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Der Duft von Ambra: Historischer Roman von [Birgit Ringlein]

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Der Duft von Ambra: Historischer Roman Kindle Ausgabe

3,0 von 5 Sternen 6 Sternebewertungen

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Kindle
7,99 €

Länge: 373 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Birgit Ringlein ist gelernte Rechtsanwaltfachangestellte und Fremdsprachenkorrespondentin. Viele Jahre lebte sie in den USA und in Nordafrika, wo sie als Geschäftsführerin für ein tunesisches Unternehmen arbeitete. Im November 2000 kehrte sie nach Bayreuth zurück und ist seitdem als Lehrstuhlsekretärin bei der Universität Bayreuth beschäftigt. Drei Jahre lang war sie Vorstandsmitglied der Uni-Gourmets e.V. Bayreuth. Seit 2010 engagiert sie sich als Mitglied der „Genussregion Oberfranken“.

Mit dem Autor Reiner Benker entstand das 'Bayreuther Kochbuch', welches im April 2006 beim Mundartverlag Naumann erschien. Es folgten viele weitere Kochbücher zu fränkischen Spezialitäten, zu Kulturgeschichtlichem zum Thema „Bier“, bodenständige Gerichte aus dem Vogtland, das „Neualbenreuther Kartoffelbuch“ oder auch ein Büchlein über traditionelle und exotische Rezepte rund um die Bratwurst. Außerdem hat die Autorin zusammen mit Susan Dentel in einer zweiteiligen Gastrosophie, die beim Köller Verlag erschienen ist, hundert Rezepte aus 10 verschiedenen Mittelmeerländern gesammelt und veröffentlicht.
Mit „Der Duft von Ambra“ wendet sie sich nun erstmalig einem historischen Thema zu. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: paperback.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Noch in Gedanken an das bevorstehende Treffen versunken, beendete Jezabel ihre Waschungen. Leise öffnete sie eine unscheinbare Tür und schlüpfte in das väterliche Labor. Trotz der herrschenden Dunkelheit fand sie sich mühelos zwischen den Mörsern und Destillierkolben zurecht. Ihre tastende Hand fand das gesuchte Salbgefäß und öffnete vorsichtig den Deckel. Sofort verbreitete sich ein würziger Duft in dem engen Gemach, leicht holzig, ein wenig nussig und sehr intensiv. Mit dem kleinen Finger fuhr das Mädchen in den Tiegel, entnahm eine winzige Menge Salböl und tupfte sich diese hinter die Ohren und auf die Innenseite der Handgelenke, direkt dorthin, wo der Herzschlag pulsierte. Dann führte sie die Hand zur Nase, schnupperte und schloß genießerisch die Augen. Ambra, der süße Duft der Götter.
[…]

„Tochter, was tust du hier?“
Erschrocken wirbelte sie herum, das offene Salbgefäß noch in der Hand.
„Vater! Du bist schon wach!“
Ertappt schaute sie auf den kleinen Mann, der an der offenen Tür stehengeblieben war.
„Ich wollte nur …, ich dachte …Ich wusste nicht, dass du zu dieser Stunde schon auf den Beinen bist, Vater!“
Mit wenigen Schritten war er bei ihr, der dunkle Kaftan umwehte seine dünnen Beine, das Gesicht war in ärgerliche Falten gelegt, jede Regung seines Körpers drückte Unmut aus. Rasch hatte er ihr das Gefäß aus der Hand genommen und mit einem ärgerlichen Schnauben verschloß er den Tiegel.
„Bist du eine Prinzessin, dass du dich mit Ambra und Moschus salbst? Was fällt dir ein, du Närrin? Diese Lotion ist für die Valide Sultan, die erhabene Mutter unseres gnädigen Sultans bestimmt, und hier erwische ich dich mit den Fingern in ihrem Salbtopf! Willst du, dass sie meinen Kopf von ihrem Sohn fordert, weil du deine Eitelkeit nicht bezwingen kannst und dich an ihrem Salböl bedienst?“
„Aber das wird die Valide Sultan doch nicht erfahren, Vater! Es war doch nur ein Hauch, nur eine winzige Menge!“
Kleinlaut war sie nun geworden, denn wenn sie durch ihr unbedachtes Verhalten den Vater verärgerte, wie sollte sie dann seine Erlaubnis erwirken, bei dem Gespräch mit dem persischen Kauffahrer anwesend zu sein?
Sorgfältig wischte Moses das reich verzierte Töpfchen an seinem Gewand ab und stellte es vorsichtig zurück an seinen Platz.
„Was treibst du zu dieser Zeit im Laboratorium? Es ist noch nicht einmal vier Uhr morgens. Warum liegst du nicht auf deiner Lagerstatt und schläfst?“
„Du erwartest doch heute den Händler, der gestern mit der Karawane eingetroffen ist. Oh, bitte, Vater, lass mich bei dem Treffen dabei sein! Lass mich bei euren Verhandlungen zuhören! Ich werde ganz still sein und euch nicht stören! Aber lass mich anwesend sein, wenn der Mann hier ankommt!“
Flehend sah das Mädchen ihren Vater an, hatte sogar, ohne es zu merken, die gefalteten Hände in einer Geste des Bittens zu ihm erhoben. Unter ihrem flehenden Blick glättete sich der Ärger im Gesicht des Alchimisten, mit einem leichten Lächeln strich er ihr über den rötlich glänzenden Scheitel.
„Warum nur hängt dein Herz so sehr an diesem Treffen? Ist es nicht langweilig für eine junge Frau zwei alte Männer bei ihren Geschäften zu beobachten? Was versprichst du dir davon, Kind? Der Händler hat kein Geschmeide im Gepäck, keinen kostbaren Schmuck, keine edlen Wirkwaren, Bänder, Seiden oder Tücher, die das Herz eines jungen, schönen Geschöpfes, wie du es bist, erfreuen könnten. Er wird hier erscheinen in Begleitung seines riesigen nubischen Sklaven, in ärmlicher, unauffälliger Kleidung, um nur kein Aufsehen zu erregen, damit niemand auf den Gedanken kommt, dass er in dem alten Tuchbeutel, den er mit sich führt, weit größere Schätze verbirgt als Gold oder Edelsteine. Er wird den Nubier vor der Türe postieren, damit uns niemand bei unserer Tätigkeit stören kann, wird dann umständlich und unter lautem Anrufen seines Gottes Allahs die grauen und schwarzen Brocken aus dem Beutel holen und sie voller Lobesworte vor mir ausbreiten. Er wird so viel Silber von mir verlangen, dass uns in den nächsten Wochen und Monaten kaum etwas zum Leben bleiben wird …“.
Seufzend schüttelte der Alchimist den Kopf und sein Gesicht nahm einen tragischen Ausdruck an.
„Und trotzdem, Vater, lass mich dabei sein, wenn er dir seine Ware anbietet! Nichts könnte mich mehr erfreuen! Er wird von fremden Ländern erzählen, davon, wie die Fischer die Brocken im Wasser treibend oder am Strand liegend gefunden haben. Er wird von den Abenteuern berichten, die diese Menschen mit den Ambra-Erschaffern erlebt haben, mit diesen gefährlichen Kreaturen, die in Gewässern leben, die in unendlicher Ferne liegen.“
Vor Aufregung hatten sich Jezabels Wangen gerötet und die grünen Augen glitzerten im fahlen Morgenlicht, das durch den hohen Fensterschlitz fiel, wie die einer Katze.

