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am 12. Mai 2016
Ein wirklich guter Tuner mit kleinen schwächen.

Der Xtrend-ET9500 soweit gut ich werde in einer Pro Kontraliste alles festhalten.

Pro: Mittlerweile recht günstig zu bekommen.
Qualität ist soweit ganz gut schwächen zeigen sich erst nach der Garantiezeit.
Viele anschlußmöglichkeiten.
Super Bild.
Guter Ton.

Kontra: Das System mit der Stützbatterie ist nicht die beste Lösung. (Batterie versorgt ein Secureboard was schützen soll
gegen Fälschungen der Box) Die Batterie kann 10 Jahre halten aber auch schon nach drei ausfallen.

Mit integrierter Festplatte wird der Reciever sehr warm (Ohne ist es wesendlich besser)

Alles in allem ein gutes Gerät leider ist in sachen Support ist die Firma hinten an, wie so viele in diesem Bereich.
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am 30. August 2012
Ich habe in vielen Fachgeschäften und auch Massen-Abfertigungen (Media-Markt ...) nach einem automatischem Videorekorder gefragt: alle sagten, so Etwas gibt es nicht. Alle Berater nötigten mich, alle 3 Tage stundenlang alle Programme durchzuzappen und mit EPG selbst zu programmieren. So ein Blödsinn! So ein Wahnsinn an verlorenen Stunden! Ich habe noch länger rumgesucht, bis ich die Dreambox und diesen hier gefunden habe. Es ist ein echter Gewinn an Lebensqualität, wenn man sich zu Freierabend mit der Familie bespricht, was man jetzt gucken möchte, dann blättert man mit der Fernbedienung die Lieblings-Sendungen aller Familienmitglieder und Bekannten durch und einigt sich auf einen Film.

Wie ist das möglich, dass so ein kleiner Kasten die Lieblingssendungen aller Familienmitglieder auf Festplatte hat? => Wenn man das Gerät bekommt, kann man sich den AutoTimer runterladen, der fragt nach Begriffen, z. B. Sandra Bullock, Jean Connery, Wetten dass, hitec, Internationale Funkausstellung, ComputerClub, Monk ... man kann alles Mögliche eintippen, mit einer Mini-Wohnzimmer-Funk-Tastatur natürlich (optional); es geht jede USB-Tastatur;

Egal, wo die Wunsch-Begriffe im EPG stehen, sie werden gefunden und der Videorekorder startet die Aufnahme; egal auf welchem Sender (RTL Nitro, ComputerClub auf Dr Dish ...). So findet Oma ihre geliebten Elvis-Filme plötzlich auf Festplatte, ohne dass sie alle 3 Tage jahrelang die Fernseh-Zeitungen durch liest. So hat die 4 Jahre alte Tochter ein zensiertes Verzeichnis im WLan, wo sie mit ihrem iPad Maulwurf Pauli-Sendungen findet. So hat meine Frau ihren geliebten Monk und ich alle arte-Beiträge. Ausserdem haben einige (sehr gut bekannte) Nachbarn Gastzugänge über WLan. Sie dürfen übrigens auch eigene Wünsche äussern, über eine Web-Oberfläche auf AUFNAHME drücken. Das ist nur einer der vielen Möglichkeiten: automatisch Lieblings-Schauspieler und -Sendungen aufnehmen, egal wo und wann. Endlich mal ein Stück Elektronik, was den Menschen wirklich einen Mehrgewinn an Lebensqualität bringt.

