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Durch den Schnee: Erzählungen aus Kolyma 1 von [Schalamow, Warlam]
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Durch den Schnee: Erzählungen aus Kolyma 1 Kindle Edition

4.7 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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EUR 21,99

Länge: 342 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

»Wie tritt man einen Weg in unberührten Schnee?«

»Ein Buch, vor dem ich am liebsten in die Knie gehen würde. Es ergreift einen zutiefst. Eine der intensivsten Leseerfahrungen der letzten Jahre.«
Iris Radisch, Literaturclub, 16. Oktober 2007

Schalamows Erzählungen gehören zu den herausragendsten Leistungen der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Der Autor geht darin einer Schlüsselfrage unserer Gegenwart nach: Wie können Menschen, die über Jahrhunderte in der Tradition des Humanismus erzogen wurden, Auschwitz, Kolyma hervorbringen? Schalamow zieht den Leser der Erzählungen aus Kolyma, deren erster Zyklus in diesem Buch versammelt ist, in die Gegenwart des Lageralltags hinein, ohne Hoffnung auf einen Ausweg:
»Viele Kameraden sind gestorben. Aber etwas, das stärker ist als der Tod, ließ ihn nicht sterben. Liebe? Erbitterung? Nein. Der Mensch lebt aus denselben Gründen, aus denen ein Baum, ein Stein, ein Hund lebt.«

Der Verlag über das Buch

»Durch den Schnee« ist der erste Band der Werkausgabe Warlam Schalamows in der Übersetzung von Gabriele Leupold, herausgegeben von Franziska Thun-Hohenstein. Es folgen die übrigen fünf Zyklen der »Erzählungen aus Kolyma«, Romane, Essays und Gedichte. Schalamow zieht den Leser der »Erzählungen aus Kolyma«, deren erster Zyklus in diesem Buch versammelt ist, in die Gegenwart des Lageralltags hinein, ohne Hoffnung auf einen Ausweg: »Viele Kameraden sind gestorben. Aber etwas, das stärker ist als der Tod, ließ ihn nicht sterben. Liebe? Erbitterung? Nein. Der Mensch lebt aus denselben Gründen, aus denen ein Baum, ein Stein, ein Hund lebt.«

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1134 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 342 Seiten
  • Verlag: Matthes & Seitz Berlin; Auflage: 6 (14. Juni 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00DEDHDRS
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Warlam Schalamow ist neben Alexander Solschenizyn der bedeutendste Schriftsteller des GULAG. Aber Schalamow schreibt anders als Solschenizyn. Er versucht sich nicht an einem Gesamtbild des sowjetischen Lagersystems. Er ignoriert seine Geschichte. Er erklärt nichts und er moralisiert nicht. Ganz unmerklich tauchen seine Geschichten den Leser in die fremde Welt ein, Schritt für Schritt, bis der GESCHMACK des Lagers spürbar wird. Dann ist alles vorbei, und es bleibt dem Leser überlassen, sich einen Reim auf das Geschehen zu machen.

Der erste Band der deutschsprachigen Werkausgabe enthält 33 in sich abgeschlossene Erzählungen, die allesamt in der Kolyma-Region, dem physischen wie emotionalen Kältepol des Archipels spielen, bei alltäglichen Begebenheiten anfangen, langsam in die Tiefe dringen und oft einen Punkt erreichen, wo dem Leser das Lager fast physisch präsent erscheint, weil er die Geisteshaltung seiner Einwohner zu verstehen beginnt.

Einige von ihnen enthalten auch anthropologische Betrachtungen, die einzige Abweichung, die Schalamow sich beim Schreiben gestattet hat. Im Zusammenhang gelesen, können sie als Essenz seiner Lagererfahrung verstanden werden.

Das erste, was der Häftling im Lager erkenne, sei die außerordentliche Fragilität der Zivilisation. "Der Mensch wurde innerhalb von drei Wochen zur Bestie - unter Schwerarbeit, Kälte, Hunger und Schlägen" (S. 289).

