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Du stirbst nicht: Roman Gebundene Ausgabe – 20. Februar 2009

3.5 von 5 Sternen 50 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Atemberaubend genau zeichnet Schmidt [den] mühsamen Gang, zurück in die menschliche Existenz, nach. [Es] zieht sich eine beharrliche Kraft durch dieses Buch, eine ermutigende Kraft [...].« (Beatrice Eichmann-Leutenegger Neue Züricher Zeitung)

»Schmidts Roman ist kein Erlebnisbericht, sondern ein schönes Beispiel dafür, wie aus autobiografischem Erleben Literatur werden kann.« (Tagesspiegel)

»Erneut erweist sich Kathrin Schmidt als Erzählvirtuosin, die kollektive historische Erinnerungspartikel im persönlichen Schicksal ihrer Protagonistin zum Vorschein bringt.« (Katrin Hillgruber Spiegel Online)

» Du stirbst nicht ist ein herausragender, wahrhaftiger Roman.« (Meike Fessmann Süddeutsche Zeitung)

»Ein eindringliches Buch. [...] Kathrin Schmidt ist wieder da. Wir dürfen uns freuen!« (Vladimir Balzer Die Welt)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Kathrin Schmidt, geboren 1958 in Gotha, arbeitete als Diplompsychologin, Redakteurin und Sozialwissenschaftlerin. Sie erhielt für ihre literarischen Arbeiten zahlreiche Preise, darunter den Leonce-und-Lena-Preis 1993. Ihr 1998 erschienener Roman »Die Gunnar-Lennefsen-Expedition« wurde mit dem Förderpreis des Heimito-von-Doderer-Preises und dem Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 1998 ausgezeichnet. Für ihren Roman »Du stirbst nicht« erhielt sie 2009 den Preis der SWR-Bestenliste und den Deutschen Buchpreis. 2010 erschien »Blinde Bienen. Gedichte«, 2011 der Erzählungsband »Finito. Schwamm drüber«. Sie lebt in Berlin.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Ganz Ungeheuerliches passiert der Heldin in diesem Roman:
zwischen Wachen und Träumen, zwischen Wahn und Wirklichkeit erlebt Helene einen Alptraum. Sie öffnet die Augen, versteht nicht, wer da ist, was da passiert, wer redet und schweigt, und wo sie sich überhaupt befindet. Liegt sie hier oder jemand anderer?
Die 44 jährige Schriftstellerin Helene hatte eine Hirnblutung erlitten und liegt auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Sie hat fünf Kinder und lebt in der ehemaligen DDR mit den vielen Seen und herrlichen Landschaften. Die Wende liegt schon Jahre zurück, und auch der 11. September in New York hat das Gesicht der Welt inzwischen verändert.

Helenes Mann Matthes erscheint bei ihr, die Kinder tauchen auf,--sie jedoch kann nichts richtig einordnen.

In unglaublich eindrucksvollen Bildern beschreibt die Autorin Kathrin Schmidt Erlebnisse, die jedem passieren könnten. Sie sind an Schrecknissen in ihrer Ohnmacht kaum zu überbieten. Die unmittelbaren Erfahrungen muten wie authentische Ereignisse an. Aus Sicht der Betroffenen erlebt man mit, wie hilflos sich Helene in ihrem Zwischenreich fühlt. Sie kann kaum begreifen, was um sie her geschieht. Bilderfetzen kommen und gehen, Menschen erscheinen und betätigen sich an ihr, ohne dass sie auch nur die mindeste Mitsprache hätte. Selbst die Ansprüche ihres Körpers liefern sie der Hilfe anderer aus, indem sie sich in den intimsten Bereichen ihrer Autonomie beraubt sieht. Der Leser erfährt unmittelbar, als sei er selbst betroffen, wie absolut kreatürlich schwach man ist, wenn man sich nicht mehr artikulieren kann.
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Format: Gebundene Ausgabe
Vieles, was in dem Buch geschrieben wird, habe ich am eigenen Leib erfahren und kann diese Geschichte voll und ganz bestätigen.Es gibt boshaftes Pflegepersonal und Versuche der Entmündigung. Das Buch sollte man nicht lesen, wenn man depressiv ist. Zur Information, wie sich ein Mensch fühlt, der diese Krankheit gerade durchmacht ist es ausgesprochen nützlich und fördert vielleicht das Verständnis für den Mitmenschen. Es sollte Pflichtliteratur während der Ausbildung in einem Pflegeberuf sein. Die "Sachsenklinik" gibt es in der Wirklichkeit nicht. Die Erzählweise ist etwas gewöhnungsbedürftig, gibt aber das innere Chaos der Gedanken und Gefühle ausgezeichnet wider. 5 Sterne von mir.
Du stirbst nicht
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Format: Gebundene Ausgabe
Das erste, was Helene Wesendahl hört, ist das Klappern von Besteck, vom Silberbesteck ihrer Großmutter.
Helene nimmt erst ganz allmählich wahr, dass sie in einem Krankenzimmer liegt, die Personen um sie herum ihre Familie ist. Sie leidet an einer rechtsseitigen Lähmung mit Sprach- und Gedächtnisverlust. Dass sie eine Hirnblutung hatte, begreift Helene erst später.
Zunächst erscheint Helene alles wie ein Albtraum, sie ringt um Verstehen. Sie hört "Afasie" und versteht Anfang sieben. Bevor die Sprache zurückkommt, füllt sich Helenes innere Leere mit Erinnerungen, Erinnerungen an ihre Kindheit in Ostberlin, Eheschließung, Geburt der Kinder. Die letzten Wochen vor der Hirnblutung bleiben zunächst verschlossen. Helene fühlt sich ausgeliefert, unfähig, Wünsche zu äußern.