(Eine Lösch-Taste für versehentlich aufgenommenen Mist gibt es übrigens auch. Und man kann direkt aus den fertigen Aufnahmen heraus die Suchbegriffe anpassen.) Und ich sehe keinen wesentlichen Preisunterschied zu anderen HDTV-Twin-Tunern mit 1-Kabel-Lösung und bla bla. Dieser hier (9500) hat übrigens gestern 11 Sendungen gleichzeitig aufgenommen; davon die Hälfte in HDTV. Man kann auch weitere USB-Empfänger anstecken, sodass man auch von verschiedenen Transpondern gleichzeitig 11 Sendungen aufnehmen könnte. Aber so Themen sprengen eine Rezension, die einfach mal subjektive Lebensqualität vermitteln möchte.
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am 16. Februar 2014
Jeder der Pay-TV Kunde ist, und selber entscheiden will, welche Geräte er in seiner Anbauwand zu stehen hat wird in nächster Zeit wohl oder übel nicht an einem Linux-Receiver vorbei kommen. Für mich das wichtigste Kriterium ist die Bildqualität in HD aber vor allem in SD, und da ist wohl eine Xtrend-Box zur Zeit mit das Beste, was am Markt verfügbar ist. Dazu kommt auch das große Angebot an Software und verschieden Images, so daß die Wahl der Qual wirklich schwer fällt. Wer sich so eine Linux-Box kauft, sollte schon wissen, worauf er sich einlässt. Ich habe erstmal 6 Tage zum Einrichten und Testen der Software benötigt, ehe ich mich entschieden habe, sie gegen meine alte Box zu tauschen. Heißt aber nicht, daß das das "Ende der Fahnenstange ist". Es kommt täglich neue Software raus, und die will man natürlich auch haben und testen. Von Vorteil beim Einrichten ist es, wenn man mehrere Sat-Anschlüsse und einen kleinen TV noch im Wohnzimmer hat, damit man im Parallelbetrieb arbeiten kann und die Frau ungestört weiter TV schauen kann.

Nun mal zum Receiver.

Von Amazon geliefert, wie immer zuverlässig und schnell (Wochenende bestellt, Dienstag geliefert).
Nachdem ich die Box ne Stunde hab temperieren lassen ging es ans Auspacken. Im Lieferumfang die Box, FB mit Batterien R03, HDD-Anschlusskabel, HDMI-Kabel und ein Durchschleifkabel, falls jemand nur einen Sat-Anschluss hat.
Jetzt wurde es spannend. Box ans Netz, alle Kabel dran, TV ein, Box ein. Da stand es schon im Display, ET9x00. Nach ca. 10 min stand das aber immer noch da und die Zeit wurde mir zu lang und ich habe die Box stomlos gemacht, paar Sekunden gewartet und wieder eingeschaltet. Das selbe Spiel habe ich ca. 5 mal gemacht, dann stand fest, die Box wurde wahrscheinlich nur mit einem Bootloader ausgeliefert. Hallo, gehts noch ? Setzt Xtrend voraus, daß die Käufer sich mit Image flashen auskennen und den Rest selber machen können ? Ich habe hinterher erfahren, daß noch andere Käufer davon betroffen waren. Das geht doch gar nicht, oder ?

Zu den technischen Daten werde ich nicht's sagen, da gibt es genug im Internet zu finden.
Was gefällt mir, das äußerlich Design, nicht viel sichtbarer Schnickschnack, VFD-Display gut ablesbar, mag ich lieber als irgendwelche vollflächigen LCD-Displays, welche beim TV schauen auch bloß ablenken. Alle nötigen Anschlüsse sind vorhanden wie HDMI, USB, sogar 2 x Scart, Netzwerk, Video, Audio u.s.w., 2 Karteneinschübe und 2 Ci-Schächte.
Eingebaut habe ich mir eine 3TB von WD ( WD30EUER-63S), welche aber vorher schon initialisiert werden sollte, da der Receiver auf Grund der Größe sie sonst nicht komplett erkennt. Ich denke, bis 2 TB gibt es keine Problem. Ich habe sie einfach an meinem Mac angeschlossen und initialisiert und in der Box wurde sie dann auch ohne Probleme mit 3 TB angenommen.
Images habe ich verschiedene probiert, für jeden Geschmack was bei. Natürlich ist für die volle Nutzung ein Netzwerkanschluss Vorraussetzung. Die Bedienung ist klasse, ebenso die Geschwindigkeit beim Zappen, egal ob FTA oder Pay-TV. Also dahingehend alles chick.

Ich habe auch mal ein paar Messungen durchgeführt in Bezug auf den Stromverbrauch der ET9500, da es schon interessant ist, mit welchen Kosten man rechnen muß, was aber auf jeden Linux-Receiver zutrifft.
Netzspannung 235,6 V

Schlafmodus 3,63 W
Standby ohne HDD 18,9 W
Standby mit HDD 20,8 W
Bootvorgang ca. 25,2 W
Betrieb SD-Bild 25,2 W
Betrieb HD-Bild 25,9 W

Wenn mein Messgerät (mit Multimeter den Strom primär gemessen) richtig gemessen hat, liegt der Stromverbrauch (0,28 € / 1KWh) bei ca. 62,- € pro Jahr. Ist ok denke ich.