[…]

„Gerüchte? Erzähl mir davon!“
„Da du meinen Geschichten sowieso keinen Glauben schenkst, kann ich ebenso gut gehen!“ Scheinbar beleidigt wandte sich der Junge ab, als wolle er sich im Gedränge davonmachen.
Doch das junge Mädchen packte ihn an der Schulter und hielt ihn zurück.
„Bleib hier und sprich! Jetzt will ich hören, was du zu sagen hast!“
Vergessen waren die zornigen Eltern und die Schelte, die sie nach ihrer Rückkehr zu Hause erwarteten. Erwartungsvoll geduldete sich das Mädchen, während Abou seinen Triumph auskostete, bevor er bereit war, ihr die Nachricht zu offenbaren.
„Die Genuesen berichten, dass sich an ihren Küsten ein neues Kreuzfahrerheer sammelt, um sich einmal mehr auf den Weg nach Palästina zu machen. Der König des Frankenreiches hat sich bereits mit Tausenden seiner Kriegern eingeschifft, doch er soll noch Verstärkung erhalten von einem der größten Könige des Abendlandes, einem Herrscher namens Richard vom Angelland, den sie wegen seines Mutes und seiner großen Kampfkraft den tapfersten aller Ritter nennen. Er ist ein junger Löwe, sagt man, todesmutig und im Zweikampf unbesiegbar. Wenn er den Kreuzfahrern zu Hilfe kommt, ist Palästina rettungslos verloren, denn keiner unserer Helden kann sich mit ihm und seinen Kämpfern messen. Auch verfügt er über ein riesiges Heer, das darauf brennt, die Ungläubigen zu besiegen und das alte Königreich Jerusalem wieder aufleben zu lassen. Davon hast du noch nichts gehört, nehme ich an!“
Mit vor Stolz geblähten Nüstern wollte er weiter sprechen, doch Jezabel unterbrach in voller Entsetzen:

„Ein neues Kreuzfahrerheer?! Weißt du nicht, was das bedeutet, Abou? Kannst du dich nicht an die Belagerung vor zwei Jahren erinnern, als es nichts mehr zu essen gab, kein Brot, kein Fleisch, kein Wasser? Wochenlang lag das christliche Heer vor den Mauern von Akkon, wochenlang haben wir gehungert! Wenn Sultan Saladin die Stadt nicht rechtzeitig befreit und die Christen besiegt hätte, wären wir alle gestorben, entweder erschlagen durch die Schwerter der Kreuzritter oder vor Entbehrung in unseren Betten! Und nun fallen diese Ungeheuer erneut in unser Land ein!“
Angsterfüllt starrte das Mädchen den Unglücksboten an, dann drehte es sich wortlos auf dem Absatz um und lief davon. Abou, der trotz seiner anderslautenden Aussage auf eine Belohnung gehofft hatte, blieb im Getümmel des Basars zurück. Nun musste er nach einer anderen Gelegenheit Ausschau halten, um an ein paar Bissen Brot zu kommen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: paperback.

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