Der Leser verfolgt in dieser Geschichte der Geschichte eines Menschen, der sich verloren zu haben scheint und darum kämpft, sich wiederzufinden.
Ihr Ehemann Matthes versorgt sie fürsorglich, veranlasst die Verlegung auf eine besser ausgestattete Station und dann in die Rehaklinik Heidemühlen.
Dies alles schildert Kathrin Schmidt aus der Sicht der Betroffenen, konsequent die Ich-Form meidend. In eindrucksvollen Bildern erfährt der Leser die Hilflosigkeit und Schrecknisse Helenes.
Sehr eindrücklich beschreibt die Autorin die Aufarbeitung der Vergangenheit. Weitere Erinnerungen kehren zurück - wollte sie, Helene, Matthes nicht gerade verlassen? Diesen Mann, der nun fast täglich an ihrem Krankenbett steht? Mit Wucht kehrt die Erinnerung an Viola zurück, eine transsexuelle Frau. Wollte sie deshalb ihren Mann verlassen?
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Format: Gebundene Ausgabe
Helene Wesendahl, Anfang 40, weiß nicht, was passiert ist. Ihr Mann teilt ihr mit, dass sie eine Hirnblutung hatte; ein Aneurysma war geplatzt. Sie wurde zwei Mal operiert und liegt nun auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Ihre rechte Körperhälfte ist fast vollständig gelähmt, ihr Gedächtnis mehr als lückenhaft. Im Laufe der Zeit versucht sie, wieder und wieder das Vergangene rückwärts neu zusammenzusetzen, mit kleinen und größeren Stücken, die sie aus ihrem lädierten Hirn hervorkramt. Doch sie ist sich nicht sicher über ihre eigene Erinnerung.

Das Leben holt Helene wieder ein, konfrontiert sie aber mit einer unbekannten Frau. Mit sich selbst! Helene versucht »Kanäle in die Vergangenheit zu graben«, um ihren eigenen Lebensfilm zu rekonstruieren. Schleppend, bedächtig bringt das Erinnern wieder herbei, was war. Ihre bewegte Beziehung zu ihrem Mann Matthes, der sie nun fast sprachlos umsorgt. Ihre Patchworkfamilie. Ihre lesbische Liebe zu Viola, dem transsexuellen Menschen. Und den Zwiespalt, der aus den verwobenen Lebensgeflechten entsteht.

Kathrin Schmidt teilt ihren Roman in fünf Teile: Wimpernschläge, Schattenrisse, Lektionen, Nervaturen, Reflexe. Die Form der einzelnen Kapitel, erst kurze Sätze, kurze Abschnitte, kürzere Kapitel, reflektiert die langsamen Entwicklungsschritte der Protagonistin nach der Operation. Die allmähliche sprachliche und geistige Reanimation spiegelt sich in tiefgründigeren Gedanken, ausufernden Sätzen. Die erneute Selbstwerdung zeigt sich in der körperlichen Veränderung Helenes. Doch wo bleiben ihre Gefühle? Was waren, was sind ihre Motive?
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