Nicht Empörung oder Wut sei das Resultat solcher Bedingungen, sondern Versteinerung. Das Lager reduziere den Menschen auf eine pflanzliche, fast anorganische Form der Existenz. "Der Frost, derselbe, der die Spucke in der Luft gefrieren ließ, ergriff auch die menschliche Seele.
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Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 22. November 2007
Format: Gebundene Ausgabe
"Erzählungen aus Kolyma" ist der erste Zyklus der in dem Buch "Durch den Schnee" erzählt wird. Es folgen fünf weitere Zyklen in der genialen Übersetzung von Gabriele Leupold. Diese erste Werksausgabe außerhalb Russlands erscheint zum 100. Geburtstag des Schriftstellers. Bisher glaubte man durch den 1974 veröffentlichten Roman "Der Archipel Gulag", des russischen Schriftstellers Alexander Issajewitsch Solschenizyn, das ganze Ausmaß der Grausamkeiten, Unterdrückungen und Entmenschlichungen, die in den Straflagern der Sowjetunion während der Stalin- und Chruschtschow Ära passiert sind, kennen gelernt zu haben. Nach Solschenizyn dachte man das ist alles schon so brutal, so hart und dann erfahren wir in diesem Buch, dass es noch eine Steigerung gibt.

Der außerhalb Russlands bisher noch recht unbekannte Autor Warlam Tichonowitsch Schalamov, Vertreter der modernen russischen Literatur, konfrontiert in dem Buch "Durch den Schnee" in eindrucksvoller und zutiefst ergreifender Weise mit der grausamen, menschenverachtenden Gegenwart des Lageralltags. Er unterstreicht damit, dass es im zwanzigsten Jahrhundert zwei schweigend geduldete Katastrophen gegeben hat, nämlich den in Stätten wie Auschwitz, Dachau, Bergen- Belsen und Buchenwald in Gang gesetzten Holocaust und den von den Stalinisten verübten Massenmord.

Schalamov war nach seiner zweiten Verhaftung 17 Jahre lang in der Region Kolyma inhaftiert. Er berichtet in seinem Buch beeindruckend von dieser normalerweise unbewohnbaren Gegend, in der im Winter Minustemperaturen von bis zu 60 Grad herrschen. Weil unter diesen Bedingungen eine Flucht ausgeschlossen ist, verzichtete man großzügig auf Stacheldraht Einfriedigungen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Es tut weh dieses Buch zu lesen.
Und es braucht seine Zeit dieses Buch zu lesen.

Die vielen abgeschlossenen Geschichten über den Alltag der russischen Gulags werden nüchtern in einem beschreibenden Stil dargestellt. Es scheint fast, als ob man als Lagerinsasse nur überlebt, wenn man sich von seinem Körper trennt und von Außen betrachtet, was hier passiert und aus diesem "Außen", dann die Geschichten beschreibt, die das Buch enthält.

Diese ruhige und zurückhaltende Beschreibung hat mir noch mehr weh getan, wie wenn jemand seine Wut und Demütigung laut herausschreit.

Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Nach der Lektüre dieses ersten Bandes seiner Kurzgeschichten fragt man sich, wie einem im Zusammenhang mit der "Lagerliteratur" lediglich immer Solschenizyn einfallen konnte und der Name Schalamow völlig unbekannt war.
Die "Erzählungen aus Kolyma" sind ein fesselndes Werk, das einen fasziniert und schockiert zurücklässt!!
Sowohl von der Qualität des Schreibens als auch von der Qualität der Edition sind 5 Sterne nicht zu viel des Lobes!
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Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch ist zutiefst deprimierend. Nicht die Details oder die Menge der beinahe lapidar geschilderten Rohheiten sind von Bedeutung,- wenn dem so wäre, wäre das nichts weiter, als ein zusätzliches Additiv zur Kategorie der Gräuel-Literatur.
Das Wichtige an diesem Buch ist, daß sich unter der dünnen Haut der Hungergeschichten eine erschreckende Eigenschaft der menschlichen Natur abzeichnet, nämlich die, zu beinahe unendlicher Leidensfähigkeit und zur völlig Gleichgültigkeit gegenüber grauenvollem Elend.
Nicht einmal als Sadismus lässt sich das bewerten:
Der würde ja immerhin die Wahrnehmung des Gegenübers als Person vorausetzen.
Es vielmehr eine völlige maschinenhafte Gleichgültigkeit gegenüber dem Mensch-sein und Leiden anderer.
Schalamov zeigt völlig ohne Selbstmitleid, was unter solchen Bedingungen noch übrig bleibt von Ehre, Anstand und Mitleid.
Das ist sicher kein Buch, das man gute-Nacht Lektüre empfehlen kann, es ist auch kein Buch das alle lesen mögen oder können. Es erzeugt auch kein Mitleid,- vielmehr Entsetzen, dass so etwas möglich war, ohne überhaupt zur Kenntnis genommen zu werden,- ohne Aufschrei! Möge uns das allen erspart bleiben, und,- mögen wir alle auf der Hut bleiben!
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