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Dunkle Schuld: Roman Taschenbuch – 6. Juli 2009

3.8 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein kleines Juwel." (Stern)

"Sujets haben viele, einen Sound, eine Stimme nur wenige. Die von Sallis ist einmalig." (Spiegel online)

"Sallis einzigartiger Stil hebt ihn meilenweit über das Gros der Thrillerautoren hinaus." (Seattle Times)

"James Sallis ist einer der Besten." (Ian Rankin)

"Ein Krimi zum Genießen." (Los Angeles Times Book Review)

"Ein meisterhaft komponierter Roman." (Boston Globe)

Klappentext

"Ein meisterhaft komponierter Roman."
Boston Globe

"Ein Krimi zum Genießen."
Los Angeles Times Book Review

"Sallis einzigartiger Stil hebt ihn meilenweit über das Gros der Thrillerautoren hinaus."
Seattle Times

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3.8 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Nach den Erfolgen, die der kleine Verlag Liebeskind mit den Veröffentlichungen von James Sallis feiern durfte, scheint jetzt Heyne das Szepter übernommen zu haben und weitere Romane von Sallis herauszubringen. Den Anfang macht der erste Teil der Turner-Trilogie. Wie so oft bei Übersetzungen ist der deutsche Titel leider etwas dümmlich ausgefallen, das Original heißt herrlich lakonisch "Cypress Grove".

Sallis ist nicht ganz leicht zu fassen. Vordergründig schreibt er Kriminalromane, aber es steckt doch immer deutlich mehr dahinter. War "Deine Augen hat der Tod" noch phasenweise arg ins Philosophische entrückt, ist der vorliegende Roman eher eine Hommage an das Leben fernab der Großstadt. Es wird zwar die für den amerikanischen Kriminalroman (seit Chandler) typische Kritik an den herrschenden Verhältnissen größtenteils ausgespart, trotzdem ist Sallis weit davon entfernt, das kleinstädtische Amerika rosarot zu zeichnen. Aber vielleicht ist "Dunkle Schuld" eben auch gar kein echter Kriminalroman, Heyne untertitelt auf dem Cover (das im übrigen das ansprechende Design der Bücher von Liebeskind aufgreift) auch nur mit "Roman".

Dieser, nennen wir ihn Roman, funktioniert auf zwei Ebenen. In den Kapiteln strikt abwechselnd erzählt Turner (Ex-Cop, Ex-Knacki, Ex-Therapeut, Ex-Liebhaber, eigentlich Alles-Ex) von den Geschehnissen der Gegenwart und seiner bewegten Vergangenheit. Verläuft der Gegenwartsstrang chronologisch akkurat, sind die Abstecher in Turners Vergangenheit doch immer nur allein stehende Episoden. Es ist schwer, sich von Turner ein Bild zu machen. Dafür aber beobachtet Turner um so genauer, eigentlich sind zum Ende alle Charaktere schärfer umrissen als er selbst.
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Format: Taschenbuch
Das war mein zweiter Sallis nach Driver und ich fand ihn fast noch besser. Während Driver ein kompaktes, geradliniges und reines Krimimeisterstück ist, gibt es in diesem Südstaaten-Regionalkrimi neben einer eher gemütlich vor sich hin spazierenden Handlung hunderte von kleinen Skizzen, Episoden, abgebrochenen Lebensläufen der Verlierer des heutigen Amerika. So entfaltet sich ein schreckliches Sozi-Panorama, gegen das die Hölle wie ein harmloser Schrein aus dem europäischen Mittelalter wirkt.

Turner, die Hauptfigur ist selbst ein gebrochener Typ: Ex-Literaturstudent, Ex-Vietnamkämpfer, Ex-Cop, Ex-Knakie und Ex-Pychotherapeut ist er an allem gescheitert und hat sich jetzt zurückgezogen, irgendwo aufs Land, in ein Nirgendwo-Tennessee. Doch dann geschieht in der nahen Kleinstadt ein Mord und man zieht ihn als Berater hinzu. Und er nimmt Witterung auf...

Man sieht den Film schon direkt vor sich. In der Hauptrolle Clint Eastwood, als Sheriff Gene Hackman.