Jetzt mal zu den für mich negativen Dingen.
Wer eine Festplatte in den Receiver einbaut, muß das Gerät aufschrauben. Da ich Elekroniker bin, schaue ich mir grundsätzlich alle Hardware die ich kaufe genauestens an. Als erstes ist mir beim Testlauf das Netzteil aufgefallen. (Nicht nachmachen wegen der hohen Spannung von 235 V !) Im Betrieb habe ich mal die Kühlkörper des Netzteils und auch die Kondensatoren abgetatstet. Puh, da werden einige Kondensatoren ganz schön mit aufgewärmt. Aber was ist das da ! Auf der sekundären Seite befinden sich 2 Kühlkörper ohne Bauteil, an dem einen Kühlkörper lehnen 2 Gleichrichter an den Ecken mal eben so an. Und die werden richtig heiß. Die Gestaltung des Layouts muß von einem Lehrling stammen, absolut stümperhaft. So etwas billiges habe ich noch nicht in den Händen gehabt. Das Netzteil wird definitiv keine lange Lebenszeit haben ohne ordentliche Kühlung.

Kühlung, ja, das ist auch so ein Ding.
Es befindet sich unter der Festplatte ein Lüfter, was ja auch gut ist. Wärme steigt bekanntlich nach oben. Man sollte auch nicht Luft in ein Gerät hineinblasen, sondern heraus ziehen, was hier auch der Fall ist. Das Dumme ist nur, die Luft wird nach unten unter die Box gezogen und erwärmt den ganzen Unterboden und das was darunter steht. Das wird richtig heiß darunter und überträgt sich natürlich wieder in die Box. Also ein Wirkungsgrad ... ja, ohne Worte. Wer hat sich so etwas ausgedacht.

Warum begrenzte Lebensdauer. Die Box hat eine Art Cloneschutz, welcher verhindern soll, daß die Box nachgebaut werden kann. Das macht man mit einem Securiti-Board, welches mit eingebaut ist und mit einer 3V Batterie versorgt wird. Diese Batterie ist aber irgendwann leer, kann lange dauern, vielleicht 6-10 Jahre, kann aber bei schlechter Qualität auch schon nach der Garantie passieren. Dann funktioniert die Box nicht mehr, weil keine Software geladen werden kann. Entweder man schickt sie dann ein, Material ca. 65,- Euro plus Steuer (hören und sagen), oder man schmeist sie weg. Für mich eine gewollte Sollbruchstelle ! Passieren tut es auf jeden Fall, das sollte man wissen. Ein Austausch der Batterie ist nur unter Spannung möglich und in der ET9500 muß gelötet werden.

Warum behalte ich die Box trotzdem und warum 2 Sterne ?

Für mich wird es nur eine Übergangslösung sein und keine Box die ich wie meine alte (Topfield) 10 Jahre behalten werde. Aber aus den oben genannten Gründen habe ich keine Wahl und mußte erstmal umsteigen, auch wegen DVB-S2. Vom optischen her ohne Tadel, Bedienung, Stabilität, Bildqualität alles Top. Auch der Preis ist angemessen, andere Boxen die nicht mehr können kosten bis das Doppelte. Das ist der Grund, weshalb ich sie trotzdem behalte.
1 Stern Abzug für das wirklich misslungene und unterdimensionierte Netzteil.
Der 2 Stern Abzug geht für die begrenzte Lebensdauer durch die Batterie drauf. Jeder kann das auffassen wie er will, für mich ist das eine gewollte Sollbruchstelle, machen ja leider viele Hersteller.
Der 3 Stern Abzug geht dafür drauf, daß die Box ohne Image geliefert wird, also im Lieferzustand nicht funktioniert.

Diese Rezension bezieht sich auf meine persönlichen Eindrücke und auch aus meiner bisherigen Erfahrung im Bereich der Elekronik. Das wird mit Sicherheit auch meine einzige Box von Xtrend sein bis ich eine gleichwertige einer anderen Firma ohne Sollbruchstelle finde.

Empfehlen kann ich die Box nur allen, die sowieso vorhaben, eine andere Software aufzuspielen, und sich auch nicht davor scheuen, eventl. mal nach der Garantiezeit einen Lötkolben in die Hand zu nehmen. Allen Anderen würde ich eher abraten.
Das neue Modell ET10000 ist leider auch mit einer Batterie versehen, sonst hätte ich mich dafür entschieden.

