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Eichmann in Jerusalem - Ein Bericht von der Banalität des Bösen

4.7 von 5 Sternen 34 Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Durch dieses Buch ist mir die Einordnung des Prozesses gegen Eichmann in diei historischen Zusammenhänge und die zur Zeit des Prozesses selbst, ungemein erleichtert worden. Sehr wertvoll ist dabei für mich jede einzelne der Anmerkungen am Ende des Buches. Auch die Einordnung der kritischen Position Hannah Ahrendts gegenüber der Rolle von Judenräten im Zusammenhang mit dem Progrom durch die Deutschen wird verständlich und in ihrer Bedeutung für die Rezeptionsgeschichte des Buches klar beleuchtet. Wie verhehrend Eichmanns Haltung war, und sie sich möglicherweise, ja sogar sehr wahrscheinlich millionenfach, finden ließ im IIII. Reich bleibt ein wichtiger Aspekt. Ein anderer ist die Tatsache wie eine solcheHaltung sich auch heute beobachten lässt in neuen Eichmännern, vielleicht noch im Zustand von "Harmlosigkeit". Doch käme es wie es damals kam, wäre nämlich der Staat einer, der das Verbrechen zu seinem Gestz werden läßt, dann gäbe es auch diese Harmlosigkeit nicht mehr - so banal ist das Böse wohl. Das gilt für Männer wie Frauen und wohl universell. Dieses Buch zu lesen bedeutet, sich solcher Mechanismen bewußt werden zu können. Ich bin Hannah Ahrendt für jeden ihrer Gedanken und Beobachtungen einfach nur dankbar und kann sie als Philosophin und Publizistin jedem nur herzlich empfehlen, auch wenn sie keine lebende Autorin mehr ist.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
dieses buch ist immer noch umendlich spannend und jedem zu empfehlen, der die funktionsweise des Nationalsozialismus anhand eines konkretejn täterprofils verstehen will.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Unbelievable! This was what independent journalism was all about .. what a free mind! What a free spirit!! We all should bow to Ms Arendt ;o)
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Von Ben am 18. Juli 2014
Format: Kindle Edition
Adolf Eichmann war als Leiter der Abteilung IV-B-4 des RSHA (Reichssicherheitshauptamt) der Hauptorganisator der „forcierten Aussiedlung“ und ab 1939 der Deportation von Juden in die Vernichtungsstätten. Für diese Verbrechen wurde ihm 1961 in Jerusalem der Prozess gemacht. Dieses Buch stellt einen Prozessbericht dar, verfasst von der politischen Journalistin und Philosophin Hannah Arendt.

Hannah Arendts Prozessbericht hat noch vor Erscheinen des Buches in Deutschland für weltweite Überraschung und auch Empörung gesorgt und eine vielschichtige Diskussion über Schuld und Gewissen in Gang gesetzt. Der Untertitel „Banalität des Bösen“ stellt eine Kernaussage des Buches dar und ist heute aus der Beschreibung des Lebenswerkes der H. Arndt nicht mehr wegzudenken. Mich hat das Buch in dreierlei Hinsicht komplett überrascht.
Zum einen war ich überrascht, dass es sich dem Verbrecher Adolf Eichmann um einen Menschen von ganz banalem Charakter handelt, der vielleicht etwas unterdurchschnittlich begabt und etwas überdurchschnittlich eitel war, aber im Wesentlichen doch mittelmäßig. Eichmann hatte den Realschulabschluss, trotz elterlicher Unterstützung, nicht geschafft, weil er eben „nicht der fleißigste Typ“ war, wie er von sich sagte. Sein geringer Bildungsgrad wurde vor Gericht offenbar, weil er Schwierigkeiten hatte richtig deutsch zu sprechen (Dativ/Akkusativ war schwierig, Syntax war ein Problem). Er hatte sich später als Handelsvertreter verdingt, war hier weitgehend zufrieden, aber leider wenig erfolgreich. Später trat er der SS bei und brachte es trotz kleinerer Disziplinlosigkeiten 1933 zum Unterscharführer.
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Format: Taschenbuch
Es ist nun schon eine Weile her, dass ich Hannah Arendts Bericht "Eichmann in Jerusalem" gelesen habe. Zwischen damals und heute liegt Quentin Tarantino's Meisterwerk "Inglourious Basterds", und dies will ich zum Einstieg in meine Rezension nutzen.
Ein Kernthema von "Ingourious Basterds" ist die Feststellung, dass man Nazis kaum erkennen kann, wenn sie keine Uniformen tragen. Genau das ist auch ein wichtiger Punkt für Hannah Arendt, denn auf Adolf Eichmann hätte im Adenauer-Deutschland ganz bestimmt eine solide Beamtenkarriere gewartet, wenn er sich nicht nach Südamerika abgesetzt hätte. Es ist faszinierend zu lesen, wie Arendt in gewohnter Klarheit den Eindruck beschreibt, den dieser Mann auf sie machte. Eichmann war für sie ein Hanswurst, und ähnlich wie Tarantino's Oberst Landa hätte man ihm den skrupellosen Massenmörder schlicht und einfach nicht zugetraut. Wo der von allabendlichen Kinderschreckspektakeln Marke "Hitlers linkes Auge - in Großaufnahme, unterlegt von schrillen Kreischtönen" vorgeprägte Leser einen furchteinflößenden Schlächter erwartet, findet sich ein Typ, wie man ihn auch heute noch in den unterschiedlichsten Varianten trifft und der für manche Kreise sogar eine Art Idealbild darstellt: nüchtern und strebsam, dienstbeflissen und engagiert.
Alles Weitere sollte man in diesem Buch nachlesen. Den 40 Seiten langen Eingangsmonolog von Hans Mommsen sollte man sich bis zum Ende aufheben und dann entscheiden, ob man sich diese trockenen Ausführungen wirklich geben möchte.
Hinzufügen möchte ich noch, dass auch Arendts Ausführungen zu den unterschiedlichen Abläufen des Holocausts in verschiedenen Regionen Europas eine echte Bereicherung sind.
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