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Ein Jesus für Juden und Christen: Erkenntnisse eines jüdischen Grenzgängers Taschenbuch – 1. Dezember 2009

4.5 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Baruch Ignatius Rabinowitz, 1973 in Moskau geboren, studierte Theologie, Judaistik und Journalismus in Dänemark, Ungarn, Israel, Deutschland und den USA. 1998 wurde er in Israel zum Rabbiner ordiniert und amtierte in mehreren Gemeinden in den USA und in Deutschland. Nachdem Rabinowitz sich von der traditionellen Form des Judentums distanzierte, fand er als christlicher Universalist sein Zuhause in der freien katholisch-apostolischen Kirche und wurde 2009 in Edinburgh zu Priester geweiht. International hält er Vorträge zu grundlegenden Fragen der Theologie, dabei insbesondere der jüdischen und christlichen Mystik.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort

Gewiss wird es nicht wenige Juden und Christen geben, die sich allein schon angesichts dieses Titels in einer Verteidigungsstellung sehen und dies vielleicht sogar mit Aggressivität: Juden und Christen – jeweils aus eigenen Gründen. Allzu lange, nun fast bereits zwei Jahrtausende, sind seit dem Aufkommen des Christentums und seiner verhängnisvollen Geschichte der Trennung vom Judentum vergangen. Immerhin hatten die Evangelisten Lukas und Matthäus geschrieben, in Jesus habe sich erfüllt, was Propheten und andere biblische Texte über den kommenden Messias ankündigten: Jesus sei der geschundene Gottesknecht, den der Prophet Jesaja angekündigt habe.

Die ersten Christen, allesamt Juden, sahen sich nicht als Anhänger einer neuen Religion. Wie auch Jesus selbst sich als Jude verstanden habe, sahen auch seine Jünger sich als Fortsetzung der Geschichte Gottes mit dem Volk Israel. Dessen eingedenk, haben sich auf beiden Seiten – aufseiten der Juden und der Christen – Brückenbauer aufgemacht, um die Kluft zwischen den beiden Richtungen zu überbrücken. Darunter befinden sich auch exzellente jüdische Schriftsteller und Wissenschaftler. Das vorliegende Buch reiht sich zwar in diese Reihe ein, geht jedoch mit seinen Erkenntnissen aus Jesu Leben und Lehre weit über das bisher Geschriebene hinaus.

'Ich bin ein überzeugter Christ, weil ich mit meinem Judentum so am besten leben kann.' Dieser Satz des jüdischen Autors, des gelernten Rabbiners, trifft bei seinen Zuhörern gewöhnlich auf Unverständnis. Nicht wenige schütteln ihre Köpfe. Klärung wird verlangt – für eine Behauptung, die bar jeglichen Sinnes und Verstandes sei. Dazu schreibt Baruch Rabinowitz: 'Der erste Christ, der Jude Jesus von Nazareth, hat die Lehre des Moses, wie sie in den fünf Kapiteln der grundlegenden Lehre der Religion der Juden, in der Thora, formuliert ist, akzeptiert, gelehrt und gelebt.' Dieser Jesus mit seinem Erbe, so die Erkenntnis von Rabinowitz, hätte vom Judentum erkannt und bewahrt werden müssen. Und nicht nur das. Dieser Mann aus Galiläa bedeutet für den Autor, als Jude so zu leben, wie Jesus gelebt hat – und wie jeder Jude hätte leben sollen. Jesu Glaubens- und Lebenslehre stehe keineswegs im Widerspruch zur jüdischen Glaubens- und Lebenslehre, sondern stehe auf diesem Fundament, radikalisiere sie. Rabinowitz lebt – wie es das Wort vom Grenzgänger aussagt – zwischen zwei Welten, die für ihn jedoch eine einzige Welt sind. Judentum und Christentum, so Rabinowitz, gehören dem Geiste nach zusammen. Er, Rabinowitz, sitzt somit nicht 'zwischen zwei Stühlen', vielmehr als 'Zweisitzer' auf einem gemeinsamen Stuhl. Um Missdeutungen dennoch vorzubeugen: Der Autor hat deutlich keinerlei Gemeinschaft mit den Christen, die aufseiten jener stehen, die die sogenannte Judenmission betreiben – jene evangelikale Bewegung, die auffällig in Israel unter dem Motto 'Jesus für Juden' auftritt. Ebenso deutlich ist, dass er keine jüdische 'Christenmission' betreibt.

