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Effi Briest. Roman. Taschenbuch – 1986

3.6 von 5 Sternen 166 Kundenrezensionen

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Pressestimmen

»Der beste deutsche Roman seit Goethes ›Wahlverwandtschaften‹.« (Thomas Mann) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Effi Briest
OA 1895 Form Roman Epoche Realismus
In seinem wohl berühmtesten Roman verknüpft Theodor Fontane das im 19. Jahrhundert beliebte Thema der unschuldig-schuldigen Ehebrecherin mit einer Kritik am »Gesellschaftsgötzen« und am Unwesen des Duells.
Entstehung: Der Roman geht auf eine wahre Begebenheit zurück. 1886 hatte sich der preußische Offizier Armand von Ardenne mit dem Amtsrichter Emil Hartwich duelliert, den er des Ehebruchs mit seiner Frau Elisabeth von Ardenne bezichtigte. Der Fall hatte in den 1880er Jahren großes Aufsehen in der Öffentlichkeit erregt und wurde in der Presse vielfach erörtert. Fontane verarbeitete diesen Stoff 1890–94.
Inhalt: Die 17-jährige Effi verlobt sich auf Zureden ihrer Mutter mit deren ehemaligem Verehrer, dem 21 Jahre älteren Landrat Geert von Instetten. Effi ist aus gesellschaftlichem Ehrgeiz bereit, den Mann zu heiraten, obwohl sie sich vor ihm fürchtet.
Nach der Hochzeitsreise trifft das Paar im Seebad Kessin, Instettens Wohnsitz, ein. Von Anfang an fühlt sich Effi in dem düsteren Haus nicht wohl, zumal sie häufig allein ist. Ihre Ängstlichkeit schürt Instetten noch, indem er ihr eine unheimliche Geschichte von einem Chinesen erzählt, der einst in dem Haus gelebt hat. Erst später wird Effi klar, dass diese Spukerzählung auch dazu diente, sie einzuschüchtern und dadurch zu domestizieren. In ihrem Ehealltag vermisst Effi kleine Aufmerksamkeiten und Zärtlichkeit. Lediglich die Besuche des verwachsenen Apothekers Gieshübler bringen ein wenig Freude in ihren Tag.
Nach der Geburt ihrer Tochter Annie verbringt Effi eine lange Zeit in ihrem Elternhaus, wo sie auflebt und fast vergisst, dass sie verheiratet ist. Zurück in Kessin, lernt sie den neuen Bezirkskommandanten Crampas kennen, einen gut aussehenden Offizier, der ein berüchtigter Frauenheld sein soll. Crampas, ein ehemaliger Kamerad Instettens, kommt häufig zu Besuch, macht der jungen Frau den Hof, klärt sie über den »Erzieher« Instetten auf und stürzt sie damit zusehends in Verwirrung.
Bei einer nächtlichen Kutschfahrt teilen sich Crampas und Effi allein ein Gefährt – es kommt zur Verführung. Von nun an trifft sich Effi heimlich mit ihrem Geliebten, wobei die Lügen und Vertuschungen sie mehr belasten als der Ehebruch selbst. Sie liebt Crampas nicht, ist aber zu schwach, um die Affäre zu beenden.
Als Instetten nach Berlin versetzt wird, glaubt Effi sich gerettet. Die nächsten Jahre verlaufen glücklich; die Ehe ist harmonisch, Effi scheint Crampas vergessen zu haben und Instetten macht Karriere. Doch während seine Frau in einem Kurort weilt, entdeckt Instetten durch Zufall die Liebesbriefe, die Effi von Crampas erhielt. Er fordert den Liebhaber zum Duell und erschießt ihn. Effi wird geschieden und von ihren Eltern verstoßen; die gemeinsame Tochter bleibt bei Instetten. Allein mit ihrer treuen Dienerin Roswitha bewohnt sie eine kleine Wohnung in Berlin und ist gesellschaftlich isoliert. Ein von ihr erzwungener Besuch ihrer Tochter erweist sich als Fiasko. Effi wird schwermütig und erkrankt so sehr, dass der Hausarzt ihre Eltern auffordert, sie nach Hause zu holen. Effi stirbt nach wenigen Wochen, hat sich jedoch vorher noch mit ihrem Schicksal ausgesöhnt.
Wirkung: Fontane war nicht damit einverstanden, dass die meisten Leser und Kritiker nur mit Effi sympathisierten und Instetten nicht auch als Opfer der starren Konventionen begriffen. Thomas R Mann wertete Effi Briest als den besten deutschen Roman seit den Wahlverwandtschaften von R Goethe.
Wirkung: Die nachhaltige Breitenwirkung des Romans lässt sich auch ablesen an den vier Verfilmungen, die es bisher nach der literarischen Vorlage gegeben hat: 1939 unter dem Titel Der Schritt vom Wege unter der Regie von Gustaf Gründgens mit Marianne Hoppe als Effi, 1956 die nur leicht an Fontane angelehnte sentimentale Version Rosen im Herbst – mit Ruth Leuwerik in der Titelrolle, 1969 die sich um Werktreue bemühende DDR-Version mit Angelica Domröse als Effi und 1974 das ehrgeizigste Projekt, Fontanes Texte in Bilder umzusetzen: »Effi Briest« unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder mit Hanna Schygulla. .