Update 28.02.2014
Die Xtrend ist nun mittler Weile ca. 3 Wochen in Betrieb und ich möchte meine bisherigen Eindrücke gerne weiter geben.
Bildqualität, einfach Spitze. Die Bildschärfe und die Darstellung in SD ist noch besser, als ich erwartet habe, die richtigen Einstellungen vorrausgesetzt. Muß aber auch sagen, daß meine Wiedergabequelle ein HD-Ready 37" Plasma ist. SD bei Full-HD macht meines erachtens nach im Moment wenig Sinn, da durch die Hochrechnung in Full-HD Schärfeverluste und Artefakte die Folge sind. Es gibt TV-Geräte, die das relativ gut hinbekommen, aber zaubern können die auch nicht. Wie gesagt, ich rede hier von der Hochrechnung von SD 544 × 576 auf HD 1920 x 1080. Bei diesen Hochrechnungen müssen Pixelinformationen "hinzugerechnet" werden um das Bild auszufüllen, und dabei lässt die Qualität nach. Bei den neuen 4K TV-Geräten wird es noch schlimmer werden. Aber das ist ein anderes ausschweifendes Thema.
Stabilität, sehr gut. Ich fahre die Box beim Ausschalten nur in den Standby, da ich viel Aufnahmen programmiere. Programmtimer funktioniert auch tadelos und zuverlässig.
Bei Pay-TV kann man mehrere Sendungen aufnehmen, trotzdem ist alles ohne Aussetzer entschlüsselt.
Auf die Fernbedienung reagiert die Box gut und zuverlässig. Das Einzige was mich stört, man hört das Klicken beim Drücken der Tasten. Wenn es leise im Raum ist, stört es schon ein wenig, vor allem wenn man viel Zappen tut.
Die Softwareimages sind ausgereift und laufen auch gut. Wenn man zu viel experimentiert, kann es allerdings passieren, daß man sich auch mal was "zerschießt". Kann aber innerhalb von ca. 5 min mit einem USB-Stickupdate schnell behoben werde, was ich jedem empfehle. So macht das Eperimentieren während die Frau schläft noch mehr Spaß.

Update 03.10.2014
So, mittler Weile ist die Box ja nun schon länger in Gebrauch, daher möchte ich kurz meine weiteren Erfahrungen mitteilen.
An der Bildqualität hat sich natürlich nicht's geändert, einfach Klasse.
Als Software verwende ich nach wie vor das OpenPLI 4 von Februar, habe damit die wenigsten Probleme, mache allerdings aber auch keine Updates, weil ich danach öfters Probleme hatte in der Bedienung, Timeraufnahmen und gelegentlich Abstürze. Neueste Versionen habe ich noch nicht probiert.
Jetzt zum eigentlichen Problem.
Die internen Kartenleser wie so oft auch von anderen Anwendern bemängelt, sind bei mir nicht mehr in Gebrauch. Ich nutze jetzt wieder das AlphaCrypt Light, damit ich noch die paar Monate, was mein Vertrag läuft, PayTV schauen kann.
Warum,
ganz einfach, die Kartenlesen laufen paar Tage, dann Entschlüsseln sie einfach nicht mehr. Man muß den Receiver komplett runter fahren, wieder neu starten, dann geht es paar Tage. Im 9200 sind andere Kartenleser verbaut, diese funktionieren wohl einwandfrei. Sicher könnte ich die Box einschicken wegen dieses Mangels, aber da mein Vertrag bald ausläuft, und ich keinen Bedarf mehr dafür habe, lasse ich es.
Also wer speziell auf die Kartenleser Wert legt, die ja eigentlich schon gewisse Vorzüge gegenüber dem AlphaCrypt haben, sollte sich ein anderes Modell kaufen.
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am 18. Februar 2013
Nach einigen Tagen und Nächten voller "Basteleien" und Erkunden der endlosen Konfigurationsvarianten muss ich sagen: ein fantastisches Gerät, das (warum auch immer) den Großmärkten sowie auch den regionalen Händlern scheinbar vorenthalten wird. Da gibts eben nur Humax, Technisat, Kathrein, die sicher alle nicht schlecht sind, aber niemals so flexibel wie dieses Schätzchen! Ich hatte vorher einen Vantage 8000S (war basteln also schon gewöhnt, nur hörte das bei Vantage nie auf) und war überrascht über die deutliche Bild-Qualitätssteigerung. Echt eine Empfehlung, auch im Hinblick auf den entspannteren und gängelfreien HD+ Genuss und nicht zuletzt die klaglose Verarbeitung jeglicher Videoformate (m2ts, mkv, mpg, ts, wmv, DVD-Ordnerstruktur usw.).