Das vorliegende Buch fasziniert, atmet persönliche Betroffenheit, die in inneren Auseinandersetzungen mit den Fragen des jüdischen und christlichen Glaubens gründen. Aus der ganzen Breite seiner jüdisch-biblischen einschließlich der christlichen Welt heraus setzt sich der studierte Rabbiner mit seinem Jesus auseinander.

Harald Pawlowski

Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Das lebendige und umfangreiche Wissen des Autors,zieht den Leser völlig unerwartet in die Tiefe. "Eine kurze Einführung in das Judentum" ist auch dabei, wie man nach judischem Gesetz den Sabbat heiligen soll, und was sagt Jesus dazu, "Jesus über das religiöse Leben in Judentum ", wer sind die zwölf Apostel?, oder was wird im Kapitel beschrieben "Auf dem Weg nach Jerusalem". Bemerkenswetes Buch. Am liebsten werde ich zitieren, nun es werden sehr viele Zitate sein müssen. Am besten lesen Sie das Buch selbst und staunen wie ich.
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Von Jaroschek TOP 1000 REZENSENT am 20. Juni 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Rabinowitz Buch ist die Beschreibung der Konversion eines jüdischen Rabbiners zum Christentum. Hier würde der Autore vermutlich Einspruch erheben. Er würde erklären, er habe sich nicht vom Judentum ab- und dem Christentum zugewandt, er habe sich absolut Jesus und dessen Botschaft zugewandt. Jüdischen und christlichen Lesern würde schnell bewusst, wie wenig man jeweils vom andern wusste und wie dieses geringe Wissen durch Klischees verfälscht wird. Das Wesentliche wird dann übersehen. Jüdische Leser werden nachdenklich werden, wenn sie sehen, wie Rabinowitsch anhand der Evangelien klärt, dass Jesus keineswegs gegen die Aussagen der Thora verstößt, sondern den jüdischen Glauben von Äußerlichkeiten befreien und die Menschen zum Wesentlichen des Glaubens führen will. Christen erfahren viel vom jüdischen Leben, von Glaubensvorschriften und deren tiefer Bedeutung. Am Ende fasst der Autor alles zusammen mit dem Satz, es käme nicht darauf an, richtig zu glauben, sondern richtig zu handeln. Dieses Buch ist ein wichtiger Beitrag zum gegenseitigen Verständnis, aber auch zum Durchdenken, worauf es eigentlich bei jeder Religion ankommt.
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Format: Taschenbuch
"Ich bin ein überzeugter Christ, weil ich so mit meinem Judentum am besten leben kann (7)" so lautet das Zitat von Herrn Rabinowitz, das Harald Pawlowski dem Werk in seinem Vorwort voranstellt.

Für Christen ungewohnt, zeigt er uns Jesus und sein Wirken sowohl aus rabbinischer Perspektive, wie er auch immer wieder sich selbst, Baruch-Ignatius, in die Szenen mit Jesus mit einbezieht.

Dem Judentum möchte Herr Rabinowitz, der ebenso ordinierter Rabbi, wie katholisch-apostolischer Priester ist, einen der besten Rabbiner zurückgeben, die es je gehabt hat. Jesus sei ein wichtiger Reformator des Judentums gewesen. Rabinowitz wirft dem Judentum vor, zwar beispielweise die chassidische Schule integriert zu haben, aber von Jesus überfordert gewesen zu sein. Zentral auch der Vorwurf, man habe mit dem, was man die "mündliche Thora" nennt, also der rabbinischen Überlieferung zu sehr am eigentlichen Gebot Gottes, niedergelegt in der "schriftlichen Thora" also den fünf Büchern Mose, herumgedoktert. Außerdem habe man schon Jahrhunderte vor den diversen Judenverfolgungen eine Tendenz zu Diaspora, Vereinzelung und Abschottung gehabt. Den Christen kreidet er an, sich ohne Hilfsanforderung oder gar Dankbarkeit der Thora bemächtigt und sie zum "Alten Testament" degradiert zu haben. Der Autor zeigt auch eine so unzweifelhafte wie überraschende rassistische Tendenz im Judentum auf, die wie er zeigt, die eigentliche Wurzel jesuanischer Rede von der Feindesliebe ist (63 - 66, Mt. 5.
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