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Kundenrezensionen

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Format: Audio CD
Diese CDs haben mir für den Unterricht sehr geholfen, Effi Briest nicht einfach nur zu Lesen, zu bearbeiten und zu interpretieren, sondern auch zu verinnerlichen. Ein entscheidender Unterschied ist mir nun im nachhinein aufgefallen.
Gert Westphal schafft es, mit seiner heiteren Betonung, den streckenweise doch melancholischen Text, den Figuren eine fröhliche, lebendige Stimmung zu geben. Besonders die Dialoge zwischen Mutter- und Vater- Briest sind, im Gegensatz zur Verfilmung Fassbenders, eher freundlich gesinnt und neckisch. Während Fassbender die Unterhaltungen der Eltern eher ernst, konfliktträchtig, angespannt und verstritten erscheinen lässt. Dieser heitere Tonfall Westphals, passte auch in meiner Vorstellung von einer lebenslustigen Effi besser, als Fassbenders
äußerst depressive, melancholische Darstellung Effis.
Mir ist klar geworden, wie unterschiedlich man einen Text interpretieren kann, wenn man ihn anders akzentuiert. Nach dem Motto: der Ton macht die Musik.
Ohne das Buch zusätzlich zu lesen, geht es glaube ich nicht so gut. Darum vielleicht erst ein bischen lesen, um sich eine eigene Vorstellung von Effi und der Stimmung machen zu können.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die Geschichte der jungen Effi Briest, die durch die Hochzeit mit dem Landrat Innstetten immer mehr an Lebensfreude verliert und sich schließlich in eine Affäre stürzt, die tragisch endet, ist eines der bedeutendsten Werke des deutschen poetischen Realismus. Auch wenn sich einige Passagen des Buches auf den ersten Blick eher schleppend lesen, reicht ein genauer Blick, um festzustellen, dass sich hinter diesen Passagen viel mehr verbirgt. Bereits in der Beschreibung des Innenhofes, die am anfang des Romans steht, versteckt sich der komplette Verlauf von Effis Leidensgeschichte, der sich erst nach genauer Interpretation der Motive zu erkennen gibt, als Beispiel die Schaukel und mit ihr das Motiv der Luft, des Schwebens, das den ganzen Roman hindurch ein Sinnbild für Effis Persönlichkeit darstellt. Auch die Leidenschaft und das Gefühl, die in diesem Roman zum Ausdruck kommen, werden erst bei genauem Betrachten und der Interpretation der einzelnen Motive und Stilmittel deutlich, dafür aber umso stärker, als sie in einem "normalen" Roman unserer Zeit überhaupt dargestellt werden könnten.

Wenn man bereit ist, sich auf Fontane und seinen -nicht immer leicht zu entschlüsselnden- Erzählstil einzulassen, bietet der Roman "Effi Briest" eine großartige Leseerfahrung und eine Geschichte, die in ihrer Tragik kaum größer sein könnte.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
... die Theodor Fontane eine Art Vorlage zu seinem Roman geliefert hat. Noch stärker als bei der Anna Karenina von Tolstoi (gäbe es einen sechsten Stern, würde ich ihn hier, bei Effi Briest, vergeben) wird mit preußischer Knappheit und zugleich mit unglaublicher Intensität das Schicksal einer für damalige Verhältnisse emanzipierten und trotz aller Widrigkeiten starken Frau beschrieben, die letztlich aufgrund ihrer Jugend und der unmöglichen gesellschaftlichen Verhältnisse doch noch zugrunde geht. Vor allem das Schlußwort des Vaters an die Mutter (nach dem Tod der Effi Briest) ging mir sehr nahe, als die Mutter wagte, auf die Jugend der Tochter anzuspielen: "Ach Luise ... das ist ein zu weites Feld ..."

Ich kann nur hoffen, es bei meinen eigenen Kindern besser gemacht zu haben.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ja, „ein weites Feld“ – das trifft meine Empfindungen über Theodor Fontanes Roman „Effi Briest“ ziemlich gut. Allerdings lasse ich – anders als Effi's Vater – die Leser meiner Rezension nicht im Unklaren darüber, wie ich zu einer Sache (in diesem Fall zu diesem Roman) stehe *g*

Warum liest man einen Roman, der von den meisten Deutsch-LK-Schülern gehasst wird? Nun, zunächst muss ich sagen: es hat mich schon länger gereizt, Effi Briest zu lesen – vielleicht, weil ich nicht zu den LK-Geschädigten gehöre *lach*. Außerdem habe ich ein Faible für Klassiker und verzweifelte Ehebrecherinnen (mit Madame Bovary und Anna Karenina stehen zwei weitere Bücher in der Warteschleife *g*).

Gevatter Zufall wollte es, das ich letztes Jahr in Münster in der Bahnhofsbuchhandlung nach einer Fortbildung über das Buch gestolpert bin – zu einem unschlagbar günstigen Preis :-) Kurzerhand hab ich das Buch dann mitgenommen und nach der mehr als 1-stündigen Zugfahrt nach Bielefeld war ich schon in diesem Roman gefangen.
Warum? Bereits nach der eröffnenden Beschreibung von Effi's Heimat setzte sich der Filmprojektor in meinem Kopf in Gang und ich fand mich in Hohen-Cremmen wieder, sah, wie unbeschwert Effi spielte und lachte, schaukelte und einfach eine frohe Stimmung verbreitete, die mir schon nach wenigen Seiten ein breites Grinsen ins Gesicht zauberte. Dann lernte ich die Freundinnen von Effi, die Eltern und Geert v. Innstetten kennen und war völlig von den Socken, als Effi auf einmal mit ihm verlobt war. Die Selbstzweifel der Eltern ließen nicht lange auf sich warten, verschwanden aber auch ebenso schnell wieder.
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