Eine Warnung sei jedoch an dieser Stelle angebracht: Flexibilität und Funktionsumfang dieses Gerätes sprengen den Rahmen üblicher Sat-Receiver und erfordern zwangsläufig Einarbeitung in die Materie von Linux-Receivern. Dafür gibt es aber eine riesige, fleißige und vor allem funktionierende Community, (hdfreaks.cc, et-view-support.com, xtrend-home.de), welche zur Veredelung dieses Teils maßgeblich beitragen.

Insbesondere die Images von HDFreaks sind einfach perfekt und werden ständig gepflegt, so dass man mit jedem Update glaubt, wieder ein neues, funktionaleres Gerät bekommen zu haben.

Also, traut euch!
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am 1. September 2012
Nun ja, die unbändige Begeisterung meines Vorschreibers Biber kann ich nicht wirklich teilen, zumal sich dieses "wunderbare Stück Technik" nicht exklusiv mit dem Autotimer ausrüsten läßt - nein, jeder auf Enigma2 basierte Receiver liefert damit diesen Spaß.
Der Xtrend ET9500 selbst ist sicherlich ein vernünftiger Receiver. Allerdings sind seine Leistungsdaten weder exklusiv noch sollte man einige Nachteile verschweigen.
Zunächst zu den guten Eigenschaften:
- Linux-basiert (Enigma2-kompatibel) und daher sehr gut erweiterbar
- Startzeit (von DeepStandby auf Bild da) ca. 1 Minute
- Stromverbrauch Aus, d.h. Deep-Standby: <2 Watt, Standby: 28W bzw. Ein: 35W
- HbbTV-Plugin verfügbar
- Netzwerkfunktionalität
- steckbare Tuner (2x DVB-S(2) eingebaut, 1x DVB-C im Karton enthalten, optional DVB-T zu kaufen)

Besonders unschön - neben den in letzter Zeit deutlich angestiegenen Preisen für ein Gerät dieser Leistungsklasse - sind dagegen zwei Punkte:

Punkt 1: DTS-Downmix derzeitig nicht ohne Probleme nutzbar
Hier war bis Februar 2012 eine hardwarebasierte exzellente Lösung vorhanden. Leider hat sich Xtrend dann entschieden, die DTS-Lizenz nicht weiter zu kaufen, so dass nun der Downmix nicht mehr über die Treiber in der Hardware erledigt wird, sondern über eine softwarebasierte Lösung - die Folge ist eine erhebliche Last auf der CPU, die - gerade auch bei parallelen Prozessen - zu Aussetzern und anderen Artefakten führt. Wer also öfters Filme mit Surroundsound mit Downmix-Ausgabe zB. auf dem Fernseher schauen will, sollte sich den Kauf gut überlegen.
An dieser Stelle: falls jemand von Xtrend dieses liest - wie wär's damit, die Lizenz wieder aufzunehmen? Die Kunden würden es vielleicht honorieren, zB. mit dem Kauf einer Xtrend als nächste Box ;)

Punkt 2: Verwendung einer Pufferbatterie auf dem Security-Board
Die Box enthält - wie alle anderen Receiver von Xtrend - ein Security-Board zum Kopierschutz. Darauf ist eine Pufferebatterie untergebracht. Versagt diese (zB. durch Entleerung, wenn das Gerät zB. nachts vom Netz getrennt wird, oder durch Herauslösen, wenn das Gerät ungünstig bewegt wird), können die Treiber nicht mehr geladen werden und das Gerät ist unbrauchbar und muß zur Reparatur eingeschickt werden (kann außerhalb der Gewährleistungszeit Kosten verursachen, außerdem scheint der aktuelle Supportpartner erheblich überlastet zu sein, allein mit den zahlreichen Ausfällen des Security-Boards in der ET6000er Serie). Wie in den einschlägigen Foren berichtet wurde, gab es ursprünglich die Zusage des Herstellers, zeitnah den Kopierschutz durch Treiber zu deaktivieren, die die Batterie nicht abfragen (angeblich gibt es diese Treiber auch schon) - doch bisher hat der Hersteller nichts davon verlauten lassen.