Sallis fährt das beste auf, was ein Autor von heute zu bieten hat: prägnante, nicht zu glatte Sprache, pointierte Dialoge, Atmosphäre, überraschende Beobachtungen, Figuren mit Profil und Background.

Ich freue mich schon auf weitere Sallis-Veröffentlichungen hierzulande.
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Format: Taschenbuch
Das Sujet des Romans scheint klar: eine Kleinstadt, ein Underdog, der bei den Ermittlungen hilft und ein mysteriöser Ritualmord. Doch James Sallis versteht es, weit mehr daraus zu machen. Feinsinnige Charakterzeichnungen treffen auf subtilen Witz, der Charme einer Kleinstadt tritt zu Tage und man lauscht gebannt den Erzählungen des Autors.

Aufgeteilt ist das Buch in zwei Handlungsstränge: die Gegenwart, die sich mit der Aufklärung des Mordes befasst und nichtlineare Rückblicke, die sich mit der Vergangenheit des Underdogs Turner beschäftigen. Kapitelweise werden die Stränge gewechselt.

Wie in jedem beliebigen Schreibratgeber zu lesen ist, bremsen Rückblenden den Textfluss und sollten der Dynamik des Lesens zuliebe vom Autor gemieden werden. Ich bin mir nahezu zu 100 Prozent sicher, dass Sallis die Rückblenden gerade aus diesem Grund in seinen Text eingebaut hat. Sie entschleunigen den Text und versetzen den Leser in die behäbige Stimmung, die wie Melasse durch die Südstaatenkleinstadt rinnt und an sämtlichen Protagonisten zu kleben scheint.

Ich fühlte mich beim Lesen eingebettet in dieses Milieu, als wäre ich Zuschauer und verfolgte das Geschehen sitzend auf einer Verandaschaukel.

Genau genommen ist nur die Hälfte dieses Buches ein Krimi. Die andere Hälfte ist der Lebensgeschichte von Turner gewidmet, die nicht minder spannend zu verfolgen war. Denn Turner ist eine komplexe Figur mit einer bewegten Vergangenheit.

Das Besondere an diesem Buch ist mit Sicherheit nicht ein besonders raffinierter Mordfall. Dieser gerät meines Erachtens sogar etwas in den Hintergrund.
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Format: Taschenbuch
Dunkle Schuld" (im Original stimmiger und schlichter mit Cypress Grove" betitelt) ist der erste Teil einer Trilogie von James Sallis, die sich um die Hauptfigur Turner dreht. Deklariert ist das Buch eigentlich als Krimi, aber eigentlich ist es das nicht. Fans von beinharten Ermittlungen und bizarren Todesfällen, die einen klassischen Krimi oder gar Thriller erwarten - wie der Mord zum Auftakt ja auch verheißt -, könnten bitter enttäuscht werden. Sallis' Roman ist sperrig, nicht leicht zugänglich, bisweilen zäh - und doch ein lohnendes Leseerlebnis.

Der Autor wirft einen scharfen und sprachlich einzigartigen Blick auf ein Provinznest in den US-Südstaaten, in dem die Dinge einfach etwas anders laufen, und lässt uns am Leben des desillusionierten Protagonisten Turner teilhaben. Die Kapitel berichten immer abwechselnd von den Geschehnissen in Cypress Grove, bei denen nur äußerst langsam etwas Licht in die Ermittlungen um den Gekreuzigten dringt, und von Turners Vergangenheit. Diese ist durchaus bewegt, denn Turner ist bei all seinen Lebensstationen quasi der Verlierer, den das Leben ernüchtert hat - erst war er ein Cop, dann landete er im Gefängnis, schließlich wurde er Therapeut, bis er schließlich allem den Rücken kehrte. Dies alles wird unglaublich trocken und lakonisch geschildert, dabei mit einem Höchstmaß an Atmosphäre. Sallis' schreibt über das kleinstädtische Amerika, und das kann er wirklich gut. Der Mord und die Ermittlung sind dabei fast Nebensache, und das Ende ist - zumindest aus Krimi-Sicht! - enttäuschend.
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