten. Wer sich durch seine Bände gelesen hat, ist auf Schilderungen des beschädigten Lebens eingestellt, das offenbar vorzugsweise im amerikanischen Westen und Südwesten vor langen und tristen Horizonten zu Hause ist. Nur verlangt gerade diese Miniatur hier dem Leser noch einiges mehr ab – die Begegnung mit einem degenerierten Menschen, der, in sich selbst ein bedauerlicher Fall, gerade in seiner diffusen Sehnsucht nach Zutrauen oder einfach dem Wusch nach Rettung seiner selbst zum pervertierten Täter wird. Amerika legt Wert darauf, ein freies Land zu sein. Es ist dies offenbar insbesondere in der Freiheit zum totalen Abstieg.

Lester Ballard lebt, offenbar durch ungünstiges Geschick dazu prädestiniert, nur mehr noch ein zoologisches Dasein, das in den Grenzen seiner so engen wie starken Triebnatur eingepfercht ist. Selbst geschunden und tiefer hinabgestoßen als nur bis ins Elend, zieht er wie ein räudiger Wolf durch die Wälder, haust in einer Höhle, ringt den widrigen Verhältnissen des Winters ganz erstaunlicherweise immer wieder sein bisschen Leben ab, nur knapp am Verrecken vorbei – und nimmt sich von dem wenigen, was er bekommen kann, einfach alles, mit Gewalt.

McCarthy protokolliert dieses verworfene Dasein in seiner unnachahmlich Atmosphäre schaffenden Sprache, die von geradezu mythologischer Kraft ist, ohne dabei je aufdringlich oder theatralisch zu wirken.
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