Darüber hinaus ist die Fernbedienung bei der ET9500 im Vergleich zu den früheren Geräten 9000/9100/9200 keine besonders gute Lösung. Neben einem recht hohen Verbrauch reagieren die Tasten teilweise recht träge, was den gemütlichen Abend bei empfindlichen Gemütern durchaus stören kann.
Das Gerät wird im Betrieb recht warm, in den Foren wird teilweise auch von sehr heißen Geräten berichtet. Der Einbau in einen Phonoschrank sollte daher vermieden werden.
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am 29. Dezember 2013
Auf der Suche nach einer günstigen Dreambox 7020HD Alternative bin ich auf den Xtrend ET9500 gestoßen und dann gleich hier bei Amazon bestellt.

Nach mehreren Wochen kann ich nun sagen, dass der Receiver wirklich TOP ist. Ich habe noch eine Samsung 2,5 Zoll 1TB Festplatte für Aufnahmen und Timeshift eingebaut und alles läuft perfekt.

Der Recevier bootet unter einer Minute und das Umschalten von Sendern dauert deutlich weniger als eine Sekunde. Somit kann man auch bequem zappen.

Das einzige was mich gestört hat, war die original Firmware des Receivers. Die war mir zu sehr eingeschränkt und deswegen habe ich die aktuelle Version von OpenPLI installiert. Seit dem Firmware-Update ist das der perfekte Receiver!

Ich habe auch ein ausführliches Review auf meinem Blog veröffentlicht falls jemand noch mehr Informationen benötigt: netreview.de/technik/review-xtrend-et9500-dreambox-7020hd-alternative/
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am 4. Mai 2014
Wer den XTrend Receiver kauft sollte schon einige Kenntnisse im Flashen von den Kisten mitbringen. Meiner war jedenfalls komlett ohne Betriebssystem. Ich dachte ja noch zuerst an einen Defekt, aber nein, er war, ohne ihn mit einem entsprechenden, aus dem Internet erst herunterzuladenden Betriebssystem (Image), nicht zu gebrauchen. Hinweise darauf gab es, soweit ich jetzt noch weiss, nicht. Mit dem richtigen Image aber geschehen Wunder. Ein absolut Top Gerät. Top Ausstattung. Top Bild, Top Ton. Spielt (fast) alles ab und kann (fast) alles. Es ist aber wirklich viel Bastelarbeit notwendig. Und immer schön ein Backup machen!
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am 12. Januar 2015
EDIT:
Zum Thema Fernbedienung - aufgrund der Vielzahl an Geräten bin ich nun dazu übergegangen eine Logitech Harmony 350 einzusetzen.
Damit wird die Stereoanlage, unser TV, der Receiver und sogar unsere Multimedia Box ferngesteuert.
Diese FB hat deutlich mehr "power" als die XTrend Standard FB und mittlerweile ist es sogar möglich ohne genaues Zielen die Programme umzuschalten :)

Die Grundfunktionen wurden hier schon zu genüge erläutert. Ebenfalls die Erweiterungsmöglichkeiten.

Die Anschaffung wurde aufgrund des Twin-Receivers getätigt.
Vorher hatten wir einen Kathrein Receiver, lief einwandfrei, ohne jeglichen Mucken.
Eine externe 2,5 Zoll HDD war ständig angeschlossen und das Teil lief für rund 3 Jahre problemlos.

Diesen Zustand wollten wir wieder haben, nun eben mit dem "Bonbon" eine Sendung gucken zu können und zeitgleich ein anderes Programm zu schauen.

Die Vorfreude war also entsprechend hoch, zumal der Preis inkl. HDD doch schon stolz ist - rund drei Mal so teuer wie unser vorheriger Kathrein.

Die Einrichtung ist, wenn man mit USB Sticks, FAT32 und WinSCP etwas anfangen kann, relativ simpel.
Hat man das Gerät zusätzlich noch via Netzwerk in das Heimnetzwerk angeschlossen, lässt sich die Programmliste für Tools schön sortieren.

Aber nun die negativen Dinge:

Hardware:
Das Design/die Konstruktion - nein, dazu äußere ich mich besser nicht...

Es ist eine leise 2,5 Zoll HDD verbaut. Diese hört man jedoch bei einer Aufnahme (sonst geht sie nach 5 Minuten in den standby). In ruhigen Passagen "säuselt" also etwas. Meine LG und ich merken sowas, es nervt etwas.
Mich irritiert etwas dass die gleiche Festplatte ohne Receiver kaum einen Mux von sich gibt. Anscheinend fungiert das Receivergehäuse als Resonanzkörper.

Der Lüfter ist ziemlich unglücklich unter der HDD verbaut. Ich musste diesen auf unter 10% regeln, da man ihn sonst deutlich raushört. Auch hier vielleicht eine Resonanz.

Die Fernbedienung bzw. der IR Sensor sind nicht gerade empfindlich.
Wenn ich überlege dass zwischen Essbereich und Wohnzimmer/TV rund 8 Meter liegen und die Fernbedienung des Kathreins und des LG TVs ohne Probelme funktionieren, muss man die Fernbedienung des XTrend schon vom Sofa aus GENAU auf den Receiver richten damit die Befehle angenommen werden.

Software:

Ich nutze die OpenATV. Tja,... sie funktioniert.

Allerdings mit einem dicken Manko:

CEC lässt sich anscheinend nicht sauber deaktivieren.

Spiele ich mit meiner Multimediabox rum und nutze dort die Fernbedienung des TVs, empfängt der Receiver urplötzlich ein Signal der Fernbedienung und bringt wirklich ALLES durcheinander. Senderwechsel, Aufruf der Favoriten, Info oder EPG...

Es geht sogar so weit dass keine Aktion mehr an der Multimediabox funktioniert und man erst wieder CEC am TV konfigurieren muss.
Sowas hatte ich vorher bei mehreren Geräten (XBMC, Blu-Ray Player etc) nie.

Schlussendlich hängt sich der Receiver regelmäßig auf, sobald die Multimediabox angeschaltet ist.
Selbst im standby bleibt irgendwann die Uhrzeit stehen.
Das ist ziemlich unschön wenn man den Timer programmiert.
Irgendwann wird die Aufnahme beendet und der Receiver hängt, die Aufnahme dann natürlich auch. Hart aus/anschalten und er läuft wieder. Ungefähr im zweitages Rythmus.

Lasse ich die Multimediabox mehrere Tage aus, passiert sowas nicht. Auffällig war dies bei Krankheit.

Der EPG funktioniert auch eher schlecht als recht. Ohne Netzwerkverbindung, sprich Verbindung ins Internet, erhält der Receiver nur sporadisch ein Update.
Häufig ist es dann der Fall, dass in der EPG Übersicht viele Programme "leer" bleiben und erst nach Anwählen etwas aktualisiert wird.

Ob sich dies noch ändert weiß ich nicht. Mir fehlt nach einigem Neuinstallieren und Gebastel mittlerweile die Muße das Gerät anzufassen.

Die Idee ist wirklich gut, grundsätzlich scheint es tauglich. Aber ständig in der "Angst" zu leben dass eine Aufnahme nicht startet weil die Kiste wieder aussteigt, ist nicht sonderlich beruhigend.

Deswegen nur drei Sterne.
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am 28. Dezember 2012
Das Gerät lässt keine Wünsche offen.Linux-Receiver vom feinsten sicher kein Anfänger Gerät.Preis -Leistung unglaublich (gegen über meiner Dreambox).Wer ein tollesTeil zum kleinen Preis sucht ist hier richtig.Daumen hoch vielen Dank.
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am 22. Dezember 2015
Wenn man sich ein bischen mit dem Linuxreceiver beschäftigt kann man damit fast alles damit machen/sehen was mit TV und Mediaplayer zu tun hat.
Die Bildqualität ist einwandfrei. Die Images (OpenPli usw. ) sind Ansichtssache und ziemlich leicht zu installieren.
Am Anfang benötigt man allerdings etwas Zeit zum Einarbeiten in die Linuxgemeinde.
Das einzig Negative an dem Receiver ist die Sache mit dem Secureboard - d. h. die sollte die vorhandene Batterie auf dem Board leer sein muss das komplette Board ausgetauscht werden (kein Ganrantiefall). Ob das nach 3 Jahrem oder später kommt kommt kann ich nicht beantworten.
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